Frage von JTKirk2000, 96

Wo kann man sich psychologisch im Umkreis von Berlin beraten lassen wenn es auch darum geht, dass religiöse Aspekte berücksichtigt werden sollen?

Hallo Leute,

ich weiß, ich stelle mal wieder eine etwas seltsame Frage, aber mir geht es darum, zu einem persönlichen Problem eine psychologische Beratung zu finden, die mir auch wirklich helfen kann. Als hilfreich sehe ich nicht, dass mir jemand erzählt, dass Religion und das, was damit verbunden ist, insbesondere geistige Gaben, wie sie in der Bibel erwähnt werden Blödsinn sind, sondern dass ich durch eine solche Beratung Optionen finden und nutzen kann, um entsprechend im Glauben zusätzliches Vertrauen zu finden und dadurch das, woran ich eigentlich schon glaube, nutzbar zu machen.

Bisherige Erfolge zeigen mir, dass geistige Gaben keineswegs Spinnerei oder Blödsinn sind, denn solche, bei denen ich kein Gefahrenpotential sah, konnte ich bereits nutzbar machen, weil wegen des nicht vorhandenen Gefahrenpotentials ein entsprechend notwendiges Vertrauen leicht fiel. Bei den weiteren Gaben, zu denen ich ebenso Anleitungen im laufe meines Lebens immer wieder erhalten habe, sieht es mit dem, Gefahrenpotential insbesondere für mich selbst schon ganz anders aus.

Natürlich sollte ein Psychologe einem nicht helfen, sich selbst auch nur potentiell zu gefährden, aber darum geht es mir genau genommen auch gar nicht. Mir geht es nur darum, dass ich nicht an einen solchen gerate, der mir versucht, Medikamente zu verschreiben, nur damit ich etwas verdränge, was ich eigentlich verarbeiten oder nach meinem Verständnis und in meinem Fall verwirklichen sollte. Dass so etwas nicht gerade selten ist, also dass Psychologen gern man durch Medikamente ihre Patienten dazu bringen, etwas zu verdrängen, anstatt es durch Verarbeitung zu überwinden, kenne ich von einer Bekannten leider nur allzu gut. Sie hatte schon mehr als 10 Psychologen kennen gelernt unter denen nicht ein einziger war, der ihr wirklich geholfen hat. Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Frage ist also, ob Ihr eine Anlaufstelle im Großraum Berlin kennt, über welche ich Kontakt zu (einem guten) Psychologen bekomme, der Religion nicht gleich als Unsinn abtut und auch geistige Gaben, wie sie in der Bibel stehen, nicht rundweg ablehnt, sondern mir die Möglichkeit eröffnen kann, das Vertrauen zu finden, das ich brauche, um diese mir offenbar mitgegebenen Gaben zu verwirklichen. (Gut, das sieht nun nicht nach einer Frage im direkten Sinn mit einem Fragezeichen aus, aber es ist eine in einem Satz enthaltene Frage, die an sich leicht zu erkennen ist.)

Es dürfte wohl naheliegend sein, dass ich auf Antworten, welche Religion und/oder diese geistigen Gaben oder meine Sichtweise dazu herabwürdigen ebenfalls nicht gerade begrüße, sondern lediglich solche, die meine Frage auf konstruktive, aus meiner Sicht nützliche Weise beantworten. Jemand der also zu dieser Frage nichts positives beizutragen hat, braucht gar nicht erst antworten. Um diesem Punkt vorweg zu greifen. Ja ich habe gegoogelt und nur Beratungsstellen für Studenten bezogen auf Unis gefunden. Vielen Dank schon mal für alle hilfreichen Antworten.

Expertenantwort
von DottorePsycho, Community-Experte für Psychologie, 44

1. Geh zu einem psychologischen Psychotherapeuten; die dürfen/können keine Medikamente verschreiben.

2. Sei offen für den Therapieverlauf; es kann nicht funktionieren, dass Du sagst, wo es langzugehen hat. Du sagst, mit welchen Aspekten im Leben Du Schwierigkeiten hast, und dann entwickelt ihr gemeinsam eine Strategie für ein problembefreites Leben.

3. Wie gut ein Psychologe (psych. Psychotherapeut) wirklich ist, lässt sich so pauschal nicht sagen. So ein Therapeut muss innerhalb einer Therapie durchaus auch immer mal wieder unbequeme Fragen oder Aufgaben stellen; grade diese haben das Potential, Dich aus den Gedankengängen herauszuholen, die Dir bis dahin die Probleme machen. Das führt unweigerlich dazu, dass viele Patienten ihren Therapeuten irgendwann nicht mehr so toll finden. In der Folge machen sie dicht und verweigern sich. Das kann auch der beste Therapeut nicht immer verhindern. Darüber hinaus gibt es einige psychische Störungen, bei denen dieses Verhalten zum Krankheitsbild gehört, was die Prognosen natürlich deutlich verschlechtert.

Mein Tipp: Geh zu irgendeinem psych. Psychotherapeuten in Deiner Gegend und vertraue auf den Prozess.

Kommentar von JTKirk2000 ,

1. Geh zu einem psychologischen Psychotherapeuten; die dürfen/können keine Medikamente verschreiben.

Okay, das ist schon mal ein interessanter Anfang.

2. Sei offen für den Therapieverlauf; es kann nicht funktionieren, dass Du sagst, wo es langzugehen hat. Du sagst, mit welchen Aspekten im Leben Du Schwierigkeiten hast, und dann entwickelt ihr gemeinsam eine Strategie für ein problembefreites Leben.

Es geht mir nicht um ein problembefreites Leben in dem Sinne, dass ich kein klares Ziel vor Augen hätte. Im Gegenteil weiß ich genau, dass es mir am notwendigen Vertrauen fehlt, die geistigen Gaben nutzbar zu machen, die mir mitgegeben sind und die ich dennoch, eben wegen unzureichendem Vertrauen, noch nicht nutzbar machen konnte. Von daher, gerade weil ich ein so klares Ziel habe, wäre es eher seltsam wenn ich nicht beurteilen könnte, ob ein Therapieverlauf in die richtige Richtung geht. 

Wenn ich zum Beispiel weiß, dass ich von der Theorie her weiß, dass ich schwimmen kann, aber ich der erste Mensch wäre, der zu schwimmen versuchen wollen würde, eben wegen dieses Wissens, dann würde ich doch durchaus zurecht zweifel bekommen, wenn der Therapeut mir niemals helfen würde, das Vertrauen zu finden, was ich bräuchte, um das Wissen über das Schwimmen entsprechend praktisch umzusetzen. Abgesehen davon, dass es (zumindest der Beschreibung der Bibel nach) um geistige Gaben geht, ist es praktisch dem beschriebenen Problem sehr ähnlich. Denn auch bei diesen Gaben gibt es kaum jemanden oder niemanden, der diese wirklich entsprechend nutzt.

3. Wie gut ein Psychologe (psych. Psychotherapeut) wirklich ist, lässt sich so pauschal nicht sagen.

Es geht nicht darum, etwas pauschal zu beurteilen, sondern dass ich einen Ansatz bekomme, wo ich selbst eine Informationsquelle bekommen kann, welcher Psychologe für welches Themengebiet im Großraum Berlin besonders geeignet ist. Mehr war eigentlich gar nicht die Frage. Ich bin nur weiter ins "Detail" gegangen, um deutlich zu machen, dass es bei mir um ein Problem geht, welches eine entsprechend religiöse Offenheit seitens des Psychologen erfordert.

So ein Therapeut muss innerhalb einer Therapie durchaus auch immer mal wieder unbequeme Fragen oder Aufgaben stellen

Solange es der Lösung dient, habe ich damit kein Problem.

grade diese haben das Potential, Dich aus den Gedankengängen herauszuholen, die Dir bis dahin die Probleme machen.

Mein Problem sind nicht meine Gedanken, sondern meine Zweifel, welche sich allein auf einer begrenzten Vorstellung begründen.

Das führt unweigerlich dazu, dass viele Patienten ihren Therapeuten irgendwann nicht mehr so toll finden. In der Folge machen sie dicht und verweigern sich.

Wie ich schon schrieb, geht es mir darum, Vertrauen in vorhandenes Wissen in Hinsicht auf diese geistigen Gaben zu gewinnen, und Zweifel aufgrund einer begrenzten Vorstellung zu überwinden. Wenn mir ein entsprechender Therapeut dahingehend nicht helfen kann oder will, dann ist er nicht der richtige für mich. Das hat mit (nicht so) toll finden, nichts zu tun.

Darüber hinaus gibt es einige psychische Störungen, bei denen dieses Verhalten zum Krankheitsbild gehört, was die Prognosen natürlich deutlich verschlechtert.

Was für ein Krankheitsbild meinst Du?

