Frage von yuppieyuppie, 129

Wo kriege ich schnell Antidepressiva?

Also mir wurden vom Hausarzt Depressionen diagnostiziert, die ich eigentlich schon seit vielen Jahren habe, ich konnte mich nur nie aufraffen etwas dagegen zu unternehmen. Jetzt wollte Termine bei Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie vereinbaren, aber der einzige Termin den ich bekommen habe ist Ende Januar. So lange will ich aber nicht warten müssen, ich will ja noch nicht mal unbedingt eine Therapie, sondern in erster Linie Antidepressiva. Auf einen Therapieplatz muss man ja sowieso ewig warten., zuerst will ich aber sehen, ob ich auch nur mit Antidpepressiva klar komme. Wisst ihr wie ich schneller einen Termin beim Arzt bekomme, der mir das verschreiben kann? Mein Hausarzt verschreibt mir Johanniskraut, das bei mir gar nicht oder kaum gewirkt hat und etwas effektiveres zu verschreiben traut er sich glaub ich nicht. Das Johanniskraut ist jetzt aber auch alle.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo yuppieyuppie,

Schau mal bitte hier:
Gesundheit Medizin

Antwort
von Negreira, 107

Es hat doch keinen Sinn und Zweck, jetzt nach einem sofort wirkenden Antidepressivum zu schreien, wenn Du Dich schon seit Jahren um einen Termin herumdrückst.

Bis das Mittel wirkt, können bis zu 4 Wochen vergehen, dann ist mindestens schon Mitte Dezember. Wenn Dir denn überhaupt irgendein Arzt irgendein Mittel verschreibt. Und dann weißt Du noch nicht, ob dieses Medi überhaupt bei Dir wirkt.

Du solltest die Idee mit dem Terminservice der Krankenkassen wahrnehmen. Du kannst hier nicht nach "ich habe keine Lust, keine Zeit, muß arbeiten"-Laune gehen, sondern mußt konkret etwas tun und das auch durchziehen. Ich weiß selbst, wie es ist, antriebslos und lostlos zu sein, aber Ad sind keine Lösung, weder jetzt noch auf Sicht gesehen.

Du hast ja sicher auch zu anderen Dingen keinen Nerv gehabt und bist die Sache trotzdem angegangen. Also nützt es jetzt nichts, zu jammern, sei endlich konsequent.

Antwort
von SiViHa72, 50

Johanniskraut, hochdosiert, gibts auch frei in der Apotheke.

Denk, falls Du eine Frau bist, denk dran, dass Du zusätzlich verhüten musst.

Ein Hausarzt kann auch erstmal AD vesarchreiben. amchen sie nicht gerne, aber zum Übergang geht es.

Oder, wenns akut ist, ab zu psychiatrischer Notfallstation.


Und noch eins: AD behandeln nur die Symptome..  sie heilen die Depression nicht.


Es ist also sehr sinnvoll, eine Therapie zu machen, um Verhaltensmuster, die die Depressoon verursachen, zu verändern.


Ansonsten ist das, als ob Du ein gebrochenes Bein hast, das nicht heilt: du kannst mit Gups laufen- aber alss ihn  weg und es geht wieder schief.


Eben weil Du nur an Symptomen doktorst, nicht an Ursachen.


Alles Gute!


PS: Ideal läuft es,w enn die AD erstmal anfangs zur Überbrückung helfen und man sie dann nach und nach wieder lassen kann.


Kommentar von SiViHa72 ,

Ach ja, und: Du musst bei allem, AD wie auch Johanniskraut erstmal ein paar Wochen einnehmen, bevor es wirkt!

Kommentar von yuppieyuppie ,

Ich hatte Johanniskraut schon über viele Wochen hinweg genommen, aber es hat nicht geholfen.

