Wirkungsnachlass von Amitriptylin?

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4 Antworten

Durch verschiedene Hilfs- und Füllstoffe ergibt sich fast immer eine unterschiedliche Galenik. Aber wie stark sich das bei der Wirkung auswirkt hängt überwiegend von deinem Körper ab. Ein wahrnehmbarer Unterschied in der Wirkung ist also möglich, kann abernicht vorhergesagt werden, schon garnicht, welches Präparat für dich am günstigten ist. Aus meiner Erfahrung beachte ich beim Original Saroten eine weitgehend gute Wirkung, von den Generikas habe ich das bei Amitriptylin von DURA bemerkt, das bei vielen etwas bessere wirkte als vergleichbare Mittel anderer Herstellen. Aber wie gesagt, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und kann nur auprobiert weren.

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Kommentar von Pixelsforlove
26.02.2016, 13:24

Vielen, vielen Dank für die Antwort! Ist es möglich, dass sich die Wirkung durch wechselnde Körperzustände verändert? Ich bin Anorektikerin, demnach schwankt mein Gewicht in Extremen und der allgemeine Zustand. Vielleicht greife ich doch lieber zum "guten, alten" Saroten.

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Kann es sein, dass sich die Wirkung der Präparate verschiedener Hersteller unterscheiden kann?

Die Unterschiede der Wirksamkeit bei verschiedenen Herstellern sind meistens unter 5%. Bei strukturell einfachen Stoffen wie Amitriptylin kann man davon ausgehen, dass die Wirkung sogar nahezu identisch ist. Bei komplexen Stoffen wie manchen Hormonen, Naturstoffen und Peptipden (bsp. Insulin) gibt es hingegen schon größere Unterschiede.

Oder kann es allgemein sein, dass das Medikament nach längerer Zeit nicht mehr so gut wirkt?

Die Wirkung lässt nach einiger Zeit (2-6 Wochen) nach, wenn eine Gewöhnung eintritt. Die antidepressive Wirkung tritt hingegen erst mit der Gewöhnung auf. Nach dieser Zeitspanne pendelt sich die Wirkung auf einem Niveau ein, welchen sich meistens nicht mehr ändert.

Kommt du mit der Sedierung und ggf. vorhandener Müdigkeit beim Arzneimittel zurecht? Oder stört dich das tagsüber?

Gruß Chillersun

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Kommentar von Pixelsforlove
25.02.2016, 20:01

Ich nehme das Medikament nun ja aber schon fast ein Jahr... die Eingewöhnungsphase ist ja nochmal sehr viel spezieller mit den netten Nebenwirkungen...nicht nett. Ist schon seltsam mit der veränderten Wirkung. Zur Sedierung bzw. Müdigkeit : Am Anfang war es sehr heftig, da konnte ich, wenn ich die Tablette um 16:00 Uhr genommen habe, um 21:00 Uhr nicht mehr stehen. Sonst ist es eigentlich in Ordnung, ich nehme sie gewollt am Nachmittag, da ich sonst arge Einschlafprobleme habe. Genau das ist jetzt aber das Problem, da ich eben nicht direkt durch das Medikament einschlafe.

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Von Johanniskraut auf Amitryptylin ist ja schon eine seltsamer Wechsel, wenn dazwischen keine Antidepressiva der ersten Wahl ausgetestet wurden, daher sei gespannt, was dein Psychiater für eine Umstellung vorhat!

Bei Retard-Tabletten kann sich der Mechanismus der Verzögerung zwischen verschiedenen Herstellern schon geringfügig unterscheiden und man daher einen Unterschied wahrnehmen. Ansonsten ist es auch so, dass man mit der Zeit eine Toleranz gegenüber Wirkung und Nebenwirkung aufbaut.

Alles gute dir weiterhin!

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Kommentar von Pixelsforlove
25.02.2016, 19:48

Oh, das Johanniskraut war wohl zu schwach, außerdem hatte er damit gar nicht wirklich zu tun, er ist ja mein ambulanter Therapeut und Arzt. Ich glaube, dass hat der Chefarzt kordiniert. Hmm, vielleicht weil es da kein "Normal" gibt? Die werden ja speziell nach Problem etc. verordnet... Könnte das sein? Aber schonmal ein dickes Dankeschön!

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Allgemeine Anlaufzeit von Antidepressiva beträgt 3-4 Wochen.

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Kommentar von Pixelsforlove
27.02.2016, 13:51

In dem Text oben steht doch, dass ich es schon lange nehme. Ich habe ja nicht den Wirkstoff gewechselt sondern nur die Marke. ⬆

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