Mein Tipp: Geh zu irgendeinem psych. Psychotherapeuten in Deiner Gegend und vertraue auf den Prozess.

Sagen wir es mal so. Wenn ich zu einem Psychotherapeuten gehe, werde ich ja recht bald merken, was er von diesen geistigen gaben hält. Wenn er meint, dass diese reine Phantasie sind und bestenfalls ein Risiko darstellen, das ich lieber verdrängen sollte, dann weiß ich, dass mir dieser Therapeut garantiert nicht helfen wird, denn es wäre das Gegenteil von dem, was ich erreichen möchte.

Kommentar von DottorePsycho ,

Welches Krankheitsbild ich meine? Da kämen mehrere in Frage. Ich werde aber keines benennen, um nicht den Anfangsverdacht einer Ferndiagnose zu erregen. :-)

Üblicherweise wird ein durchschnittlich guter Psychotherapeut Deine Vorstellungen vorbehaltlos zur Kenntnis nehmen, ein "Therapieziel" mit Dir abstimmen und dann mit Dir am Thema arbeiten .... oder, wenn Ihr Euch nicht auf ein Therapieziel einigen könnt, Dich wieder nach Hause bzw. zum Kollegen schicken.

Auffällig finde ich Deine Art und Weise, mit den diversen Antworten umzugehen. Und auch, wenn Du mich dann in die Schublade zu den anderen steckst, möchte ich Dir nicht vorenthalten, dass Du hier so einige berechtigte Äusserungen oder Einwände ohne hinreichende Reflektion an die nächste Wand schmetterst. Ganz ehrlich, damit kommst Du nicht weiter.

Was hab ich gelesen? Oller Besserwisser! Sehr passend.

Woran könnte es wohl liegen, dass Dir keine einzige Antwort in den Kram passt? 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Welches Krankheitsbild ich meine? Da kämen mehrere in Frage. Ich werde aber keines benennen, um nicht den Anfangsverdacht einer Ferndiagnose zu erregen. :-)

In Ordnung.

Üblicherweise wird ein durchschnittlich guter Psychotherapeut Deine Vorstellungen vorbehaltlos zur Kenntnis nehmen, ein "Therapieziel" mit Dir abstimmen und dann mit Dir am Thema arbeiten .... oder, wenn Ihr Euch nicht auf ein Therapieziel einigen könnt, Dich wieder nach Hause bzw. zum Kollegen schicken.

Das Therapieziel ist für mich ganz klar das einzig akzeptable: Die Überwindung meiner Selbstzweifel bezogen auf die angedeuteten geistigen Gaben. Beim Therapeuten gehe ich dann gern (vor allem bei Bedarf) näher darauf ein, aber hier ist mir das zu öffentlich. Dieses Ziel ist für mich auch keine Verhandlungsbasis, sondern das einzige Ziel, das für mich, wie ich schon schrieb, akzeptabel ist.

Woran könnte es wohl liegen, dass Dir keine einzige Antwort in den Kram passt? 

Ich glaube, dass Du das falsch bewertest.

Und auch, wenn Du mich dann in die Schublade zu den anderen steckst, möchte ich Dir nicht vorenthalten, dass Du hier so einige berechtigte Äusserungen oder Einwände ohne hinreichende Reflektion an die nächste Wand schmetterst.

Im Gegenteil. Ich denke durchaus darüber nach, was hier geschrieben wird, bevor ich dazu etwas schreibe. Und "an die nächste Wand [schmettern]" ist maßlos übertrieben.

Kommentar von DottorePsycho ,

Was aber ist, wenn Dein Therapeut erkennt, dass unter Deinem offensichtlichen "Problem" noch ein ganz anderes steckt?

Ich bin überzeugt davon, dass es hier einen gewaltigen "blinden Fleck" gibt, der Dich nicht sehen lässt, was offensichtlich ist. Was das ist, kann ich aus der Ferne selbstverständlich nicht bestimmen.

Insofern ist Deine Haltung "Dieses Ziel ist für mich auch keine Verhandlungsbasis, sondern das einzige Ziel, das für mich, wie ich schon schrieb, akzeptabel ist." für einen Therapeuten nicht akzeptabel. Ich würde Dich vor die Tür setzen, wenn es mir nicht gelänge, Deine Haltung zu "erschüttern". :-))

Aber keine Sorge, unsere Praxis ist zu weit weg für Dich.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Was aber ist, wenn Dein Therapeut erkennt, dass unter Deinem offensichtlichen "Problem" noch ein ganz anderes steckt? 

Na da wäre ich dann aber gespannt, obwohl mein Problem für mich ziemlich offensichtlich ist, aber dennoch sehr schwer zu überwinden.

Ich bin überzeugt davon, dass es hier einen gewaltigen "blinden Fleck" gibt, der Dich nicht sehen lässt, was offensichtlich ist. Was das ist, kann ich aus der Ferne selbstverständlich nicht bestimmen.

Das muss ich wohl so hinnehmen, weil ich nichts ausreichend konkretes geschrieben habe, um eine zutreffendere Einschätzung nahezulegen, aber in der Öffentlichkeit dieser Frage sehe ich keinen Anlass dazu, auf ein solches Maß konkret zu werden, wie ich es nur im Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient machen würde.

Insofern ist Deine Haltung "Dieses Ziel ist für mich auch keine Verhandlungsbasis, sondern das einzige Ziel, das für mich, wie ich schon schrieb, akzeptabel ist." für einen Therapeuten nicht akzeptabel. Ich würde Dich vor die Tür setzen, wenn es mir nicht gelänge, Deine Haltung zu "erschüttern". :-)) 

Wenn ein Therapeut meint, dass es besser ist, das, was einem Patienten wichtig ist, zu ignorieren und ihm stattdessen etwas aufzudrängen, was dem Patienten nur aus der Sicht des Psychologen hilft, keineswegs aber aus der Sicht des Patienten, dann kann mir ein solcher Therapeut ohnehin gestohlen bleiben. Anders ausgedrückt, bräuchte ein solcher Therapeut mich nicht vor die Tür setzen, sondern ich würde mich bei dem sowieso nicht mehr blicken lassen, weil ich weiß, dass er mir nicht helfen wird, egal ob er es könnte.

Kommentar von DottorePsycho ,

@ Dein letzter Absatz

Und genau hier dürftest Du Dich irren.

Ich will mit Dir nicht streiten. Hier dürfte Meinung auf Meinung prallen. Und jeder ist von der eigenen Sichtweise überzeugt. :-)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Und genau hier dürftest Du Dich irren.

Da ich weiß, dass mein einziges Problem das mangelnde Vertrauen ist, ist die einzig logische und akzeptable Hilfe die der Überwindung der entsprechenden Zweifel ist. Jemand, der mich in diesen Zweifeln noch bestärkt, wäre mir daher keine Hilfe. Daher würde ich keinen Sinn darin sehen, einen Therapeuten unnötig zu konsultieren, der aufgrund seiner Sichtweise darauf aus ist, meine Zweifel, die ich zu überwinden suche, noch zu bestärken.

Ich will mit Dir nicht streiten.

Das wäre auch nicht im Sinne von gutefrage.net und ebenso auch nicht im Sinne meiner Frage.

Hier dürfte Meinung auf Meinung prallen.

Das ist mir im Allgemeinen betrachtet auch nichts neues. Darauf begründen sich ja gerade meine Zweifel, weil eine (eingeschränkte) Perspektive sich gegen eine größere Wahrheit stellt - bildlich ausgedrückt.

Und jeder ist von der eigenen Sichtweise überzeugt

Und alle haben ihre Gründe dafür.

Kommentar von DottorePsycho ,

"Da ich weiß, dass mein einziges Problem das mangelnde Vertrauen ist,"

Das weisst Du nicht. Das nimmst Du an. Weil Du - wie jeder andere Mensch auch - auf die eigenen Themen naturgemäß durch einen Filter schaut. (Auf andere Themen auch, aber bei den eigenen ist es am stärksten.)

Genau hier wird auch deutlich, dass DU derjenige mit der eingeschränkten Perspektive bist. Was ich von Dir wollte, ist, dass Du OFFEN bist für andere Sichtweisen - egal welche. Ich habe keine Ahnung, was ich sehen würde, wenn wir miteinander sprächen. Ich bin mir lediglich sicher, dass da noch etwas ganz anderes hochpoppt als das, was Du glaubst, was Dein Thema ist.

Mit keiner Silbe habe ich behauptet und befürwortet, dass man  Deiner Absicht, Dein (Selbst-)Vertrauen zu stärken, entgegen arbeiten sollte.

P.S.: Heute keine Antwort mehr von mir. :-)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Das weisst Du nicht. Das nimmst Du an. Weil Du - wie jeder andere Mensch auch - auf die eigenen Themen naturgemäß durch einen Filter schaut. (Auf andere Themen auch, aber bei den eigenen ist es am stärksten.)

