Wo bekomme ich Pflege (Hilfe) für meine Mutter?

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7 Antworten

Auch als Schwerbehinderte darf sie nicht umsonst mit dem Taxi fahren. Für bestimmte Fahrten (z.B. Dialyse) kann ihr ein Arzt eine Taxifahrt verordnen für die sie dann nur die Rezeptgebühr bezahlen muß. Schwerbehinderte können, je nach Merkzeichen, kostenlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, usw.) fahren. Die Berechtigung wird in den Schwerbehindertenausweis eingetragen. Zuerst mal muß deine Mutter einsehen das sie Hilfe braucht und das du die nicht leisten kannst. Sozialdienste (Gemeinde, Sozialamt, Caritas, Diakonie, AWO, usw.) beraten sie. Als chronisch Kranke sollte sie in einen Sozialverband wie z.B. www.vdk.de Landesverband - Kreisverband - Ortsverband eintreten. Die beraten sie über die Möglichkeiten und helfen ihr ihre Interessen gegenüber der Pflegeversicherung und Krankenversicherung durch zu setzen. Die lehnen oft erst mal alle, auch berechtigte, Ansprüche ab üm Geld zu sparen. Das hat Erfog weil sich viele, aus Unwissenheit und Angst, nicht dagegen wehren.

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Hallo, wie wäre es mit einer Haushaltshilfe, welche im Haus einzieht? So ne Art WG. Gibt zb viele polnische Haushaltshilfen oder so. Frag doch mal bei der Krankenkasse nach, was es noch für Möglichkeiten gibt, denn diese sollten ja im besten Fall auch bezahlt oder zumindest bezuschusst werden.

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Kommentar von lil98i
09.03.2016, 13:49

Momentan kommt alle 2 Wochen eine Frau für 2 Stunden vorbei, aber eigentlich reicht das nicht. ich schaffe es nicht, den gesamten Haushalt neben der Schule zu machen, deswegen sieht es leider auch dementsprechend aus und daraus haben sich in der Vergangenheit auch einige Stolperfallen für meine Mutter gebildet, denn sie ist schon oft zu Hause gestürzt.. und das eine Haushaltshilfe miteinziehen kann, habe ich noch nicht gehört :o allerdings werde ich mich darüber auch auf jeden Fall informieren ...dankeschön :)

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Kommentar von Kristall08
09.03.2016, 14:00

Gibt zb viele polnische Haushaltshilfen oder so.

Dir ist aber schon klar, dass man die selber bezahlen muss, oder? Ich habe jetzt nicht den Eindruck, dass die Fragestellerin 2000 Euro im Monat mal eben dafür über hat....

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Kommentar von MissRatlos1988
09.03.2016, 16:24

Ja es ist eine Frage des Geldes. gibt auch welche die tun es als Gegenleistung für kostenlos wohnen und Verpflegung und ein kleines Taschengeld. wieviel Kapital vorhanden ist, kann ich ja nicht wissen! ich nannte lediglich eine Möglichkeit, ob die umsetzbar ist, muss der jenige selbst entscheiden. des weiteren gibt es auch Haushaltskräfte welche täglich oder zumindest mehrmals die Woche vorbei kommen, was auch bezahlt oder zumindest anständig bezuschusst wird. weiß ich, da ich selbst mal so als Haushaltshilfe einspringen wollte und erkundigt hatte. zudem können dann ja auch bei Gelegenheit andere Familienmitglieder und Freunde oder Nachbarn noch tatkräftig zur Seite stehen.

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du kannst mit dem jugendamt reden- die schauen aber vor allem darauf, dass du zu deinem recht kommst. wie deine mutter zurecht kommen könnte, wäre da eher nebensächliches thema.

du kannst den sozialmedizinischen dienst einschalten- die würde mal bei euch vorbeikommen. aber wenns nicht gerade aussieht wie auf der müllkippe und deine mutter nicht mit denen zu tun haben will, können die auch nichts machen.

wichtig wäre, dass du deiner mutter sagst: die situation ist für mich nicht tragbar.

sie ist die erwachsene, sie muss sich um ihre belange kümmern. sie muss ggf. pflegehilfe beantragen.

wenn du das nicht offen klären kannst, vielleicht lässt sie sich auf reha schicken. das kann man selbst, aber auch mit hilfe des hausarztes oder neurologen beantragen.

in der reha wird deine mutter gründlich untersucht und vielleicht wird dort auch festgestellt, dass sie sich selber schlecht helfen kann. dort kann dann eine beratung stattfinden, was deiner mutter alles an hilfen zu steht. vielleicht wird sie auch neuropsychologisch untersucht und die ergebnisse machen ihr bewußt, dass sie nicht mehr so fahrgeeignet ist, wie sie denkt.

andererseits solltest du dir auch bewußt machen: deine mutter ist härter, als du denkst.

wieso sollte sie einen umzug nicht überstehen, wenn sie in ihrem zustand noch auto fährt und reisen unternimmt! eigentlich ist sie doch sehr selbständig (einkauf, bank, post).

und die mahlzeiten sehe ich nicht so kritisch- man kann schon mal eine weile nur mit butterbrot überleben und irgendwann hängt ihr das dann zum hals raus, so dass sie sich was bessere überlegen wird. wieso sollte sie momentan auch aktiv werden, wenn du alles für sie erledigst?!

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Hat deine Mutter schon eine Pflegestufe bei der Pflegekasse (Krankenkasse) beantragt?

Wenn nein, bitte sofort beantragen. Dann kann deine Mutter von dort eine Hilfe bekommen. Die klären euch auch umfassend auf, welche Leistungen und Möglichkeiten es gibt!

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Kommentar von lil98i
09.03.2016, 13:46

Davon weiss ich jetzt nichts, aber danke ich werde mich darüber informieren :)

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Kommentar von Wonnepoppen
09.03.2016, 13:54

Das mit der Pflegestufe ist nicht so einfach!

Ich kenne Fälle, die sind schlechter dran u. bekommen keine!

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Ich sehe da nur die Möglichkeit einer Haushalthilfe, da sie, wie du schreibst, doch noch ziemlich viel selber macht!

eine Pflege Stufe ist da kaum drin?

wieso sollte sie nicht alleine leben können, bei dem, was sie noch alles machen kann?

du könntest doch immer wieder mal nach ihr sehen?

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Kommentar von lil98i
09.03.2016, 13:55

Naja wenn sie alleine lebt, habe ich Angst davor, dass sie stürzen könnte und niemand was davon mitbekommt. Wäre jemand da, der sich um sie sorgt, müsste ich mir keine Gedanken darüber machen .. sie ist in der Vergangenheit schon oft gestürzt und hatte deswegen auch einen dreifachen Armbruch, kieferbruch, geprellte Hüfte und sicherlich noch etwas, was mir gerade entfallen ist.. aber Dankeschön :)

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Es gibt in jeder Stadt oder Landkreis eine Behindertenberatung. Die können Dir sagen, was möglich ist.

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