Antwort
von DerTroll, 117

Antidepressiva bekommst du nur auf Rezept. Und das wird dir sicher kein Arzt leichtfertig verschreiben. Schon allein, wenn ich lese, daß du nicht an einer Therapie interessiert bist, muß ich dir aber auch sagen, daß dies von dir der falsche Weg ist. Es ist so, daß man bei deinen Depressionen ggf. zunächst medikamentös helfen kann, also durch Antidepressiva, aber das bringt nur etwas, wenn du dich auch in Therapie begibst, damit die Notwendigkeit der Antidepressiva dort wieder abgebaut werden kann. Und Januar ist doch auch schon bald. Wir haben ja schon Mitte November. Also nur noch 2 Monate. Du solltest selber die Therapie wollen und dich schon darauf freuen, daß es schon bald soweit ist und nicht gleich mit der Einstellung "Johanneskraut hilft nicht, ich brauche etwas stärkeres und eine Therapie wil ich auch nicht" durchs Leben gehen.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Gegen eine Therapie habe ich auch nichts einzuwenden, aber das würde noch ewig dauern und außerdem kommt noch der ganze Papierkram dazu. Ich bin mit meiner Familie versichert und die würden das dann doch irgendwie mitbekommen, wenn denen fälschlicherweise etwas zugeschickt wird! Ich möchte auf keinen Fall, dass meine Eltern das mitbekommen, denen würde ich sowas niemals anvertrauen. Die würden denken Depressionen wären Humbug und abgesehen davon habe ich niemandem davon erzählt und ganz sicher nicht meinen Eltern. Die Ursachen der Depression liegen aber schon Jahre zurück. Ich wurde gemobbt, hatte keine Freunde und musste auch noch feststellen, dass ich schwul bin. Gemobbt werde ich schon lange nicht mehr, meine Sexualität habe ich akzeptiert und trotzdem bin ich die Depression nicht los.

Kommentar von DerTroll ,

Das ist auch eine falsche Einstellung von dir. Klar solltest du dich deinen Eltern anvertrauen. Mag sein, daß sie es erst nicht verstehen wollen oder einfach nicht wahrhaben wollen. Aber wenn das bei dir wirklich diagnostiziert wurde, müssen die es auch so hinnehmen. Und es sind ja deine Eltern. Wenn die das Problem erst einmal verstanden haben (auch wenn es vielleicht nicht sofort passiert), unterstützen die dich auch.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Das wäre zwar schön, aber mein Verhältnis zu ihnen ist ziemlich kalt. 

Kommentar von DerTroll ,

Was vielleicht auch daran liegt, daß du so verschlossen bist. Sprich dich einmal mit denen aus. Und nimm es hin, wenn die es nicht sofort verstehen, sondern auch erst verarbeiten müssen. Es kann auch sein, daß die im ersten Moment das falsch einschätzen und nicht merken, wie ernst das Problem ist. Das mußt du auch verstehen, wenn die lange nichts davon wußten und du auf einmal davon erzählst. Dann denken die klar, daß es gerade mal so eine Phase bei dir ist. Aber glaub mir, es sind deine Eltern. Die werden dich schon verstehen, wenn du denen die Zeit und die Möglichkeit gibst, das überhaupt zu begreifen. Und selbst wenn nicht, hast schade der Versuch doch nicht. Ob sie dich nun nicht unterstützen, weil sie nichts davon wissen oder ob sie dich nicht unterstützen, weil sie dich nicht ernst nehmen, kommt doch auf dasselbe raus. Dir entstehen keine Nachteile, nur weil die es wissen.

Antwort
von Ostsee1982, 80

Ich habe den Eindruck, dass du falsche Vorstellungen von Therapie hast. Antidepressiva therapieren nicht die Ursache von Depressionen und es ist nicht gesagt, dass es dir mit Antidepressiva zwingend besser geht. Wenn die Psyche krank ist dann ist das nicht wie mal Kopfschmerzen, man nimmt ne Tablette und alles ist wieder gut. Wenn du bereits seit Jahren Depressionen hast dann wirst du es bestimmt noch bis Ende Januar aushalten und dann entscheidet der Facharzt ob Antidepressiva überhaupt notwendig sind oder nicht. Warten bei einem Therapieplatz muss jeder der sich meldet auch das ist nicht ungewöhnlich. Schnell und sofort gibt es gar nichts.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Naja der Stoffwechsel im Gehirn ist gestört und Antidepressiva wirken dem entgegen, also ein Stück weit tun sie das schon. Was diese Stoffwechselstörung ausgelöst hat ist wieder eine andere Frage, aber die Auslöser für meine Depression sind jetzt kein Problem mehr. Die liegen Jahre zurück.

Das einzige aktuelle Problem ist vielleicht mein nicht vorhandenes Selbstwertbewusstsein, aber das lässt sich ja möglichweise beseitigen, wenn ich wieder einen Antrieb hab.

