Wo kann man einen Organspender Ausweis beantragen?

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9 Antworten

Einen Organspenderausweis gibt es an jeder Ecke. Der muß nicht beantragt werden. Beim Arzt, in Apotheken, bei allen Krankenkassen. Möglicherweise auch im Internet herunterladbar. Bei den Hilfsorganisationen wie DRK, ASB, Malteser usw.

Bei meinem (der ist von meiner Krankenkasse) kann ich zusätzlich angeben, ob ich mit einer Organspende aller Organe einverstanden bin oder ob ich nur bestimmte Organe freigeben möchte.

Und unten steht die Aussage, eine Organspende erfolge nur beim lebenden Körper. Das ist ein unverantwortlicher Blödsinn. Eine Organspende erfolgt erst, wenn zwei Ärzte unabhängig voneinander den Hirntod des Betroffenen feststellen. Das kann durchaus bedeuten, daß der Blutkreislauf noch intakt ist. Das muß er auch, da die zu spendenden Organe in der gleichen Sekunde zu verwesen beginnen, in der die Durchblutung aufhört. Um es nochmal zu betonen: Ein Mensch ist tot, wenn das Gehirn tot ist und sämtliche Regelfunktionen des gesamten Organismus von dort nicht mehr gesteuert werden können.

Aber sprechen wir nicht von Tod. Ich finde es toll, daß Du Dir in Deinen jungen Jahren schon darüber Gedanken machst. Ich würde mir wünschen, alle Menschen würden sich mit diesem Thema beschäftigen und für sich eine Entscheidung treffen. Spenden oder nicht. Das Problem der unzureichenden Menge an Spenderorganen sind nicht die Menschen, die nicht spenden wollen, sondern die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung, die sich überhaupt keine Gedanken über dieses Thema machen.

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Du bekommst ihn bei den Krankenkassen, aber erst mit 16 kannst du ihn rechtlich wirksam ausfüllen.

Organentnahmen kannst du bereits mit 14 widersprechen.

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Einen Organspenderausweis muss man nicht beantragen, einen entsprechenden Vordruck findest du z.B. in der Geschäftsstelle deiner Krankenkasse und an vielen anderen Stellen. Den Ausweis füllt man aus, trägt ihn immer bei sich und fertig. Bei Kindern allerdings haben die Eltern das letzte Wort und werden im Fall des Falles auch trotz vorhandenem Ausweis gefragt.

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Einfach einen Organspender Ausweis ausm Internet runterladen und in immer dabei haben.

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Die sind so froh jemanden zu finden. Den Organspende Ausweis bekommst Du auch noch kostenfrei zugeschickt .

Aber Du weist schon wann und wie Du spenden kannst etc ? .So viel ich weiß sollten deine Eltern zustimmen müssen, da Du noch minderjährig bist .

Die Organspende kann nur bei lebendem Körper entnommen werden .Es werden nur Organe von Gehirn-toten entnommen .

Nun ja das Leben sollte lang sein vielleicht überlegst Du es Dir ja doch noch - anders......



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Bekommst du bestimmt bei deinem Hausarzt. In vielen Praxen liegen Flyer aus.

Falls nicht, schau´mal hier https://www.dso.de

Rufe dort an, sie werden dir einen Ausweis und Infomaterial schicken.

Allerdings kannst du deinen Willen zur Organspende erst ab 16 Jahre rechtswirksam erklären.

https://www.dso.de/kontakt/haeufige-fragen.html

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Ab 14 Jahren darfst Du der sogenannten "Organspende" widersprechen und (leider schon) mit 16 zustimmen, auch wenn Deine Eltern es nicht wollen.

Lies dazu meine ausführliche Antwort an seliiineee auf ihre Frage:

Brauch man eine Unterschrift von den Eltern wenn man sich mit 16 einenOrganspendeausweis machen will?

https://www.gutefrage.net/frage/brauch-man-eine-unterschrift-von-den-eltern-wenn-man-sich-mit-16-einen-organspendeausweis-machen-will?foundIn=list-answers-by-user#answer-220555121

Dir würde ich ähnlich antworten.

Bitte pass gut auf Dich auf.

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Kommentar von cyracus
05.09.2016, 01:29

Ach ja, auf Deine Frage, wo Du so einen Ausweis beantragen kannst. Ich nehme an, Du bist in Deutschland.

Du musst ihn nirgends beantragen, kriegst ihn überall "hinterhergeschmissen": Krankenkasse, Arzt, Apotheke, in Zeitschriften kannst Du ihn ausschneiden, aus dem Internet runterladen.

.

