Frage von Schwizz, 263

Wo leben die die meisten Religionen friedlich miteinander?

Antwort
von Hamburger02, 54

Das könnte auch Deutschland sein.

Könnte mir vorstellen, dass in kaum einem anderen Land so viele verschiedene Nationen und Religionen leben, wie hier. Gibt es irgendeine Religion, die hier nicht vertreten ist?

Jedenfalls kann man feststellen, dass hierzulande weitgehend innerer Frieden herrscht.

Antwort
von THULSA, 55

Dort,wo die verschiedenen Religionsanhänger den Frieden miteinander höher ansehen als die Einzigartigkeit ihrer Religion !! So gilt auch für mich : Wenn der Verzicht auf Gott die einzige Möglichkeit für mich ist, im Frieden mit meinem Nächsten zu leben, dann verzichte ich auf ihn und werde zum Atheisten, um Gottes Willen ! Gewiss, es gelingt mir nur selten, dieser Ansicht gemäß zu handeln, doch ändert es nichts an der Tatsache !!!

Kommentar von HumanistHeart ,

Dort,wo die verschiedenen Religionsanhänger den Frieden miteinander höher ansehen als die Einzigartigkeit ihrer Religion !! So gilt auch für mich : Wenn der Verzicht auf Gott die einzige Möglichkeit für mich ist, im Frieden mit meinem Nächsten zu leben, dann verzichte ich auf ihn und werde zum Atheisten, um Gottes Willen ! 

Bravo!

Antwort
von nowka20, 30

nur dort, wo es kleinere menschengruppen gibt

Antwort
von voayager, 56

In Japan z.B.

Antwort
von klausog333, 138

Man mag es kaum glauben, aber bis vor weniger Jahren in Syrien unter Baschar al-Assad.

Kommentar von suesstweet ,

Genau das wollte ich grade ich schreiben! :-)

Kommentar von klausog333 ,

Dann schreib es! Es sollte viel öfter erwähnt werden, weil unsrer westliche Propaganda was ganz anderes in der Medien vorgaukelt. Das kann dir jeder Alevit, Melkite, Jeside, Caldäder.... der aus Syrien zu uns geflüchtet ist bestätigen.

Kommentar von WESTundHB ,

Ich glaub es ist allen bekannt ,dass die USA und die NATO so tun als wären sie irgendwelche Befreier um in irgendwelche Länder einzumaschieren , wo es Öl gibt. Aber Ich glaub mehr sollte Ich nicht sagen , denn der BND , die NSA und andere Unterdrückungsorganisationen lesen alles mit.

Kommentar von klausog333 ,

Ups, stimmt! Aber als Christ habe ich keine Angst von der Wahrheit zu sprechen.

Kommentar von OlliBjoern ,

Ok, ich glaube das. Jetzt stellt sich mir nur die Frage: warum ist heute die gemäßigte syrische Opposition (ich rede nun nicht vom Daesh) gegen Assad, und warum bekämpft er die gemäßigte Opposition (wenn früher alles so friedlich war - das war vielleicht nur oberflächlich so, und die Konflikte wurden unter dem Deckel gehalten...)?

Ist nur eine Verständnisfrage, keine Kritik.

Kommentar von klausog333 ,

Es ist inzwischen leider schwer die genaue Lage in Syrien zu verstehen, zumal die Berichterstattung bei uns sehr einseitig ist. Hier bitte ich wirklich die Menschen aus dieser Region um Antwort.

Laut den Aussagen der Personen, die ich aus Syrien selbst gesprochen habe ist das so eine Sache mit der gemäßigten Opposition. Das mag ganz zu Beginn als friedlicher Protest gedacht gewesen sein. Doch diese Opposition war sehr schnell bewaffnet (man darf spekulieren wo diese Waffen herkommen) und eine Abgrenzung zum sog. IS ist heute garnicht mehr ganz klar erkennbar.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Die Medien sind nicht alle einseitig, lieber OlliBjoern, man muss nur mehr Zeit in die Suche nach seriösen investieren:

Ich basiere meine Antwort auf den ZEIT-Artikeln der letzten 3 Jahre Syrienkrieg und auf Gerhard Schweizers Buch "Syrien verstehen" (die immerhin 500 Seiten habe ich mir reingezogen).