Antwort
von missluna28, 129

Du kannst natürlich bei vielen verschiedenen Fachärzten anrufen, hab ich auch so gemacht und einfach den frühsten termin genommen. Dann sollte man halt tzd noch mit dem arzt klar kommen aber das weiß man ja erst wenn man da ist.

Würde dir aber auch ne Therapie empfehlen, Medikamente allein sind auf Dauer nicht gut. Dir soll es ja irgendwann auch ohne medis wieder gut gehen, oder?

Viel Glück und gute Besserung!

Kommentar von yuppieyuppie ,

Mit Reden und denken alleine ist es nicht getan, ich mache schon seit Jahren kaum was anderes, also zu grübeln warum es mir so geht und gebracht hat mir das nichts. Ich brauche Medikamente, die mir einen Anstoß geben, damit ich mein Leben in Angriff nehmen kann und damit lösen sich dann hoffentlich auch meine anderen Probleme. Gegen eine Therapie habe ich auch nichts, aber darauf muss man sowieso Ewigkeiten warten.

Kommentar von missluna28 ,

Ich versteh dich schon... mir geht's im Prinzip nicht anders, hatte halt nur Glück und bei mir hats etwa 1,5 monate gedauert bis ich nen Platz hatte. einfach wirklich viel rumtelefonieren bei verschiedenen ärzten, einer wird dann schon was frei haben. Wo kommst du denn her? Dann hab ich vllt auch einen tipp diesbezüglich, kannst mir gerne eine PN schreiben wenn du möchtest.

Antwort
von Patchouli, 83

Es spricht für deinen Hausarzt, dass er die Behandlung mit Antidepressiva nicht selbst übernimmt, denn das bedarf einem Facharzt.

Es gibt drei Möglichkeiten:

1. Deine Hausarztpraxis vereinbart einen Terrmin beim Psychiater und macht die Sache dringend

2. Du gehst persönlich zum Facharzt und erklärst, dass es dir sehr schlecht geht, du dringend Hilfe brauchst und auch lange Wartezeiten in Kauf nimmst. Lass dich nicht abwimmeln!

3. Gehe über die Notaufnahme in die für deinen Wohnbereich zuständige Akutpsychiatrie. Sie dürfen dir auch Rezepte ausstellen, wenn du nicht stationär aufgenommen wirst.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Ich fürchte mein Hausarzt wäre genervt, wenn ich wieder deshalb zu ihm komme und seine Praxis ist zur Zeit sowieso ständig überfüllt.. Persönlich zum Facharzt traue ich mich leider nicht, bin nicht die überzeugendste Person und für eine Akutpsychiatrie ist mein Zustand nicht schlecht bzw. akut genug. 

Kommentar von Patchouli ,

Keine Sorge, man wird dich nicht gleich stationär aufnehmen wenn du in die Notaufnahme gehst. Es geht darum, dass dir jemand ein Rezept ausstellt. Es wird aber keiner bei dir Zuhause klingeln und dir einen Arztbesuch anbieten. Also was möchtest du?

Kommentar von yuppieyuppie ,

Also man bekommt übergangsweise ein Antidepressivum verschrieben? Ist das üblich, das wäre nämlich super! Was sind die Voraussetzungen dafür?

Kommentar von KittyCat2909 ,

Also man bekommt übergangsweise ein Antidepressivum verschrieben? Ist das üblich, das wäre nämlich super! Was sind die Voraussetzungen dafür?

Mach dir keine Hoffung! Ohne ein intensives Gespräch- bzw mehrere wirst du auch keines bekommen.

Bei der liest es sich fast so, als ob du Medikamente missbrauchen willst. ^^ In erster Linie muss immer eine Therapie stehen- wenn nötig!

Kommentar von yuppieyuppie ,

Warum sollte ich Antidepressiva missbrauchen wollen? Wenn ich sie nicht nötig hätte würde ich ja nur Nebenwirkungen und sonst nichts bekommen? Eine Therapie will ich auch machen und einen Termin beim Arzt hab ich auch schon vereinbart, aber das sind noch Monate bis dahin und jetzt wo die Tage dunkler werden, hat sich mein Zustand verschlechtert.

Kommentar von Patchouli ,

Das kann ich dir nicht beantworten, das muss der Arzt beurteilen, wenn er dich untersucht hat.

