Meine Großmuttr, damals geflüchtet schwärmt immer von böhmischen Gerichten, die sich in meinen Augen kaum von deutschen Gerichten zu unterscheiden scheinen. Wo liegen denn die Hauptunterschiede, oder sind die Esskulturen sehr ähnlich?
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Aus Wikipedia: Die traditionelle böhmische Küche ist mit der süddeutschen und vor allem mit der österreichischen Küche verwandt. Die Küche Böhmens wurde - so wie anderswo auch - wesentlich vom Mikroklima des Landes beeinflusst. In Böhmen, das von einem Gebirgskranz eingeschlossen ist, war das Angebot an Feldfrüchten, Obst, Gemüse, Beeren, Pilzen, Fischen und Wild schon immer vielfältig. Die Landwirtschaft lieferte ausreichend Getreide und Fleisch, vorwiegend vom Schwein und Rind. Dementsprechend bunt entwickelte sich auch der Speisezettel der böhmischen Küche.
Ich denke, dass sind einfach nur ihre Erinnerungen, die es so toll machen!!! Als wir klein waren hat manches doch auch viel besser geschmeckt!!!
Wolfi0410 am 12. Dezember 2007 14:04 .... in der Erinnerung besser geschmeckt
ich denke, der grösste Unterschied sind die Hefe-Knödel, die sind sonst in Deutschland ursprünglich nicht so verbreitet (die haben mir bei meiner aus Böhmen stammenden Oma immer so klasse geschmeckt mit Dillsosse)

Meine Mutter kam aus Boehmen und sie kochte viel Knoedelgerichte. Knoedel mit Pflaumen oder Kirschen gefuellt und die wurden mit geschmolzener Butter und "Reibkaese" serviert. Hoert sich wild an, schmeckt aber toll :-))). Der Reibkaese wird aus aufgekochter Milch hergestellt, In die Milch wird ein Schuss Essig gegeben, damit sie ausflockt. Ausdruecken, am besten 1/2 Tag trocknen lassen und dann "reiben". Ich glaube, diese Art "Futter" gibt es in der deutschen Kueche nicht.