Frage von KEKO174, 39

Wo kann Diskutieren ein Vorteil sein?

Diskutieren ein Bestandteil meiner Persönlichkeit, man kann ihn postiv aber vor allem auch negativ sehen. Schon immer musste ich mich rechtfertigen alles fing an ab der 5 Klasse an wo ich gemobbt wurde und lernen musste mich zu verteidigen, da Gewalt nicht meine Art ist aber auch ignorieren nie für mich in frage gekommen wäre lernte ich mich mit Worten und Fakten zu verteidigen. Wann immer man versuchte mich Mundtaub zu machen oder meine Aussagen als Falsch darzustellen schlug ich meinen Gegnern so lange mit Fakten und wörtlichen Geschick um die Ohren bis sie verzweifelt aufgaben, vor Wut ausrasteten oder einsehen mussten das ich Recht habe. Ich hatte es geschafft mich effektiv zu verteidigen aber wusste auch wie ich diese Fähigkeit einsetzen kann im Unterricht. Seither komme ich nicht mit anderen Menschen klar die ich jeden Tag sehen muss da ich sie verbessern muss wenn sie falsch liegen oder ich sie dermaßen zu Weißglut bringen muss wenn sie versuchen mich Auszuschließen oder bloßzustellen. Schon oft haben mir meine Eltern geratten einfach nachzugeben oder die Leute zu ignorieren doch das bin ich nicht, und ich lass mir nicht den Mund verbieten. Meine Frage ist nun wie ihr mich beurteilen würdet, und wo ich diese Fähigkeit nutzen kann für den Beruflichen Gebrauch.

Antwort
von AriZona04, 13

Diskutieren ist das A und O, finde ich! Es gibt viel zu viele Menschen, die alles so hinnehmen, wie es augenscheinlich ist und über nichts nachdenken. Insofern hast Du einen großen Vorteil: Du machst Dir Gedanken. Bei einer Diskussion läuft es aber idealerweise so ab, dass beide Parteien sich zuhören und die Argumente des anderen abwägen. Meine Frage: Kannst Du das? Ich bin mir sicher, dass nicht wirklich oft gute Argumente von Deinem Gegenüber kommen, aber sollte es einmal der Fall sein, kannst Du dann zuhören und die Worte in Deinem Herzen bewegen oder hast Du immer Recht? Wie gehst Du mit Kritik um? Es ist ja gut, dass Du Deinen Standpunkt hast, aber es nützt auch Dir nichts, DEIN Gegenüber mundtot zu machen, denn damit hast Du - und das hast Du schon erkannt - nicht wirklich was erreicht außer Abwendung. Auch musst Du ab jetzt abwägen, ob eine Diskussion unerlässlich ist, oder ob Dein Gegenüber einfach seine Meinung behalten darf, denn manchmal ist es doch auch damit getan, wenn beide eine Meinung haben und nicht auf einen Nenner kommen müssen. Das musst Du evtl. noch lernen.

Kommentar von KEKO174 ,

Am Anfang versuche ich immer ruhig meine Meinung bzw meinen Standpunkt klar zu stellen, kommt aber kein vernünftiges gegen Argument sondern ein "ey was laberst du für ein Dreck" kann ich sehr aufbrausend werden, da ich es hasse wenn jemand sich beschwert aber selber nichts nützliches beitragen kann. Bei Kritik reagiere ich anscheinend nicht immer so ruhig wie ich es selbst von mir denke, was warscheinlich im zusammenhang mit dem früheren Mobbing steht. Danke für deine Meinung es freut mich das du dir Zeit genommen hast mich in deinem Augenwinkel zu beurteilen.

Kommentar von AriZona04 ,

Was Du Dir eben dann bewusst machen musst, ist, dass nicht jeder diskutieren WILL! Und jeder hat das Recht dazu, nein zu sagen - wenn auch auf seine eigene Art. Geh raus aus der Situation, wende Dich ab. Es muss nicht jeder ein Gespräch mit Dir führen. Lass diese Leute ihres Weges ziehen und tu Du dasselbe. Solltest Du weiterhin belästigt werden, kannst Du den Faden ja wieder aufnehmen. Dann checkt Dein Gegenüber nicht, dass Du keinen Streit willst. Derjenige wohl aber schon. Zur Not zieh eine Autoritätsperson zu Rate (in der Schule z. B. einen Lehrer).

Kommentar von KEKO174 ,

Nun ja man kann nicht immer abhauen, oft passieren so welche Diskussion in Gruppenarbeiten und da muss man eben mit den anderen auskommen. Und Autoritätspersonen möchte ich nicht um hilfe bitten da man in der 11 klasse erwarten kann das die schüler das unter sich regeln

Antwort
von Dxmklvw, 12

Was diskutieren bedeutet wird von vielen Menschen verkannt.

Diskutieren ist, wenn man sachlich Informationen austauscht, um Klarheit über etwas zu gewinnen und eigene Irrtümer zu korrigieren.

Diskutieren hat gar nicht mit "jemanden überzeugen wollen" zu tun, denn jeder kann sich nur selbst überzeugen. Ebenso gehört es nicht in eine Diskussion, Meinungsdurchsetzern die Regie zu überlassen. Auch das Korrigieren von Irrtümern anderer ist Sache derer, die dem Irrtum unterliegen.

Es kommt also darauf an, wohlwollend eigene Ansichten so darzustellen, daß sie verwendet werden dürfen, aber nicht müssen, und daß man ggf. auch Inhalte hinterfragt, dabei aber niemals eine Person mit Worten angreift oder abwertet.

Dies konsequent durchzuhalten ist eine hohe Kunst, weil in Diskussionen meistens trotz aller Mühe auch Emotionen mit wirksam werden. Aber bemüht sein und rechtzeitig zu wissen, ab wann man sich zurückhalten muß, ist auch schon eine gute Leistung.

Kommentar von voayager ,

ach geh, fall mal nicht vom Stengelchen

Kommentar von Dxmklvw ,

Es steht jedem völlig frei, anderer Meinung zu sein. Doch völlilg sinnfrei die Person anzugreifen anstatt eine eigene Ansicht zu begründen, halte ich mehr für eine Selbstbewertung desjenigen, der es so macht.

Antwort
von triggered, 8

Ich finde sowas ehrlich gesagt nervig und es zeugt auch von niedrigem Selbstbewusstsein wenn man sich dauernd verteidigen muss.

Kannst vllt Anwalt werden, obwohl die auch die meiste Zeit Papierkram machen.

Kommentar von KEKO174 ,

Ja mein Selbstbewusstsein ist geschwächt da ich immer schon ausgeschlossen wurde und ich oft gekränkt werde von anderen Menschen. Ich kann verstehen wenn sie Leute über sowas aufregen jedoch lass ich mich nicht unterdrücken oder lasse zu das jemand über Sachen redet über die er keine Ahnung hat, besonders wenn es mich beeinflusst z.B Gruppenarbeit

Antwort
von Taggler, 11

Jurist, Politiker...

Es kommt auch immer auf die Ausprägung an. Ein Verkäufer, der nichts sagt ist nicht gut und einer der keine Pause macht nervt.

Antwort
von lifefree, 2

Diskutieren heißt nicht, immer recht haben wollen, sondern auch auf die Argumente des oder der anderen hören wollen.Beim diskutieren geht es um den Austausch (!) von Argumenten und Meinungen zu einem Thema.Wie wäre es mit Sprecher, Politker, Reporter, Journalist?

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