Kommentar von KittyCat2909 ,

Es geht darum, dass dir jemand ein Rezept ausstellt.

Das wird kein Arzt ohne je mit einem Patienten intensiv gesprochen und Kenntnis über den tatsächlichen Gesundheitszustand erlangt zu haben so einfach machen!  Alles andere wäre Verantwortungslos.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Ich hab doch schon mal Antidepressiva verschrieben bekommen! Was ist denn dagegen einzuwenden, dass ich übergangsweise wieder welche verschrieben bekomme anstatt einfach die nächsten Monate in meinem jetztigen Zustand zu versauern? Ich führe auch gerne ein langes Gespräch mit einem Arzt über meine Krankheitsgeschichte, dann würde er ja bescheid wissen.

Kommentar von Patchouli ,

Das wäre es. Aber er kann sie untersuchen und sie kann auch dort in der Regel ambulant betreut/behandelt werden.

Antwort
von Christianwarweg, 96

Du kannst verschiedene Ärzte abklappern, aber ich glaube nicht, dass dir jemand einfach so Antidepressiva verschreibt.

Du solltest auf jeden Fall eine Psychotherapie anstreben, denn Medikamente allein helfen nicht; insbesondere bei nicht schweren Depressionen wirkt sie oft besser als Medikamente.

Als Überbrückung bis zum Therapiebeginn kannst du es mal mit Johanniskrautprodukten aus der Apotheke (z.B. Laif900) probieren. Johanniskraut ist ein pflanzliches Antidepressivum bei leichten bis mittleren Depressionen. Entgegen landläufiger Meinung hat es auch Nebenwirkungen und Wechselwirkungen, wenn auch geringere als SSRIs oder tri- oder tetracyclische Antidepressiva.

Präparate, die nicht aus der Apotheke stammen, sind meist nicht ausreichend dosiert und daher nicht empfehlenswert.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Johanniskraut hatte ich schon, hat aber nicht viel gebracht. Es hat keine antriebssteigernde Wirkung, weshalb es wohl nicht das richtige AD für mich ist. Schwere Depressionen habe ich aber nicht, sondern mittelschwere.

Kommentar von Christianwarweg ,

Man muss Johanniskraut und andere AD über mehrere Wochen einnehmen. Wenn es trotzdem nicht wirkt, ist es wohl wirkliuch nicht das Richtige.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Ich hatte es über Wochen genommen, aber Johanniskraut gehört ja trotzdem nicht zu der Gruppe der antriebssteigernden Antidepressiva. 

Kommentar von Christianwarweg ,

Das mag sein, aber wenn sie antidepressiv wirken, dann kommt der Antrieb ja eigentlich von allein. Dann musst du wohl auf einen Therapieplatz warten.

Alles Gute!

Kommentar von yuppieyuppie ,

Naja eigentlich wirkt es nur stimmungsaufhellend und das ist bei mir kein so großes Problem wie der fehlende Antrieb.

Kommentar von Herb3472 ,

Dagegen gibt es ein einfaches Mittel: beweg Deinen A****, steh auf und unternimm was!

Kommentar von yuppieyuppie ,

Dass mir das nie eingefallen ist, einfach den Ar*** zu bewegen. Vielen Dank! Du hast das Allheilmittel für alle Depressiven gefunden, wir müssen einfach nur den Ar*** hochkriegen! Der Nobelpreis für Medizin ist dir sicher. ironie off

Kommentar von Christianwarweg ,

Wenn es sich tatsächlich um eine Depression handelt, dann ist das nicht so einfach. Man müsste erst die Depression behandeln, bevor der Hintern bewegt werden kann.

Das ist für Leute, die noch nie eine Depression mit Antriebslosigkeit hatten, schwer nachzuvollziehen (da schließe ich mich ein).

Kommentar von yuppieyuppie ,

Eben, ich versuche schon seit Jahren aus der Antriebslosigkeit zu kommen und hab immer gedacht ich müsste nur aufhören so faul zu sein bevor ich gemerkt habe, dass es an den Depressionen liegt und es mit bloßer Willenskraft nicht zu schaffen ist. Es hat die letzten Jahre nicht geklappt und wird auch nicht jetzt plötzlich klappen, es sei denn ich bekomme ein antriebssteigerndes Medikament, dass meinen Stoffwechsel im Gehirn wieder in Ordnung bringt.

