Frage von mfINT, 33

Wo sehe ich in Linux die Lauwerkskürzel wie "sda1" usw?

Hallo, möchte mit einem Linux Ubuntu Live-DVD System Partitionen klonen. Möchte vorgehen, wie hier beschrieben

https://wiki.ubuntuusers.de/dd/

also mit "dd if=/dev/sda1 of=/dev/sdb1 " klonen.

Aber wo sehe ich, wie die einzelnen Laufwerke bezeichnet sind? Finde nur Bezeichnungen wie "/media/ubuntu/programme", aber nirgends die Linux-Kürzel wie sda1 usw. Wo finde ich diese/ erkenne, welche welchen Festplatten zugeordnet sind?

Bin Anfänger, vielen Dank.

Expertenantwort
von guenterhalt, Community-Experte für Linux, 10

da gibt es mehrere Möglichkeiten.
Mit dem Befehl (in einem Terminal ) cat /proc/partitions werden alle Block-Datenträger mit den zugehörigen Partitionen angezeigt.
Eine ähnliche Darstellung erhält man mit dem Befehl lsblk ( auch hier wieder blk für Block).
Ein weiterer Befehl ist fdisk -l.
Während cat /proc/partitions und lsblk jeder beliebige User ausführen darf, muss man für  fdisk -l  Superuser-Rechte ( root-Rechte) haben.

Problematisch ist immer, herauszufinden, welche Platten-Bezeichnung dann wirklich die Quelle und welche die Ziel ( bei dir der Klone) sein könnte.
Werden die verwechselt, sind unwiderruflich die Daten weg.
Da muss man wirklich 3 x nachdenken und prüfen.

Mit einem Live-System wird das dann noch komplizierter, weil die Platten da nicht benutzt werden.  Eine neue Platte (besser deren Partitionen) ist wahrscheinlich mit einen FAT- oder NTFS-Filesystem formatiert. Das ist dann leicht aus dem Report von fdisk -l  herauszufinden.
Wenn es immer noch Unsicherheiten gibt: Mounte einzelne Partitionen und bewerte dort vorhanden Dateien. Hier in groben Schritten, wie man das machen kann.

mount /dev/sda1 /mnt
ls /mnt 
umount /mnt
mount /dev/sdb1 /mnt
ls /mnt 

Wenn das geklärt ist, kann man sich an dd if= ... wagen.

Das Ergebnis ist dann eine 1:1 Kopie der Platte, also auch mit der Partitions-Struktur.

Antwort
von GWBln, 2

Wie man kopiert, haben andere ja schon geschrieben ...

Hier, wie man an die Informationen über die Platte(n) kommt (alles als root, geht auch im „schwarzen Terminal“):

blkid

liefert alle Partitionen, und

hdparm -i /dev/sda

wie die Platte heißt, z.B.

Model=WDC WD5002ABYS-02B1B0, FwRev=02.03B03, SerialNo=WD-WCASYD402537

noch ausführlicher:

hdparm -I /dev/sda

hier auch mit der genauen Kapazität ...

Die letztgenannten Befehle taugen aber nicht für USB ... ob für eine SSD kann ich nicht testen.

Antwort
von PhotonX, 12

Grafisch zum Beispiel mit dem Programm GParted (suche einfach in der Dash danach).

Antwort
von Linuxhase, 2

Hallo

Wo sehe ich in Linux die Lauwerkskürzel wie "sda1" usw?

Hiermit:

ls -l /dev/disk/by-id

oder

lsblk

und, wenn eingehängt:

df -hT

oder auch:

fdisk -l|sort|grep -E "^\/dev\/[sd[a-z][0-9]*"

Linuxhase

Antwort
von pyraCuRRy, 10

gib einfach in ein terminal "sudo fdisk -l" ein

Kommentar von mfINT ,

danke. wenn ich nun den befehl eigebe sagt dd: mir, ich hätte keine berechtigung dev/sd... bzw. das Quellaufwerk zu öffnen

Kommentar von guenterhalt ,

es ist schon erschreckend, dass Ubuntu-Benutzer sudo jedem Linux-Betriebssystem zuordnen wollen.

Ja sudo dürfte es in allen Systemen geben. Nur konfiguriert ist der nur in den wenigsten Systemen.
Warum sollte auch jeder Hansel am Betriebssystem "rerum-schrauben" dürfen? Welche Auswirkungen das bei Windows hat, kennt man durch die Viren-Abwehr.
Andere "Linuxe" bleiben bei der bewährten Unix-Strategie "exakte Trennung von User und Administrator"

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