Frage von Enis123456789, 80

Wo hat Jesus sich Ausgegrenzten zugewandt und diese in die Gemeinschaft zurückgeholt?

Antwort
von RudolfFischer, 55

... und mit Frauen, damals unerhört! Auch noch mit einer Heidin (Syrophönizerin), einer Samariterin (Ketzer), einer Frau mit Blutfluss (unrein!), einer (angeblichen) Ehebrecherin, noch einer Sünderin (Frau mit Alabastergefäß), ... Dass letztere eine Prostituierte war und mit Maria aus Magdala identisch, steht nicht in der Bibel.

... und mit Kindern! "Lasset die Kinder zu mir kommen!"

Kinder waren in der Antike gesellschaftlich völlig rechtlos. Die Eltern konnten mit ihnen machen, was sie wollten, sie aussetzen, sie den Götzen opfern, sie verkaufen, ... Dass Jesus (zunächst gegen den Widerstand der Jünger) Kinder beachtete und sie auch noch zum Maßstab des Unschuldigen machte, war wie so vieles bei Jesus unerhört ...

Außerdem (noch nicht erwähnt): Er machte sich nicht nur mit Kollaborateuren (den Zöllnern) gemein, sondern half noch direkt einem Hauptmann der verhassten römischen Besatzungsmacht. Dieser Mann hatte in den Augen rechtschaffener Juden keinerlei Anstand im Leibe!

Antwort
von Eselspur, 55

Indem Jesus beospielsweise sich bei einem Zolleintreiber einladet

Lies markus, Kapitel 2, Verse 13 bis 17: 

http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mk2.html

Antwort
von delfin28, 80

bei den 10 Aussätzigen, von denen sich nur einer bedankt hat zum Beispiel

Antwort
von Viktor1, 68

Hallo,
da solltest du dir mal selber die Mühe machen und in den Evangelien nachlesen. Faulheit ?? Andere arbeiten lassen ??
Er hat sich "Sündern", Zöllnern, Prostituierten; Aussätzigen, Behinderten, Besessenen, "Verbrechern" und Armen zugewandt.
Diese in die  Gemeinschaft wieder einzugliedern, dazu hatte er nicht die "Macht" - wie heute auch, das müssen die Menschen selbst tun. Der freie Wille der Menschen wird von Gott nicht angetastet. Jesus konnte  nur anmahnen, daß die Menschen sich den Schwachen und Ausgegrenzten zuwenden. Das ist auch praktisch der größte Teil seiner Botschaft.
Gruß Viktor

Kommentar von ProfFrink ,

Hallo Victor1,

Faulheit ?? Andere arbeiten lassen ??

das ist kein guter Stil mit ehrlichen Fragestellern umzugehen. Versuch´ ein bisschen netter zu sein.

Erlaube mir auch noch eine kleine Korrektur: Jesus hatte durchaus die Macht und die Absicht Menschen wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Er hat das nicht nur angemahnt, sondern hat es auch praktisch immer wieder getan. Wäre Jesus nur ein Mahner und Lehrer gewesen, dann wäre er nur ein Religionsstifter gewesen.

Er war und ist bedeutend mehr. Es ging ihm in erster Linie gar nicht um die Wiedereingliederung von Menschen in die Gesellschaft, sondern es ging und geht Jesus um viel viel mehr. Letztlich geht es um die Wiedereingliederung in die Gemeinschaft mit Gott. Wenn diese Beziehung wieder richtig ins Lot kommt, dann lösen sich alle anderen Lebensprobleme fast von selbst.

In gleicher Weise sind die vielen Geschichten der Krankenheilung zu sehen. Jesus heilte oft und gerne. Aber damit ist den Menschen erst einmal nur gesundheitlich geholfen. Jesus wollte und will bis heute immer die ganzheitliche Heilung des Menschen, die vollkommene Genesung, die vollkommene Wiederherstellung einer gestörten Beziehung zu Gott.