Ich habe einen NICHT-Orgnspenderausweis. Man kann zwar auch auf dem gängigen organgefarbenen das "Nein" ankreuzen - davon rate ich aber ab, denn mir wurde aus Insiderkreisen berichtet: Es sollte schnell gehen,
man schaute in die Sachen desjenigen, dessen Organe man entnehmen
wollte, sah den orangenen O-ausweis und ging ans Werk = ans
Ausschlachten. Später sah man: Auf dem O-ausweis war das "NEIN"
angekreuzt. - Im Internet werden zum Runterladen NICHT-
Organspenderausweise angeboten, zum Beispiel wenn man googelt mit

nicht organspendeausweis bioethik

mit dem auch erklärt wird:

     Ich widerspreche jeglicher Hirntod-Diagnose !!!

       Ich widerspreche grundsätzlich jeglicher Entnahme von Organen,
       Gewebe oder Knochen.
Der Hirntod bedeutet für mich nicht den
       Tod des Menschen, sondern einen unumkehrbaren Prozess im
       Sterben, den es zu achten und zu respektieren gilt und der
       liebevoller Begleitung bedarf.

       Ich lehne daher im Bewusstsein aller Konsequenzen auch den
       Erhalt eines Spenderorgans ab.

Es reicht aber auch ein Zettel mit

     Name
       Geburtsdatum
       Adresse
       Deine Erklärung
       Wer benachrichtigt werden soll - Person(en) Deines Vertrauens
       Datum
       Unterschrift

Es wird empfohlen, alle zwei Jahre den O-Ausweis mit neuem Datum neu
zu unterschreiben, damit gewährleistet sei, es handele sich um den
aktuellen Willen des Erklärenden. - Abgesehen mal davon, dass es
sowieso eine Unverschämtheit ist, dass wir uns überhaupt gegen
Ausgeschlachtetwerden bei lebendigem Leib so wehren müssen, sollte
folgende Erklärung ausreichen:

     Solange ich keine anderslautende Erklärung abgebe,
       gilt diese als aktuell!

Genau so gilt es ja auch bei Testamenten.

Achtung!  Diese Erklärung gilt für Deutschland! In anderen Ländern
                gilt das jeweilige Ländergesetz - auch für Touristen.
                Entsprechende Infos und Deine Unterlagen in der
                jeweiligen Landessprache bekommst Du von orgaNOs
                Protection
(= deutsch), google so und geh dort auf die
                grüne Info-Leiste.

Gib Deine Erklärung unterschrieben auch Deinen Lieben, denen
Du vertraust, damit sie im Falle eines Falles den
Transplantationsbeauftragten in der Klinik damit nur unter der Nase
wedeln müssen. Denn die Angehörigen stehen in solch einer Situation
ja unter Schock, und die Transplantationsbeauftragten sind - so wie
deren Bezeichnung ja schon sagt - beauftragt, die "Spendebereitschaft"
zu erhöhen.

Warum der "Hirntod"-Diagnose widersprechen? Lies dazu hier in dem
Offener Brief über die dunkle Seite der Organspende
in dem Abschnitt
Hattet Ihr Euch das so vorgestellt? Vermutlich nicht.
zu den Krankenkassenkosten.
http://diagnose-hirntod.de/offene-briefe/offener-brief-uber-die-dunkle-seite-der-organspende/
Dies im Zusammenhang mit den Aussagen von Professor Coimbra:
http://diagnose-hirntod.de/apnoe-test/

.

Bitte nimm Dir Zeit, während Du Dich über den sogenannten "Hirntod"
und der sogenannten Organspende neu informierst. - Es geht ja um Dein
Leben und auch um das Leben Deiner Angehörigen.

.

Lass Dich bitte niemals unter moralischen Druck setzen, dass Du anderen
helfen musst. Wenn Du anderen helfen willst, dann mach das lebend - zu
Deiner Freude und auch zur Freude derjenigen, denen Du Gutes tust.

Lass Dir auch nicht erzählen, Du seiest schuld, wenn andere leiden und
sterben, weil Du nicht bereit seiest, "im Falle Deines Todes" (Du weißt
ja nun, dass das nicht stimmt)
Deine Organe "zu spenden".

Menschen leiden und sterben an ihren Krankheiten. Wenn Ärzte ihnen nicht
mehr helfen können, ist das ihr Schicksal, und auch das gehört - genauso
wie unsere Geburt - zu unserem Leben. - Niemand stirbt deshalb, weil ein
anderer sich nicht lebendig ausschlachten lassen will (wobei ihm ja tricki
vorgelogen wurde, er sei bei der Organentnahme wirklich tot).

0

Bei deiner Krankenkasse z.B. 

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Die bekommst du auch in der SV der Schule zumindestens in meiner und einigen anderen Schulen die ich kenne :). Ist aber ab 16 erst wirksam aber ratsam den trotzdem ausgefüllt im Portmonaie zu haben dann wissen deine Eltern was du wolltest.

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