Kommentar von KittyCat2909 ,

Naja eigentlich wirkt es nur stimmungsaufhellend und das ist bei mir kein so großes Problem wie der fehlende Antrieb.

Faulheit ist keine Depression.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Depressionsbedingte Antriebslosigkeit ist was anderes als Faulheit und das ist bei weitem nicht das einzige Symptom, das ich habe. Gefühlslosigkeit ist zwar nicht schön, aber ich fühle mich eher innerlich leer als traurig, weshalb das erträglicher ist als die Auswirkungen meiner Antriebslosigkeit, denn diese können mir meine Zukunft verbauen. Verbaue ich mir deshalb meine Zukunft ist auch meine letzte Hoffnung auf ein besseres Leben weg und dann könnte ich mich genauso gut umbringen.

Antwort
von Herb3472, 42

Die einzige Möglichkeit, wie Du eventuell schneller zu einem Facharzttermin kommst, ist, wenn Du Dir als Privatpatient einen Termin geben lässt und selbst bezahlst (einen Teil erhältst Du dann ja von Deiner Krankenkasse rückerstattet).

Expertenantwort
von bodyguardOO7, Community-Experte für Arzt, Krankheit, Körper, ..., 83

Man kann "Antidepressiva" auch essen - die Besten Lebensmittel für gute Laune findest Du hier.

http://eatsmarter.de/gesund-leben/news/besten-gute-laune-lebensmittel

Kommentar von Herb3472 ,

DAS halte ich aber ehrlich gesagt für ein Gerücht.

Kommentar von bodyguardOO7 ,

Die Psyche wird durch die Biochemie des Gehirns gesteuert - und die Zutaten stammen aus der Ernährung - oder vielleicht von der Pharmaindustrie ? :--))

Kommentar von Herb3472 ,

Das ist schon richtig - in der Vergangenheit hat sich jedoch gezeigt, dass sehr viele ernährungs-"wissenschaftliche" Erkenntnisse lediglich leere Behauptungen oder gar Humbug waren, von irgend einer Lobby forciert waren und wieder relativiert oder gar widerrufen werden mussten.

Kommentar von bodyguardOO7 ,

Wusste nicht, dass sich ganz normale biochemische Prozesse von irgend einer Lobby steuern lassen...........OMG

Kommentar von yuppieyuppie ,

Ne, da nehme ich lieber ein echtes Antidepressivum. Diese Anti-Medikamente-Hysterie von Hobbyärzten konnte ich nie nachvollziehen und mit Käse essen bewirkt man bei einer Depression gar nichts.

Kommentar von bodyguardOO7 ,

jetzt wo die Tage dunkler werden, hat sich mein Zustand verschlechtert.

Klar - Vitamin D ist aber auch das einzige Psycho-wirksame Vitamin das der Körper selbst herstellen kann - und zwar wird das Vitamin durch Helligkeit in der Haut gebildet. (Häufige Ursache einer sogenannten "Winter-Depression")

Übrigens wirkt sich auch eine verbesserte Sauerstoffzufuhr positiv auf die Funktion des Gehirnstoffwechsels aus - z.B. durch Bewegung wie z.B. Joggen, Radfahren etc. - ausserdem baut Bewegung Stresshormone ab - und gerade die Stresshormone sind es die den Gehirnstoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen..........YOLO

Kommentar von yuppieyuppie ,

Das stimmt, aber die Depression treibt mich eher dazu mich tagelang in der Wohnung abzukapseln und am PC zu sitzen, was sich wiederum verschlechternd auf meine Stimmung auswirkt.

Kommentar von bodyguardOO7 ,

Da hilft nur den "inneren Schweinehund" zu überwinden.

Antwort
von Trommble, 41

Erstmal muss festgestellt werden ob eine Behandlung mit Medikamenten bei dir überhaupt sinnvoll ist. Kein Arzt verschreibt dir einfach mal so irgendwelche Antidepressiva. Außerdem solltest du es zuerst einmal mit einer Psychotherapie versuchen. Wenn es unter keinen Umständen früher klappt, musst du leider solange warten.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Natürlich würde ich mit dem Therapeuten erst mal ein langes Gespräch führen bevor er mir etwas verschreibt.

Antwort
von Herb3472, 33

Die einzige Möglichkeit, wie Du eventuell schneller einen Facharzttermin bekommst, ist, wenn Du als Privatpatient auftrittst und selbst bezahlst (einen Teil erhältst Du dann von Deiner Krankenkase rückerstattet).