Und du hast Recht. Der freie Wille des Menschen wird nicht angetastet. Jesus hat sich niemanden aufgedrängt. Im Gegenteil: Einmal hat er einen Kranken sogar gefragt: "Willst du gesund werden?" (Joh. 5,6) Er wollte und wurde dann auch gesund. Hätte der Kranke gesagt: "Lass mich in Ruhe." Dann hätte Jesus das respektiert. - Ich persönlich rede ja gerne über Glaubensinhalte. Wenn aber einer sagt:"Lass mich damit in Ruhe." dann höre ich sofort auf. Schon aus Höflichkeit.

Kommentar von Viktor1 ,
..kleine Korrektur: Jesus hatte durchaus die 
Macht und die Absicht Menschen wieder in die
Gesellschaft einzugliedern. Er hat das nicht nur
angemahnt,sondern hat es auch praktisch immer
wieder getan

und du wirst mir auch über dein Statement hinaus noch belegen, wo er dies getan hat.
Fromme Gedanken belegen garnichts , beantworten keine Fragen sondern vernebeln nur das angesprochene "Problem".

das ist kein guter Stil mit ehrlichen 
Fragestellern umzugehen.

Auch ehrliche Fragesteller müssen Kritik hinnehmen, wenn sie es sich zu bequem machen. Denen ist i.R. auch nicht geholfen wenn man ihnen was vorkaut. Also mach dich da nicht so wichtig.

Kommentar von Scriptorium ,

Das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl [Mt 22,1 ff] ist so eine Belegstelle.

Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.

Und diejenigen, die mit dem eigenen (gekauftem) Hochzeitsgewand zum Mahl kamen [siehe Lk 18,10 ff], flogen raus.

Kommentar von Viktor1 ,
Das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl 
[Mt 22,1 ff] ist so eine Belegstelle.

Mit Logik hast du nichts am Hut. Auch auf etwas eingehen, ist nicht deine Stärke.
Es wurde von mir ein Beleg erfragt, wo Jesus Menschen wieder in die Gesellschaft tätig eingegliedert hat. (Behauptung von ProfFink)
Was bringst du ? Ein Gleichnis. Wow. ! Und auch darin steht nichts von "Eingliederung", weder direkt noch indirekt.
Luk.18,10 ff ist ein Text aus dem Beispiel vom Pharisäer und Zöllner:
Wow ! Vielleicht meinst du Mt.22,12,13. Auch da garnichts was "belegt."
Gehörtst du zu den Z.J. ? Die argumentieren so - einfach blind was in die Gegend hauen.

Kommentar von helmutwk ,

Diese in die  Gemeinschaft wieder einzugliedern, dazu hatte er nicht die "Macht"

Er konnte Menschen in seine Gemeinschaft aufnehmen. Z.B. indem Er sie berief, Ihm nachzufolgen.

Kommentar von Viktor1 ,
Er konnte Menschen in seine Gemeinschaft 
aufnehmen. Z.B. indem Er sie berief,
Ihm nachzufolgen.

dies war nicht das Thema sondern daß Ausgegrenzte wieder in die "soziale menschl." Gemeinschaft aufgenommen werden. Die Menschen sind hier gefordert, nicht Jesus, und Jesus kann diese nicht "zwingen".

Dein frommer Spruch belegt nichts, sagt nichts und ist sogar unlogisch. Jemand berufen  oder auffordern sagt nichts darüber aus, ob der auch "folgt".  Nur der dies tut gehört zu ihm.
("wer den Willen meines Vaters tut ist mir Bruder und....... )
Also auch hier ist  Entscheidung und Tun des Menschen gefordert.
Doch war dies ja hier nicht das Thema.

Kommentar von helmutwk ,

dies war nicht das Thema sondern daß Ausgegrenzte wieder in die "soziale menschl." Gemeinschaft aufgenommen werden.

War die Gemeinschaft der Jünger Jesu keine "soziale menschl." Gemeinschaft? Und wenn Jesus jemanden aufnahm, hatte das keine Wirkung z.B. auf eine Dorfgemeinschaft haben, die davon erfuhr?