Sicher weiß ich das, denn bei einer Gabe, wo ich kein Problem damit hatte, das notwendige Vertrauen zu finden, weil es bei dieser kein Gefahrenpotential gibt, konnte ich der Anleitung folgen, um diese Gabe nutzbar zu machen. Die anderen Anleitungen habe ich aus derselben Quelle und sie sind im Zusammenhang mit der die ich bereits nutzbar machen konnte. Folglich ist es nur logisch, dass es nicht nur zwischen den Anleitungen, sondern auch dem Sinn und der Möglichkeit dieser Gaben einen Zusammenhang gibt. Und demnach fehlt es mir nicht mehr am Wissen darum, sondern nur noch am Vertrauen. Es geht nicht mehr darum, durch einen Filter der eigenen Wahrnehmung oder Erwartung zu schauen, sondern, auf dem, was sich bereits als zutreffend erwiesen hat, weiter aufzubauen. Denn was sich bereits als zutreffend erwiesen hat, kann wohl kaum falsch sein. 

Genau hier wird auch deutlich, dass DU derjenige mit der eingeschränkten Perspektive bist.

Ja natürlich, denn aufgrund dieser eingeschränkten Perspektive des irdischen Denkens fällt es mir schwer, auf das zu vertrauen, was mir mitgegeben ist, aber über dieses hinaus geht, aber nicht deshalb, sondern weil ich weiß, dass da ein gewisses Gefahrenpotential bei Misserfolg steckt.

Was ich von Dir wollte, ist, dass Du OFFEN bist für andere Sichtweisen - egal welche.

Wenn ich das nicht wäre, insbesondere bezüglich einschränkender, hätte ich das Problem mit meinem Vertrauen ja nicht. Und wenn es nicht um einschränkende, sondern um Perspektiven geht, welche die Möglichkeit dieser Gaben einschließen, so suche ich doch genau danach, damit ich das notwendige Vertrauen finden kann.

Ich habe keine Ahnung, was ich sehen würde, wenn wir miteinander sprächen.

Du meinst von Angesicht zu Angesicht? Wenn ich die mir schon verfügbare Gabe nutzen würde, würde ich es recht schnell merken, insbesondere dann, wenn bei Dir ein besonders starker heiliger Einfluss vorhanden ist. Dass das gegeben ist, halte ich aber aufgrund Deiner sehr weltlichen Kommentare für eher unwahrscheinlich.

Ich bin mir lediglich sicher, dass da noch etwas ganz anderes hochpoppt als das, was Du glaubst, was Dein Thema ist.

Das denke ich eher nicht, außer was das angeht, von dem ich glaube, dass dies damit in Zusammenhang steht, aber nicht relevant für mein Bestreben ist, das entsprechende Vertrauen zu finden - zumindest insofern relevant, dass dies erforderlich wäre, um das Thema mit jemanden, der mir entsprechend helfen würde, zu erörtern.

Mit keiner Silbe habe ich behauptet und befürwortet, dass man  Deiner Absicht, Dein (Selbst-)Vertrauen zu stärken, entgegen arbeiten sollte.

Seltsam, für mich klang das Folgende aber ganz anders:

Insofern ist Deine Haltung "Dieses Ziel ist für mich auch keine Verhandlungsbasis, sondern das einzige Ziel, das für mich, wie ich schon schrieb, akzeptabel ist." für einen Therapeuten nicht akzeptabel. Ich würde Dich vor die Tür setzen, wenn es mir nicht gelänge, Deine Haltung zu "erschüttern". :-)) 

Kommentar von DottorePsycho ,

Da ging es mir ausschließlich darum, dass Du offen bist für was auch immer da kommt.

Antwort
von vonGizycki, 46

Lieber JTKirk2000!

Ich hoffe zu verstehen, was Du meinst und ich kann mich da einfühlen. 

Offenbar, so habe ich aber das nicht wegzudrängende Gefühl, bist Du auf der Suche. Und wenn ich Dein Geschriebenes lese, so kommt mir persönlich zwar sehr viel entgegen, aber Du bleibst doch deutlich unkonkret. Ich weiß nicht warum, aber ich denke, Du fährst da eine Vermeidungstrategie, um nicht in unangenehme Diskussionen und an sogenannte "gutgemeinte Ratschläge" zu geraten. Ich verstehe das durchaus.

Dennoch, so denke ich, wird es unvermeidbar bleiben, Dich diesem nicht geäußerten Konkreten zu stellen. Und es wird auch nicht ohne Nachdenken gehen. Du wirst einen Weg suchen müssen und ihn dann begehen, der Dich fordert und zwar in dem Sinne, dass Du Dich selbst, ohne dazu gezwungen zu werden sprich dafür nicht moralisch unter Druck gesetzt zu werden, hinterfragen kannst.

In diesem Zusammenhang rate ich daher von allen religiösen Verhaltensvorschriften ab, die Du zu befolgen hättest. Das wäre kontraproduktiv. Hinzu kommt, das Du schon viele Psychologen offenbar ausprobiert hast und es keinen Erfolg brachte.

Offenbar gibt es daher noch genügend Fragen spezieller Art, die der Antwort harren. Da es keine Rezepte gibt, muss Du eigeninitiativ werden. Daher bitte ich Dich einmal diese Webseite eingehend und aufmerksam zu studieren ...

http://religionsphilosophischer-salon.de/

... und vielleicht auch den Newsletter zu bestellen. Ich wohne leider nicht in Berlin, aber ich würde gerne zu diesem Religionsphilosophischen Salon regelmäßig gehen.

Für Dich muss es klar sein, das Deine Fragen nicht mal eben beantwortet werden können und Deine Probleme viel Zeit brauchen, um sie aufzulösen. Und es ist mit Arbeit verbunden, mit eigener Arbeit!

Jeder Weg beginnt mit kleinen Schritten und erst nach und nach bildet sich ein Zusammenhang heraus, der das bringt, was Du suchst. Da kommen viele Themen zusammen, die aneinandergereiht ein Ganzes bilden, von dem Du dann ein Teil bist.

Ohne Anstrengung ist das nicht zu haben, aber es lohnt sich. Und es braucht Zeit!

Der nächste philosophische Salon am Freitag, den 26. Februar 2016, hat das Thema: „Das Privat-Eigentum und das Gemeinwohl“. Eine kritische Philosophie des Habens und Besitzens. 

http://religionsphilosophischer-salon.de/7410\_das-privat-eigentum-und-das-gemei...

Der Salon findet statt in der Galerie Fantom Hektorstr.9. um 19 Uhr statt. Herzliche Einladung mit der Bitte um Anmeldung an: christian.modehn@berlin.de  

Die Meldung von gestern war: Ca. 10 Plätze sind noch frei...

 Für die Raummiete beträgt der Beitrag 5 EURO Eintritt. Mehr ist das nicht. Vor Ort zu bezahlen, denke ich.

Philosophieren heiß sich auf den Weg zur Weisheit zu machen und die Wahrheit selbst herausfinden. 

Fang damit an :-)

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von vonGizycki ,

Nachtrag: Hinzu kommt, das Du schon viele Psychologen offenbar ausprobiert hast und es keinen Erfolg brachte.

Diesen Satz bitte streichen, ich hatte mich da verlesen. Sorry!

Kommentar von JTKirk2000 ,

Offenbar, so habe ich aber das nicht wegzudrängende Gefühl, bist Du auf der Suche.

In der Tat. Ich bin auf der Suche nach einem Psychotherapeuten oder Psychologen, der mir ermöglicht, über Zweifel aufgrund meiner Grenzen eines irdischen Verständnisses hinaus zu gehen, um Wissen durch Vertrauen nutzbar zu machen, welches mit diesem begrenzten Verständnis nicht zutreffend bemessen werden kann - worauf ja meine Zweifel begründet sind.

Und wenn ich Dein Geschriebenes lese, so kommt mir persönlich zwar sehr viel entgegen, aber Du bleibst doch deutlich unkonkret.

In welcher Hinsicht meinst Du das? In Bezug auf die geistigen Gaben jedenfalls nicht ohne Grund. Der Hinweis auf die Bibel sollte dies jedoch eigentlich schon aufzeigen, um welches Themengebiet an geistigen Gaben es geht, denn es gibt in der Bibel nur eine Schriftstelle, die dieses Thema zumindest in Kategorien behandelt, und das ist im 1. Korintherbrief 12 der Fall.

Ich weiß nicht warum, aber ich denke, Du fährst da eine Vermeidungstrategie, um nicht in unangenehme Diskussionen und an sogenannte "gutgemeinte Ratschläge" zu geraten. 

