Frage von look4, 28

Wo ist der Sinn eines Kalkfilters bei Wasserkochern. Selbst bei harten Wasser (18,9 Grad) ist kein Kalk nach Benutzung zu sehen. Die Sieblöcher sind 1mm groß?

Beim Suchen eines neuen Wasserkochers stieß ich immer auf die viel gepriesene Aussage Aussage "mit Kalkfilter". Ich kaufte nun einen Marken Wasserkocher und habe mir das Sieb näher angesehen. Die Löcher des Siebes sind 1mm im Durchmesser. Da ich in einer Gegend mit sehr harten Wasser wohne, (18,9 Grad), müsste nach dem Kochen ja Kalk entstehen. Davon ist aber nie etwas zu sehen. Wenn sich der Kalk aber erst mit der Zeit bildet wird er ja immer durch das Sieb hindurchgehen, die Kalkrückstände werden ja nicht von 0 auf 1 mm plötzlich enstehen. Dann heisst es sogar in der Anleitung, dass man den Kalkfilter regelmäßig reinigen soll. Von was ? In Summe kann ich den Sinn der vielgepriesenen Kalkfilter daher nicht verstehen. Handelt es sich also nur um eine psychologische Werbung oder ist dies auch nachvollziehbar und beweisbar zu erklären?

Antwort
von Maisbaer78, 20

Du sprichst von der "Gesamthärte" das sagt nicht allein aus, wieviel Kalk tatsächlich gebunden ist.

Auf 100km um meinen Wohnort herum beträgt die Wasserhärte etwa 15,5Grad und hier bleiben schon nach 1-3 Benutzungen des Wasserkochers richtige Kalkplatten bis 1cm² Größe zurück. Da ist ein solches Kalksieb schon hilfreich (das ist übrigens kein Prädikat hochwertiger bzw. hochpreisiger Geräte, hat jeder Nonamewasserkocher auch.) Die Siebe die mir bisher untergekommen sind, sind alle samt im 0.1 - 0.2mm Bereich anzusiedeln. Wenn dein Filter 1mm große Partikel durchlässt, kannst Ihn wohl getrost weglassen.

Kommentar von look4 ,

Vielen Dank, dann werde ich das weiter beobachten 

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