Das Geld wurde verzockt, also muss doch jemand Gewinn gemacht haben.

Nein es gibt auch Geld was einfach verschwindet wenn man es für Dinge ausgibt die keinen entsprechenden Gegenwert haben. Aktien und Immobilien sind da nur mal als Beispiel zu nennen.
Das sehe ich genauso. Man schaue sich doch nur einmal die Börsenkurse an, die auf jedes Ereignis auf der Welt in irgend einer Weise sofort reagieren (Beispiel Ölpreis). An der Börse hat man manchmal auch das Gefühle das die sogenannten Experten oft selbst nicht wissen warum ein Aktienkurs steigt oder fällt.

Unzureichend beantwortet. Wenn "Milliarden" bei den Aktionären und Managern wären, hätten sich beide Gruppen längst schon verabschiedet. Es werden Geschäfte abgeschlossen, spekulativer Natur. Entweder das Geld ist bei der Bank oder bei den anderen Geschäftspartnern. Im Falle Lehman Brothers bei den anderen Geschäftspartnern.

Das Geld ist bei den Aktionären und Managern.Wie immer!
Smash am 17. September 2008 21:44 Quatsch mit Sosse. Dann wär es ja noch da, wenn es bei den Aktionären wäre. Die wollen doch am wenigsten, daß das Geld weg ist.
die vorstände haben die prämien kassiert und die mitarbeiter werden entlassen. wie immer!
Smash am 20. September 2008 09:01 Ziemlich naiv und dümmlich so eine pauschale Verurteilung der Manager.

Ich denke die hat es nur auf dem Papier gegeben. Die Gläubiger werden da nicht viel kriegen.

Sie haben es verloren steht doch überall in den Zeitungen!

Kommt auf das Geschäft an. Da es ja hier noch immer um die Hypothekenhandelsgeschäfte geht, könnte man sagen, dass die Verluste, die nun die Käufer dieser Hypthekenforderungen gemacht habe, eigentlich die Verluste sind, die die Banken hätten mache müssen, sie diese Hypotheken mal an die Hauskäufer ausgezahlt haben. Oder man sieht eben nur, dass diese Forderungen verloren sind, weil die Schuldner nciht mehr zahlen könne, dann ist es einfach nur verloren. Nur die Vorgänge setzen sich ja fort. Die Aktien der Banken und Versicherungen waren vor einem Jahr noch z. b. 100 Wert und nun noch 10. Also haben die Käufer dieser Aktien in der Zeit 90 verloren. Hat nun der das Geld, der vor einem Jahr die Aktie zu dem damals richtigen Wert von 100 verkauft hat? Aber er hat ja im Prinzip nur den Wert der Aktie bekommen. Schwieriges Gebiet, das irgendwann sogar im Philosophischen landen kann.
Ausgangspunkt war die Hypothekenkrise in den USA. Dort wurde in den letzten 5-6 Jahren praktisch jedem ein Kredit für den Hauskauf gewährt. Das ging gut so lange die Zinsen niedrig waren und die Hauspreise stiegen. Dann kam ein Punkt wo es nicht mehr gut ging: die Banken kriegten ihr Geld von den Schuldnern nicht mehr wieder und hatten somit Ausfälle. Diese Ausfälle hatten sie aber weiterverkauft an andere Banken, auch in Europa.
Fazit: Gewinn haben in den letzten Jahren die gemacht, die in den USA Häuser verkauft haben und die, die Kredit erhielten, den aber nicht zurückzahlen (können).