und: werden daraus decken oder putzlapen gemacht,oder lohnt es sich sorgsam zu sortieren???

Nur noch bei der örtlichen Kleiderkammer, nachdem mehrfach berichtet wurde, dass grosse karitative Organisationen gewinnbringend selektieren. Die unbrauchbaren werden verkauft für die Herstellung von Putzlappen/-wolle, die brauchbaren in Folie eingeschweisst als Paket-Quader für Auktionen. Diese tauchen dann in Entwicklungsländer zu Dumpingpreisen auf und ruinieren die heimische Herstellung.
Ich schicke sie und anderes, was andere gebrauchen können, an das AVC, Hassiaweg 3, 63667 Nidda-Wallernhausen. Dort wird es nicht weiterverkauft sondern direkt in viele Länder zu Bedürftigen Menschen gebracht

Das Rote Kreuz verkauft die Altkleider an Zwischehändler, die damit die Textilindustrie in Afrika ruinieren. Will man, dass die Kleider getragen oder weiterverarbeitet werden, so gibt man sie an die örtliche Kleiderkammer oder das Diakonische Werk.
In vielen Orten gibt es mittlerweile sogenannte "Rot-Kreuz-Läden". Du gibst Deine Sachen da ab und sie werden sortiert und sehr, sehr billig oder kostenlos an Bedürftige verteilt.
gri1su am 2. Oktober 2007 22:29 Neee, das war wohl mal. Das DRK will verdienen, wie auch immer. Entweder werden die Klamotten teuer verkauft, oder aber sie werden zu Putzlappen verarbeitet und als solche verkauft. Nur ein geringer Teil der gespendeten Kleidung geht wirklich an Bedürftige (in der dritten Welt).
jacobi06 am 2. Oktober 2007 22:53 gri1su hat Recht: da gab es sogar mal vor längerer Zeit einen interessanten Bericht im Fersehen, wer da wirklich dran verdient. Das hatte mich sehr schockiert. Am besten Frage in Kinderheimen, Frauenhäusern oder Obdachlosenheime in deiner Stadt nach, da weist Du dann, daß die Sachen auch bedrürftige bekommen.
Meine Altkleider sortiere ich!
Tonne geht in den Container und tragbar gebe ich bei der Caritas oder im Frauenhaus ab.
Ich gebe sie entweder bei der örtlichen Obdachlosenhilfe ab oder gebe sie einer Bekannten, die Transporte nach Ungarn organisiert. Damit weiß ich, daß mit unseren Klamotten noch gutes passiert.