Exakt, denn die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass sich oft Antwortgeber melden, die das, was dem Fragesteller wichtig ist, einfach nur niedermachen, ohne eine wirkliche Ahnung zu haben, über was sie da eigentlich herziehen.

Dennoch, so denke ich, wird es unvermeidbar bleiben, Dich diesem nicht geäußerten Konkreten zu stellen.

Meinst Du das in der Öffentlichkeit dieser Frage oder in Bezug auf mich selbst? In Bezug auf mich selbst kann ich Dir versichern, dass ich da so konkret bin, wie es mir irgend möglich ist, so dass es rein von der Theorie kaum noch mehr konkretisiert werden kann - außer durch die Praxis.

Du wirst einen Weg suchen müssen und ihn dann begehen, der Dich fordert und zwar in dem Sinne, dass Du Dich selbst, ohne dazu gezwungen zu werden sprich dafür nicht moralisch unter Druck gesetzt zu werden, hinterfragen kannst.

Genau genommen hinterfrage ich durch meine Zweifel zu viel. Diese Hinterfragungen führen nur nicht zu Ergebnissen, die meine Zweifel bekräftigen würden. Würde das vorhandene Wissen, gegenüber welchem ich diese Zweifel habe, auf derselben begrenzten Weisheit beruhen, auf welcher die Zweifel begründet sind, hätte ich diese Zweifel mit Sicherheit nicht mehr, aber leider sind die Zweifel auf einer Weisheit begründet, die mir von meinem sozialen Umfeld mitgegeben wurden, während das Wissen um die geistigen Gaben mir von meinem geistigen Selbst von einer höheren Wahrheit her mitgegeben worden sind. Somit sind meine Zweifel auf einer geringeren Weisheit begründet, und versuchen eine größere Wahrheit zu verdrängen.

In diesem Zusammenhang rate ich daher von allen religiösen Verhaltensvorschriften ab, die Du zu befolgen hättest.

Es geht nicht um Verhaltensvorschriften, sondern um die Nutzung von vorhandenem Wissen, um zusätzliche Fähigkeiten für einen entsprechenden Zweck nutzbar zu machen. Und dieser Rat, dieses abzulehnen wäre genau der falsche, denn er würde in die entgegen gesetzte Richtung führen, gegenüber der, die ich anstrebe.

Offenbar gibt es daher noch genügend Fragen spezieller Art, die der Antwort harren. Da es keine Rezepte gibt, muss Du eigeninitiativ werden. Daher bitte ich Dich einmal diese Webseite eingehend und aufmerksam zu studieren ...

Vielen Dank, das werde ich machen.

Für Dich muss es klar sein, das Deine Fragen nicht mal eben beantwortet werden können und Deine Probleme viel Zeit brauchen, um sie aufzulösen. Und es ist mit Arbeit verbunden, mit eigener Arbeit!

Das ist mir durchaus klar. Ich würde sogar vorziehen, direkt mit einem entsprechenden Psychologen oder Psychotherapeuten zu sprechen, bei dem ich zu diesem Zweck in Behandlung gehen kann, damit er mir helfen kann, meine Zweifel zu überwinden - und nur um meine dahingehenden Zweifel zu überwinden.

Jeder Weg beginnt mit kleinen Schritten und erst nach und nach bildet sich ein Zusammenhang heraus, der das bringt, was Du suchst. Da kommen viele Themen zusammen, die aneinandergereiht ein Ganzes bilden, von dem Du dann ein Teil bist.

Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Um mein Problem in groben Zügen darzustellen, beschreibe ich es oft anhand einer Leiter. Jede Sprosse dieser Leiter steht für ein bestimmtes Niveau an erforderlichem, zusätzlichen Vertrauen gegenüber den bisherigen Erfolgen, weil die Höhe der jeweiligen Sprosse dem entsprechenden Gefahrenpotential bei entsprechendem Misserfolg entspricht. Die erste Sprosse konnte ich in Form einer sensorischen Gabe, für die ich bereits Vertrauen aufbringen konnte, weil kein erkennbares Gefahrenpotential da war und ist, erklimmen, aber bei dieser Leiter scheinen gleich die nächsten paar Sprossen zu fehlen, was es enorm erschwert, für die nächsten dieser Gaben das notwendige Vertrauen zu finden. Das ist jetzt zwar noch nicht wesentlich konkreter, zeigt Dir aber hoffentlich, dass ich mir da schon einige Zeit darüber Gedanken mache.

...

Kommentar von vonGizycki ,

In welcher Hinsicht meinst Du das? In Bezug auf die geistigen Gaben jedenfalls nicht ohne Grund. 

Du sagst nicht, welche Probleme Du hast und bleibst im Allgemeinen.

Ich versuche so neutral in meinen Aussagen zu bleiben, damit Du Dich nicht angegriffen fühlst und doch möchte ich deutlich Stellung nehmen. Das vorweg.

Meinst Du das in der Öffentlichkeit dieser Frage oder in Bezug auf mich selbst? 

Ich denke, das diejenigen Fragen, die Deiner Sehnsucht nach Antworten Dringlichkeit geben, vielleicht noch deutlicher Dir selbst gegenüber konkretisiert werden sollten. Dabei ist nicht entscheidend, denke ich, hier Entsprechungen oder Lösungsansätze in der Bibel zu suchen. Da suchst Du möglicherweise etwas im Äußeren, also außerhalb von Dir, wo doch die eigentliche Problemstellung eher in Deinem Innern zu lokalisieren ist.

...aber leider sind die Zweifel auf einer Weisheit begründet, die mir von meinem sozialen Umfeld mitgegeben wurden, während das Wissen um die geistigen Gaben mir von meinem geistigen Selbst von einer höheren Wahrheit her mitgegeben worden sind. 

Was das Umfeld angeht, so ist das zwar prägend, aber jeder hat etwas Eigenes, was er in die Waagschale werfen kann. Das ist das, was man Wesen nennt. Der Mensch ist nicht Produkt seines Umfeldes, sonder auch das, was er selbst aus eigenen Kräften (selbstschöpferischen Kräften) dagegen setzen kann, wenn es erforderlich ist.

Es geht nicht um Verhaltensvorschriften, sondern um die Nutzung von vorhandenem Wissen, um zusätzliche Fähigkeiten für einen entsprechenden Zweck nutzbar zu machen. Und dieser Rat, dieses abzulehnen wäre genau der falsche, denn er würde in die entgegen gesetzte Richtung führen, gegenüber der, die ich anstrebe.

Ich verstehe, doch denke daran, dass das, was andere an Verhalten vorschlagen, nur ein Rat sein kann, denn sonst würde Deine eigene Freiheit zu wählen zunichte gemacht! Und das ist nicht Freiheit des Denkens oder der Seele. Das impliziert natürlicvh nicht Annahme, wenn es vernünftig ist, sondern auch Ablehnung und das ohne Androhung von Konsequenzen, eben aus dieser postulierten Freiheit heraus, die der Mensch braucht.

Ich würde sogar vorziehen, direkt mit einem entsprechenden Psychologen oder Psychotherapeuten zu sprechen, bei dem ich zu diesem Zweck in Behandlung gehen kann, damit er mir helfen kann, meine Zweifel zu überwinden - und nur um meine dahingehenden Zweifel zu überwinden.

Vielleicht erlaubst Du mir an dieser Stelle zu sagen, das Zweifel keineswegs etwas sind, die man nicht haben dürfte, sondern sie dienen dazu, das was man nicht versteht, zu hinterfragen. Und dies muss man tun, solange man es nicht versteht, denn sonst ist der Weg zur Wahrheit versperrt! Und nur auf diese kommt es an. Die musst Du selbst herausfinden. 

Niemand sollte eine absolute Wahrheit verbreiten und dies aus einem einfachen Grunde: die Wahrheit des einen ist oft nicht die Wahrheit des anderen. Deshalb muss man da seinen eigenen Weg gehen und diesen auch in seinen Folgen selbst verantworten! Denn sonst wäre die Verantwortung flöten und das ist etwas Wesentliches eines erwachsenen Menschen.

...aber bei dieser Leiter scheinen gleich die nächsten paar Sprossen zu fehlen, was es enorm erschwert, für die nächsten dieser Gaben das notwendige Vertrauen zu finden. Das ist jetzt zwar noch nicht wesentlich konkreter, zeigt Dir aber hoffentlich, dass ich mir da schon einige Zeit darüber Gedanken mache.

Das will ich keineswegs in Abrede stellen. Um im Bild der Leiter zu bleiben: Du erklimmst die Leiter mit seinen Sprossen im Vertrauen darauf, das sie halten. Das ist unbedingt erforderlich, sonst bewegt sich nichts. Das Leben ist ein immerwährendes Experiment. Wir wissen nicht, wie es ausgeht und wir wagen dennoch das Scheitern, um Zukunft zu gewinnen. Und das Scheitern ist keine Sackgasse, sondern nur ein Umweg, auf dem es weitergeht zum Erfolg und oft hat man viele Umwege! Da bist Du nicht der Einzige, dessen sei gewiss! 

