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Wo finde ich alte Billardregeln?

gefragt von Gerowinger am 21.12.2007 um 0:23 Uhr

Ich spiele gerne (Pool)Billard, aber die Regeln, die seit einigen Jahren aktuell sind, gefallen mir nicht (zum Beispiel, dass man die weiße Kugel nach einem Foul überall hinlegen kann). Gibt es eigentlich eine Seite, wo ich die Regeln von früher nachlesen kann? Und auch die aktuellen?

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anonym
beantwortet von Bruno am 21. Dezember 2007 05:02
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anonym
beantwortet von RaoulDuke am 21. Dezember 2007 06:50
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hi, schau mal hier nach: www.billardregeln.de

gruß raoul


anonym
beantwortet von Nilpe am 21. Dezember 2007 01:53
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Die Regel, wonach die Weiße nach einem Foul beliebig gesetzt werden kann, gibt es schon seit eh und je. Ich wüsste nicht, wie das Spiel z.B. nach Versenken der Weissen sonst fortgesetzt werden soll. Zweck dieser Foulregel ist, dass dem Gegner einen spürbaren Vorteil gewährt wird. Die Weiße wird nur nach einem Anstoßfoul auf die Anstoßlinie gesetzt und muss danach über die Tischmitte gespielt werden.

Die aktuellen 8-Ball-Regeln lauten wie folgt:

DIE OFFIZIELLEN 8-BALL-SPIELREGELN 1. Spielgewinn Der Gewinner ist der Spieler, der als erster eine der beiden Ballgruppen, das heißt, entweder die vollfarbigen Kugeln 1 bis 7 oder die halbfarbigen Kugeln 9 bis 15, ordnungsgemäß in einer beliebigen Reihenfolge versenkt und anschließend die Kugel 8 in die angesagte Tasche spielt. Der Gewinner eines Spiels darf bestimmen, wer das nächste Spiel eröffnet. Der Schiedsrichter oder der Verlierer baut die Kugeln für das nächste Spiel auf. 2. Kugelaufbau Zu Beginn eines Spiels werden die 15 nummerierten Kugeln in einem Dreieck aufgebaut, so dass die Kugel an der Spitze auf dem Fußpunkt und die Dreieckbasis parallel zur Fußbande liegt. Die Kugel 8 gehört in die Mitte des Dreiecks. Die übrigen Kugeln können beliebig angeordnet werden, ohne dass eine Seite des Dreiecks nur aus Kugeln derselben Farbgruppe besteht. Die Eckbälle der Dreieckbasis müssen verschiedenen Gruppen angehören. 3. Bandenentscheid und Eröffnungsstoß (Break) Beim Eröffnungsspiel wird das Anstoßrecht durch den Bandenentscheid ermittelt. Dabei setzen beide Spieler eine Kugel auf die Kopflinie und spielen diese gegen die Fußbande. Der Spieler, dessen Kugel am nächsten zur Kopfbande liegen bleibt, entscheidet, wer das Spiel eröffnet. Ein Spieler, dessen Kugel eine Seitenbande berührt oder in eine Tasche fällt, verliert den Bandenentscheid. Der eröffnende Spieler setzt den Spielball (die Weiße) innerhalb des Kopffeldes zum Anstoß auf, um das Kugeldreieck zu sprengen. Beim Eröffnungsstoß müssen mindestens vier Kugeln eine Bande anlaufen oder in einer Tasche versinken. Erfüllt der Spieler diese Bedingung nicht, so kann sein Gegenspieler a) das Spiel weiterführen oder b) den Eröffnungsstoß selbst ausführen oder c) den eröffnenden Spieler den Eröffnungsstoß wiederholen lassen. Solange keine farbige Kugel versenkt worden ist, kann eine beliebige Kugel angespielt und versenkt werden. Fallen nach einem regelrechten Eröffnungsstoß eine oder mehrere Kugeln in eine Tasche, steht es dem ersten Spieler frei, mit welcher Ballgruppe er fortfahren wird. Sowie er aber die erste Kugel nach dem Eröffnungsstoß regelrecht versenkt hat, ist er verpflichtet, mit der zugehörigen Farbgruppe weiterzuspielen und die Kugeln und Taschen anzusagen. Fällt beim Eröffnungsstoß der Spielball in eine Tasche oder vom Tisch, gilt dies als ein Foul. Der Gegenspieler kann das Spiel nochmals eröffnen oder den Spielball innerhalb des Kopffeldes aufsetzen und weiterspielen. Er muss jedoch aus dem Kopffeld hinausspielen und darf keine Kugel innerhalb des Kopffeldes direkt anspielen. Fällt die Kugel 8 bei einem regelrechten Eröffnungsstoß in eine Tasche, kann der eröffnende Spieler die 8 auf den Fußpunkt setzen und das Spiel fortsetzen oder nochmals eröffnen. Fällt die Kugel 8 bei einem regelwidrigen Eröffnungsstoß in eine Tasche, entscheidet der Gegenspieler, wer das Spiel nochmals eröffnet. 4. Ansage Bei jedem Stoß muss klar ersichtlich sein, welche Kugel in welche Tasche versinken soll (Ausnahme Eröffnungsstoß). Ist die Absicht des Spielers nicht eindeutig (besonders Banden- und Kombinationsstöße), so muss der betreffende Spieler die Kugel und Tasche ansagen. Unterlässt er dies, ist der Treffer ungültig und die Kugel wird auf den Fußpunkt gesetzt. 5. Spielabgabe Ein Spieler darf sein Spiel solange fortsetzen, wie er die angespielte Kugel ordnungsgemäß in eine Tasche versenkt. Gelingt es dem Spieler nicht, die Kugel zu versenken, muss er das Spiel an seinen Gegner abgeben. Versenkt ein Spieler bei einem regulären Stoß auch gegnerische Kugeln, so darf er sein Spiel fortsetzen. 6. Fehlstoß (Foul) Begeht ein Spieler ein Foul, so ist seine Aufnahme beendet. Die mit einem Foul versenkten Kugeln bleiben in den Taschen. Sein Gegenspieler kann den Spielball (die Weiße) auf eine beliebige Stelle innerhalb der Spielfläche setzen (Ball-in-Hand), ohne eine Kugel zu verschieben. In den folgenden Fällen begeht ein Spieler ein Foul: a) Der Spieler trifft keine Kugel (Miss) oder spielt als erstes eine gegnerische Kugel an. b) Der Spielball fällt in eine Tasche (Scratch). c) Eine Kugel springt vom Tisch. d) Der Spieler berührt den Spielball mit etwas anderem als dem Queueleder bzw. eine farbige Kugel mit etwas anderem als dem Spielball. e) Beim Stoß berührt das Queueleder den Spielball mehr als einmal (Durchstoß). f) Nach der Karambolage des Spielballs mit einer Zielkugel läuft keine Kugel eine Bande an. g) Beim Stoß berührt der Spieler nicht mit mindestens einem Fuß den Boden. 7. Spielverlust In den folgenden Fällen hat ein Spieler das Spiel verloren: a) Der Spieler versenkt die 8, bevor er alle Kugeln seiner Farbgruppe versenkt hat (Ausnahme Eröffnungsstoß). b) Der Spieler stößt die 8 vom Tisch. c) Der Spieler spielt die 8 in eine andere als die angesagte Tasche. d) Der Spieler versenkt die 8 mit einem Fehlstoß. Januar 2007

