Frage von heidemarie510, 56

Wo liegen für Euch die Grenzen?

über das Privathandy dienstlich erreichbar zu sein? Beispiel: Meine Kollegin und Filialleiterin versucht mich über mein Privathandy per Anruf zu erreichen, weil ihr schlecht ist und sie mit mir kurzfristig die Schicht tauschen möchte. Ich selber hatte 12.30 Dienstbeginn, sie um 9.45 in der Frühe. Ich war natürlich noch mehr oder weniger im Bett, als ich zufällig mein Handy mal anmachte, es war 8.45 Uhr. da schrieb sie mich über whatsapp an, ob ich mich nicht schnell auf den Weg machen könnte. es ging noch eine Weile hin und her, obwohl ich ihr meine Festnetznr. schrieb. Ich machte mich also überstürzt auf den Weg und konnte die Filiale in einem großen Center erst 15 Min. später öffnen. Ich fand allerdings, jetzt ist die Grenze erreicht, für solche Fälle haben wir eigentlich eine Gebietsleiterin. Jedenfalls bekam ich eine Stunde später eine Anfrage aus der Zentrale, warum ich den Laden so spät geöffnet hatte. Ich habe alles wahrheitsgemäß erzählt. Jetzt habe ich das ungute Gefühl, dass ich und auch meine Filialleiterin eine Abmahnung bekommen. Zumal sie schonmal eine Abmahnung wegen einer vergessenen Schicht bekam. Ich selber bin immer pünktlich und versuche den Kollegen zu helfen, aber allmählich habe ich das Gefühl, ich bin der "Depp" der Filiale...Was meint ihr, soll ich zukünftig tun, ohne den Betriebsfrieden zu stören?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von chanfan, 33

Am besten wäre es, wenn alle Arbeitnehmer ab sofort sein Bett am Arbeitsplatz aufstellen würden.

Ich habe zwar kein Handy, aber ich muss nicht für jeden immer erreichbar sein. Und für die Arbeit schon gar nicht.

Du musst das auch mal so sehen. Wenn du heute "ja" sagst,  dann darfst du morgen nicht auf einmal "nein" sagen.

Antwort
von dresanne, 26

Du brauchst in Deiner Freizeit das Handy überhaupt nicht anmachen. Anders, wenn Du Arzt wärst.

Antwort
von Manja1707, 19

Warum solltest du eine Abmahnung bekommen? Es war ja nicht deine Aufgabe die Filiale zu öffnen, du bist nur notfalls eingesprungen. Noch dazu, wo du so kurzfristig informiert würdest. Dafür solltest du gelobt werden. Deine Kollegin hat sich das selbst zuzuschreiben. Wenn sie krank ist, muss sie rechtzeitig für Ersatz sorgen.

Kommentar von heidemarie510 ,

Ich danke Euch für Eure Antworten! Dazu kam an diesem Tag noch, dass sie dann bei mir anrief, dass siew gar nicht mehr kommt an diesem Tag. Da wir eine 2. Filiale in der Nähe haben, konnte mich eine Kollegin für die Pausen vertreten. Ich hatte dann einen 11 Std. Tag...

Kommentar von heidemarie510 ,

Bei uns ist das so, dass jeder, der zu spät auf schließt, umgehend die Gebietsleiterin anrufen muss. Naja, ich hatte das der Filialleiterin über lassen, weil ich der Meinung war, das ist ihre Aufgabe. Als sie sich für den ganzedganzedn restlichen Tag anmeldete, rief sie auch die Gebietsleiterin an, sagte aber nichts von der Verspätung in der Frühe...

Kommentar von Manja1707 ,

Den Anruf hätte die Filialleiterin tätigen müssen. Du hast alles richtig gemacht. Wenn dir das die Geschäftsleitung vorwerfen sollte, dann ist diese Kritik falsch und ungerecht! Eigentlich müssten sie sich bei dir für deinen Einsatz bedanken!

Antwort
von Gimpelchen, 26

Ob Handy oder Festnetz...das ist hier egal.

Vielmehr solltest Du dir die Frage stellen,ob Du WIRKLICH so *plötzlich* für andere bereit bist einzuspringen???

Kommentar von heidemarie510 ,

Da gebe ich Dir Recht! Man gewöhnt sich dran.....muss ich mir dringend abgewöhnen....

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