Frage von inicio,

wo bin ich zu hause?... oder : wann ist man in der fremde angekommen?

ich bin schon sehr oft umgezogen -innerhalb und in letzter zeit auch ausserhalb von deutschland(5 jahre italien und jetzt 5 jahre in england)...

ich wurde letztens gefragt, als ich in meinem letzten deutschen wohnort war, wo ich mich zu hause fuehle. darueber hatte ich gar nicht nachgedacht....

fakt ist, in italien -dieser umzug war lange geplant und vorbereitet, ich kannte die gegend und hatte viele freunde und supernette nachbarn -habe ich mich quasi vom ersten tag wohl und heimisch gefuehlt. in england -wir sind wegen der arbeit meines mannes hergezogen- fuehlte ich mich laengere zeit fremd und unwohl -obwohl ich auch die sprache gut kann...

jetzt erwische ich mich aber immer mehr, dass ich sage: "wir ihn england...sagen, machen feiern das ... " und ich fuehle mich sehr wohl am meer oder in unserer laendlichen umgebung. hier habe ich immer noch recht wenig freunde -komme aber jetzt auch zwischenmenschich gut klar mit "meinen englaendern"... :) also ich bin nach 2-3 jahren angekommen-in meiner nun englischen heimat und fuehle mich in deutschland mehr auf besuch. welcher erfahrungen habt ihr gemacht???

Hilfreichste Antwort von spaetlese,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ich habe auch diese Erfahrung gemacht: noch nach Jahrzehnten betrachte ich GB als eine Art Heimat,- England hat mir sehr gut getan! und ich denke gerne in engl. Sprache, und manche engl. Wörter gefallen mir mehr als deutsche; als Bsp.: ich krieg das engl. Wort " sink" für " Spülbecken" schneller abgerufen,als das dt. Wort , es gibt noch einige andere Wörter...Ein guter Rat: schreib mal alles auf, mach sowas, wie "Mein England ", das hilft sehr, alles zu verarbeiten. Die Tendenz, ständig zu vergleichen, ist verständlich, manchmal kann es auch "störend" sein, - inzwischen picke ich mir von GB, F. und D. all das raus, was mir am besten gefällt.

Kommentar von inicio,

danke fuer deine antwort! wo wohnst du? ich in somerset -ich liebe es! ...

Kommentar von spaetlese,

lebe schon lange wieder in der BRD.LG spaetlese

Kommentar von Bevarian,

Ene positive Einstellung, bewußt nur das Beste der jeweiligen Umgebung wahrzunehmen!

Kommentar von inicio,

es war wieder hoellisch schwer, die "bester, hilfreichste antwort" zu finden.... mir geht es aber aehnlich wie spaetlese - man nimmt nach einer weile vieles positiv an ,wenn man im ausland lebt ...man bleibt "deutsch"-weil kultur und schulsythem praegen, aber man wird auch internationaler, weil man andere art und weise zu leben kennen lernt. es gibt unterschiede was in den einzelnen laendern wichtig und bedeutsam ist und man lernt (und uebernimmt zum teil) auch eine ander haltung.... in england liebe ich die freundliche art des umgangs miteinander -und den zum tiel sehr schwarzen humor...

Antwort von blunt,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Zu Hause ist man immer bei den Menschen, und in irgendwelchen Ländern oder Gebieten.

Einer, der wertvolle Menschen um sich herum hat, ist überall zuhause.

Einer, der nur gemeine doofe Vollpfosten um sich herum hat, ist nirgendwo zuhause;).

Gruß: Isa`

Kommentar von inicio,

schoen antwort, danke

Antwort von sakamori,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Lebe seit 10 Jahren im Ausland und sich hier einzuleben war recht einfach - Sprachkurs muss natürlich unbedingt sein. Wenn ich in Deutschland bin fühle ich mich zwar nicht fremd, aber es ist einfach komplett anders. Ich fühle mich hier in meiner Heimat, weil es mir gut gefällt und ich hier mittlerweile ein gutes Netzwerk habe. Dies aufzubauen dauert zwar etwas - aber es lohnt sich!

Antwort von garteln,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wo du dich heimisch fühlst,geborgen,gut eingebunden bist und deinen Lebensmittelpunkt gefunden hast dort bist du zu Hause. Die Heimat ist dort wo deine Wurzeln sind.Wünsch dir einen schönen Tag

Antwort von Anettchen2010,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich bin der Meinung, das man da zu Hause ist, wo man willkommen ist, wo man sich wohl fühlt, wo man nicht mehr weg möchte, wo man Freunde hat...ein soziales Umfeld hat... Kann es nicht anders ausdrücken.

Kommentar von inicio,

freunde und soziales umfeld habe ich nach 25 jahren in meinem alten heimatort -aber da bin ich 10 jahre weg- da ist mir dann schon wieder einges fremd... hier in england waechst halt was neues...

Kommentar von Anettchen2010,

Dann wäre ich der Ansicht, das dein Zuhause noch in der alten Heimat ist...

Antwort von OneTwoThree321,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

man muss nicht nur eine heimat haben. wenn du dich in deutschland anfangs wohl gefühlt hast und in italien, hast du eben zwei länder in denen du dich heimisch fühlst.

Antwort von trixieminze,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Dort , wo der Haustürschlüssel passt !

Kommentar von inicio,

:)

Antwort von gigiolino,

Zuhause ist man dort, wo man sich zuhause fühlt. Man braucht nicht darüber nachzudenken, man fühlt es einfach. Ich denke dass man dort, wo seine Teenager Zeit (12 bis 17 Jahre) verbracht hat, dort bleibt das Herz, dort ist man zuhause, meine Erfahrung! Von meiner Kindheit habe ich wenige Erinnerungen, die 5 Jahren meiner Teenager Zeit aber, haben meine Identität geprägt.

Kommentar von inicio,

das geht mir gar nicht so...in meiner teenagerzeit wollte ich nur weg -mit 17 habe ich es dann gemacht -nach der 10.klasse ab nach berlin und studieren...

Kommentar von Bevarian,

Bei mir war's eher die wunderbare Kindheit bis etwa 12, die mich geprägt hat...

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