Entscheidend ist, so denke ich, sich nicht entmutigen zu lassen und auf dem Umwegen die Erfahrungen des Scheiterns mitzunehmen und in vorwärtsbringende Erfahrung umzuwandeln. Dabei können andere Menschen helfen (wer sonst?), sonst tut es nämlich  keiner und dafür ist wieder Vertrauen und Öffnung notwendig. 

Und dann wieder muss man darauf setzen, das man nicht enttäuscht wird. 

Dem Menschen zu vertrauen ist jedoch, so glaube ich, die einzige Wahrscheinlichkeit, Hilfe zu bekommen, die man braucht, jedoch nicht die absolute Sicherheit. Die gibt es nirgends!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von vonGizycki ,

Korrektur:

Das impliziert natürlich nicht allein die Annahme von Ratschlägen, wenn es vernünftig ist, sondern auch deren Ablehnung und das ohne Androhung von Konsequenzen, eben aus dieser postulierten Freiheit heraus, die der Mensch braucht.

Übrigens: Haben und Besitzen bezieht sich nicht nur auf materielle Werte.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Du sagst nicht, welche Probleme Du hast und bleibst im Allgemeinen.

Ich versuche so neutral in meinen Aussagen zu bleiben, damit Du Dich nicht angegriffen fühlst und doch möchte ich deutlich Stellung nehmen. Das vorweg.

Ich denke nicht, dass es helfen würde, wenn ich spezifischer werden würde, als das, was ich schon geschrieben habe, nämlich dass es mir momentan immer noch am notwendigen Vertrauen fehlt, die (meisten) geistigen Gaben nutzbar zu machen, die mir mitgegeben worden sind, welche so in der Bibel bezeichnet werden. Wenn es Dir darum geht, es etwas besser eingrenzen zu können, dann empfehle ich, im 1. Korintherbrief 12, die Verse 7 bis 11 zu lesen (siehe auch http://www.bibleserver.com/text/EU/1.Korinther12,7-11 ). Weiter werde ich das aber nicht eingrenzen, denn dazu sehe ich keinen Grund, obwohl dahingehend die betreffenden Gaben sich nur auf ein Themengebiet beziehen - jedenfalls was die betrifft, bei denen es mir noch am notwendigen Vertrauen mangelt.

Ich denke, das diejenigen Fragen, die Deiner Sehnsucht nach Antworten Dringlichkeit geben, vielleicht noch deutlicher Dir selbst gegenüber konkretisiert werden sollten. Dabei ist nicht entscheidend, denke ich, hier Entsprechungen oder Lösungsansätze in der Bibel zu suchen. Da suchst Du möglicherweise etwas im Äußeren, also außerhalb von Dir, wo doch die eigentliche Problemstellung eher in Deinem Innern zu lokalisieren ist.

Natürlich liegen die Selbstzweifel in meinem Inneren. Deshalb suche ich ja nach einem Psychologen oder (wie hier auch erwähnt wurde) einem Psychotherapeuten, der mir hilft, diese Selbstzweifel zu überwinden.

Was das Umfeld angeht, so ist das zwar prägend, aber jeder hat etwas Eigenes, was er in die Waagschale werfen kann. Das ist das, was man Wesen nennt. Der Mensch ist nicht Produkt seines Umfeldes, sonder auch das, was er selbst aus eigenen Kräften (selbstschöpferischen Kräften) dagegen setzen kann, wenn es erforderlich ist.

Wenn alles prägende darauf aus ist, nur das als wirklich existent zu akzeptieren, was ganz alltäglich ist, dann wird es schwer, über das hinaus zu gehen, was alltäglich ist und eben darauf sind meine Selbstzweifel begründet.

Ich verstehe, doch denke daran, dass das, was andere an Verhalten vorschlagen, nur ein Rat sein kann, denn sonst würde Deine eigene Freiheit zu wählen zunichte gemacht! Und das ist nicht Freiheit des Denkens oder der Seele. Das impliziert natürlicvh nicht Annahme, wenn es vernünftig ist, sondern auch Ablehnung und das ohne Androhung von Konsequenzen, eben aus dieser postulierten Freiheit heraus, die der Mensch braucht.

Sicherlich ist es ein Rat, aber in dem Sinne, dass es eine Entscheidungshilfe sein kann, oder eine Form der Unterstützung in Hinsicht darauf einen Lösungsweg zu finden und bestenfalls zu beschreiten. Und auf letzteres kommt es mir an.

Vielleicht erlaubst Du mir an dieser Stelle zu sagen, das Zweifel keineswegs etwas sind, die man nicht haben dürfte, sondern sie dienen dazu, das was man nicht versteht, zu hinterfragen.

Das trifft bei mir in Bezug auf diese geistigen Gaben aber nicht zu. Im Gegenteil verstehe ich sie umfassend. Gründlicher könnte auch eine noch so gute Bedienungsanleitung zu einem technischen Gerät nicht sein, einschließlich dessen, dass ich weiß, wieso diese Gaben möglich sind. Meine Zweifel rühren ausschließlich daher, dass diese nach irdischen Maßstäben scheinbar nicht möglich sind.

Niemand sollte eine absolute Wahrheit verbreiten und dies aus einem einfachen Grunde: die Wahrheit des einen ist oft nicht die Wahrheit des anderen. Deshalb muss man da seinen eigenen Weg gehen und diesen auch in seinen Folgen selbst verantworten! Denn sonst wäre die Verantwortung flöten und das ist etwas Wesentliches eines erwachsenen Menschen.

Grundlegende Wahrheit ist (wie ich schon geschrieben habe) absolut, unveränderlich und unabhängig von Erkenntnis, denn wie ich ebenfalls schon geschrieben habe, gäbe es uns sonst auch gar nicht erst. Unsere Existenz ist also grundlegend von einer solch absoluten und unveränderlichen Wahrheit entscheidend abhängig.

Es geht mir aber nicht darum, eine absolute Wahrheit zu proklamieren, sondern darum, das, was auf dieser Wahrheit basiert, entsprechend ihrem Zweck nutzbar zu machen.

Das will ich keineswegs in Abrede stellen. Um im Bild der Leiter zu bleiben: Du erklimmst die Leiter mit seinen Sprossen im Vertrauen darauf, das sie halten. Das ist unbedingt erforderlich, sonst bewegt sich nichts. Das Leben ist ein immerwährendes Experiment. Wir wissen nicht, wie es ausgeht und wir wagen dennoch das Scheitern, um Zukunft zu gewinnen. Und das Scheitern ist keine Sackgasse, sondern nur ein Umweg, auf dem es weitergeht zum Erfolg und oft hat man viele Umwege! Da bist Du nicht der Einzige, dessen sei gewiss! 

In dem Fall dieser mir mitgegebenen geistigen Gaben wäre ein Versagen aber durchaus eine Sackgasse, denn in einer bereits bestehenden Gefahrensituation wäre ein Versagen in Folge von Zweifeln zumindest für mich tödlich.

...

Kommentar von JTKirk2000 ,

... 

Dem Menschen zu vertrauen ist jedoch, so glaube ich, die einzige Wahrscheinlichkeit, Hilfe zu bekommen, die man braucht, jedoch nicht die absolute Sicherheit.

Es bringt mir aber nichts, jenen zu vertrauen, die mir doch nicht helfen können oder wollen, meine Selbstzweifel zu überwinden, sondern diese Zweifel sogar begrüßen, weil sie ablehnen, was ich glaube.

Kommentar von JTKirk2000 ,

...

Ohne Anstrengung ist das nicht zu haben, aber es lohnt sich. Und es braucht Zeit!

Oh, das ist mir durchaus klar. :)

Der nächste philosophische Salon am Freitag, den 26. Februar 2016, hat das Thema: „Das Privat-Eigentum und das Gemeinwohl“. Eine kritische Philosophie des Habens und Besitzens. 

Nun ja, das wäre schon mal nicht das, was für mich relevant wäre - jedenfalls dem Titel nach.

Philosophieren heiß sich auf den Weg zur Weisheit zu machen und die Wahrheit selbst herausfinden. 

Die Wahrheit kenne ich schon. Es fällt mir nur schwer, auf diese zu vertrauen.

Wenn Du weißt, dass das Eis Dich trägt, würdest Du ohne jeden Zweifel darauf vertrauen, obwohl alle um Dich herum sagen, dass es zu dünn ist, um Dich tragen zu können?

Vielen Dank für die Mühe der Antwort.