Gegen Assad musste im Grunde jeder sein, der auch nur ein wenig an Recht, Gerechtigkeit und Gesetz glaubt (egal welches!) - denn das Assad-Regime ist nunmal ein ultrabrutales, menschen-missachtendes.

Assad hat sämtlich religiösen Minderheiten (also nicht nur sein Aleviten) dadurch an sich gebunden, dass er sie a) bevorzugt b) vor den Sunniten beschützt hat.

Gegen die Sunniten ging sein Regime aber so brutal vor, dass der Krieg überhaupt nur eine Frage der Zeit war. Der Hass der Sunniten auf das Regime wurde so groß, dass jede Unterscheidung zwischen Assad-nahen und Assad-fernen religiösen Minderheiten obsolet wurde. So hat Assad Christen, Drusen und Aleviten mit in seinen Untergang reingezwungen.

Nach allem, was ich gelesen habe, GIBT es heute in Syrien keine gemäßtigte Opposition in Syrien mehr: Die begann ja die Proteste und zwar friedlich! - ist aber inzwischen mausetot - und zwar schon lange - umgebracht zuerst von Assads Schergen, Geheimdienst und Armee, dann von ISIS, AlNusra und anderen radikalen Kriegsparteien.

Als es noch an der Zeit gewesen wäre, die gemäßtigte syr. Opposition zu unterstützen, hat das weder NATO, noch EU noch sonstwer getan. Inzwischen gibt es nur noch mehr oder weniger "freie Radikale" - die "Guten" oder was wir dafür halten würden, sind längst ausgestorben oder (hoffentlich) -gewandert.

Kommentar von AliasADSE1 ,

Das ist doch wie damals mit Gaddafi, amis stecken dahinter!

Kommentar von Machiavelli45 ,

Sicher? https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Hama

Klar, das war damals noch Rifaat, aber Baschar hat das auch mitbekommen. Nichtsdestotrotz war die religiöse Vielfalt und Toleranz Anfang der 2000er in Syrien für Nahoststaaten vorbildlich (also abgesehen von den Repressionen gegen Kritiker der Einpaarteiendiktatur der Baath-Partei). 

Antwort
von reziprok26, 6

Da wo die Religion Privat Zuhause und in dem Gotteshaus praktiziert wird.

Antwort
von Anthropos, 76

Dass Religionen friedlich miteinander leben können, setzt voraus, dass die Anhänger friedlich gesinnt sind. Das hat in der Geschichte oft lange Zeit funktioniert, bis irgendein Herrscher gemeint hat, er müsse andere Religionen verfolgen. Wenn man bei uns die ganzen Rechtsradikalen und Islamisten deportieren würde, dann könnte man in Deutschland auch mit dem Islam gut koexistieren.

Antwort
von masterxdesaster, 138

Wahrscheinlich auf dem Friedhof.. Es gibt überall intolerante Menschen die andere aufgrund ihres Glaubens oder auch Nichtglaubens diskriminieren.

Kommentar von WESTundHB ,

Nur weil man durch Fakten weiß , dass es keinen Gott gibt , ist es nicht intolerant die Wahrheit zu äußern.

Kommentar von masterxdesaster ,

Das nicht, diskutieren ist immer ok. Allerdings sollte man anderen nicht seine eigenen Ansichten aufzwingen, sondern ihre einfach akzeptieren. (Gibt ein paar Ausnahmen aber im Allgemeinen)

Kommentar von Anthropos ,

weil man durch Fakten weiß , dass es keinen Gott gibt

Was wären denn diese Fakten?

Kommentar von Fred4u2 ,

Wo leben denn Menschen auf dem Friedhof? Mir ist dieses nur von den Philippinen bekannt.  https://www.youtube.com/watch?v=QEiBXuTv-S4

Antwort
von Kenfmisttoll, 125

Da, wo es den Menschen gut geht, sodass sie keine Religion brauchen: also alle reiche Länder

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