Jemand berufen  oder auffordern sagt nichts darüber aus, ob der auch "folgt".

Dann hat er sich der Aufnahme verweigert.

Kommentar von Viktor1 ,
War die Gemeinschaft der Jünger Jesu keine 
"soziale menschl." Gemeinschaft?

Nein, nicht in dem angesprochenem Sinne - und das weißt du

 Und wenn Jesus jemanden aufnahm,hatte das keine
 Wirkung z.B. auf eine Dorfgemeinschaft haben,
 die davon erfuhr?

Nein, und das weißt du.mmm

Außerdem geht es hier immer noch um (von der Gemeinschaft) Ausgegrenzte - und das weißt du.

Willst du dich hier wirklich mit "Wortspielereien" und Ignoranz wichtig und lächerlich machen ?

Kommentar von helmutwk ,

und das weißt du

Nein, das weiß ich nicht. Ich weiß, wie wichtig es für einen Menschen sein kann, wieder in eine menschliche Gesellschaft zu kommen, und die Art dieser Gesellschaft ist oft zweitrangig. Und da Jesus zeitweise große Massen hatten, die ihn gerne hören wollten, kann mir niemand erzählen, dass jemand, der von Jesus aufgenommen wurde, bei solchen Menschen noch immer so unten durch war wie vorher.

Willst du dich hier wirklich mit "Wortspielereien" und Ignoranz wichtig und lächerlich machen ?

Ignoranz nehme ich da eher bei dir wahr. Aber das können ja die Leser hier entscheiden, wer da was weiß und wer nicht.

Kommentar von Viktor1 ,
kann mir niemand erzählen, dass jemand, der von
Jesus aufgenommen wurde, bei solchen Menschen
noch immer so unten durch war wie vorher.

Oh doch, dies geschah häufiger (dem Lahmen wurde nicht geglaubt)
Und wenn, auch dann waren die Menschen gefordert, z.Bsp. einen Aussätzigen oder Sünder wieder anfzunehmen. (mein erster Beitrag zu deinem Kommentar am 19.11.) Du hast ja gemeint, daß Jesus diese berufen habe im nachzufolgen.
Er konnte aber die Menschen nicht dazu zwingen, weder zu diesem oder anderem.
Es war immer so - hier seine Botschaft, sein Wirken, dort die freiwillige Entscheidung , das Tun. Das erfolgte -oder auch nicht.
Etwas anderes habe ich nicht ausgesagt.
Was du da unbedingt vernebeln willst ist schleierhaft.

Kommentar von helmutwk ,

Oh doch, dies geschah häufiger (dem Lahmen wurde nicht geglaubt)

Das kam auch vor, aber das war nicht die Regel. Meinst du im Ernst, Jesus hätte die Frau, die ihren Verlobten betrogen hat (der einzige Fall, in dem im AT bei Ehebruch explizit die Steinigung gefordert wird, Jh 8,5), einfach mit einem "sündige in Zukunft nicht mehr" nach Hause geschickt, wenn sie da den Rest ihres Leben die verachtete Ehebrecherin, die eigentlich tot sein sollte, geblieben wäre? Traust du Jesus so etwas Grausames zu?

Und wenn, auch dann waren die Menschen gefordert

Natürlich waren sie das.

Es war immer so - hier seine Botschaft, sein Wirken, dort die freiwillige Entscheidung , das Tun.

Wobei das Tun darin besteht, sich Seiner Liebe zu öffnen und Ihn wirken zu lassen.

Kommentar von Viktor1 ,
Jesus hätte die Frau, ..., Jh 8,5), einfach mit 
einem "sündige in Zukunft nicht mehr" nach Hause
geschickt, wenn sie da den Rest ihres Leben die
verachtete Ehebrecherin, die eigentlich tot sein
sollte, geblieben wäre? Traust du Jesus so etwas
Grausames zu?

