Es ist doch vermutlich niemand verrückt genug, sich auf ein Arbeitsgebiet vorzubereiten, das es in 15 Jahren voraussichtlich nicht mehr gibt. Also gehen die Fachleute doch noch vor Ende der Restlaufzeiten aus, oder sind sie etwa schon ausgegangen?

Ich dachte schon, du meinst, die seien durch die Strahlung alle impotent geworden.
In Wirklichkeit ist es eher unwahrscheinlich, daß AKW's ganz verschwinden. Es wird auf dem Gebiet viel geforscht. Möglicherweise werden AKW's effizienter und sicherer, die Reststrahlung der Brennstäbe verringert und die Endlagerung erleichtert und verbessert. Was will man denn machen, wenn unser geliebtes Erdöl ausgeht und nicht genügend Alternativenergie verfügbar ist?
Außerdem gibt es ja wenig spezielle AKW-Berufe. Es sind in der Regel Berufe, die auch in anderen Firmen unterkommen können.

Die Reststoffe strahlen nach der Einlagerung noch eine ganze Weile, dafür braucht man mit Sicherheit auch Fachkräfte mit entsprechender Ausbildung.
Darf ich 'eine ganze Weile' hiermit zum Euphemismus der Woche küren?
bommel65 am 18. Juli 2007 16:59 Na klar! Ich konnte (und kann) auf Anhieb keine genaue Halbwertszeit nennen, daher bitte meine "Beschönigung" nicht verurteilen ... ;-)
UlfDunkel am 18. Juli 2007 18:50 @FIPHH: Ja, Du darfst. Und von mir ein Yeehaa obendrauf. Wie die Menschen sich doch schlimme Tatsachen immer wieder schönreden können, tsstss ... :-)
bommel65 am 30. Juli 2007 08:53 Nein, UlfDunkel, ich rede mir das nicht schön, habe sogar unlängst die Mitarbeit an einem großen AKW-Neubau abgelehnt, trotz möglichem finanziellem Rekordsprung. Ich lehne Atomstrom absolut ab, drücke mich aber vorsichtig aus, wenn ich genaue Daten, wie hier für Halbwertszeiten, nicht nennen kann.
@fourseasons: Deine Antwort enthält viel Pro-Atom-Blabla, das bisher nicht belegt ist. Genügend Alternativenergie steht zur Verfügung. Und sie wird garantiert auch finanzierbar sein.
Lieber Ulf, ich finde das "blabla" nicht besonders nett von dir, du warst auch schon höflicher.
Ich bin von Beruf wegen naturwissenschaftlich sehr interessiert. Was ich geschrieben habe, ist natürlich noch nicht Praxis. Aber es wird daran geforscht. Teilweise sind schon interessante Erfolge erzielt worden.