Frage von boettcher18, 40

Wo lebte der Böttcher, der Schmied, der Müller, der Schneider im Mittelalter?

Antwort
von MarkusKapunkt, 9

Im Mittelalter lagen bei vielen Gewerben und zumindest in den Städten der Wohnort und Arbeitsplatz meist zusammen oder zumindest in unmittelbarer Nähe, aus ganz pragmatischen Gründen. Manche Städte verbannten jedoch Berufe, bei denen mit Feuer gearbeitet wurde (wie eben den Schmied) außerhalb der Stadtmauern wegen einer möglichen Brandgefahr. Ein Böttcher hatte seine Werkstatt meist dort, wo auch Bierbrauer oder Weinküfer ihre Niederlassungen hatten - sie waren meist auch in derselben Zunft organisiert. Müller arbeiteten und lebten eben dort, wo es eine Mühle gab- meist waren dies Wassermühlen, denn die Technologie der Windmühle gelangte erst im 12. Jahrhundert nach Europa und etablierte sich dort erst in den folgenden Jahrhunderten. Man fand Mühlen sowohl innerhalb des Stadtgebiets, meist jedoch eher in ländlichen Gegenden. Schneidereien fand man dagegen nur innerhalb von Städten, da Tuche und Stoffe, aus denen die Kleidung der Oberschicht hergestellt wurde (die sich ein geschneidertes Gewand leisten konnten) nur auf größeren Märkten gehandelt wurden. Deshalb befand sich eine Schneiderei auch meist in der Nähe des Marktes.

Antwort
von Hexe121967, 30

im mittelalter gab es dörfer sowie kleine und grosse städte. da lebten dann auch die verschiedensten menschen zusammen.

Kommentar von boettcher18 ,

schön aber, dorf war da eine ansammlung von bauernhöfen, lebten die dann in einem eigenen bauernhof oder wie?

Antwort
von Militaerarchiv, 21

Schneider meist in der Stadt/Dorf. Der Schmied am Ortsrand und der Müller in/an der Mühle die meist im Vorfeld eines Dorfes lagen.

Kommentar von boettcher18 ,

In der mühle?

Kommentar von Militaerarchiv ,

in/an soll heißen das er bei seiner Mühle wohnt.

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