Kommentar von yuppieyuppie ,

Kann ich mir als Student unmöglich leisten.

Kommentar von Herb3472 ,

Tja, dann wird's natürlich schwierig :-(((

Kommentar von yuppieyuppie ,

Problem gelöst, hab grade einen Termin in einem Monat bekommen.

Kommentar von Herb3472 ,

Na also! Alles Gute! :-)

Antwort
von CocoKiki2, 52

also ich hab mir jetzt mal deine fragen angeschaut und und ob man dir noch helfen kann ist fragwürdig. ich finde auch, dass dein charakter total ungefestigt ist. und deswegen solltest du wirklich schnell in eine therapie kommen. am besten erkundigst du dich mal nach einer tagesklinik in deiner nähe und setzt dich mal mit denen in verbidnung, so dass du kurzfristig dort erstmal behandelt werden kannst und vor allem dingen mal eine gescheite diagnose bekommst.

Antwort
von Hideaway, 87

ich will ja noch nicht mal unbedingt eine Therapie, sondern in erster Linie Antidepressiva

Was du wirklich brauchst, muss der Arzt entscheiden. In dieser Form ist dein Denkansatz bzw. Wunsch grundsätzlich falsch. Es ist ein Irrglaube, dass der Patient das selbst einschätzen kann. Zu einer wirkungsvollen Therapie der Depression gehört neben der genauen Diagnose durch den Fachmann (oder Fachfrau) auch eine kontinuierliche Begleitung und seitens des Patienten eine konstruktive Mitarbeit. Mit Medikamenten alleine ist da kein Blumentopf zu gewinnen.

zuerst will ich aber sehen, ob ich auch nur mit Antidpepressiva klar komme

Nicht dein subjektives Empfinden ist der Maßstab, sondern die Diagnose und die Einschätzung des Arztes bezüglich der Therapie.

 Wisst ihr wie ich schneller einen Termin beim Arzt bekomme, der mir das verschreiben kann?

Nein. Und du wirst auch keinen Arzt finden, der dir mal auf die Schnelle irgendwas aufschreibt.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Aber ich kann nicht bis Ende Januar warten für einen Ersttermin, dann nochmal Ewigkeiten bis sich etwas bewegt und darauf noch Wochen bis das Medikament eventuell wirkt.. Ich hab Verpflichtungen zu erfüllen und das mach ich in meinem momentanen Zustand nur dürftig!

Kommentar von Hideaway ,

ich kann nicht bis Ende Januar warten

Dann frag bei deiner Krankenkasse (Terminservice) für einen schnelleren Termin. Oder bitte deinen Hausarzt, einen kurzfristigen Termin zu besorgen.Die Verschreibung rezeptpflichtiger Antidepressiva ohne begleitende Beobachtung und Einschätzung durch den Arzt ist eine Sache, die für den Patienten verheerend ausgehen kann, bis hin zum Suizid. Das dürfte auch der Grund sein, dass dein Hausarzt nicht über Johanniskraut hinaus geht.Wenn du den Eindruck hast, dass du ohne schnelle Behandlung nicht mehr klar kommst, bleibt dir nur eine stationäre Therapie, notfalls mit Selbsteinweisung.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Von Suizidgefährdung bin ich weit entfernt. Ich weiß, dass bevor die Medikamente richtig wirken die Suizidgefahr steigt, aber das wäre bei mir sowieso kein Problem.

Antwort
von Zwergio, 68

Medikamente werden für gewöhnlich Therapiestützend verordnet und erst ab einer mittelschweren und definitiv bei einer schweren Depression. Ich war wegen (chronischen Depressionen) 3 Monate stationär in Behandlung in einer psychiatrischen Klinik und das Antidep. War der Horror. Neben den ganzen Nebenwirkungen hat es meine Therapie eher verlangsamt als vorangebracht und wurde schnell wieder abgesetzt.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Ich weiß zwar nicht ab wann es nur eine leichte ist, aber mein Hausarzt hat mir eine mittelschwere diagnostiziert. Ich denke das passt, es geht mir zwar nicht dreckig aber gut auch nicht und ich fühle mich einfach antriebslos und leer. Wahrscheinlich können mir die ADs mit meiner Antriebslosigkeit helfen, denn das ist mein Hauptproblem.

