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wo gibts denn sowas? was ist deutschland für ein staat?

gefragt von sweetmama1602sweetmama1602 am 28.04.2008 um 11:28 Uhr

habe heute früh in den Nachrichten etwas schlimmes gehört. Die Mutter war mit ihrem Freund zusammen und haben auch gemeinsam IHR Kind großgezogen. Nun ist die Mutter tödlich verunglückt und hat aber bereits in ihrem testament angegeben das ihr kind bei ihrem Freund bleiben soll. sie hat auch das alleinige sorgerecht. nun haben die ihm das Kind aber weg genommen. Ist das nicht eine Sauerei? ich wollte es auch per testament festlegen das wenn mir was passiert der kleine bei meinem Freund bleibt. aber wenn der staat sich nicht mal daran hält. was kann man da noch machen?


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Klugscheisserle
beantwortet von Klugscheisserle am 28. April 2008 11:31
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Solche und ähnliche Fälle hat es ja schon öfter gegeben. Anwälte sagen in solchen Fällen: Gerchtigkeit darf man bei Gericht nicht erwarten. Traurig aber wahr.


moon73
beantwortet von moon73 am 28. April 2008 11:32
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Ja das ist eine furchtbare Sache. Das Kind wächst gemeinsam bei Mutter und Freund auf, dann wird die Mutter aus dem Leben gerissen und zu allem Übel wird das Kind auch noch aus dem gewohnten Umfeld herausgerissen. Traurige Sache :-( Hätte das Kind nicht erstmal, bis zur Klärung des Testaments, in seinem Elternhaus verbleiben können? Ich kann solche Schritte leider nicht nachvollziehen.

Kommentar von Simple_avatar8smallsweetmama1602 am 28. April 2008 11:34

so sehe ich es auch. wenn der mann sich kümmert hat es doch nichts damit zu tun ob er der leibliche vater ist....so sehe ich das.


Shira
beantwortet von Shira am 28. April 2008 11:34
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Vermutlich ist das erst mal eine reine Formsache. Es könnte sein, dass das Testament erst geprüft werden muss. Der Freund könnte das Sorgerecht gerichtlich klären lassen.

Kommentar von A0fc7a6b9daf733da0cf5d86e1f16950smallmoon73 am 28. April 2008 11:38

@Shira: eben, leider haben wir hier in Deutschland immer den formellen Ablauf, aber der schadet dem Kind doch erstmal nur, als das er hilft. Das Kind kommt zu völlig fremden Leuten in eine neue Umgebung , und daß, obwohl es schon den Tod der Mutter verkraften muß. In einem Fall, wo es eine zu betreuende Person vor Ort gibt (Freund der Mutter )sollte das Kind bis zur Klärung zu Hause bleiben dürfen.

Kommentar von Cedc67ca7e07db7cc99fd27100574e89smallDanebenDenke am 28. April 2008 11:40

Hier liegt das eigenltiche Übel:

Die "reine Formsache" zählt in diesem Land. Nicht das Kind. Das kann ja später nach Klärung, wie der Staat die Familie am besten schützt, noch glücklich werden.

Das wundert aber nicht sonderlich in einem Land, dessen Kanzlerin lügende Präsidenten küsst und unsere Freiheit am Hindukusch sicherbombt.

Kommentar von Simple_avatar8smallsweetmama1602 am 28. April 2008 11:43

das stimmt allerdings....hier muss man sich über nichts mehr wundern...


Wenne
beantwortet von Wenne am 28. April 2008 11:32
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Da müsste man schon mehr dazu wissen! Eventuell waren die Lebensumstände bei dem Freund nicht so wie es sein soll. Arbeitslos, Alkoholiker, Vorbestraft, Privatinsolvenz... - alles Sachen die auch dagegen sprechen könnten dass das Sorgerecht auf den Freund übertragen wird.


ImGampi
beantwortet von ImGampi am 28. April 2008 11:30
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Da würde ich sehr gerne weitergehende Infos haben! So lässt sich eine so wichtige und emotionale Frage nicht beantworten.