Kommentar von Bruno am 21. Dezember 2007 05:00

Mag ja so sein. Aber aus welcher Quelle hast Du es geholt ? Quelle angeben, alles andere ist unfair,

Kommentar von Nilpe am 21. Dezember 2007 13:20

Die Regeln stammen aus einem offiziellen Billardlehrbuch, dessen Titel mir entfallen ist, da schon eine Weile her. Auf meinem Mist sind die Regeln jedenfalls nicht gewachsen. Als langjähriger Turnierspieler bin ich der offiziellen Billardregeln mächtig. Was an einer fehlenden Quellenangabe unfair sein soll, ist mir schleierhaft. Die Angaben können höchstens in Zweifel gezogen werden.

Kommentar von Bruno am 21. Dezember 2007 13:59

Hast Du den Text so geschrieben oder aus dem Buch kopiert ? Wenn selbst formuliert, mein Kompliment. Wenn abgeschrieben, nicht verboten, ist es Anstand die Quelle zu nennen. So und nicht anders ist es.

Kommentar von Nilpe am 22. Dezember 2007 15:49

Beides. Vor Jahren habe ich den Text von einem Billardbuch abgetippt (da noch kein Internetzugang) und den aktuellen Regeln angepasst. Die Regeln haben sich seither unwesentlich geändert.

