Frage von Pitzi1966, 19

Wo bekomme ich Unterstützung für 16 jährige außer vom Jugendamt ?

Antwort
von norbert9014, 12

Den Amtsleiter einbeziehen und deutlich auf die Situation aufmerksam machen: Hier liegen mehrere Absprachen... oder auch "Nichtabsprachen" vor, die wir nicht kennen und deren Grundlage aber deshalb wichtig ist, weil sich daraus konkrete Grundlagen für die Versorgung des Kindes/ der Jugendlichen darstellen:

Grundsätzlich: Das Sorgerecht besagt: >> Die Eltern des Kindes sind zum Lebensunterhalt der Kinder verpflichtet. Dieser richtet sich nach einem Schlüssel, der natürlich die jeweiligen Einkommen der Eltern einbezieht (und sei es Hartz IV)

Desweiteren haben die Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht innerhalb ihres Sorgerechtes. Also können die Eltern bestimmen, dass z.B. ihr Kind bei jemandem anders lebt (es sei denn, eine Kindeswohlgefährdung ist zu befürchten: Sex. Übergriffe, Drogen, Verwahrlosung.... solche Dinge sind zu befürchten)

Die Eltern haben auch das Vermögenssorgerecht: Das heißt, dass die Eltern über das Vermögen ihrer Kinder wachen... aber Kinder (Jugendliche) auch einen angemessenen Zugang zu ihren möglichen Vermögen haben müssen... wie die Begleitung aussieht ist fallabhängig,- und einen Umgang mit Geld erlernen können. (siehe diverse Taschengeld-Urteile)

>> Das heißt nicht, dass das Kindergeld die Lebensgrundlage der Eltern sichern soll, sondern die des Kindes: Wenn der Vater also zustimmt die Jugendliche bei jemandem anders leben zu lassen muss er auch für den Unterhalt sorgen.

Vor diesem Hintergrund: Aufs Amt gehen!!!, den Amtsleiter damit konfrontieren und darauf hinweisen, dass eine Dringlichkeit vorliegt, da der Lebensunterhalt nicht gesichert ist und derzeit keine Unterstützung von der Sachbearbeiterin und deren Stellvertretung kommt.

Und sollte hier auch das Gefühl entstehen "dass nix kommt" >> den Landrat mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde über den Vorgang einschalten

Guck mal her... Copy & Paste: 

Das bedeutet das bei einer Dienstaufsischtbeschwerde weder eine Form, noch eine Frist eingehalten werden muss, in der die Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht werden muss . Eine schriftliche, telefonische oder persönliche Beschwerde beim Jugendamtsleiter, beim übergeordneten Oberbürgermeister ( = Chef der Verwaltung) ist also jederzeit möglich. Aber die meisten dieser Beschwerden verlaufen fruchtlos. (Aber Beschweren dennoch die Arbeit des Jugendamtes, auch eine fruchtlose Beschwerde über das Jugendamt ist also durchaus erfolgreich.)

Beschwerde im Jugendhilfeausschuss über das Jugendamt

Neben den einzelnen Disziplinarvorgesetzten ist der Jugendhilfeausschuss ein wichtiges Organ der Jugendhilfe. Im Jugendhilfeausschuss werden die entsprechenden Vorbeschlüsse gefasst, bevor diese zur Abstimmung in den Stadtrat oder Kreisrat gelangen. Im Jugendhilfeausschuss sitzen neben den einzelnen politischen Vertretern auch zahlreiche weitere Interessenvertretungen.
In aller Regel teilen sich die Jugendhilfeausschusssitzungen in einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil auf. Zu Beginn des öffentlichen Teils findet in aller Regel eine öffentliche Einwohnerfragestunde statt. Während dieser Einwohnerfragestunde darf der Einwohner Fragen stellen.

Beschwerde über das Jugendamt kurz und knackig umformulieren

Die Beschwerde muss also in eine Frage umformuliert werden. Die Frage wird dann vom Jugendhilfeausschuss beantwortet und sowohl Frage als auch Antwort werden mit ins Protokoll aufgenommen. Da es sich hierbei um eine öffentliche Sitzung handelt, sind in aller Regel auch Pressevertreter vor Ort. Aufgrund der begrenzten Redezeit und dem Recht nur 1 Frage stellen zu dürfen, muss man sich auf solche eine Jugendhilfeausschusssitzung vorbereiten und möglichst nicht alleine in den Jugendhilfeausschuss gehen.
Bevor man seine Frage stellt, stellt man sein Thema kurz vor. Die Redezeit sollte dabei nicht mehr als 1 Minute betragen! Hier ist es wichtig auf den Punkt zu kommen und das ganze abschliessend mit einer Frage zu beenden.
Geht man mit mehreren Leuten in den Jugendhilfeausschuss kann man auch mit mehreren Leuten entsprechend mehrere Fragen stellen.........

Vielleicht hilfts

Sincerely, Norbert

Antwort
von hertajess, 9

https://www.nummergegenkummer.de/cms/website.php

Die Menschen dort sind sehr kompetent. Bespreche Deine Situation da. Wenn Du einen Anwalt brauchst so hast Du das Recht - bestenfalls mit Zeugen - zum Amtsgericht zu gehen und da nach dem Familiengericht zu fragen. Dort kannst Du auch mündlich beantragen dass Dir rechtlicher Beistand zur Seite gestellt wird. Einer 16-jährigen Person hat das Familiengericht zwingend diesen Wunsch dann zu erfüllen wenn er begründet ist. Wie ich lese wohnst Du nicht mehr bei Deinem Vater. Sehr wahrscheinlich aus gutem Grund. Die kompetenten Menschen auf der Seite können beurteilen ob das Recht auf Deiner Seite ist. 

Wenn beim Jugendamt Personalmangel herrscht so ist die vorgesetzte Stelle zu kontaktieren und Abhilfe einzufordern. Wer die vorgesetzte Stelle ist steht auf der Seite der Stadt- bzw. Kommunalverwaltung des Ortes. 

Antwort
von Zeelda, 19

Kommt ganz darauf an, welche Art von Unterstützung du suchst. An Schulen stehen immer Vertraunslehrer zur Verfügung. Ansonsten mit Freunden reden und eine Lösung suchen. Oder beim Psychologen anfragen. Die haben auch alle Schweigepflicht!

Kommentar von Pitzi1966 ,

Es geht darum das sie bei einer 28 Jährigen wohnt die sich auch gut um sie kümmert jedoch aber nicht verwandt mit ihr ist.

Der leibliche Vater hingegen bezieht noch alle Gelder der Tochter und will ihr auch nichts aushändigen, obwohl sie bei der Dame leben soll.

Sie lebt nun ein jahr da und die Sachbearbeiterin vom Jugendamt ist Monaten krank. Die Vertretung komischer weiße nie erreichbar und wenn doch kurz angebunden und dann wird vertröstet.

Die beiden kriegen nun keine Unterstützung was den Lebensunterhalt der kurzen angeht und boxen sich trotzdem durch. Aber da muss man doch was machen können damit sie wenigstens ihr kindergeld bekommt.

Kommentar von Zeelda ,

Achso... das weiß ich leider nicht. Aber dem Jugendamt auf alle Fälle weiterhin auf den Sack gehen. Das kann ja nicht sein. Eventuell mal schriftlich an vorgesetzte wenden. Da muss ja wohl jemand erreichbar sein. Immerhin werden die dafür bezahlt! Alles gute noch.

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