Frage von DerSpbastard, 207

Wird/Ist es Mainstream in Deutschland nicht gläubig zu sein?

Antwort
von wollyuno, 25

würde mal behaupten mainstream ist nicht das richtige wort.es sind andere gründe wie kirchensteuer zahlen müssen wenn du dabei bist und das fehlverhalten der obrigkeit der kirchen.den absoluten wahrheitsanspruch für ihre religion können sie nicht beweisen und wird von vielen als überholt betrachtet

Expertenantwort
von Peppie85, Community-Experte für Strom, 19

ich denke nicht, dass es in deuschland mainstream ist, nicht gläubig zu sein. ich kenne nur sehr wenige menschen, die wahre ateisten sind. es wird nur nicht so offen mit dem glauben umgegangen...

lg, Anna

Antwort
von Loeffelqualle, 18

#ich bin ein Atheist, ernähre mich vegan, mache Crossfit und bin absolut kein bisschen mainstream und einzigartig

meinst du so? Ja wird es, um deine Frage kurz zu beantworten. Ich bin auch Atheist, ganz einfach weil für mich kein Gott existiert.

Antwort
von realsausi2, 45

Glaube ist Privatsache.

Tatsächlich stellt man fest, dass die Zahl derer, die sich einer Religion zugehörig fühlen, geringer.

Irgendwann werden wir vielleicht feststellen, dass die Gläubigen fast verschwunden sind.

Aber dass sind dann sehr viele einzelne Entscheidungen von selbständigen Menschen. Mit irgend einem "Stream" hat das dann nichts zu tun.

Antwort
von comhb3mpqy, 25

Es gibt mehr Menschen in Deutschland, die Mitglied einer Kirche sind als Menschen, die das nicht sind.

Auch ich glaube an Gott. Wenn man an einigen Gründen/Argumenten interessiert ist, warum ich an Gott glaube, dann kann man mich fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente.


Antwort
von hundeliebhaber5, 63

Ja, ich glaube, aufgrund der vielen verschiedenen Glaubensrichtungen, die es in D gibt, tritt der Glaube in den Hintergrund.

Im Vordergrund steht, wie sich die Menschen geben. Ist die Person ok, ist alles andere egal. Welcher Glaube, Arbeit, Sexualität, etc.

Den Glauben in einem multikulturellen Land in den Vordergrund zu stellen, würde zu Problemen führen, weil jeder Glauben zur Macht werden will.

Dass  sieht man ja in vielen Muslimischen und Islamischen Ländern, da will jede Gruppe mit Ihrem Glauben alleine ohne alle anderen Leben. Das funktioniert nicht.

Antwort
von hydrahydra, 76

'Mainstream' ist so ein Wort, das nur Leute benutzen, die ihre Überzeugungen danach ausrichten, möglichst 'anders' und 'individuell' zu sein, anstatt einfach zu ihren Überzeugungen zu stehen... Ganz egal, ob die Mehrheit derselben Meinung ist.

Kommentar von EloquentGalant ,

Diggah ich find deine Antwort sau trendy

Kommentar von hydrahydra ,

Mist, bin ich jetzt Mainstream?

Kommentar von EloquentGalant ,

hmmm...mainstream ist so ein Wort, das man nur benutzt, wenn man sich als besonders "individuell" oder... hahaha

Kommentar von DerSpbastard ,

Ne Ich werde nicht gläubig werden egal ob das jetzt in oder out ist...

Kommentar von hydrahydra ,

Und warum redest du dann davon mit einem Begriff aus der Mode/Musik?

Früher haben sich bestenfalls Jungmealler, -punks, Goths etc. darüber beklagt, dass 'Mainstream'-Musik usw. ja total blöd sei. Heute benutzt jeder das, um von der politischen Überzeugung bis hin zum Glauben über alles mögliche zu reden, als ginge es nur nich darum, sich möglichst abzugrenzen.

Kommentar von DerSpbastard ,

? checke ich jetzt nicht ganz..? Warst du erstmal bei Wikipedia um meine Frage zu verstehen?
Wenn alle etwas machen nur weil es alle machen ist es Mainstream... Ob schlechte Musik, Religion oder sonst was.. Egal was es ist..