Kommentar von Bruno am 22. Dezember 2007 16:10

@Nilpe, danke Dir fuer die Erklaerung. Mache Dich freundlich darauf aufmerksam, dass man bei Abschrift die Quelle angeben sollte. Bei pingelig AUtor koenntest Du sogar Aerger kriegen, wegen Verletzung der Eigentumsrechte, und, da alles was wir hier ueber GF von uns geben, sofort bei Goggle landet, ist es gut moeglich, dass Dein kopieren entdeckt wird. Einfach als Hinweis. Wuensche Dir schoene Festtage und sende Gruesse von der Insel

Kommentar von Nilpe am 22. Dezember 2007 17:29

Danke für den Hinweis. Wie gesagt, die Quelle ist mir nicht mehr bekannt. Dass ich deswegen Aerger kriege, ist höchst unwahrscheinlich. Zu alt ist das ursprüngliche Werk und aktualisiert wurde es auch. Kommerzielle Zwecke werden auch nicht verfolgt. Ausserdem haben Billardregeln öffentlichen Charakter und können nicht urheberrechtlich geschützt werden. Wenn doch, dann müsste ich den Text höchstens wieder vom Netz nehmen. Ich frage mich, ob du von der Urheberrechtskommission bist, dass du so sehr auf die Quellenangabe bedacht bist. Bestehen deine Antworten und Kommentare eigentlich nur aus Hinweisen auf Quellenangabe?

Kommentar von Gerowinger am 22. Dezember 2007 11:24

Hallo Nilpe! Vielen Dank für deine ausführliche Antwort und frohe Weihnachten!

Kommentar von Nilpe am 22. Dezember 2007 15:44

Keine Ursache. Bei Interesse kann ich dir auch die offiziellen 9-Ball-Regeln zukommen lassen. Eine Disziplin, die unter den Fortgeschrittenen noch beliebter ist als 8-Ball. Auch dir frohe Festtage!

Kommentar von Nilpe am 22. Dezember 2007 17:30

@ Bruno Danke für den Hinweis. Wie gesagt, die Quelle ist mir nicht mehr bekannt. Dass ich deswegen Aerger kriege, ist höchst unwahrscheinlich. Zu alt ist das ursprüngliche Werk und aktualisiert wurde es auch. Kommerzielle Zwecke werden auch nicht verfolgt. Ausserdem haben Billardregeln öffentlichen Charakter und können nicht urheberrechtlich geschützt werden. Wenn doch, dann müsste ich den Text höchstens wieder vom Netz nehmen. Ich frage mich, ob du von der Urheberrechtskommission bist, dass du so sehr auf die Quellenangabe bedacht bist. Bestehen deine Antworten und Kommentare eigentlich nur aus Hinweisen auf Quellenangabe?

Kommentar von Bruno am 22. Dezember 2007 18:13

Danke fuer die aeusserst bloede Bemerkung auf einen hoeflichen Hinweis, der Dir Aerger ersparen kann. Schau mein Profil an, Dann weisst Du wer ich bin. Werde mich hueten Dir noch einmal etwas zu beantworten.

Kommentar von Nilpe am 22. Dezember 2007 20:57

Da ist wohl jemand eingeschnappt. Ich bin mir sicher, dass ich deswegen keinen Aerger kriegen werde. Auch ich bin Optimist. Welche meiner Fragen hast du denn beantwortet?


collo
beantwortet von collo am 21. Dezember 2007 01:02
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zumindest in den Gaststätten wird nach anderen Regeln gespielt, da muß man immer erst nachfragen. Das man die weiße Kugel beliebig aufstellen kann, kenne ich aus der Praxis nicht.

Kommentar von neanada am 21. Dezember 2007 01:18

Doch, das ist so. Aber wenn man mit Freunden zusammen spielen will, kann man die Regeln ja vereinbaren. Ich kenne noch die alte Regel mit der weißen Kugel, die nach einem Foul auf dem Tisch liegen blieb oder bei Versenken auf die Anstoßlinie gesetzt wurde und vor dem Anspielen einer Kugel über die Mitte des Tisches gespielt werden musste.

Kommentar von 7d9ff7b0d33e227f435308ed73c053a4smallcollo am 21. Dezember 2007 19:03

bei uns kommt die weiße Kugel immer auf den Punkt ( Mitte ) der Anstoßlinie. Und auch über die Mitte. Nur wenn direkt eine Kugel davor lag, konnte man die weiße um eine Kugelbreite nach rechts oder links verschieben. Bei uns wird immer um Bier gespielt.


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