Kommentar von Hideaway ,

Wahrscheinlich können mir die ADs mit meiner Antriebslosigkeit helfen, denn das ist mein Hauptproblem.

Das ist ein gewaltiger Irrtum. Die Medikamente sind zwar eine wichtige Hilfe, aber raus aus deiner Situation kommst du nur, wenn ein Facharzt (Psychiater) dir den Weg weist, der aus deiner Antriebslosigkeit führt. Das erfordert aber auch deine aktive Mitarbeit. Durch das alleinige Einwerfen von Tabletten kommst du keinen Schritt voran. Das funktioniert bei Schmerzmitteln und Antibiotika, aber nicht bei psychischen Erkrankungen

Kommentar von yuppieyuppie ,

Wie gesagt, ich bin einer Therapie nicht abgeneigt, aber ich bin mit meiner Familie versichert und meine Eltern dürfen das auf keinen Fall mitbekommen. Mal davon abgesehen, dass sie nicht das geringste Verständnis hätten ist ihr mangelndes Interesse an meinem Innenleben einer der Gründe warum es mir so schlecht geht. Außerdem habe ich so meine Zweifeln, dass ich durch bloße Selbstreflexion aus den Depressionen komme. Die Auslöser der Depression liegen ja schon Jahre zurück, aber verändert hat sich an meiner Gefühlslage trotzdem nichts und das obwohl ich die letzten Jahre kaum etwas anderes gemacht habe, als über die Gründe grübeln, warum ich so bin wie ich bin. Wie soll mir denn ein Arzt etwas Weltbewegendes über mich sagen, worüber ich selber nicht längst nachgedacht hab?

Kommentar von Zwergio ,

Ich hatte auch eine Verhaltenstherapie. Und als diese nicht anschlug, habe ich eine Traumatherapie angefangen.
Auch wenn du familienversichert bist, werden deine (vertraulichen!) Daten nicht direkt an deine Familie weitergetragen. Du hast immerhin auch deine eigene Patientenquittung (Auflistung von Medikamenten, Arztbesuchen usw) und deine eigene Versichertennummer. Ich bin als Minderjährige in Therapie gegangen, ohne dass meine Mutter, die Hauptversicherte, davon Wind bekommen hat.
Therapien sind nicht nur reden, sondern strukturierte Renovierung deines Kerns. Die Struktur bleibt gleich, aber Schäden werden beseitigt.
Häufig wird es als das "Aufreißen und versiegeln von alten, schlecht verheilten Wunden" beschrieben. Ich hoffe, jetzt kannst du dir mehr darunter vorstellen.

Antwort
von Windspender, 102

Nein, anti-depressiva bekommste nur vom arzt. Entweder fragste deinen hausarzt nochmal oder du kannst, bei akuten anfällen auch dir vom arzt ne spritze geben lassen. Aber definitiv musste warten

Kommentar von yuppieyuppie ,

Ja klar vom Arzt, wo denn sonst? Ich wollte nur wissen, ob ich zu einem anderen Facharzt gehen kann, bei dem die Wartezeit nicht so lang ist, der das aber trotzdem verschreiben kann.

Kommentar von Windspender ,

Klar könnte dir jeder arzt es verschreiben, aber es wäre unlogisch, wenn dich ein chirug oder internist es dir verschriebe :) Sie haben mit depressionen nichts zu tun und kennen dich als Patient nicht. 

wie geschrieben, wenn du einen akuten depressiven anfall hast, bekommste auch vorher schon, auch ohne termin, ne spritze. Aber da ist jeder arzt unterschiedlich. Frag einfach deinen hausarzt nochmal.

Kommentar von Hideaway ,

wenn du einen akuten depressiven anfall hast, bekommste auch vorher schon, auch ohne termin, ne spritze

Wenn es tatsächlich so schlimm ist, gibt es noch eine Jacke und eine Einweisung dazu. Da läuft dann ambulant nix mehr.

Kommentar von Hideaway ,

Wir haben in Deutschland freie Arztwahl. Oft kann der Terminservice der Krankenkassen da weiter helfen. Aber deine Vorstellung, dass du da hingehst und der Arzt dir mal so eben was verschreibt, wird sich nicht erfüllen.

