Frage von ChrisTina0827, 243

Sind das wirklich nur meine Nerven?

Hallo!

Da ich von den tollen Ärzten zu hören bekomme, dass alles ach so toll in Ordnung ist... und jeder sagt, das sind Panikattaken bla bla....

Langsam kommt es mir so vor, als wäre das die stessfreiste Erklärung... und somit müssen Sie sich keine Gedanken mehr über meine Symptome machen.

Jetzt muss ich mich mal an Euch wenden...

Also, ich habe....

Schmerzen in der Wirbelsäule (Genick, Schulterblätter, Gürtelbereich), Herzrasen, brennende Kofschmerzen, Schwindel, schlechtes Sehen, Kribbeln im Kopf, teilweise höre ich schlecht.... teilweise Übelkeit.

MRT und CT habe ich im April machen lassen... waren unauffällig.... Symptome wie brennende Kopfschmerzen hatte ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht.

Gleichgewichtsorgan ist auch i.O.

So jetzt wäre ich superfroh, wenn jemand von euch evtl. den Ansatz einer Erklärung hätte, bzw. einen Vorschlag, was es sein könnte... ich komme mir so hilflos vor... da mir kein Arzt helfen kann.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von uteausmuenchen, 239

Hallo ChrisTina0827,

zunächst einmal Deine Hauptfrage: "Sind das wirklich nur meine Nerven?"

Wir haben Dich hier natürlich nicht untersucht, entsprechend können wir Dir diese Frage nur mit einem entschiedenen "Keine Ahnung" beantworten. Aber das weißt Du vermutlich ja selber.

Ich möchte aber auf 2 Dinge hinweisen: "Nur" ist hier falsch. Wenn der Arzt psychosomatische Probleme vermutet, dann meint er NICHT, dass Du Dir Beschwerden "einbildest". Das ist leider das, was der Patient oft aus solch einer Diagnose herausliest - das ist es aber nicht.

Psychosomatische Beschwerden  sind vor allem BESCHWERDEN. Und der Arzt erkennt sie mit dieser Formulierung sehr wohl als solche an. Stress und psychischer Druck können krank machen, das wissen wir heute in der Medizin. Das Ergebnis sind dan reale körperliche Beschwerden. Der Arzt unterstellt nicht, dass da nichts wäre - er möchte nur auch diese mögliche Ursache ansprechen.

Vielleicht hilft Dir dieser Gedanke etwas dabei, diese Möglichkeit zumindest auch als Ursache Deiner Beschwerden zuzulassen.

Wohlgemerkt: Auch. Parallel solltest Du durchaus noch weiter nach anderen Ursachen suchen. Ist zum Beispiel ein Borreliosetest schon einmal gemacht worden? Auch so etwas käme für derartige Beschwerden infrage und ist nicht unbedingt das, woran man zuerst denkt, wenn ein Zeckenbiss schon länger zurückliegt.

Dann zu Deiner Idee, es mit Homöopathie oder der "Dorn-Methode" oder mit Osteopathie zu probieren.

Ich kann verstehen, dass man in Deiner Situation alles Mögliche probieren möchte, besonders auch, weil Du sauer auf die Dich behandelnden Ärzte bist, weil sie zumindest bislang nicht helfen konnten.

Das ist aber kein Grund, nun etwas völlig Irrationales zu machen und nicht mehr wirklich nach der Ursache der Beschwerden zu suchen. Was Du wirklich willst, ist ja, dass es Dir besser geht. Was Du nicht willst ist aber, dass man Dir nun alle möglichen Erklärungen für Deine Beschwerden einredet, die aber völlig aus der Luft gegriffen sind, weil man Diagnoseverfahren wählt, die nachweislich unserem gesicherten Wissen über unseren Körper widersprechen oder/und nachweislich nur Zufallsergebnisse liefern.

In der Alternativmedizin darfst Du Dich als Patient aussprechen. Du darfst Deinem Ärger über die Medizin Luft machen. Der Therapeut wird Dir in allem Recht geben und sich viiiiiel Zeit für Dich nehmen.