Kommentar von vonGizycki ,

Mir fällt noch was ein. 

Die Wahrheit kenne ich schon. Es fällt mir nur schwer, auf diese zu vertrauen.

Das logische Schluss wäre, es ist nicht die Wahrheit, die Du suchst. Denn Wahrheit, wenn sie es denn auch wirklich ist, ob sie einem gefällt oder auch nicht, wäre ja unumstösslich und in sofern immer richtig, sonst wäre es keine Wahrheit.

Dein fehlendes Vertrauen in die Wahrheit liegt in Dir und wenn es nur eine Scheinwahrheit ist, wäre es verständlich. Absolute Wahrheit gibt es nämlich sowieso nicht. Das würde jegliche Kritik und Selbstkritik obsolet erscheinen lassen. Das kann es aber doch nicht sein, oder?

Kommentar von JTKirk2000 ,

Das logische Schluss wäre, es ist nicht die Wahrheit, die Du suchst. Denn Wahrheit, wenn sie es denn auch wirklich ist, ob sie einem gefällt oder auch nicht, wäre ja unumstösslich und in sofern immer richtig, sonst wäre es keine Wahrheit.

Sicher ist die Wahrheit unumstößlich. Ich verstehe aber nicht, wie Du deshalb darauf kommst, dass ich nicht auf der Suche nach der Wahrheit bin, bzw. nach persönlichem Vertrauen in diese Wahrheit, denn genau genommen geht es mir um letzteres.

Dein fehlendes Vertrauen in die Wahrheit liegt in Dir und wenn es nur eine Scheinwahrheit ist, wäre es verständlich.

Sicher. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Möglichkeit gibt, die Zweifel (also das fehlende Vertrauen) durch neues Vertrauen zu überwinden.

Absolute Wahrheit gibt es nämlich sowieso nicht.

Das sehe ich anders. Absolute Erkenntnis gibt es vielleicht nicht, aber wäre Wahrheit nicht von Anfang an Teil des Universums gewesen, hätte es die Erde, Leben auf der Erde und somit auch den Menschen vermutlich nie gegeben, denn Wahrheit ist unabhängig von Erkenntnis.

Das würde jegliche Kritik und Selbstkritik obsolet erscheinen lassen.

Kritik und Selbstkritik sind grundlegend abhängig von Betrachtungsweise, also auch von Erkenntnis aber nicht von der Wahrheit. Das ist ein Unterschied. Ich komme nicht mehr darauf, wer es war, aber es war wohl ein antiker Philosoph, der gesagt haben soll: "ich weiß, dass ich nichts weiß." Damit bezog er sich klar darauf, dass alles, was er erkannt zu haben glaubte, eben nur entsprechend seinem Glauben war (nicht zu verwechseln mit Religion) und dass er nicht sicher wusste, dass seine Erkenntnisse tatsächlich einen Zusammenhang zur Wahrheit (der Existenz) hatten.

Das kann es aber doch nicht sein, oder?

Das ist ebenfalls abhängig von der Betrachtungsweise.

Kommentar von vonGizycki ,

Sicher ist die Wahrheit unumstößlich. Ich verstehe aber nicht, wie Du deshalb darauf kommst, dass ich nicht auf der Suche nach der Wahrheit bin, bzw. nach persönlichem Vertrauen in diese Wahrheit, denn genau genommen geht es mir um letzteres.

Wer sagt Dir denn, das Deine Wahrheit die richtige ist? Wenn Du erkannt hast, das es eine Wahrheit ist, dann halte ich für logisch, ihr auch zu vertrauen. Das ergibt sich eigentlich von selbst, Wahrheit ist wahr, wenn es eine ist und allein schon deshalb vertrauenswürdig. Ist die Wahrheit eine Scheinwahrheit, dann kann ich ihr nicht vertrauen. Du solltest herausfinden, Deine Wahrheit auch wirklich eine ist.

Sicher. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Möglichkeit gibt, die Zweifel (also das fehlende Vertrauen) durch neues Vertrauen zu überwinden.

Stimmt, wenn Deine Wahrheit auch wirklich sich als wahr herausstellt. Und das sollte diskutiert werden.

 ... wäre Wahrheit nicht von Anfang an Teil des Universums gewesen, hätte es die Erde, Leben auf der Erde und somit auch den Menschen vermutlich nie gegeben, denn Wahrheit ist unabhängig von Erkenntnis.

Welche Wahrheit und durch wen in die Welt gekommen? Die einzige Wahrheit, die man vielleicht postulieren kann ist, das es einen Anfang gegeben haben muss. Gäbe es keinen, wäre nichts, den jedes was ist, muss eine Ursache haben und die Ursache wieder eine und diese ebenfalls usw. , eine unendliche Kette. Damit gäbe es aber keinen Anfang. Darüber kann man auch sprechen und sogar sagen, das dieser Anfang dann nur aus sich selbst heraus enstanden sein kann usw. Es gibt noch mehr zu sagen.

Das führt jetzt zu weit, aber diesem Anfang eine bestimmte Wahrheit  hineinzugeheimnissen und zu postulieren, geht dann zu weit. Darüber wissen wir nichts.

Kritik und Selbstkritik sind grundlegend abhängig von Betrachtungsweise, also auch von Erkenntnis aber nicht von der Wahrheit.

Erst wenn Du die Wahrheit über Dich selbst herausfindest, dann erkennst Du dich selbst. Das ist keine einfache Übung.

 "ich weiß, dass ich nichts weiß."

Es gibt schon Wahrheit, aber wenn man meint, hier die letzte Erkenntnis zu haben, dann kann man schief liegen. Jeder muss daher auch sich selbst überprüfen, im Sinne von Kritik und Selbstkritik. Die herausgefundene Wahrheit kann daher für Dich wahr sein, aber noch lange nicht für den anderen. Dennoch gibt es logische Zusammenhänge, die als Wahrheit anerkannt werden und gut begründet werden können. Sie bleiben dennoch die eigene Wahrheit und reden darf man darüber immer. Nur nicht als alleingültige Wahrheit über alles zu stellen.


Kommentar von JTKirk2000 ,

Wer sagt Dir denn, das Deine Wahrheit die richtige ist? 

Die Gabe, die ich bereits nutzbar machen konnte, bestätigt meine dahingehende Sichtweise.

Wenn Du erkannt hast, das es eine Wahrheit ist, dann halte ich für logisch, ihr auch zu vertrauen.

Der Wahrheit selbst vertraue ich auch insoweit, wie ich darauf basierendes bereits nutzbar machen konnte und in Bezug auf eine rein sensitive Gabe ist dies auch bereits der Fall. Soll heißen, bei dieser rein sensitiven Gabe habe ich das erforderliche Vertrauen aufgebracht, um sie nutzbar machen zu können und mittlerweile kann ich diese recht leicht nutzen, während es anfangs einer enormen Konzentration darauf bedurfte, weil es mir noch an Übung fehlte.

Das ergibt sich eigentlich von selbst, Wahrheit ist wahr, wenn es eine ist und allein schon deshalb vertrauenswürdig. 

Wenn Du am Ufer eines zugefrorenen Sees bist, und Du den See direkt an dessen Ufer betrittst, das Eis zwar interessant knackt, während Du es betrittst, aber standhält, während alle anderen sagen, dass das Eis zu dünn sei, um es zu betreten. Würdest Du Dich weiter auf den See trauen, oder lieber gleich wieder vom Eis heruntergehen? Wenn man merkt, dass das Eis doch zu bedenklich knackt und eventuell zu brechen beginnt, kann man die Belastung für das Eis reduzieren, indem man sich darauf hinlegt, anstatt zu stehen. Diese Möglichkeit habe ich bei den weiteren Gaben jedoch nicht.

Um den Vergleich mit dem Eis auf diese Gaben anzuwenden, ist es so als würde man immer meinen, dass das Eis nicht stark genug sei, als dass man den zugefrorenen See betreten könnte. In Bezug auf diese eine Gabe, die ich bereits nutzbar machen konnte, erwies sich das Eis jedoch zumindest bereits dafür als dick genug, nur war dies direkt am Ufer und daher ohne Gefahr, dass man erfrieren oder ertrinken könnte.

Ist die Wahrheit eine Scheinwahrheit, dann kann ich ihr nicht vertrauen.

Es geht nicht darum, ob andere dieser vertrauen. Ich gehe damit nicht gerade hausieren und versuche auch niemanden davon zu überzeugen. Es geht mir nur darum, das was mit dieser verbunden ist, nutzbar zu machen, denn nach dieser bin ich nur deshalb hier.

Du solltest herausfinden, Deine Wahrheit auch wirklich eine ist.

Um bei dem Beispiel mit dem gefrorenen See zu bleiben, also weiter auf den See gehen, um zu sehen, ob das Eis standhält.

