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Wirkt der Placeboeffekt auch umgekehrt?

gefragt von Davidantos am 27.12.2007 um 18:39 Uhr

Placebos wirken ja, weil man an die Hilfe eines Mittels glaubt. Eine Bekannte von mir erwartet aber immer das Schlechteste- dass sie an einem wichtigen Termin ihre Migräne bekommt oder dass sie zunimmt...komischerweise tritt das dann immer so ein- ist das ein umgekehrter Placeboeffekt?

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Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 27. Dezember 2007 18:51
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Es ist in der Tat so. Deswegen ist es ja auch so wohltuend, eine positive Einstellung zu haben. Denn unsere Welt wird in erster Linie von unseren Gedanken gemacht. Ich kann von Problemen reden oder von Aufgaben. Ich kann eine Krise als Chance begreifen oder als etwas grauenhaftes. Ich kann eine Trennung vom Partner als zerstörend erleben oder als Beginn einer neuen Freiheit. Es gibt immer zwei Möglichkeiten. Und so wie wir denken, so wird es werden.

Gedanken werden Worte werden Taten...

Kommentar von Simple_avatar8smallblondchen am 27. Dezember 2007 19:23

Stimmt, seh ich genauso.


regideur
beantwortet von regideur am 27. Dezember 2007 18:43
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Das nennt mann selbsterfüllende Prophezeiung und geht tatsächlich.


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 27. Dezember 2007 18:59
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Ich glaube, das heisst Autosuggestion - man redet sich etwas ein - und dann passierts...


Elster79
beantwortet von Elster79 am 27. Dezember 2007 18:44
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Jau, allerdings nennt man das anders, aber unglücklicherweise fällt mir nu der passende Begriff nicht ein.... irgendwas mit Prophezeiung...ach verdammt!

Kommentar von Aae55b89c3f266f73ba2d36f48e932b3smallElster79 am 27. Dezember 2007 18:44

ahh... siehe regideur

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallsolf1 am 27. Dezember 2007 18:44

Finger schneller wie der Kopf? Frau Elster? :-))

Kommentar von Aae55b89c3f266f73ba2d36f48e932b3smallElster79 am 27. Dezember 2007 19:15

? nö, in der Zeit, wo ich getippert hab, war der egideur auch bei, aber schneller, das ist alles. Kennst das nicht, wenn dir was auf der Zunge liegt aber du kommst net drauf?


grisu05
beantwortet von grisu05 am 28. Dezember 2007 22:19
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Schon Jesus sprach: "Dir geschehe nach deinem Galuben." Das gibts also durchaus!


MathiasMuench
beantwortet von MathiasMuench am 27. Dezember 2007 23:16
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Auf jeden Fall gibt's das. Ich kenne Leute, die vor jeder Aufregung, vor jedem Termin, jeder Veranstaltung eine schwere, mehrtägige Migräne bekommen. Und die ist nicht vorgetäuscht oder eingebildet.


Eddy21
beantwortet von Eddy21 am 27. Dezember 2007 19:42
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Das ist im entferntesten Sinne die selbst auferlegte Offenbarung , Selbst Suggerieren !

Der Glaube versetzt Berge !


anonym
beantwortet von apaoai am 16. April 2008 02:55
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Das nennt man Nocebo-Effekt (aus dem lateinischen "ich werde schaden"). Es wurden Untersuchungen gemacht an Menschen, die neben Sendemasten für Handy-Signale wohnen und über Beschwerden (Kopfschmerzen u.a.) klagen. Sie wurden in einen Raum gebracht und es wurde Ihnen gesagt, sie würden jetzt einer definierten und unterschiedlich hohen Dosis dieser Strahlung ausgesetzt werden. Tatsächlich wurden sie aber mit einer stärkeren, schwächeren Dosis oder gar nicht bestrahlt.

Ergebnis: Zwischen Befinden und Strahlendosis gab es keinen zusammenhang, wohl aber zw. angenommener Bestrahlung und Befinden. Fazit. Sag den Leuten, es geht Ihnen schlecht, dann gehts ihnen auch Schlecht. das ist der Nocebo-Effekt. das hat übrigens nichts mit einer eingebildeten Wirkung zu tun!! Sowohl Nocebo- als Placebo-Effekt sind echte und messbare Wirkungen. Nur beruhen sie eben nicht auf der angenommenen Ursache. Das heißt auch: ein Nocebo-Patient ist KEIN Simulant!


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Die Kraft der Vorstellung kann Schmerzen lindern und Krankheiten kurieren. Auch die Religion kann zum Placebo werden. Die Wissenschaft erklärt, warum Jesus der perfekte Heiler war

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