Und das tut richtig gut. Der Mensch ist von seinem Wesen her ein soziales Wesen und soziale, rückversichernde Interaktion mit einer Vertrauensperson tut uns wenn wir krank sind einfach sehr, sehr gut.

Hirschhausen hat das einmals sehr schön gesagt: "Wenn Ihnen was fehlt, dann gehen Sie zum Alternativmediziner - wenn Sie was haben, dann gehen Sie zum Arzt."

Im Medizinbetrieb bleibt leider oft das Vertrauen und das vertrauensbildende Gespräch auf der Strecke. In der Alternativmedizin bekommst Du das - und ja, das kann sehr wertvoll sein, wenn es bei andauernden Beschwerden darum geht, einen neuen Focus auf sein Leben und seine Beschwerden zu kriegen. Aber dafür bleibt die Seriosität der gebotenen Verfahren auf der Strecke. Homöopathie erzielt über diese gesprächstherapeutischen Effekte hinaus nur Placeboeffekte. Dorn beruht auf völlig falschem Körperverständnis,...

Ich empfehle Dir hier das Buch von Theodor Much: Irrwege und Lügen der Alternativmedizin. Wenn Du das liest, bevor Du diesen Weg einschlägst, dann ersparst Du Dir eine langwierige und teure Enttäuschung. Nimm ruhig die Gesprächs- und "Wellness"-Effekte mit. Aber gehe im Bewusstsein, dass die Verfahren selbst nicht über diese Effekte hinaus wirksam sind.

Grüße und alles Gute

Kommentar von FragaAntworta ,

Oder auch das Buch: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert von Peter C. Gøtzsche, man sollte sich ja umfassend informieren.

Kommentar von uteausmuenchen ,

FragaAntworta, 1) was hat das jetzt mit meiner Antwort oder der Frage zu tun? 2) das ist halt der gute alte tu quoque Fehlschluss. Selbst wenn im Gesundheitswesen manches nicht optimal läuft, ist das kein Grund, davon auszugehen, dass unser Wissen über unseren Körper, das die Medizin erarbeitet hat, grundlegend falsch ist. 3) auch die Alternativen haben kommerzielle Interessen - auch hier gibt es keinen Grund, warum sie nicht auch über das Nutzen/Risiko-Verhältnis ihres Verfahrens Rede und Antwort stehen sollen. Besonders dann, wenn dieses Verfahren im Widerspruch zum gesicherten Wissen steht

Kommentar von FragaAntworta ,

1) Informationsgewinn resultiert aus mehr als einer Quelle. 2) Da ist nicht nur ein Selbst, sondern ein vieles als Beschreibung nötig. 3) Peter Christian Gøtzsche ist ein dänischer Medizinforscher und Direktor des Nordic Cochrane Centers, und soweit von Alternativmedizin entfernt wie man nur sein kann.

Aber Dein gesichertes Wissen, wie kann man das beurteilen? Glauben nicht die meisten Physiker heute noch, dass die Sonne gasförmig ist? Das ist auch gesichertes Wissen, nur eben falsch. Aber egal, darum geht es nicht, nur sollte man immer verstehen, dass es mehr als nur die eine "gesicherte" Seite gibt.

Kommentar von uteausmuenchen ,

FragAntworta,

Glauben nicht die meisten Physiker heute noch, dass die Sonne gasförmig ist?

Ganz unabhängig von der Frage hier: Als Astrophysiker würde mich ehrlich und aufrichtig interessieren, wo Du diesen Schmarrn her hast.

Verrätst Du mir Deine Quelle?

Jetzt zurück zum Thema hier:

Es geht hier in der Frage um länger andauernde Beschwerden, deren Ursache unklar ist. In meiner Antwort weise ich darauf hin, dass

  • der Arzt mit dem Hinweis auf die Möglichkeit eine psychosomatischen Ursache diese Beschwerden nicht bagatellisiert, sondern einen versuchenswerten Behandlungsweg aufzeigt
  • dass es keinen Sinn macht, sich in dieser Situation auf Heilversprechen zu verlassen, die entweder bereits nachweislich(!) unhaltbar sind oder die schlicht nie nachgewiesen haben, dass sie berechtigt sind.

