Ich habe es satt mich über die Horoskope in den Gazetten aufzuregen, ich will endlich wissen was wirklich hinter dem Thema steckt!

Was dahinter steckt? Gar nichts (außer Geldmacherei in Verbindung mit Volks-Verdummung).

Hinter der Astrologie verbirgt sich nur eine Ansammlung von pseudowissenschaftlichen Aussagen. Wie schreibt doch die Wikipedia so treffend: "Der Wahrheitsgehalt, der Anwendungsbereich, die Leistungsfähigkeit sowie die Nützlichkeit astrologischer Aussagen ist sowohl unter Astrologen wie auch unter Kritikern der Astrologie umstritten...". Dem braucht man eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Du brauchst dich nicht darüber aufzuregen.
Lerne die Astrologie von der Pike auf, dafür gibt es genug Seminare im Angebot, und dann bilde dir selbst deine Meinung, ob und was hinter diesem Thema steckt!
Es ist und bleibt eine Erfahrungswissenschaft - nicht mehr und nicht weniger!
shagdalbran am 20. August 2007 20:49 Es ist keineswegs eine "Wissenschaft", weil die Grundregeln der Wissenschaft nicht eingehalten werden.
Astrologie ist eine esoterische Glaubensrichtung, die weder empirisch noch kausal beweisbar ist.
Shag d'Albran
PollyDoll am 20. August 2007 21:04 Ich habe nicht behauptet, daß es eine "Wissenschaft" ist!
Es gibt Erfahrungs- und Realwissenschaften. Es ist z.B. in der Philosophie umstritten, ob der Mensch überhaupt etwas (in der Realität) vorfindet oder ob nicht alles sein Produkt bzw. Konstrukt ist.
agnostiker am 20. August 2007 22:50 Dann nenne es bitte auch nicht so. Es gibt keine Erfahrungswissenschaften. Dieser Begriff ist im Sprachgebrauch von seriösen Wissenschaftlern nicht vorhanden. Die Astrologie gehört da hin, wo sie eine ähnlich niveauvolle Umgebung hat: in die Sonntagsbeilage der Bildzeitung. Als eine Lebensberatung für reale Menschen ist sie nicht akzeptabel.
PollyDoll am 20. August 2007 23:23 Da bin ich aber wirklich froh, daß wie Welt nicht immer aus so "realen" Menschen wir z.B. dir bestanden hat.
Beitrag von Dr. Hubert KORSCH Der Ursprung der Astrologie reicht bis in die Uranfänge menschheitsgeschichtlicher Entwicklung zurück. Von den ältesten Zeiten bis tief in das Mittelalter hinein waren Astronomie und Astrologie eng miteinander verbunden. Der Astronom, welcher die Erscheinungen der Gestirne am Himmel beobachtete und die Gesetze ihrer scheinbaren und wahren Bewegungen, ihre Größen, Entfernungen und physischen Eigenschaften erforschte, war gleichzeitig Astrologe, d.h., er sagte aus dem Lauf und der Stellung der Gestirne das Zukünftige, besonders das Schicksal der Menschen voraus. Die Astrologie ist erwiesenermaßen die älteste Wissenschaft. Bei den Alten vertrat sie auch den Begriff der Weltanschauung. Die ältesten Weisen übten sie praktisch aus und verbanden sie eng mit religiösem Kultus.
Schon in frühesten Zeiten hatten die Alten die periodische Wiederkehr bedeutungsvoller Tage und Ereignisse beobachtet und diese mit der gleichen Periodizität siderischer Konstellationen in Verbindung gebracht, um dann auf Grund ihrer empirischen Feststellungen, d.h. der Beobachtung des Standes und Laufes der Gestirne, die Wiederkehr solcher Tage und Ereignisse vorauszuberechnen.
Die älteste Methodik der Astrologie beruht also nicht auf deduktivem Wege, nämlich durch Schlüsse vom allgemeinen auf das Besondere zu gehen, sondern auf induktivem Wege, dem der Erfahrung.
Das zeigten uns unter anderem die Sumerer, Assyrer, Ägypter, die Römer und Griechen wie Pythagoras, Heraklit und Platon, etc.
agnostiker am 21. August 2007 00:13 @PollyDoll: es hätte bestimmt auch gereicht, wenn Du einfach den Link kopiert hättest ;-)
Aber zum Thema: Die Astrologie ist keine Wissenschaft; auch wenn das Dein Zitat dies suggeriert (und schon gar nicht, wenn es von einem Mann stammt, welcher 1929 der Vorsitzende der DAV war…). Dies darf ich als Realwissenschaftler (Physik) -um es mit Deinen Worten zu sagen ;-) - behaupten. Die Astronomie (dies ist eine Wissenschaft) hatte mit der Astrologie gemeinsame Wurzeln; mehr aber auch nicht. Sie verwendet keine wissenschaftlichen Methoden.
Möchtest Du wirklich behaupten, dass die Aussagen der Astrologie belegbar sind? Das kann Dir nicht gelingen. Du wirst keine seriöse Quelle finden, die dies bestätigt (bitte nicht wieder Herr Korsch). Du wirst allerdings zahllose Studien finden, die sie immer wieder grandios wiederlegen.
Warum finde ich die Astrologie gefährlich: weil sie in der „gleichen Liga“ spielen möchte, wie z.B. eine Wissenschaft wie die Physik, die Chemie etc.. Diese Wissenschaften machen jederzeit nachvollziehbare (ein wichtiges Wort!) und belegbare Aussagen über Zusammenhänge. Und das kann die Astrologie nicht. Dennoch werden von Astrologen Anweisungen, Tips (wie immer man das nennen möchte) gegeben, die das alltägliche Leben von lernresistenten Menschen beeinflussen. Dies nenne ich Demagogie!
PollyDoll am 21. August 2007 10:50 @agnostiker:
Das ist deine Meinung, die ich akzeptiere, aber nicht teile!
Auch Philosophie und Religion sind nicht in dem von dir zitierten Sinne "beweisbar" und jederzeit nachvollziehbar!
agnostiker am 21. August 2007 11:07 Liebe PollyDoll, was hat Philosophie und Religion mit dem Thema Astrologie zu tun? Nichts!