Spekulationen über die Texte hinaus ist nicht mein Ding. Ich gehe aber davon aus, daß  Jesus jedes frömmlende Gesülze, so wie du es  hier raus läßt,  fremd war. Er hat sich um ihr Seelenheil, nicht um ihre soziale Eingliederung gekümmert. Letzters hat er weder bewirkt noch "gezaubert". Wie die Menschen sich später zu der Frau verhalten haben , darauf hatte er  keinen Einfluß.

Wobei das Tun darin besteht, sich Seiner Liebe 
zu öffnen und Ihn wirken zu lassen

Das gleiche Gesülze. Jesus hat sich so nicht geäußert sondern erwartet handfestes Tun  - von uns.
Hast du jetzt völlig den Überblick verloren ? Komm mal wieder auf den Boden,  heraus aus deinem Nebel, zur klaren Botschaft Jesu.

Kommentar von helmutwk ,

Er hat sich um ihr Seelenheil, nicht um ihre soziale Eingliederung gekümmert.

Wenn es ihm nur ums Seelenheil gegangen wär, hätte er kaum solche Probleme mit den Pharisäern bekommen.

Die konkreten Anweisungen, die Jesus gab (z.B: "verkaufe alles, was du hast") bezogen sich schließlich auch aufs soziale Miteinander.

Wenn du einerseits auf Jesu konkrete Forderungen verweist, aber da den "sozialen Sektor" ausblendest, als ob es Jesus nur um die Seelen gegangen wäre, und andererseits die Quelle leugnest, mit der Hilfe es möglich wird, diesen Forderungen nachzukommen - dann bist du inkonsequent.

Kommentar von Viktor1 ,
Die konkreten Anweisungen, die Jesus gab 
(z.B: "verkaufe alles, was du hast") bezogen
sich schließlich auch aufs soziale Miteinander.

Hier ging es mit Sicherheit nur um das Seelenheil des Fragestellers in der Schrift.
Sein materieller Verzicht  macht ihn frei Jesus zu folgen.
Lies dort mal nach, er hat nach seinem dem Heilsweg gefragt.
Zur Erinnerung: Wir sind immer noch bei der Aussage des Users, daß Jesus die Rückführung der Ausgegrenzten in die (soziale) Gemeinschaft bewirkt habe.

als ob es Jesus nur um die Seelen gegangen wäre,

In seiner Botschaft schon um das "Seelenheil".

und andererseits die Quelle leugnest, mit der 
Hilfe es möglich wird, diesen Forderungen
nachzukommen -

Ich leugne nicht, sondern teile nicht den Teil deines Glaubens "solus Christus" welcher das "Kreuzesopfer Jesu" als Voraussetzung zu unseren gerechten Handeln ansieht. Jesus hat davon nichts gesagt.

dann bist du inkonsequent.

Und wie konsequent ich damit bin.
Es ist damit auch keine "Quelle" (wie auch immer) sondern ein Grundsatz, eine Lehre aus der Reformation.

Kommentar von helmutwk ,

Hier ging es mit Sicherheit nur um das Seelenheil des Fragestellers in der Schrift.

Natürlich ging es letztlich um sein Seelenheil. Nur wenn dazu materieller Verzicht nötig ist, dann ging es auch um diesen Verzicht und nicht um ein Seelenheil, das ohne diesen Verzicht doch recht abstrakt wäre.

Und es ging nicht um den Verzicht an sich, sondern er sollte sein Vermögen den Armen geben.

Wir sind immer noch bei der Aussage des Users, daß Jesus die Rückführung der Ausgegrenzten in die (soziale) Gemeinschaft bewirkt habe.

Nein, zuletzt waren wir bei deiner Aussage, dass es Jesus nur um das Seelenheil ging, und wie es den Menschen sonst ging wär ihm schnurzegal gewesen.

Jesus hat davon nichts gesagt.

Mt 26,27 Dann nahm er den Becher, sprach darüber das Dankgebet, gab ihnen auch den und sagte: »Trinkt alle daraus;

28 das ist mein Blut, das für alle Menschen vergossen wird zur Vergebung ihrer Schuld. Mit ihm wird der Bund5 in Kraft gesetzt, den Gott jetzt mit den Menschen schließt.

