Mein Freund kellnert nun schon seit Jahren. Ich finde er sollte mal langsam einen richtigen Beruf erlernen, er ist 32 Jahre alt und interessiert sich für Homöopathie. Wo könnte er am besten eine Ausbildung zum Homöopath machen? Ginde das auch mit Hilfe eines Fernstudiums? Wer hat Erfahrungen damit gemacht?

Mein Freund kellnert nun schon seit Jahren. Ich finde er sollte mal langsam einen richtigen Beruf erlernen, er ist 32 Jahre alt und interessiert sich für Homöopathie.
Na Dich möchte man als Freundin haben. Also wenn er mit seinem Beruf glücklich ist solltest Du das respektieren. Es geht vor allem darum was Dein Freund will und nicht was Du willst.

So eine Ausbildung kann man in einer Schule machen und das kostet im Humanbereich ungefähr 5.000€ Günstig ist es wenn man medizinische Grundkenntnisse hat. In der Schule bekommt man nicht alles beigebracht-man muss sehr viel selbst erarbeiten. Die Wahl der Schule ist oft nicht leicht-da die Ausbildung staatlich nicht anerkannt ist. Also bekommst Du auch keinen Studentenkredit! Über eine entsprechende Schule informiert ihr euch am besten im Internet- und nicht nur über die offiziellen Seiten-sondern auch über unabhängige Foren. Das ist es noch ratsam sich zu erkundigen über die Hintergründe der Ausbildung zum Homöopath-ich empfehle die klassische Homöopathie! Achtet auf diverse Knebelverträge! Je nachdem wo ihr lebt, möchte ich von der Paracelsusschule abraten- die ist nur in einigen Städten gut! Bei den anderen Schulen kenne ich mich nicht so gut aus...

Den Beruf "Homöopath" gibt es nicht! Es gibt entweder "Arzt" oder "Heilpraktiker". Nur diese beiden Berufsgruppen dürfen mit Homöopathie behandeln! Wenn Dein Freund also Arzt werden will, muss er lange studieren. Wenn er Heilpraktiker werden will ist es etwas kürzer, aber keineswegs leichter! Zuerst muss man 2-3 Jahre Schulmedizin lernen, erst danach kann man Zusatzausbildungen wie Homöopathie machen. Natürlich kann man auch zwei-gleisig fahren. Aber ohne Schulmedizinischer Ausbildung geht es nicht! Homöopath ist also kein Beruf, sondern eine Zusatzqualifikation!

Es braucht keine Ausbildung, nur eine Prüfung. Und die ist schwer.
Sender am 24. November 2007 16:25 Entschuldigung, jetzt habe ich das mit 'Heilpraktiker' verwechselt. Aber das hattest Du sicherlich auch gemeint?
Marah am 24. November 2007 17:52 Heilpraktiker und Homöopath ist in etwa das Gleiche. Kommt später darauf an, worauf man sich spezialisiert. Aber Du hast recht, man kann sich auch selber ausbilden. Dann würde ich aber ein Praktikum unbedingt empfehlen!
Naturmediziner am 25. November 2007 00:02 Heilpraktiker sind nicht zwangsläufig Homöopathen. Es gibt auch viele HP, die ohne Homöopathie behandeln.
Der Kellnerjob ist nichts auf Dauer. Ein paar Jahre, dann ist das wirklich ungesund. Sie informiert sich doch nur! Kann es sein, dass du so reagierst, aufgrund deiner negativen Einstellung gegenüber Homöopathie^^Du machst in diesem Bereich nur Stunk und gibst keine wirklichen Antworten...
Die Ausdrucksweise ist mir übel aufgestoßen, das klingt nach "was mein freund will ist mir völlig egal, denn ich bestimme". Des weiteren habe ich schon mehrmals Fachliteratur und Artikel zitiert, die sich kritisch mit der Homöopathie auseinandersetzen. Für mich und nicht nur für mich ist das schlicht Humbug und keine ernstzunehmende Form der medizinischen Behandlung. Der überwiegende Erfolg kann schlicht dem Placebo Effekt zugeschrieben werden.(Viel mehr gibt es zusammenfassend nicht zu diesem Thema zu sagen) Zudem provoziere ich gewollt durch meine Beiträge. Anderenfalls bekommt man die Leute auch kaum dazu nachzudenken ;-)
Ich zitiere einen berühmten Mann: Homöopathen sind Menschen, die nach einem Wochenendkurs im Reformhaus denken, sie seien Mediziner.
Klar, deswegen hat man als Tierhomöopath schon zwei Jahre Grundausbildung vor sich und muss sich dann noch spezialisieren. Die Verbraucher sind mit Recht kritisch und schlechte Homöopathen haben so gut wie gar keine Chance...Der Placeboeffekt kann nicht alle Behandlngserfolge neutralisieren (Kleinkinder/Tiere) und diverse Studien werden oft nicht neutral ausgewertet. Ihr wertet einen kompletten Bevölkerungsteil als Placebofanatiker ab, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken...Das kann es doch nicht sein..-ich bin weder esoterisch veranlagt noch habe ich eine schlechte Bildung gehabt. Ich habe mich auch mit diesen Studien und ihren Auswertungen auseinandergesetzt und ich komme immer nur zu einem neutralen Ergebnis, das den positiven Erfahrungsberichten der Patienten entgegensteht. Wenn man negativen Erfahrungen nach geht, stößt man sehr oft auf falsche Behandlungen oder unsachgemäßen Gebrauch. Jemand der sich neutral mit der Sache beschäftigt wird kein eindeutiges Endresultat erlangen.
Also unterm Strich kann keine wirkliche Wirkung nachgewiesen werden. Worüber regst du dich dann auf???
Oh, stimmt. So jemand genießt sicher eher mein Vertrauen als jemand der mindestens 12 Semester studiert, danach vielleicht noch eine Weiterbildung zum Facharzt absolviert und anschließend noch ein Praxisjahr. Macht Sinn. Warum meint eigentlich jeder Medizinmann und Leser von netdoktor Arzt zu sein?
@kaffeesatz: ich würde diesen kommentar mit einem DH bewerten, wenn ich könnte.