So.

Und jetzt noch einmal meine Frage aus dem ersten Kommentar, die Du im letzten nicht beantwortet hast:

In welchem Bezug steht ein Buch über die Problematik der Gewinnorientierung im Gesundheitswesen (von der ja die Alternativanbieter genauso betroffen sind) zu der hier gestellten Frage und meiner Antwort?

Ich sehe keinen Zusammenhang. In meiner Antwort geht es um Belegpflicht von Heilversprechen.

Noch einmal:

Ja, es gibt eine Problematik mit der Gewinnorientierung im Gesundheitswesen.

Nein, aus der Tatsache, dass es diese Problematik gibt, folgt nicht, dass jeder Arzt schlecht oder korrumpiert ist.

Nein, aus dieser Tatsache folgt ebenfalls nicht, dass die Medizin im Laufe der letzten 150 Jahre nicht eben doch erhebliches Wissen über unseren Körper angesammelt hat, mit dem man sehr vielen Menschen entscheidend helfen kann.

Nein, auch in der Medizin ersetzt ein Angriff auf Personen und System nicht eine sachliche Argumentation.

Ich möchte Ben Goldacre in diesem Zusammenhang zitieren. Er schreibt in "Bad Science" sehr schön:

"It seems to me that a lot of the stranger ideas people have about medicine derive from an emotional struggle with the very notion of a pharmaceutical industry. Whatever our political leanings, everyone is basically a socialist when it comes to healthcare: we all feel nervous about profit taking any role in the caring professions, but that feeling has nowhere to go. Big pharma is evil: I would agree with that premise. But because people don't understand exactly _how_ big pharma is evil, their anger and indignation get diverted away from valid criticisms - its role in distorting data, for example, or withholding lifesaving drugs from the developing world - and channelled into infantile fantasies. "Big pharma is evil" goes the line of reasoning, "therefore homeopathy works and the MMR vaccine causes autism." This is probably not helpful."

Und genau das ist der Punkt. Menschen mittels Verschwörungstheorien Angst zu machen ist keine Lösung für die Probleme im Gesundheitswesen. Die Alternativen - und um die geht es hier - wegen der Probleme im Gesundheitswesen von ihrer Belegpflicht zu entbinden ist ebenfalls keine Lösung.


Kommentar von FragaAntworta ,

Bitte schön hier ist die Quelle: Dr. Alexander Unzicker, Du wirst wahrscheinlich auch gleich auf - http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2014/07/31/pierre-marie-robitaille-... verweisen. Und Du willst doch nicht wirklich sagen, dass Peter C. Gøtzsche ein Verschwörungstheoretiker ist?

Ben Goldacre - ein Psychiater, dann müsste er, wenn er denn ehrlich wäre, sich selbst auch in schlechtes Licht setzen. :-)

Kommentar von FragaAntworta ,

In welchem Bezug steht ein Buch über die Problematik der Gewinnorientierung im Gesundheitswesen (von der ja die Alternativanbieter genauso betroffen sind) zu der hier gestellten Frage und meiner Antwort?

Du solltest das Buch lesen, diese Gewinne lassen sich eben nur mit Weglassen negativer Studien, oder deren Verfälschung erreichen. Und das ist das Hauptthema des Buches. Die kriminelle Energie mit der diese Gewinnorientierung erreicht wird, hier geht es nicht um den einzelnen Arzt, sondern um das Geschäft mit den Kranken.

Kommentar von uteausmuenchen ,

FragaAntworta,

bitte werde Deinem Namen gerecht und beantworte mir bitte meine Frage:

In meiner Antwort geht es um mögliche Erklärungen für ChrisTinas Probleme und die Frage, was sie beachten muss, wenn sie sich - wie in den Themen genannt - homöopathisch oder "alternativ" behandeln lässt.

Was hat es mit meiner Antwort zu tun, wenn Du hier ausschließlich über ein Buch sprichst, das mit beidem nichts zu tun hat?

