Ab wann kann von Magersucht gesprochen werden? Gibt es Hinweise/"Warnzeichen", die Angehörige/Bekannte auf eine eventuelle Magersucht anstelle von "nur" Appetitlosigkeit hinweisen? Wer kann mir Tipps geben?
Bei einer Magersucht hat man schon Appetit,jedoch auch einen großen Ekel und Angst vor jeglichen Nahrungsmitteln.Alle Gedanken drehen sich um die Nahrungsaufnahme,deren Vermeidung,Kalorien,Verbrennung und nimmt auch extreme Risiken in Kauf.

Das ist ein großer Unterschied! Appetitlosigkeit hat jeder einmal. Man hat einfach keinen Hunger aber das legt sich schnell wieder. Magersüchtig sind Leute die sich trotz niedrigen Gewichtes immer noch zu dick fühlen und sich nur noch weigern etwas zu essen.
Bei Magersucht bricht man das zuvor Gegessene wieder raus, weil man Angst hat, davon dick zu werden. Bei Appetitlosigkeit hat man im Moment einfach keine Lust auf was zu Essen - das legt sich wieder.
bei Magersucht wird nicht unbedigt erbrochen, sondern eher kaum bis gar nicht gegessen (erbrechen wäre Bulimie)...wichtig wäre der Grund, warum sie nichts ißt, es könnte ja neben Magersucht auch eine andere Erkrankung dahinterstecken
Ich dachte immer Bulimie und Magersucht wäre das selbe..
Birte312 am 12. März 2008 17:35 Nein, sind erhebliche Unterschiede... ;-)
Wer keine Ahnung hat,sollte sich mal zurückhalten mit Kommentaren.
Oskar Momo am 18. März 2008 10:43 vivaldi wusste es halt nicht besser und hat mit bestem Gewissen geantwortet, denke ich mal :-).
Appetitlosigkeit hat nichts mit Magersucht zu tun! Es gibt auch strak übergewichtige die keinen Appetit haben
Übrigens merkt man es vor allem daran,dass der/die Magersüchtige nicht mehr mit anderen isst,Ausreden benutzt und bei dem Thema Essen evtl auch Essen kaufen meist aggressiv reagiert.
Magersüchtige hätten sehr wohl Appetit, kochen und backen auch oft sehr gern, aber wollen dann eben nicht essen aus den Gründen, die Bleedingsoul genannt hat.
Appetitlosigkeit und Magersucht sind zwei völlig verschiedene Dinge! Wenn man jedoch bei der betreffenden Person merkt, dass dieser über mehrere Tage oder gar Wochen hinweg nichts isst (oder z. B. den eventuell üblichen gemeinsamen Mahlzeiten mit fadenscheinigen Ausreden fernbleibt), ist "Vorsicht" geboten...auch dann muss es sich jedoch noch nicht zwangsläufig um "Magersucht" handeln! Das beste ist, wenn einem so etwas auffällt, mit dem Betroffenen ruhig und sachlich darüber reden. Merke: auf keinen Fall zur Therapie "drängen", der Betroffene muss es WOLLEN!