Mk 10.45 

Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für alle Menschen hinzugeben.

Jh 10,17 

Der Vater liebt mich, weil ich bereit bin, mein Leben zu opfern, um es aufs Neue zu erhalten. 18 Niemand kann mir das Leben nehmen. Ich gebe es aus freiem Entschluss. Es steht in meiner Macht, es zu geben, und auch in meiner Macht, es wieder an mich zu nehmen. Damit erfülle ich den Auftrag meines Vaters.
Kommentar von Viktor1 ,
Und es ging nicht um den Verzicht an sich..

Es ging hier darum, um des Seelenheiles Willen sich von materiellem Ballast ("wo dein Herz ist da ist auch dein Schatz") zu lösen und hier nicht darum Armen zu helfen. Den irgendwohin müßte  es dann ja sinnvollerweise abgeben.

deiner Aussage, dass es Jesus ... und wie es 
den Menschen ..ging ... ihm schnurzegal gewesen.

Ziemlich billige Verdrehung von dir.  Da hast du ja Übung drin.

In deinen von dir gebrachten Schriftzitaten steht nichts davon, daß Jesu Tod uns erst zu gerechtem Handeln befähigt,wie du behauptest.
Außerdem akzeptiere ich nicht die von dir benutzte "Spezialübersetzung" der Schrift. Bei Luther u.a. heißt es z.Bsp. in Mt.26,28 :

28

  das ist mein Blut des (neuen) Bundes,das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden

.

Dies bedeutet auch nicht daß wir alle erst durch Jesu "Opfer" von Sünden frei werden.Genauso steht es auch bei Markus und Lukas,

aber ohne "Vergebung der Sünden".

Letzteres ist wohl auch nur ein Nachsatz aus Jerm. 31.34 "zitiert",(von Matthäus) wo die Vergebung der Schuld verheißen wird, wohl durch die Befolgung des "Gesetzes" im Neuen Bund (Jerm.31,33) welcher ja explizit in allen 3 Evangelien angesprochen ist.

Ansonsten hat Jesus tatsächlich sein Leben für seine Heils- Botschaft hingegeben - wie viele seiner Jünger auch.

Wenn

Johannes

Jesus zitiert "

niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin

.....

um es aufs neue zu erhalten

   ". so besagt dies doch nicht,daß dies

notwendig

war um uns mit Gott zu versöhnen, sondern verheißt eher die Auferstehung.

Aber wie schon gesagt - es steht so nur bei Johannes.

Kommentar von Viktor1 ,

Meine "Formatierung" des Textes ist mal wieder daneben.

Kommentar von helmutwk ,

Ziemlich billige Verdrehung von dir.  Da hast du ja Übung drin.

Inwiefern soll das eine Verdrehung sein? Du hast ja gesagt, dass Jesus sich nur um das Seelenheil der Ehebrecherin in Jh 8 gekümmert hat und Ihm ihre soziale Eingliederung egal war. Er hätte der Frau anbieten können, dass sie ihm nachfolgt - das hätte ihrem Seelenheil kaum geschadet, aber Er schickt sie in Ihre Familie zurück, die sie dann an den Mann verheiratet, den sie gerade betrogen hat (falls der sie überhaupt nach will nach so einem Skandal). Also entweder war Jesus blind für die Probleme, die sich da auftun, oder Er hatte Grund zur Annahme, dass nach Ihm auch andere Menschen gnädig zu dieser Frau sein werden. Und was du schriebst, klang doch sehr nach der ersten Möglichkeit, da hab ich widersprochen.

Ach ja: In dem was du über das schreibst, was ich glaube, finde ich auch immer wieder Verdrehungen ...

In deinen von dir gebrachten Schriftzitaten steht nichts davon, daß Jesu Tod uns erst zu gerechtem Handeln befähigt

Stimmt, das habe ich von Petrus und Paulus. Aber dass Jesus für uns gestorben ist, um uns zu retten - das hat er selber gesagt. Genauso, wie dass wir Ihn brauchen, um das Gute zu tun (Jh 15,5).

