Also ich war jetzt echt überrascht, dass 80% sagen, ich fahre was ich will. Dass Aufgrund solcher Meinungen auch zigtausende Arbeitsplätze in Gefahr sind, scheint wohl keinen zu interessieren.Bin ehrlich etwas geschockt. Freie Marktwirtschaft hin oder her, aber ich glaube bald, dass es kein Land auf der Welt gibt, daß so wenig Stolz und Solidarität unter den Bürgern hat, wie in Deutschland. Ist euch schon mal aufgefallen wieviele Italiener italienische Autos fahren, oder wieviele Franzosen französische??Sicher, das muss man sich auch leisten können, aber ich hab irgendwie das Gefühl daß jeder nur an sich denkt und sich benimmt wie die Axt im Walde. Oder täusche ich mich da?
kauf dir 100 deutsche Autos und wir sind gerettet, das jeden tag

s. Kommentar zu deiner 1. Frage, wenn die Autos biller wären, gerne. Soll ICH mich nun verschulden, damit es der dt. Autoindustrie besser geht?
nsx280 am 22. November 2008 14:52 sehe ich auch so, und mein honda 14 jahre alt hat mich mal 5000 dm gekostet und lauf jetzt noch

du hast eine frage gestellt und du hast antworten darauf bekommen. wenn dir die antworten nicht gefallen ist dies allein dein problem
MissesJones am 22. November 2008 14:51 So sehe ich das auch. Hast wohl Angst Deinen Arbeitsplatz zu verlieren. Das haben in Deutschland die meisten!
Ich arbeite nicht bei Audi. Und trotzdem bin ich als Handwerker hier genauso davon abhängig wie jeder andere auch. wer baut Häuser wenn sie keine Autos verkaufen? Wer geht zum Metzger, wenn es sich dann keiner mehr leisten kann? Das Problem ist ja der Rattenschwanz der an der ganzen Sache hängt!
MissesJones am 22. November 2008 14:59 ich kaufe bewusst ein, regionale Lebensmittel, kaufe auch dt. Produkte wegen Qaulität, dass ist das was Ich im kleinen für die Wirtschaft tun kann.
bulli66 am 22. November 2008 15:00 pokersveni beruhige dich wieder. ich verstehe was du meinst. leider, und das wirst du wahrscheinlich erst verstehen wenn du selber eine firma hast, musst du permanent die kosten im blick haben. letztes jahr habe ich einen schubmaststapler gekauft- einen schweden. unterschied zu einen vergleichbaren deutschen produkt fast 10000 € !!!!!!!!!. so muss ich leider auch in allen anderen dingen rechnen, damit ich nicht 40 mitarbeiter zum arbeitsamt schicken muss.
Du Spassvogel! Ich bin seit 19 Jahren selbstständiger Handwerksmeister!!!
wenn die deutschen autos so teuer sind muss man ja umsteigen - die autoindustrie ist doch selbst schuld
Ich gebe Dir eindeutig recht!!! Wir leben in einem Land wo es die meisten rücksichtslosen Egoisten gibt, wo jeder seine eigenen Wege geht, von einer Gemeinschaft leben will, aber nicht bereit ist sich als Teil dieser Gemeinschaft mit vorhandenen Pflichten auch zu verhalten. Wenige denken mehr darüber nach, dass ihnen alles, was Anderen geschieht auch mal selbst geschehen kann und sie einmal auf Hilfe angewiesen sein könnten. Die bekommt man aber immer nur, wenn man Menschen um sich hat, die einen kennen und deswegen aufgrund des persönlichen Verhaltens bereit sind zu helfen.
Deutschland gehts nur gut weil wir Deutschen so viel exportieren. Da dürfen wir doch mal als Gegenleistung ein tolles ausländisches Auto kaufen. Übrigends werden viele deutsche Autos auch im Ausland produziert. Und wenn nicht die Autos selbst dann die Teile. Denk mal darüber nach.
Der Ansatz ist doch eher, zu verlangen, dass der deutsche Arbeiter so viel verdient, dass er die Preise der deutschen Autos auch zahlen kann. Die bauen im Ausland und der kleine Mann soll ein schlechtes Gewissen haben, weil er sich was billigeres ranholt? Das ist am verkehrten Ende aufgetroddelt.
wir sind exportweltmeister und dass deutsche autos vergleichsweise teuer sind, liegt wieder am system, dass wir selbst (noch) so wollen. kein grund zum jammern. mehr umsatz in deutschen farbiken bedeutet auch mehr geld für investitionen im ausland. firmen muss es schlecht gehen, damit sie den a*sch hochkriegen, nicht gut oder besser.
albundysohn am 22. November 2008 15:02 Mehr Umsatz bedeutet auch mehr Gehalt für die Angestellten und dementsprechend höherer Wohlstand
Bist Du Dir da ganz sicher? Die großen Multikonzerne denken nicht regional. Global ist angesagt.
albundysohn am 22. November 2008 15:06 Es bringt nicht viel, alles zu verteufeln. Logisch verhalten sich auch nicht alle Arbeitgeber korrekt, doch grundsätzlich glaube ich mal, daß die meisten Arbeitgeber sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind.
Bis zu den mittelständischen Unternehmen gehe ich auch davon aus. Ich versuche auch viele regionale Produkte zu kaufen. Aber bei den Großen. Die Aktien hatten da in letzter Zeit mehr Einfluss. Arbeitsplatzabbau=Aktienwertsteigerung. Das sagt viel über die Moral aus, meine ich zumindest.
So ganz nebenbei, ich fahre einen VW.
mir aus der seele gesprochen...

also was ich so mitbekommen habe gehts den deutschen (naja, europäischen) und japanischen autobauern noch am besten. die amis haben jahrelang auf die falschen autos gesetzt und das bekommen sie jetzt zurück.

Ich gebe dir recht und den anderen würde ich mal raten, etwas mehr über ihre Aussagen nachzudenken. Etwas Solidarität hat noch keinem geschadet. Jeder Arbeitsplatz hängt davon ab, daß das Produkt oder die Dienstleistung auch von jemanden gekauft wird und in einem Hochpreisland wie Deutschland, sollte die Bevölkerung nicht unbedingt Produkte aus Billiglohnländern kaufen. Auf die Dauer kann das nicht funktionieren.
Wenn da Opel gemeint sein soll, so ist meine Meinung ,die sogenannten Opelaner verdienen es mal auf die Schnauze zu fallen . Grund Dauerstreik und in Wirklichkeit verdienen die das doppelte , sind arrogant. Leider hängen da die Zulieferbetriebe mit dran, wo die Leute rollendschichtig nicht so viel verdienen. So viel zu Solidarität.
Das ist Schwachsinn! Aber ich denk mal dass du ja auch irgendeine Arbeit hast. Wenn du Staplerfahrer bei nem baumarkt bist, wirst ja wohl dein Graffel auch nicht in Polen kaufen oder?