Frage von skminga, 106

Wo informiere ich mich am besten über das Thema Unternehmungsgründung?

Gibt es dafür staatliche Projekte, Websites etc?

Antwort
von DerHans, 55

Die IHK bietet laufend Existenzgründungsseminare an. Wenn du vorher im Leistungsbezug warst, zahlt die Arbeitsagentur das sogar. Ebenfalls ein begleitendes Coaching über die ersten 6 Monate.

Antwort
von Rosenbaum, 50

Ja, die KfW wäre eine staatliche Einrichtung. Manchmal bieten Banken (VR-Bank und Sparkasse bei uns z.B.) sowas an. Auch die IHK hilft sicher gerne. Je nachdem was du gründen willst (Internet startup oder Handwerksbetrieb unterscheiden sich ja schon...)

Antwort
von teafferman, 16

Auf staatliche Projekte und auch auf die IHK würde ich mich auf gar keinen Fall verlassen. 

Ich kenne manches in Insolvenz gegangene Geschäft, welches sich auf beide Genannten und ihre Angaben verlassen hat. 

Sicherlich sind die Informationen beider Stellen sinnvoll. Aber eben längst nicht ausreichend. 

Und tatsächlich kommt es immer auf die Art der Geschäftsgründung an. Willst Du im digitalen Bereich tätig werden, so wäre gründer dot de ein guter Ansprech- und Begleitpartner. Da hast Du dann aus verschiedenen Bereichen Fachleute mit im Boot. Die sind tatsächlich sehr notwendig. Denn in D musst Du durch einen Paragraphendschungel, der sich ständig verändert. 

Im realen Bereich ist dringend erforderlich, sich bei Mitbewerbern kundig zu machen, wie sie gründeten, welche Informationsquellen sie regelmäßig nutzen, welche Fachmenschen für sie arbeiten bzw. welche Kurse sie noch wo belegt haben um erfolgreich allen Erfordernissen gerecht bleiben zu können. 

Es gibt den Rat, plane immer vom Ende her. 

Was bedeutet dieser Rat konkret?

Angenommen, Du hast ein innovatives Möbel entwickelt und möchtest es auf den Markt bringen. Dann

solltest Du erst mal die Patentfrage ausführlich klären. 

Parallel solltest Du die versicherungstechnische Abklärung durchführen. Hier steht durchaus die Frage vor allen Dingen in der Gründungsphase im Raum, ob es überhaupt Sinn macht, sich schon so zu versichern, wie in der Regel empfohlen wird. 

Vor rund 10 Jahren mussten viele Kleinunternehmen Insolvenz anmelden, weil sich im Versicherungsbereich gesetzliche Änderungen ergeben hatten, von denen sie auch nicht von der IHK, wo sie Mitglied waren, informiert worden waren. Erst als sie eine hohe Zahlungsaufforderung erhielten erfuhren sie davon und waren damit schlicht am Ende. 

Dann steht allgemein die Frage bezüglich Versicherungen im Raum, ob sich eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenkasse auf Dauer lohnt. Die gesetzliche mag ein wenig teurer sein, dafür wird sie nicht altersabhängig steigen. Private Krankenversicherungen hingegen haben so ihre besonderen Klauseln und können sehr drastisch abhängig von Alter ansteigen. 

Dann ist da die Steuerfrage. Finanzämter haben in ihrer Tätigkeit einen gewissen sogenannten Ermessensspielraum. Ich kenne Fälle, da haben solche Ämter wirklich Alles in ihrer Macht stehende unternommen, um eine Geschäftsgründung bestmöglich zu torpedieren. Ohne gute anwaltliche Begleitung wären manche Menschen obdachlos geworden. 

Dann die Altersabsicherung. Das ist tatsächlich ein Thema für sich. In D kursieren da sehr viele Abzockinformationen. Auch die IHK und der Bund verbreiten sie gerne. Denn in unserem Staat ist ein sehr umfassendes Bestreben festzustellen, den Sozialstaat komplett abzubauen, so viele Obdachlose als möglich zu schaffen. 

Kommentar von palzbu ,

Sehr gut! 

Antwort
von marit123456, 22

Viele Banken bieten Existenzgründersprechtage an. Da sind alle an einem Tisch, die wichtig sind: Vertreter von IHK/HWK, dem Arbeitsamt und natürlich die Bank.

An diesen Tagen kann man sein Konzept vorstellen und dort wird gleich nach Lösungen zur Umsetzung gesucht. Dort werden auch Fördermöglichkeiten aufgezeigt.

Es gibt beim Bundesfinanzministerium die Möglichkeit, sich Unterlagen zum Businessplan zu bestellen.

Weiterhin wäre ein Steuerberater sinnvoll, weil dieser sich auch über die Fördermöglichkeiten auskennt.

Wenn du schon eine ganz konkrete Idee hast, bist du bei den Gründersprechtagen bestens aufgehoben.

So war übrigens mein Weg. Ich habe 2009 gegründet.


Antwort
von Rotrunner2, 27

Gehe zur IHK, die beraten dich gut.