Bitte schön hier ist die Quelle: Dr. Alexander Unzicker

Ja, da hätte ich allerdings auf den Freistetter Artikel verwiesen.

Gleichzeitig hätte ich Dir auch selbst sagen können, dass Unzicker keine zuverlässige Quelle ist, wenn es um Physik geht. Warum auch immer. In seinen Büchern stehen jede Menge Fehler; verkauft sich so besser.

Aber überleg doch mal selber, ja?

Du schreibst, dass die meisten Physiker heute noch glauben, dass die Sonne gasförmig ist.

Von wem bitte - und auch diese Frage hätte ich gerne beantwortet - von wem bitte weißt Du denn, wie die Sonne denn tatsächlich beschaffen ist wenn nicht von Physikern???

Merkst Du die innere Unlogik Deines Satzes?

Und Du willst doch nicht wirklich sagen, dass Peter C. Gøtzsche ein Verschwörungstheoretiker ist?

Ben Goldacre - ein Psychiater, dann müsste er, wenn er denn ehrlich wäre, sich selbst auch in schlechtes Licht setzen.

FragaAntworta, noch eine Frage an Dich: Ist Dir bekannt, dass Ben Goldacre im englischsprachigen Raum als einer der schärfsten Kritker der Pharmaindustrie und der Gewinnorientierung im Gesundheitswesen gilt? Dass wenige schärfer gegen das Verfälschen und Zurückhalten von Studien wettern als er?

Am besten liest Du mal sein Buch "Bad Pharma". Wird Dir gefallen.

Nett wäre, wenn Du anschließend - wenn Du ihn als integer erkannt hast - auch noch sein Buch "Bad Science" lesen würdest, in dem es um pseudowissenschaftliche Machenschaften in der Alternativbranche geht.

Ja, EBM ist fehleranfällig und biasanfällig. Wie heißt es so schön?

" Die Überprüfung medizinischer Verfahren in RCT-Studien ist das schlechteste Beweisverfahren in der Medizin -

abgesehen von allen anderen, die wir versucht haben

."

Du wetterst gegen gesischertes Wissen. Ungesichertes ist dem nicht vorzuziehen. Das ist mein Punkt hier. Der Patient - hier ChrisTina - tut gut daran, nur weil in der Medizin manches schief läuft, sich nicht auf unbelegte oder längst widerlegte Behauptungen einzulassen, nur weil diese positiv klingen.

Die Pflicht, Behauptungen durch Daten zu belegen ist ein Grundsatz, der in der Medizin zum Wohle des Patienten eingeführt wurde. Deswegen ist es bei der Pharma ja auch nicht beliebt. Es war nicht zu deren Gunsten.
Aber gerade deswegen ist es so unsinnig aus Patientensicht, auf diesen wichtigen Grundsatz bei den selbsternannten Alternativen keinen Wert zu legen. 
Antwort
von karinili, 236

Wenn da das Herzrasen nicht wäre, würde ich ja mal zu einem Physiotherapeuten oder Ostheopathen schauen, ob nicht ein Nerv eingeklemmt ist oder du allgemein irgendeinen Haltungsfehler hast, wodurch die Verspannungen und eventuell auch der eingeklemmte Nerv herrühren könnten.

Aber gerade in der Kombination mit dem Herzrasen, der Übelkeit usw und allem anderen, würde ich auch eher auf etwas Psychisches tippen. Wie eben übermäßiger Stress oder Hormonmangel. So verpönt Psychopharmaka auch sind, lass dich mal auf deinen Arzt ein und fordere eine Überweisung zu einem Facharzt, um diese Sachen in den Griff zu bekommen. Neben Bluttests, ob es nicht etwa mit deinem Hormonspiegel (also wieder eine körperliche Ursache) zu tun hat, kannst du nach einem Gespräch und eventuell mit einem Rezept für ein Medikament immer noch entscheiden, ob es das ist oder nicht.