Meine "Formatierung" des Textes ist mal wieder daneben.

Einmal Editieren korrigiert das in der Regel quasi automatisch.

Kommentar von Viktor1 ,
Aber dass Jesus für uns gestorben ist, um uns 
zu retten - das hat er selber gesagt.

Wo hat er dies genauso gesagt ? Das Befolgen seiner Botschaft - für die er gestorben ist - bringt uns das Heil (Errettung !).
Und dies steht so durchgehend in den Evangelien.
Und dies ist auch der Weg (er identifiziert sich damit) zum Heil.
Dieses "Bild" ist es auch welches Johannes (15,1-17) zeichnet, "fomuliert"
In Jesus bleiben, "auf dem Weg", am Weinstock bleiben,in seiner "Liebe".

10 Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, 12 Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.

Diese "Worte Jesu", ob nun von Jesus so gesagt oder (sehr wahrscheinlich) von "Johannes" so gestaltet besagen eben nicht, daß Jesu uns die Verantwortung abnimmt diesen Weg zu gehen oder auch daß er irgendwie "zaubert" oder bewirkt, daß wir dies dann auch tun.!
Die helfende Gnade dazu (um uns zu bestärken) können wir erbitten und diese wird uns dann auch gewährt.
16....Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.

Auch die, welche Jesu Botschaft nicht kennen, also nicht bewußt
seinen Weg gehen, aber redlich nach ihrem Gewissen handeln sind ja auf dem "Weg", am Weinstock, bringen Frucht und erlangen das Heil. Alles andere wäre wohl nicht die "Liebe Jesu".
(s.dazu auch Röm.2,13-16)
Willst du dies alles wirklich mißverstehen, um die "Soli" der reform. Rechtfertigungslehre zu retten ?
Darum geht es dir in unseren Disputen doch - und damit kommst du auch regelmäßig ins schleudern.


Antwort
von helmutwk, 22

Das hat er in Judäa und Galiläa gemacht, auch mal bei einem Besuch in Samaria.

Kannst du alles in der Bibel nachlesen. In Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

Und Hausaufgaben solltest du schon alleine lösen. Wer das immer nur von anderen erledigen lässt, lernt nix und das rächt sich irgendwann.

Antwort
von luisaaamarieee, 37

Er hat viele Kranke (Blinde, Taube, Aussätzige), die von der Gesellschaft verstoßen waren geheilt.

Bibelstellen: Matthäus 9,2; 4,23; 9,6

Kommentar von Scriptorium ,

Und dafür hat ihn die Kirche, die damals Synagoge hieß, verfolgt.

Antwort
von Grammatikus, 10

Die hier aufgezählten legendären Ereignisse werden in den Evangelien der nicht historischen Figur Jesus zugeschrieben.

Antwort
von kdd1945, 18

Hallo Enis123456789 !

Die jüdischen Gesetzeslehrer sahen im einfachen Volk von Gott verworfene, verfluchte Menschen.

Joh 7,47 (HFA) Da wurden die Pharisäer ärgerlich: "Habt ihr euch also auch von ihm beschwatzen lassen? 48 Gibt es etwa unter uns führenden Männern auch nur einen einzigen, der diesem Menschen glaubt? 49 Nur dieses verfluchte Volk läuft ihm nach, das keine Ahnung vom Gesetz hat."

Jesus holte diese von den religiösen Führern ausgegrenzten zurück in die Gemeinschaft der Anbeter seines Vaters. Er gab ihnen "das Gesetz des Christus".

Mt 11,28 (GNB) Ihr plagt euch mit den Geboten, die die Gesetzeslehrer euch auferlegt haben. Kommt alle zu mir; ich will euch die Last abnehmen!13 29 Ich quäle euch nicht und sehe auf niemand herab. Stellt euch unter meine Leitung14 und lernt bei mir; dann findet euer Leben Erfüllung. 30 Was ich anordne, ist gut für euch, und was ich euch zu tragen gebe, ist keine Last.«15

Grüße, kdd

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