Kommentar von Windspender ,

nein, beruhigungssspritzen beim psyhater / Psychologen, gibt es auch ohne weiße jacke :D

Kommentar von Hideaway ,

Beim Psychologen ganz bestimmt nicht. Der darf keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen oder gar anwenden.

Kommentar von Windspender ,

hab nicht so die ahnung, weiß bloß, dass es bei einem möglich ist.

Antwort
von Herb3472, 34

Dann frag' doch deinen Hausarzt, ob er Dir nicht doch ein wirkungsvolleres Präparat verschreiben könnte. Ohne ärztliche Verschreibung und "einfach so auf die Schnelle" bekommst Du kein Antidepressivum.

Kommentar von yuppieyuppie ,

War erst beim Hausarzt aber der hat mir nichts verschrieben und mich mit einer Überweisung weggeschickt, obwohl ich ihm gesagt hab, dass sich mein Zustand verschlechtert hat.

Antwort
von HexHex44, 35

Kümmere dich um eine Therapie zusammen mit deinemPsychotherabeuten. Nur mit Tabletten bringt das gar nichts. 

Antwort
von vierfarbeimer, 65

Irgendwann musst du einfach mal aus dem Quark kommen und deine Termine wahr nehmen. Du hast Fragen dieser Art schon seit Sommer 2014 wiederholt gestellt.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Ich bin damals aber nie zu einem Arzt gegangen.

Kommentar von vierfarbeimer ,

Ja eben. Wenn du dich konsequent entscheiden würdest einen Termin beim Psychiater zu machen und diesen auch wahr nehmen würdest, hättest du mittlerweile längst medikamentöse und psychotherapeutische Hilfe.

Kommentar von yuppieyuppie ,

Mag sein, aber meine Depression hindert mich nunmal daran mich konsequent zu entscheiden. Meistens überwiegen dann wieder die Zweifel, dass ich mir alles nur einrede. Ich hab mich damals nicht mal getraut einen Termin zu verienbaren.

Kommentar von vierfarbeimer ,

Dass du dir nichts einredest, weißt du längst. Dein Hausarzt hat bereits Depressionen bei dir festgestellt. Deshalb musst du zum Facharzt.

Kommentar von KittyCat2909 ,

Dein Hausarzt hat bereits Depressionen bei dir festgestellt.

Antriebslosigkeit ist keine Deperession und ein Hausarzt ist auch nicht die richtige Adresse, um so eine Diagnose zuverlässig festzustellen.

Das ganze klingt vielmehr als Faulheit, als nach einer ernsthaften Erkankung.

Kommentar von vierfarbeimer ,

Ihm Faulheit zu unterstellen ist nicht fair. Der Hausarzt wird ihn besser kennen als wir alle hier. Deshalb ist die Diagnose á priori seriös.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/todestag-von-robert-enke-mehr-offenhei...

Kommentar von yuppieyuppie ,

Ach und das kannst du qualifizierte Hobbypsychologin so über Ferndiagnose, mit nichts als lückenhaften Informationen so beurteilen? Hut ab. *ironie off* Sie kennen mich nicht im Geringsten und mir bei einer diagnostizierten Krankheit bloße Faulheit zu unterstellen ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.

Antwort
von Arogancki, 67

Antidepressiva werden dir nicht helfen mit so einer Einstellung. Du musst dran arbeiten, denn nur du selbst kannst deine Depressionen heilen. Und dieses dumme Kriterien abhaken und Diagnose stellen von den Ärzten kannst du auch in die Tonne schmeissen, vor allem bei psychischen "Krankheiten" falls man das überhaupt so nennen kann.

Antwort
von Maleachen, 87

http://homoeopathie-liste.de/anwendungs-gebiete/depressionen.htm

Als vorübergehende Alternative. In Apotheken erhältlich. Das ganze Chemische gibt es sowieso nur auf Rezept. Grüße M.

Kommentar von Christianwarweg ,

Also selbst, wenn man jetzt mal einen Moment an die homöopathische Irrelehre glauben wollte, heißt das noch nicht, dass man hier in Eigenregie therapieren sollte.

Kommentar von yuppieyuppie ,

An Homöopathie glaub ich aber nicht. Da möchte ich schon lieber ein richtiges Medikament.

Antwort
von sarahs0fia, 61

Selbst wenn du mit den Medikamenten klarkommst, geh trotzdem bitte zur Therapie. 

Aber deine eigentliche Frage kann ich nicht beantworten, sorry!

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