Gerade Stress löst übrigens oft Verspannungen aus, da man dabei seinen Magnesiumvorrat überaus schnell verbrennt, welches ja bekanntlich eine entspannende Wirkung auf Muskeln und Blutgefäße (Stichwort: Kopfschmerzen) hat. Vielleicht kann es also auch schon helfen, sich ein gutes und möglichst reines Magnesiumpräparat (Nahrungsergänzungsmittel) aus der Apotheke zu holen.

Zum Schluss sei gesagt: Psychische Ursache und Stress ist in der heutigen Gesellschaft oft leicht daher gesagt. Das richtige dagegen finden ist aber oftmals weit schwieriger wie jede akut-medizinische Diagnose wie etwa ein gebrochenes Bein oder eine Organ-Fehlfunktion.

Viel Glück weiterhin.

Antwort
von Anaschia, 209

Auch wenn man hier gleich an Stress bzw. nervliche Überlastung bei diesen Symptomen denkt, kann das Ganze sehr wohl durch Blockaden in der Wirbelsäule ausgelöst werden. Ein MRT oder Röntgen hilft Dir da leider nicht weiter. Schon eine Blockade im Brustwirbelbereich kann dir die schönsten Symptome eines Herzinfarktes bescheren. Ich würde da auch erst einmal einen sehr guten Osteopathen aufsuchen, bevor ich mich evtl. auf Psychopharmaka einlasse. Dieses wäre für mich die letzte Option, wenn alles Andere nicht hilft.

Kommentar von MalNachgedacht ,

kann das Ganze sehr wohl durch Blockaden in der Wirbelsäule ausgelöst werden

In der sogenannten "Alternativmedizin" ist ja gerne die Rede von Blockaden - deswegen meine Frage was genau da wo in der Wirbelsäule deiner Meinung nach blockiert sein könnte?

Kommentar von Anaschia ,

Wenn Du es wissen möchtest, solltest Du dich in Anatomie weiterbilden. Ich werde es Dir garantiert nicht erklären, da das deinerseits wieder in emdlose Kommentare mit z.T. schon beleidigenden Charakter führt. Aus dieser Nummer bin ich raus.

Antwort
von sherlsy01, 243

Klingt nach stärker psychischer Belastung. Wen mrt und ct schon gemacvt wurden, keine Ahnung was noch helfen könnte. Warts du bei von einander unabhängigen Ärzten? Ich würd vielleicht alle Symptome
In einzelnde Rubriken unterteilen, und dann nochmal zu den spezialisierten Ärzten, wie Orthopäde, hno.... Gehen.

Antwort
von Baltion, 233

Stress, Bluthochdruck, sitzt du im Büro? dann kann es daran liegen das du falsch sitzt und dadurch Schmerzen im Rücken etc. hast wenn du nicht ausreichend Sport macht bzw. deine Muskulatur trainierst.

Kommentar von ChrisTina0827 ,

Arbeit von zu Hause aus im Büro

Antwort
von SvenSalvatore, 218

Ich könnte es als eine Reaktion von Stress deuten hatte das auch längere zeit wegen enormer physischer und psychischer belastung. Ich denke dies ist altersabhängig und ich hatte es mit 18. Nun im höheren alter solltest du dir eine auszeit nehmen. 40+ :). Bei stechendem schmerzen im brust bereich würde ich dies erstmals melden und fragen was du tuhn sollst. Nun ich würde dir empfehlen keinen hausartzt sondern immer gleich ein öffentliches krankenhaus zu konsultieren.

Kommentar von ChrisTina0827 ,

ich bin erst 29 also.... denke ich nicht, dass ich jetzt schon ein "Auszeit" bräuchte.... war schon zur genüge im KH und die finden leider auch nichts....

Antwort
von carina234, 221

Du solltest noch mal zum Arzt gehen. Vielleicht zu einem anderen der dich noch mal zum Röntge schickt.

Kommentar von ChrisTina0827 ,

ja aber was Röntgen?!

