und wie lange dauert das ungefähr?

Für die Behandlung von Phobien eignet sich vor allem die Verhaltenstherapie. Wie lange es dauert, ist abhängig vom Einzelfall, vom Abstand der jeweiligen Sitzungen zueinander und ohnehin begrenzt auf die Anzahl der von der Krankenkasse genehmigten Stunden. Suche dir vielleicht einen Verhaltenstherapeuten, der die Hypnosetherapie nach Milton Erickson in seine Arbeit integriert; dann geht's vielleicht auch überraschend schnell.

Warum willst du das unbedingt? Hast du viel mit Spinnen zu tun? Also ich habe bei mir Zuhause alle Fenster mit Fliegengitter ausgestattet und zwar das ganze Jahr über. Ich habe so gut wie keine Spinne mehr im Haus ;)
Versuchs mal beim Psychotherapeuten... Die versuchen die Ursachen der Ängste zu erkunden und zu behandeln Ich als "Mann" hab auch voll Angst vor Spinnen, muss man halt damit leben...
Die wirksamste und schnellste Methode ist die Verhaltenstherapie verbunden mit einer Kontakttherapie. Das ist auch genau der Grund, warum ich das nicht mache. Der Kontakt zu Spinnen (also der körperliche) ist ein Grundbestandteil dieser in der Regel sehr erfolgreichen Therapie.
holodeck am 11. September 2007 13:06 Na, das entspräche aber einer Radikalkur, die für den Phobiker zum Horrortrip würde.
Das was du beschreibst steht ganz am ENDE einer erfolgreich verlaufenen Therapie und ist an diesem Punkt der Entwicklung nur noch das Tüpfelchen auf dem i.
Jein, eine Reihe von Psychologen sind der Meinung, nur die (natürlich) schrittweise Überwindung unter Anleitung führe (dauerhaft) zum Ziel. Ganz am Ende steht die Kontakttherapie sicherlich nicht. Sie wird vielmehr in eine Verhaltenstherapie immer wieder eingebaut. Ähnlich gemacht wird das mit Höhenangst. Dort wird als eine der ersten Übungen ein "Türmchen" bestiegen.
kiramarie am 12. September 2007 20:34 Wär auch für mich eine absolute Horrorvorstellung...