Frage von vewo17, 87

Wo hört die Meinungsfreiheit auf?

Antwort
von Suboptimierer, 84

Meinst du das Recht auf eine freie Meinung oder die Grenzen der gelebten Freiheit?

Das Recht auf Meinungsfreiheit ist unbegrenzt (, das auf freie Meinungsäußerung nicht).

Gelebt hört die Meinungsfreiheit bei jeder aufdiktierten Information auf, zum Beispiel in der Werbung. Man wird gezwungen, sich mit etwas zu beschäftigen, mit dem man sich sonst freiwillig nicht beschäftigt hätte. Jede Information nimmt Einfluss auf unser Denken. Wir denken darüber nach. Danach sind wir ein anderer Mensch als davor, nämlich einer, der darüber nach gedacht hat. Wir sind zu einem Schluss gekommen (oder auch nicht). Unsere neue Meinung bezieht diesen Schluss oder zumindest die Gedanken darüber mit ein. Unsere Meinung wurde von extern beeinflusst und damit (teil-)gelenkt [wobei hinter Lenkung eine Absicht steht].

Antwort
von Koellemann, 87

Artikel 5 Grundgesetz:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Antwort
von rotesand, 45

Sobald es strafrechtlich relevant wird (Volksverhetzung und solche Dinge betrifft), hört sie zumindest im rechtlichen Bereich auf. Im ethisch-moralischen Segment ist die Grenze der Meinungsfreiheit hingegen eher subjektiv & hört für mich persönlich etwa dann auf, wenn man probieren sollte, anderen die eigene Meinung einzuimpfen oder sein Umfeld vorsätzlich in dessen Denken und Handeln beeinflussen möchte.

Antwort
von Bambi201264, 61

Da, wo Du anderen direkt oder indirekt ihre Meinung aufzwingen willst (bzw. Deine).

Antwort
von GevatterFritz, 45

Theortisch erst dann, wenn man sich in einen strafrechtlich relevanten Bereich bewegt ( z. b. den holocaust leugnet).

Im täglichen Leben ist es aber oft so, dass sobald man eine Meinung äußert, die in dem Moment nicht gerade populär (oder gewünscht) ist, die Gefahr besteht, ausgegrenzt, beleidigt und mit Konsequenzen bestraft zu werden.

Antwort
von Undsonstso, 28

Nach meinem Verständnis eigentlich gar nicht....

Das eigentliche  Problem ist ein anderes, der Ton macht die Musik. Man kann jedem alles  - ordentlich mit entsprechender Wortwahl - sagen.

Antwort
von crisni, 45

Wo sie mit Verboten in Konflikt gerät.

Z.B. mit dem Verbotsgesetz ( https://de.wikipedia.org/wiki/Verbotsgesetz_1947 ).

Antwort
von doofesFragen, 51

Vielleicht bei Verstössen der Persönlichkeitsrechte des anderen...

Antwort
von goali356, 46

Sobald die Würde des anderen verletzt wird.

Antwort
von turalo, 45

Bei gezielten Beleidigungen und Volksverhetzung

Antwort
von Kikulana, 45

Wenn es mit Absicht gegen andere Menschen geht, zB mit rassistischem Hintergrund. Meine Meinung.

Antwort
von halloschnuggi, 30

Sobald man gruppen beleidigt

Antwort
von FragaAntworta, 39

Wenn man gegen Gesetze verstößt

Antwort
von archibaldesel, 33

Da wo sie andere Grundrechte verletzt.

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