Expertenantwort
von bodyguardOO7, Community-Experte für Körper & Medizin, 211

Wenn Stress bzw. die Psyche körperliche Beschwerden auslöst spricht man von Psychosomatik - unter einer Vielzahl von Symptomen gehören auch Panikattacken dazu. Zum Thema "Panikattacken" kannst Du auch hier in meine Antwort schauen.

https://www.gutefrage.net/frage/durch-magnesiummangel-panickattacken?foundIn=ans...

Weitere Symptome findest Du im Kommentar - kommen Dir sicher sehr bekannt vor.

Antwort
von Marigoldi, 157

Sicherlich sind noch nicht alle möglichen Ursachen abgeklärt worden. Durch die Untersuchung Ct und MRT hätte man evtl.  einen Hirntumor und ein Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich gesehen. Es gibt aber auch die Möglichkeit einer Verengung der Halsschlagader und auch einige stoffwechselstörungen können in Frage kommen.

Ich würde empfehlen zu einem homöopathischen Arzt zu gehen du hast eine ausgeprägte Symptomatik die behandelt werden kann. Ein homöopathischer Arzt kann auch bei Unklarheiten weitere untersuchungen bei bestimmten Fachärzten veranlassen. Bei einem homöopathischen Arzt bist du auf jeden Fall in guten Händen weil er auch ein medizinisches Studium hat wie jeder andere Arzt.

Neuerdings gibt es viele gesetzliche Kassen die die homöopathische Behandlung (beim homöopathischen Arzt) ganz oder teilweise bezahlen. Und es gibt auch viele homöopathische Ärzte die eine Kassenzulassung haben. Kann man ja telefonisch nachfragen.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Sicherlich sind noch nicht alle möglichen Ursachen abgeklärt worden. Durch die Untersuchung Ct und MRT hätte man evtl.  einen Hirntumor und ein Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich gesehen. Es gibt aber auch die Möglichkeit einer Verengung der Halsschlagader und auch einige stoffwechselstörungen können in Frage kommen.

Wäre die Fragestellerin mal lieber gleich zum Homöopathen gegangen. Dann hätte sie sich CT und MRT sparen können - denn ein Homöopath braucht kein CT oder eine MRT um das passende homöopathische Mittel zu finden.

Eine zweistündige Befragung (ganz ohne den technischen Firlefanz) reicht einem guten Homöopathen aus.

Und die Ursache all der Symptome ist ja aus homöopathischer Sicht eh klar - natürlich eine "Verstimmung der Lebenskraft".

Ich würde empfehlen zu einem homöopathischen Arzt zu gehen,  du hast eine ausgeprägte Symptomatik die behandelt werden kann. 

Behandeln kann man alles - die Frage ist halt nur ob erfolgreich oder nicht.
In der Homöopathie gilt ja (wie Du sicherlich weißt) das sogenannte Ähnlichkeitsprinzip:

https://www.dzvhae.de/homoeopathie-presse/abc-der-homoeopathie/-1-571.html

Similia similibus curentur – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt. Die Ähnlichkeitsregel ist das Grundprinzip der Homöopathie. Nur das homöopathische Arzneimittel kann wirken, das in einer Prüfung am Gesunden, die Symptome hervorgerufen hat, an denen der Erkrankte leidet.

Und die Fragestellerin hat ja wie Du selbst schreibst "eine ausgeprägte Symptomatik"

Es stellt sich also die Frage welches homöopathische Mittel bei der Prüfung an Gesunden  die Symptome hervorgerufen hat, an denen die Erkrankte leidet

Würde mich interessieren welche homöopathischen Mittel da gemäß dem homöopathischen Ähnlichkeitsprinzip in Frage kämen.
Vielleicht kannst Du mal ein oder zwei Beispiele nennen? 

Kommentar von Bennykater ,

Bei einem homöopathischen Arzt bist du auf jeden Fall in guten Händen weil er auch ein medizinisches Studium hat wie jeder andere Arzt.

Danke, dass du darauf hinweist. Heilpraktiker sind nämlich keine Ärzte. Und medizinische Fachkenntnisse haben sie üblicherweise auch nicht.  Daher ist es ein Unding, dass manche Krankenkassen auch hier Kosten übernehmen.


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