Meine Tante hat nach einer Schulterfraktur ein künstliches Schultergelenk bekommen. Bei der OP wurde die Naht falsch ausgeführt, sie konnte ihren Arm danach nur noch eingeschränkt bewegen. Nach 6 Monaten musste in einer 2. OP (7 Tage Klinik) die Naht völlig neu gemacht werden. Jetzt denkt sie darüber nach, Schmerzensgeld von der Klinik zu fordern.

Die Beck´sche Schmerzensgeldtabelle (Beck-Verlag)
Bei www.schmerzensgeld.info gibts eine vernünfte Tabelle
Am besten ist es natürlich sich hierzu mit einem Rechtsanwalt zusammenzusetzen und sich genau beraten zu lassen. hier gibts z.B.: http://www.amazon.de/Becksche-Schmerzensgeld-praxisorientierter-Kommentierung-Sc...=sr11?ie=UTF8&s=books&qid=1255442311&sr=8-1

Das ist ein langwieriger Weg und die Frage ist, ob sie tatsächlich Recht bekommt! Und die Höhe des Schmwerzengeldes kann stark schwanken, je nachdem wie es der jeweilige Richter sieht. Ich sage mal unverbindlich es kann zwischen 500,00 € und über 5.000,00 € schwanken.

Na dann viel Spass auf einen ewig langen und fast aussichtslosen Prozess. Gegen Städte und Ärzte zu prozessieren ist leider oftmals aussichtslos.
kappe619 am 13. Oktober 2009 15:58 kein grund es zu lassen, wenn man beweise hat bekommt man sein recht, nur kann das etwas dauern
Panikgirl am 13. Oktober 2009 16:01 Was meinst Du wohl, was sich dafür Ärzte und Krankenhäuser alles einfallen lassen. Aber okay - man kann es ja versuchen.........

Hier in Deutschland gibt es keine Tabelle für Schmerzengelder. Die Richter entscheiden sehr unterschiedlich, je nach Laune und Glauben. Geht zur Ärzekammer - Reklamationen/Gutachter, ist kostenlos.

und da entscheidet sich deine tante 6 monate später zu ?
zumindest ein betrag stimmt ganz sicher, 350000, so viel forder wir grad... naja, viel erfolg an deine tante