Bevor man entscheiden kann, ob dahinter etwas steckt, sollte man sich zumindest informieren. Wie kann man es sonst rausfinden? Ich halte im übrigen auch nichts davon. http://www.pearl.de/p/SA4637-RTL-Ratgeber-Astrologie-mit-Antonia-Langsdorf.html

ein "ratgeber" allein wird es auch nicht bringen. die astrologie muss einem liegen um zu verstehen, was für ein wunderbares wissen sich dahinter verbirgt. ich weiß nicht, ob es dir so wichtig ist, aber wenn, dann kauf dir bücher von: liz green, michael roscher, brigitte hamann etc (in diesen büchern findest du auch weiterführende..) da kannst du wirklich die astrologie studieren. such dir einen astrologen (eine astrologin) mit dem du dich austauschen kannst! seminare - sofern sie nicht über jahre gehen - finde ich unseriös und überteuert! astrologie lernst du am besten über (selbst)beobachtung in verbindung mit dem studium aus guten büchern! wer hier nur schnell mal einen link reinstellt und meint, damit wäre alles über astrologie gesagt, ist ein traummännlein! lg harpokrates
Mag ja sein, dass es Geldmacherei ist. Aber es ist auch eine Sache des Kopfes. Ich habe meinem Sohn Anfang dieses Jahres gesagt, dass seine Sterne für dieses Jahr sehr gut stehen. Er muss nur an sich glauben und was dafür tun. Ich erinnere ihn immer wieder daran. Bis jetzt hat sich das Jahr für meinen Sohn sehr gut entwickelt, weil er daran gearbeitet hat.
Vielleicht hättest Du besser gesagt, dass Du an ihn glaubst. Das hätte mit Sicherheit die gleichen Auswirkungen gehabt und währe nachvollziehbarer gewesen als das Pseudoargument „Sterne stehen gut“.
Sorry für die Rechtschreibfehler. So spät sollte man nichts mehr schreiben...