Welche Wahrheit und durch wen in die Welt gekommen?

Ich glaube, Du verwechselst hier Erkenntnis mit Wahrheit. Erkenntnis ist das, was im Nachhinein in Bezug auf das, was wahr oder vermeintlich wahr ist, entwickelt werden kann. Bei der Wahrheit, ist es jedoch so, dass ohne sie nichts sein kann. Folglich muss sie von Anfang an Bestand haben, bevor etwas anderes entstehen kann. Sie bestand also bereits vor dem Beginn dessen, was wir als Universum kennen. Die Erkenntnis innerhalb dieses Universums begann mit den ersten ausreichend intelligenten Lebensformen dieses Universums, ungeachtet dessen, welche dies sind oder waren.

Die einzige Wahrheit, die man vielleicht postulieren kann ist, das es einen Anfang gegeben haben muss.

Das kommt darauf an, wie umfassend das Verständnis von Raum und Zeit und die Sichtweise zu diesem Anfang ist. Würde das Verständnis nur einen Zeitraum umfassen, welcher der Lebensspanne eines Menschen entspricht, hätten weder Erde noch Universum einen Anfang oder ein Ende. Selbst die Eltern wären schon immer dagewesen, denn sie haben sich, im Gegensatz zu einem selbst kaum äußerlich entwickelt. Sicher werden sie älter und weiser, aber äußerlich wächst man als Kind weit schneller, denn als Erwachsener. ("als als" klingt irgendwie blöd, daher die etwas veraltete Wortwahl)

Gäbe es keinen, wäre nichts, den jedes was ist, muss eine Ursache haben und die Ursache wieder eine und diese ebenfalls usw. , eine unendliche Kette.

Und wenn man es genau genug nimmt, liegt dieser Anfang weder im Urknall, noch bei Gott, noch bei seinen als Wesen direkten Vorfahren und vermutlich nicht einmal bei seinen existenziellen Grundlagen. Wo könnte man dann nach einer ersten Ursache suchen? Ist sie nicht ein Widerspruch in sich, wenn jede Ursache auf einem Ereignis begründet ist, welches wiederum eine weitere Ursache hat?

Darüber kann man auch sprechen und sogar sagen, das dieser Anfang dann nur aus sich selbst heraus enstanden sein kann usw. Es gibt noch mehr zu sagen.

Das führt jetzt zu weit, aber diesem Anfang eine bestimmte Wahrheit  hineinzugeheimnissen und zu postulieren, geht dann zu weit. Darüber wissen wir nichts.

Nun ja, interessant ist es schon, aber ich glaube, dass man dann zu weit vom Thema meiner Frage abkäme. Vielleicht könnte man dann, wenn man die Natur einer anderen, höheren Existenzebene mit einbezieht, wie man aus einer virtuellen Realität heraus die des Programmierers dieser virtuellen Realität ergründen wollte (was durchaus als Vergleich nicht unangemessen ist), die entsprechende Wahrheit besser erkennen, aber inwieweit das Thema dann noch überschaubar bliebe, ist fraglich.

...

Kommentar von vonGizycki ,

Grüß Dich JTKirk2000!

Ohne Dir irgendwie zu nahe zu treten. Aber ich habe Dir jetzt schon sehr geduldig geantwortet.

Die Wahrheit über Dich kann Dir niemand einreden, aber Hilfestellung geben. Dazu gehört, auch mal etwas stehen zu lassen und darüber nachzudenken.

Ich werde das Gefühl nicht los, das Du gar nicht wissen willst, weil alles nur um Deine Überlegungen kreist, um dich selbst zu rechtfertigen. Dabei kann ich nicht behilflich sein.

Das was ich Dir erzählte sind grundlegende Dinge, aber ich behaupte nicht, das ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe. Aber ich habe gute Gründe, die Dinge so darzustellen, wie ich es tat, die Dir auch kundtat! Und schließlich hast Du mich bzw. uns gefragt. Es ist also an Dir, sie irgendwie innerlich zu bewegen oder aber alles abzulehnen. Für das Letzte müsstest Du dann aber auch gute Gründe haben, um berechtigte Zweifel zu haben.

Das liegt in Deiner Verantwortung. Doch dann brauchst Du hier keinen Rat mehr, denn dann hast Du Dich schon entschieden, brauchst keine Hilfe und unsere Beiträge sind nicht mehr vonnöten.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von JTKirk2000 ,

...

Erst wenn Du die Wahrheit über Dich selbst herausfindest, dann erkennst Du dich selbst. Das ist keine einfache Übung.

Oh ja. Die Anleitungen haben mir durchaus gezeigt, wie unterschiedlich das Maß der Erkenntnis vor und nach der Nutzbarmachung dieser Gaben ist, und daher auch vor und nach der Erkenntnis. Von daher kann ich dieses "Oh ja" nicht stark genug betonen. Die Frage ist nur, inwiefern man das ohne diese Erkenntnis nachvollziehen kann. Aber darum geht es für mich direkt eigentlich weniger - in der Hinsicht, dass Andere dies nachvollziehen können.

Es gibt schon Wahrheit, aber wenn man meint, hier die letzte Erkenntnis zu haben, dann kann man schief liegen. 

Sicher und eben deshalb und wegen des Gefahrenpotentials beim Versagen in Bezug auf die weiteren Gaben wegen mangelnden Vertrauens fällt es mir schwer, auf diese zu vertrauen, denn die erste nutzbar gemachte Gabe hat gezeigt, dass der Kontext wahr ist.

Jeder muss daher auch sich selbst überprüfen, im Sinne von Kritik und Selbstkritik. 

In diesem Kontext wohl eher Selbstversuch. Denn Kritik und Selbstkritik bringen ab einem gewissen Punkt nicht mehr weiter und an einem solchen Punkt stehe ich.

Die herausgefundene Wahrheit kann daher für Dich wahr sein, aber noch lange nicht für den anderen.

Das klingt für mich eher nach Erkenntnis, als nach Wahrheit. Bist Du sicher, dass Du klar zwischen beiden unterscheiden kannst? Erkenntnis kann sich vom einen zum anderen Individuum unterscheiden, die Wahrheit jedoch ist von der jeweiligen Erkenntnis unabhängig.

Dennoch gibt es logische Zusammenhänge, die als Wahrheit anerkannt werden und gut begründet werden können. Sie bleiben dennoch die eigene Wahrheit und reden darf man darüber immer. Nur nicht als alleingültige Wahrheit über alles zu stellen.

Ich denke, dass Du hier Erkenntnis mit Wahrheit verwechselst. Für mich ist es um 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit nachts. Für jemanden der in den USA lebt, ist dieselbe Zeit, 8 Stunden früherer Ortszeit noch hell. Beide haben entsprechend ihrer Erkenntnis recht. Dennoch gibt es nur die eine Wahrheit, dass es immer auf der Erde Tag und Nacht gibt, und was wo ist, liegt lediglich daran, wie die Erde der Sonne gegenüber zur jeweiligen Zeit ausgerichtet ist. Das ist logisch, aber muss nicht unbedingt in der Erkenntnis der betreffenden Beobachter liegen.

Ein anderes Beispiel. Ich gehe (auf einem Bürgersteig) eine Straße entlang und mir fällt auf, dass sich zwei offenkundige Ausländer über etwas lauthals und vielleicht auch gestikulierend unterhalten. Für mich, dem es fremd ist, sich so zu unterhalten, scheint es, als würden sie streiten. Aus ihrer Perspektive jedoch ist es für sie normal, so zu reden und sie führen lediglich ein anregendes Gespräch. Wahr ist das, was in diesem Beispiel ihrer Sichtweise entspricht, unabhängig von meiner Erkenntnis dazu,

Antwort
von SahnePRINZ60, 33

ich finds total spannend, wie du jede antwort auseinandernimmst. da kommt so ein gefühl auf, dass du es eigentlich alles besser weißt, auch besser als die therapeuten.

diese Haltung bringt dich nicht weiter. denk da mal drüber nach. oder warum steckst du in deinen problemen fest?

wären deine sichtweisen und ansichten alle stimmig und korrekt, könntest du deine probleme garantiert alle alleine lösen. eine deiner grundannahmen dürfte also fehlerhaft sein. wahrscheinlich die, von der du es am wenigsten glaubst. dich dazu zu motivieren, darüber mal nachzudenken und diese möglichkeit zuzulassen, dürfte das weltgrößte problem sein. oller besserwisser du! :-)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich weiß auf jeden Fall was ich erreichen möchte. Wem das nicht passt, der braucht weder zu schreiben, noch das zu akzeptieren, dass ich weiß, was ich erreichen möchte. Und natürlich sehe ich nur das als Hilfe an, was mir hilft, das zu erreichen, was ich erreichen möchte. Ich meine, ich sehe doch nicht als Hilfe an, wenn mir im bildlichen Sinne jemand sagt, dass ich lieber den Raum durch die Tür verlassen soll, wenn ich nach dem Lichtschalter suche, um in dem selben Raum etwas Licht zu bekommen. Ebenso sehe ich es nicht als Hilfe an, wenn jemand meint, dass ich über geistige Gaben denken soll, dass sie nicht möglich sind, während ich durch diverse Anleitungen weiß, nicht nur dass sie möglich sind, sondern sogar wie sie genutzt werden können (und wozu sie dienen).

wären deine sichtweisen und ansichten alle stimmig und korrekt, könntest du deine probleme garantiert alle alleine lösen.