Kommentar von Simple_avatar8smallsweetmama1602 am 28. April 2008 11:34

es war nur ein Bericht im fernsehen....weitere infos gab es auch nicht. nur das das kind nu wahrscheinlich in ein heim kommt.


anonym
beantwortet von Mietnormade am 28. April 2008 11:32
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Der Freund hätte mal lieber nicht nur im Testament auftauchen sollen. Wenn jemand ernsthaft ein Kind großziehen mochte so kann man schon vorher das Sorgerecht teilen. Oder das Kind adoptieren. Wenn Du also möchtset das Dein Kind von Deinem Freund großgezogen wird. Heiraten und Kind adoptieren lassen. Dann klappt das auch.

Kommentar von Simple_avatar8smallsweetmama1602 am 28. April 2008 11:37

adoptieren lassen kann man nur wenn der leibliche Vater zustimmt...dann müsste er nämlich die vaterschaft abtreten. das hat dann nichts damit zu tun das er sich nicht richtig kümmert...sondern das die gesetze so sind. ich würde meinen sohn auch lieber von meinem freund adoptieren lassen und er würde das auch gerne aber so einfach ist das nicht.

Kommentar von Mietnormade am 28. April 2008 11:43

Wenn ein leiblicher Vater vorhanden ist erübrigt sich ja auch die Unterbringung des Kindes. Ich glaube nicht das es für ein Kind zutiefst erschreckend ist bei seinem Vater auf zu wachsen.

Kommentar von Simple_avatar8smallsweetmama1602 am 28. April 2008 11:46

Naja für viele kinder doch...wenn der vater sich nie gekümmert hat.... dann kennt das kind ihn doch gar nciht..und soll dann bei ihm bleiben? da kriegt das kind dann nen klatsch weg

Kommentar von Mietnormade am 28. April 2008 11:54

Wo soll ein Kind wohl sonst hin? Mann kann ja wohl kaum ein Gesetz machen wo Frauen per Nachlass festlegen wo das Kind im Falle des Todes untergebracht wird. Stell Dir mal den Aufschrei vor wenn ein Vater vorhanden ist und Mama verfügt in Ihrem Testament das das Kind zu Opa nach Timbuktu ziehen soll.

Kommentar von Simple_avatar8smallsweetmama1602 am 28. April 2008 12:32

ich denke mal die mutter wird sich schon was dabei denken.... sonst würde sie kein testament machen...also ich will auch nicht das mein kind zu meinem ex kommt....der kleine würde da untergehen....ich weiß das es da nicht so leicht über die bühne gehen würde... also kann man nicht jedes kind zum vater schicken....ist doch schwachsinn...

Kommentar von Mietnormade am 28. April 2008 12:47

Was ist das für ein Schwachsinn. Natürlich kann man jedes Kind zu seinem Vater schicken. Wenn Papa sich gegen eine Adoption von Deinem Freund ausspricht dann zeigt das ja wohl mehr als deutlich das Papa interesse am Kind hat. Und es mag ja Väter geben die sich nicht um Ihre Kinder kümmern wollen. Diese werden dann der Adoption aber zustimmen weil sie sowieso nur die Zahlemänner der Nation sind. Aber das scheint mir bei Deinem Exmann deutlich nicht der Fall.

Kommentar von 7e789fa80ca7fa64e3f44de9a13f7d41smallsunnyberlin am 10. Mai 2008 01:04

Wenn der Kindsvater sich gegen eine Adoption ausspricht, heißt das noch lange nicht, dass er Interesse am Kind hat oder in der Lage ist, das Kind gut großzuziehen. Habe zwei Mädels 8 und 10 und er hat die Kids alle zwei Wochen am Wochenende. In schöner Regelmäßigkeit ruft er an, weil er mit der kleineren nicht klar kommt; ich soll sie früher abholen. Er kann nicht auf sie eingehen und benimmt sich dann selbst wie ein beleidigtes Kind. Gibt aber sonst gerne den tollen Vater, der sich um seine Kinder kümmert. Inzwischen schafft er es nicht mal mehr den Unterhalt zu zahlen und ich gehe arbeiten und schaffe es trotzdem alles geregelt zu bekommen. Er schmarotzt sich so durchs Leben, da möchte ich auch nicht, dass im Ernstfall meine Kinder bei ihm groß werden und diese Einstellung vorgelebt bekommen.