Kommentar von Rotrunner2 ,

Danke für die Bewertung.

Antwort
von kevin1905, 25

IHK wäre eine Möglichkeit.

Antwort
von Bodenheim2016, 15

Das Internet bietet Dir als Schüler schon mal eine sehr gute Grundlage. Ansonsten wie die meisten schon schrieben die IHK.

Auf meiner Internetseite hat einer meiner Redakteure etwas zu Startups geschrieben:

http://www.die-wirtschaftsnews.de/was-macht-ein-erfolgreiches-startup-aus/

Antwort
von andyk78, 8

IHK war für mich die erste Anlaufstelle. Je nach Deinem Wohnort hast Du eine eigene IHK-Stelle. Die kannst Du einfach googeln und dort anfragen.

Antwort
von 1988Ritter, 35

Bei der IHK.

Antwort
von hummel3, 33

Ganz einfach bei der nächsten Handwerks- oder Handelskammer!

Die beraten dich auch gleich, ob du mit deinem Plan Aussicht auf Erfolg hast, oder einer "Fata-Morgana" nachjagst.

Das hat schon Manchen vor einer späteren Pleite bewahrt.

Kommentar von skminga ,

Da ich noch Schüler bin, und diese Idee eher hobbymäßig nachgehen möchte, stehe ich unter keinem Zeitdruck.
Kostet dieses Gespräch etwas und wo muss ich mich denn da melden?

Kommentar von hummel3 ,

Solche Beratungen waren seither immer kostenlos. Ob die Kammern jedoch auch schon Schüler als zukünftige "theoretische Unternehmensgründer" beraten ist eher zweifelhaft. Aber fragen kostet nichts.

In jedem Fall kannst du direkt die für dein Gebiet zuständige Handwerkskammer oder die IHK (Industrie- und Handelskammer) anrufen.

Kommentar von DerHans ,

Das kostet selbstverständlich etwas. Aber es steht ja auch deine berufliche Existenz auf dem Spiel, wenn du da etwas falsch machst.

Dann bist du pleite, bevor du überhaupt richtig angefangen hast

Kommentar von hummel3 ,

Bevor wir unser Unternehmen gegründet haben war es noch eine kostenlose Dienstleistung. Daran sieht man wie die Zeiten sich ändern und auch die IHK's offensichtlich Zusatz-Einnahmequellen neben den offiziellen Pflichtbeiträgen suchen.

Ich habe dabei nicht von "Existenzgründer-Seminaren" gesprochen. Bei diesen ist eine Kostenbeteiligung durchaus verständlich.

Antwort
von DrunkenLama, 10

Mir hat vor allem der Unternehmerkanal geholfen. Gibts auf Youtube oder einfach Unternehmerkanal googlen. In Facebook gibt es auch eine Gruppe dazu, mit vielen Gleichgesinnten, denen man Fragen stellen kann.

Antwort
von mkreuzer, 11

Für diese Fragen solltest du einen professionellen Gründercoach

aufsuchen. Der prüft deinen Businessplan, deckt eventuelle
Schwachstellen auf und überarbeitet ihn bei Bedarf gemeinsam mit dir.
Des weiteren erläutert er dir alles, was du für die Selbstständigkeit
wissen musst und steht dir vor und während der Gründung zur Seite.

Die Leistungen eines Gründercoach werden je nach Bundesland in
unterschiedlicher Höhe vom Staat gefördert. Bei uns in Bayern z.B.gibt
es das Vorgründungscoaching, bei dem dessen Leistungen zu 70% vom Staat
bezahlt werden. Einen zertifizierten Gründercoach in deiner Nähe findest
du in der Beraterbörse der KfW.

Antwort
von palzbu, 5

Wer sich „selbstständig“ machen will soll sich das sehr sehr gut überlegen. Ich habe ein Geschäft aufgebaut. War einigermaßen über 40 Jahre erfolgreich. Habe jeden Tag ca. 12 Stunden gearbeitet. 

Es hat mir auch Spaß gemacht. 

Heute im Rückblick muss ich sagen. Meine Schulkollegen die in große Firmen oder beim Staat waren hatten es viel viel einfacher. 

Bedeutend mehr Freizeit, bedeutend mehr erlebt (lange Urlaube und Reisen – ich konnte höchstens mal 10 Tage weg), bedeutend ruhiger gelebt (sichere Jobs) usw. 

 Ich war immer im Clinch mit Finanzamt, Krankenkassen, Abmahnern, Beschäftigten und vielen Leuten die denken der „Unternehmer“ hat`s ja. Nein – heute würde ich mir einen Job beim Staat suchen, Gewerkschaft, Politik, Krankenkassen, oder ähnlichen Institutionen.

Antwort
von herja, 22

Hi,

Google ist voll mit solchen Informationen: https://www.google.de/search?q=Unternehmungsgr%C3%BCndung&ie=utf-8&oe=ut...

Darüber hinaus bekommt man bei jeder Handels- oder Handwerkskammer Auskünfte dazu

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