Frage von DietmarBakel, 108

EM2016 Androhung von 150.000€ Bußgeld gegen Russland - lächerlich?

Ist ja wie Falschparken.

Da könnte ja auch mit 15€ gedroht werden.

150.000 € sind ein paar Werbeminuten im russischen TV.

Die UEFA und die franz. "Sicherheitsmanager" machen ihre eigene Laola und haben wenig im Griff. (nicht die Sicherheitskräfte)

15 Millionen € aufwärts, da wird ein Schuh draus.

Womit hat die Mannschaft es verdient, nach Hause geschickt zu werden?

Was wäre angemessen?

(Nachtrag: Die Strafe ist bereits ausgesprochen und laut Medienberichten vom russischen Verband akzeptiert. Tut der Frage aber keinen Abbruch. Sorry dafür.)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von desantnikVDV, 36

Lächerlich ist, dass man nur Russland hört.... Die Briten waren auch nicht ganz unschuldig... Was ist mit Deutschland, die die ukrainer verprügelt haben??? Und wo Polen und Iren sich geprügelt haben???

Kommentar von DietmarBakel ,

100% 

Null Verständnis, warum sind bekannte Hooligans aus Deutschland überhaupt bis Frankreich gekommen?

Dort herrscht "Ausnahmezustand" !!! 

Die können ohne Angabe von Gründen in Gewahrsam genommen werden und drei Wochen bei Wasser und Brot (französisches) bei Laune gehalten werden.

Null Verständnis - Du hast recht.

England (nicht Britannien) ebenso. 

Deshalb kreide ich das Sicherheitsmanagement an. Null Vorbereitung.

Was sollen diese Seile in den Stadien?

Augenwischerei.

Kommentar von desantnikVDV ,

Frankreich hat versagt.... Das will man einfach nicht in den Medien sagen....

Antwort
von GTH2014, 22

Den Verband zu bestrafen bringt garnichts.
Niemand im russischen oder englischen Verband kann Randalen verhindern.
Die Einwohner von Marseille wissen der drei Tage lang die Stadt eingenommen hat - die Engländer.

Die englischen Anhänger lieferten sich Strassenschlachten mit der Polizei, mit den Einheimischen und Fans aller anderen Nationen.

Mit den russischen Hooligans fanden die englischen Provokateure einen echten Gegner. 80-90 russische Hooligans liefert sich Straßenschlachten mit über 7.500 englischen Fans und Hooligans.
Die Brutalität und Organisation überraschte die englischen Fans, die panisch flüchteten.

Problematisch wurde es aber erst, als gewaltbereite Anhänger aus dem russischen Block in den englischen Block stürmten und normale Fans samt Familien und Kindern angriffen.

Die Bestrafung der UEFA bezieht sich in erster Linie auf die Situation IM STADION !
Daher auch KEINE Strafe für den englischen Verband.

Waren es aber nur russische Hooligans beim Sturm des englischen Blocks ? Sind die französischen Sicherheitskräft vor Ort dafür verantwortlich ? Kann der russische Fussballverband so kurfristig etwas unternehmen ? Reicht eine Hand voll Leute um eine ganze Nation von der EM zu disqualifizieren ?

Die BILD hatte Heute darauf eine Antwort und zierte sein Blatt mit folgende Überschrift:

SCHICKTE PUTIN DIE HOOLIGANS ?

Ist klar :)

Kommentar von DietmarBakel ,

Welche Grafikkarte hast Du? Welche Netzteilleistung?

Kommentar von desantnikVDV ,

Aber hallo!!!! Putin hat persönlich das Flugzeug zur EM geflogen....

Kommentar von GTH2014 ,

Und danach fand man im Stadion eine Zigarette mit der DNA von Assad und Putins Passport noch aus KGB-Zeiten :)

Antwort
von marcus1984, 28

Guten Abend,

das ist ja auch eine Frage der Verhältnismäßigkeit. 15 Millionen € wären eine wesentlich zu drastische Maßnahme, zumal der russische Verband schließlich nicht für die Ausschreitungen verantwortlich ist, das sind letztlich immer noch die Fans, die Gewalt angewendet haben. Man könnte aufgegriffene Hooligans, die beim Randalieren und bei Akten von Köperverletzungen festgenommen wurden mit drastischeren Strafen versehen.

Jedoch sagst du selber, was kann die Mannschaft dafür? Insofern finde ich die Strafe der UEFA angemessen.

Was meiner Meinung nach völlig inakzeptabel war, ist die Tatsache, dass Hooligans, die bereits am Nachmittag vor dem Spiel durch Gewaltakte die Innenstadt von Marseille in ein Schlachtfeld verwandelt haben, am gleichen Abend noch ungehindert ins Stadion kommen, wo es ja schlussendlich erneut zu Ausschreitungen gekommen ist. Hier sehe ich die Sicherheitskräfte in Frankreich, oder in diesem Fall in Marseille vor Ort, in der Verantwortung gewalttätige Fans konsequenter aufzugreifen. Die Situation hätte im Stadion noch wesentlich schlimmer eskalieren können.