Hättest Du alles wirklich gelesen, was ich dazu geschrieben habe, wäre Dir mit Sicherheit aufgefallen, was mein eigentliches Problem ist. Interessant ist also weniger, dass ich das, was ich an Antworten erhalte für mich durchgehe und entsprechend kommentiere, als vielmehr, dass Du eine Antwort schreibst, die nur dann eine Grundlage hat, wenn man mindestens die Hälfte von dem, was ich geschrieben habe, munter ignoriert.

Antwort
von Asperergia, 1

Hallo- ich weis das du suchst einem psychologen der dich versteht........in region berlin! Da kann ich nicht hilfen, aber vielleicht der von garbsen( region hannover) kann dir jemanden in deine nehe empfehlen.....???...?!  Ich weis nicht- das ist so nur eine meine idee...?💡❓❔ich war dort mit meinem Sohn vor über 1 jahr, aber nur 1 mal- weil wir bräuchten einem psychotherapeuten als psychotherapeut und nicht heilpraktiker in psychotherapie- ich weis nicht ob du mich....oder meine schreibtweise verstehen kannst??!... Gut...versuche ich noch mal... Für dich ist egal ob heilpraktiker in psychotherapie oder psychotherapeut..??? Ja? Wen das so ist da kannst du ihm anrufen und fragen= deine entscheidung! Der mann ist sehr nett ...warmherzig... Hilfsbereit und spricht langsam ....so wie ein prister.....aber gibt sich Mühe und versucht zu hilfen...du muss auch wissen das Er als heilpraktiker in psychotherapie- psychologie ist bei krankenkassen nicht registriert und nur kann privat abrechnen ... Hier ist kontakt zu dem Menschen....😇 heilpraktiker für psychotherapie erfahrener theologe : Norbert Hoffgunst dipl. Theologe im mai 2010 amt des katholischen pfarrers aus freien Stücken und persönlichen Überzeugung. Macht auch telefonische beratung....tel.mobil: 0176\21745053 oder tel. 05131\5605839/.....oder e- mail: info@psychotherapie- beratung-hoffgunst.de / ich weis wie schwierig ist einen guten psychologen zu finden......suche seid langen für meinem Sohn und habe auch gefunden, aber der war so frech und arrogant und unverschämt...... Das mein Sohn hat genug von ihm und suchen wir weiter.....wünsche dir alles gute ....geduld und .....das du selbst rausfindes ........ Was oder wer dir gut tut und wer nicht- das weis du doch am bessten nur DU selbst..!!!! Danke 👀👓🎵💒🌗🌍🌝🌞🍀

Antwort
von JTKirk2000, 6

Ich schreibe diese Antwort nur als Feststellung auf alle bisherigen Antworten, auch wenn die von vonGizycki zuzmindest auf halbem Wege hilfreich wäre, sofern auf diesem Niveau eine Hilfe für das, was mir wichtig ist, möglich wäre.

Ich weiß nicht, ob alle Psychotherapeuten so weltlich behaftet sind, aber wenn dem so ist, dann würde ich sagen, dass mir so jemand nicht helfen kann, denn eine Hilfe ist aus meiner Perspektive nur dann möglich, wenn in Hinsicht auf Beurteilung und Absicht zur Hilfe auch eine Möglichkeit in Betracht gezogen wird, welche über das hinaus geht, was sich im Rahmen der menschlichen Erkenntnis zur Natur des Universums befindet. Die bisherigen Antworten waren, sofern sie überhaupt dahingehend eine Aussage enthielten (was besonders in der Antwort von SahnePRINZ60 nicht der Fall war), nur dahingehend konsequent, eine solche Möglichkeit, zumindest in der Schlussfolgerung abzulehnen.

Die bisher hilfreichste Antwort wäre im bisherigen Kontext die von vonGizycki, jedoch ist sie leider nicht wirklich hilfreich, denn hilfreich wäre sie erst dann, wenn sie aus meiner Perspektive eine brauchbare Hilfe anbieten oder aufzeigen würde, was beides nicht der Fall ist. Vielleicht sollte ich dahingehend eher in einem Esoterikforum nachfragen, aber vermutlich verhält es sich dort genau umgekehrt, dass nicht der Glauben an etwas wissenschaftlich (noch) nicht erklärbares abgelehnt wird, sondern der an einer fachlichen Hilfe zur Überwindung von entsprechenden Problemen. 

Beide Extreme sind für eine Abhilfe bei meinem Problem nicht wirklich nützlich, sondern nur eine Empfehlung in Bezug auf einen Psychologen oder Psychotherapeuten, der auch über seinen Tellerrand weltlicher Sichtweise in seiner Beurteilung hinausgehen kann, um der Absicht zu folgen, nicht das bei seinem Patienten, Klienten oder was auch immer, zu verdrängen, was er selbst nicht versteht, sondern dessen Zweifel auszuräumen, in Bezug auf das, was dem Patienten, Klienten oder was auch immer wichtig ist. Letzteres wäre für mich eine wirkliche Hilfe und auch nur letzteres könnte ich wirklich als hilfreichste Antwort entsprechend auszeichnen.

Wer das nicht nachvollziehen kann, der kann auch meine Frage nicht wirklich verstehen.

Antwort
von user8787, 30

Du selektierst in diesem Fachbereich heftig und bist bereits voller Vorurteile.

Ja ich erlaube mir das zu sagen, weil ich habe bereits 8 Jahre Trauma-Therapie Erfahrung hinter mir, ohne das mein Psychologe versucht mich mit Medikamenten ruhig zu stellen. 

Psychologie bedeuten auch Konfrontation. Ein Psychologe der denkt und macht was du willst wird dir nicht helfen können.

Setze dich mit deinen Gedanken auseinander und lasse anderen den Raum eigene Gedanken zu haben, statt im Vorfeld akribisch zu selektieren nur um Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen. 

Ein Psychologe der vorweg behauptet der Richtige für dich zu sein geht nicht neutral und professionell an die Sache ran.....

Kommentar von JTKirk2000 ,

Du selektierst in diesem Fachbereich heftig und bist bereits voller Vorurteile.

... die aber nicht unbegründet sind. Meine Bekannte hat schon diverse negative Erfahrungen gemacht und das sind keine Vorurteile, sondern leider praktische Erfahrungen.

Ja ich erlaube mir das zu sagen, weil ich habe bereits 8 Jahre Trauma-Therapie Erfahrung hinter mir, ohne das mein Psychologe versucht mich mit Medikamenten ruhig zu stellen. 

Dann hast Du in dieser Hinsicht wahrscheinlich sehr viel Glück gehabt, sofern es funktioniert (hat).

Psychologie bedeuten auch Konfrontation. Ein Psychologe der denkt und macht was du willst wird dir nicht helfen können.

Das kommt wohl sehr darauf an, was in dieser Hinsicht Hilfe bedeutet. Es hilft mir jedenfalls nicht, wenn ich lerne zu verdrängen, was mich ausmacht, nur weil jemand anders das nicht wahrhaben will.

Setze dich mit deinen Gedanken auseinander und lasse anderen den Raum eigene Gedanken zu haben, statt im Vorfeld akribisch zu selektieren nur um Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen. 

Ich will nicht irgendwelchen Unannehmlichkeiten aus dem Weg gehen, sondern ich will sie überwinden. Das bedeutet aber auch, dass ich potentielle Gefahren in Kauf nehmen muss und dabei reicht es durchaus, wenn ich nicht zudem mit einem Berater zu tun bekomme, der versucht, mich dahingehend zu beeinflussen dass ich diese Gefahren meide.

Ein Psychologe der vorweg behauptet der Richtige für dich zu sein geht nicht neutral und professionell an die Sache ran.....

Dahingehend habe ich nicht ausreichend Erfahrungen mit Psychologen, um das einschätzen zu können. Wenn er mir jedoch helfen kann, selbst trotz eventueller Risiken ein entsprechend notwendiges Vertrauen in die mir mitgegebenen geistigen Gaben zu finden, dann ist der schon sehr nahe daran, für mich der richtige Psychologe zu sein.

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