geige
beantwortet von geige am 28. April 2008 11:44
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Hab einen ähnlichen Fall im Freundeskreis erlebt. Leider hatte die Mutter vor ihrem Tod nicht amtlich geregelt, daß die Kinder beim Lebenspartner (welcher der leibliche Vater der Kinder war!) bleiben sollen und das Sorgerecht erhält. Die Großeltern (mütterlicherseits) wollten die Kinder unbedingt zu sich nehmen, die Sache ging vor Gericht. Die Argumentation des Richters, den Großeltern die Kinder zuzusprechen, war die: ..hätte die Mutter gewollt, daß die Kinder beim Vater bleiben, hätte sie ihn ja schließlich geheiratet. Nach mehreren Instanzen und hartem Kampf hat der Vater schließlich das Sorgerecht erhalten, alle sind nun glücklich. Aber: man muß kämpfen, einen langen Atem und einen Top Rechtsbeistand haben.

Kommentar von Simple_avatar8smallsweetmama1602 am 28. April 2008 11:47

oh gott hört sich ja grausam an für alle....

Kommentar von 5158c3ec2673b97e7143207edfb155cesmallgeige am 28. April 2008 11:58

Ja, aber es geht auch anders: unbedingt zu Lebzeiten die Angelegenheiten des Sorgerechts regeln, dann hat man -für den Fall des Falles- seinen Lieben, die zurückbleiben, so ein Elend erspart. Ist ja schon schlimm und schwer genug, mit seiner Trauer fertig zu werden - und dann werden die, die sich aneinander festhalten und gemeinsam trösten, wohlmöglich noch auseinandergerissen. So ein großes Leid...


anonym
beantwortet von Susann39 am 28. April 2008 13:20
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Hier ein ganz KONKRETER Tipp: Es gibt die sogenannte testamentarische Sorgerechtsverfügung. Man muss handschriftlich aufführen, wo das Kind nach dem Tod des Sorgeberechtigten hinkommen soll und dies auch ziemlich detailliert begründen. Diese Sorgerechtsverfügung wird 1. bei der "Wunschperson", 2. beim Nachlassgericht (Amtsgericht) und 3. beim Jugendamt hinterlegt.


anonym
beantwortet von nickthequick am 28. April 2008 16:27
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Soweit ich weiss,will der leibliche Vater,dass das Kind ins Heim kommt,ausserdem hat er sich nie um das Mädchen gekümmert,das jetzt 12 jahre alt ist.Die Richter werdenentscheiden was mit dem Mädchen passiert.Also laut dem was ich heute Morgen erfahren habe,ist da noch nichts entschieden.Das Mädchen lebt noch beim Freund der Mutter.


DantesDiamond
beantwortet von DantesDiamond am 28. April 2008 11:30
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hmm...vielleicht dem partner auch sorgerecht überschreiben lassen?

Kommentar von Simple_avatar8smallsweetmama1602 am 28. April 2008 11:32

das geht ja nicht...man kann nur dem Vater sorgerecht übertragen soweit ich weiß.und wenn müsste dann nicht der vater zustimmen?

Kommentar von 868baa2c8ad94962c8247a89344afb6csmalltobi2000 am 5. Juli 2008 21:06

das geht nur mit den sorgerecht wenn man heiratet.lg


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 28. April 2008 15:40
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Wenn er der Vater ist, was ich nicht glaube, dann darf das Kind ja bei ihm bleiben. Wenn nicht, hätte er es vorher adoptieren sollen. Der Freund ist verwandtschaftlich ein Fremder für das Kind.


tobi2000
beantwortet von tobi2000 am 5. Juli 2008 21:04
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Was soll man dazu sagen. Der Statt macht mit uns was er will, kassiert steuern und kauft haufen müll,was nicht sein muss. Dann wird über Menschen entschieden sowie es denn passt.Wo ist hier das wohl ergehen des kindes. Aber ich gebe auch den Bürger die schuld,da man sich zuviel gefallen lässt. Man müsste streigen. Bei Sprit preisen,einfach nur Fahren wenn es wirklich sein muss oder auf Zug oder Fahrrat umsteigen.Bei den Teuren lebensmittel nur das wichtigste kaufen.Sowie mit den anderen dingen. Wenn vieles nicht Teuer geworden währe,würde es noch mehr arbeitsplätze geben.ich finde es wird wirklich immer schlimmer.lg


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