Kommentar von DietmarBakel ,

Marcus,

mir geht es nicht um Russland und nicht um Geldbeträge .

Meine Frage war: Was istvangemessen?

Eigentlich frage ich mich auch, wer wegschaut und wer es zu lässt?

Deutschland und England sind nicht außen vor.

Kommentar von marcus1984 ,

Ja, ich finde die Strafe in Höhe von 150.000 € angemessen, nicht jedoch einen eventuellen Ausschluss Russland, den ich als unverhältnismäßig einstufe.

Expertenantwort
von Unsinkable2, Community-Experte für Politik, 12

Unabhängig von der speziellen Situation befürworte ich ganz einfach folgendes Vorgehen:

  • Die beteiligten Vereine - und nur sie - werden für die Kosten der Einsätze einschließlich der Nebenkosten, wie etwa Schadenersatz, die ihre "Fans" verursachen, herangezogen. 
  • Der Steuerzahler übernimmt nur noch die Grundkosten; also die "allgemeine Absicherung" der Veranstaltung, wie sie im üblichen Rahmen läge.

Das mag auf den ersten Blick grausam klingen, doch es birgt einen ganz einfachen Mechanismus:

Die Fans können sich damit selbst überlegen, wie lange sie ihren Verein noch auf dem Spielfeld sehen wollen. Bzw. bei "Nationalspielen" könnten die übergeordneten Verbände sich überlegen, ob sie es sich finanziell leisten können, sich derartige Fans zu halten; oder ob sie eine Teilnahme "aus finanziellen Gründen" absagen. Denn wenn der Verein oder Verband wegen solcher Ausraster die Segel streichen muss, gibt's auch keine Veranlassung mehr, sich in diesem Kontext zu prügeln.

Zweifellos würden dabei zunächst einige Vereine mit den rauflustigsten Fans das Zeitliche segnen. Doch schon bald würde Ruhe einkehren, denn nun wäre es nicht mehr "egal" oder gar "lustig", sich als "Fan" körperlich einzusetzen; sondern - im Gegenteil - es würde dem eigentlich präferierten Verein, und NUR DEM, schaden...

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Im Beispiel also: Die russische Nationalmannschaft kommt für die Kosten der Einsätze auf, die durch russische Fans verursacht werden. Keine Strafen. Nur die Kosten. 

Die lassen sich auf den Cent genau beziffern. Und sie entstehen dem Steuerzahler ja durch die Gewaltbereitschaft der Fans dieser Mannschaft. Sind beide Vereine (durch ihre "Fans") involviert, teilen sie sich die Kosten hälftig; ganz egal, ob eine Gruppe mehr oder weniger Schäden anrichtet.

Das wäre für alle drei beteiligten Parteien (beide Vereine und deren Fans, sowie die Steuerzahler) fair; und es würde insgesamt für nachhaltige Fairness sorgen.

Antwort
von Nordseefan, 63

Stimmt, Hooligans sind keine Fans, denen kommt es nur auf Randale an. Und denen ist es auch wurscht, wenn die Mannschaft nach Hause geschickt wird.

Antwort
von kevin1905, 37

Womit hat die Mannschaft es verdient, nach Hause geschickt zu werden?

Ihre Fans hätten randaliert.

150.000 € sind ein paar Werbeminuten im russischen TV.

Tja.

Was wäre angemessen?

Es ist angemessen, denn es gibt ja auch noch den Turnierausschluss auf Bewährung.

Kommentar von DietmarBakel ,

Also alles im grünen Bereich? !!!

Antwort
von SmartTim98, 60

Lern doch bitte erst einmal richtig, zu lesen. Die Strafe von 150.000 Euro wurde nicht angedroht, sondern ausgesprochen. Der Verband hat sich bereits damit einverstanden erklärt

Kommentar von DietmarBakel ,

Gebe Dir recht. Sorry, versuche die Frage entsprechend zu korrigieren bzw. einen Hinweis einzufügen.

Ich bin von Kindheit an ein überzeugter Legastheniker. Gnade.

Antwort
von HULK291, 43

15 Millionen aufwärts wegen Randale die Hooligans gemacht. Alles Klar

Kommentar von DietmarBakel ,

"Wenn ein paar Fans für den Fußball kämpfen, dann ist das doch O.K.." 

So oder so ähnlich (politische Stimme) aus Russland.

Antwort
von JBEZorg, 15

Die Mannschaft kann garnichts dafür.

Die Engländer werden nicht bestraft. Warum wohl?

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