Kommentar von hydrahydra ,

Alleine die Denke ist albern... Auch, wenn alle etwas machen, muss es deshalb nicht schlecht oder gut sein. Religiös zu sein, weil es 'Mainstream' ist, ist genauso doof, wie religiös zu sein, weil man nicht 'Mainstream' sein will. Also einfach gar nicht erst in diesen Kategorien über solche Dinge denken...

Kommentar von DerSpbastard ,

Wie schon gesagt ich richte mich nicht danach. War einfach nur aus einer Art Interresse.

Kommentar von hydrahydra ,

Wer so redet, denkt auch so.

Antwort
von der0815Gamer, 58

Nein, warum sollte es Mainstream werden? Die Tatsache das der Großteil der Deutschen nicht gläubig ist, liegt vermutlich eher daran, dass sie zu faul sind Gebote einer Religion zu befolgen. Besonders junge Menschen schrecken einige Gebote wahrscheinlich ab.

Kommentar von DerSpbastard ,

Mich auch einige. Und um zu wissen dass ich nicht zB töten/Leid zufügen soll, brauch mir keiner zu sagen. Und Gläubige haben es oft einfach schwer ihren Geboten zu folgen...

Kommentar von der0815Gamer ,

Ich habe eher an das Thema feiern und vorehelicher Sex gedacht (die zwei größten christlichen Gebote, dir mir als ersten einfallen würden)

Kommentar von DerSpbastard ,

Ehe ist auch nur wirklich (im wahrsten Sinne) fürn Arsch. Breche ich sie als Frau werde/würde ich gesteinigt werden. (kommt auf Land und Kultur/Religion an)

Und man sollte doch Ehrfahrungen sammeln damit eine Beziehung nicht schon nach dem ersten Mal aufhört und die arme gesteinigt wird weil sie 1. zu schlecht im Bett war und 2. der Mann sowieso seine Samen am weitesten verbreiten will...

sry btw für die späte Antwort

Kommentar von der0815Gamer ,

Macht nix aber bin deiner Meinung :)

Kommentar von realsausi2 ,

Die Tatsache das der Großteil der Deutschen nicht gläubig ist, liegt vermutlich eher daran, dass sie zu faul sind Gebote einer Religion zu befolgen.

Völlig falsch. Das bischen, was sich an sinnvollem Gehalt aus den Geboten destillieren läßt, ist eh schon seit Jahrtausenden Konsens unter allen halbwegs zivilisierten Gesellschaften.

Das einzig Neue, was Moses vom Berg geschleppt hat, sind die Unterwerfungen unter eine imaginäre Macht. Die braucht aber eben kein Mensch.

Ebenso wenig wie es einen Gott braucht. Es ist schlicht Folge einer aufgeklärten Weltsicht, sich aus diesen tradierten Denkmustern zu lösen.

Religionen schrecken nicht ab, sie haben nur nichts, was sie anziehend macht.

Kommentar von der0815Gamer ,

Oder so rum. Im Grunde genommen eine ähnliche Meinung, nur besser argumentiert.

Antwort
von mwesterhoff, 11

Ich finde, viel wollen so sein wie alle.
Und dann ist ein persönlicher Glaubensweg, der vielleicht auch mit Schwierigkeiten verbunden ist, weniger angesagt.

Der Mainstream gaukelt ein Leben ohne große Probleme vor: immer locker cool und easy  ...

Wenn du aber mal richtig drinsteckst, dann trägt das nicht durch.

Antwort
von SusanneBau, 84

Es treten tatsächlich immer mehr Deutsche aus der Kirche aus., da hast du schon recht...

Kommentar von EloquentGalant ,

wurde aber auch Zeit eh

Kommentar von KaeteK ,

Die Kirche macht dich ja auch nicht zum Christen. Ich war auch mal ein Mitglied einer Kirche - heute bin Christ. Was nicht bedeutet, dass es in den Kirchen keine Christen gibt, aber leider ist es ein Irrtum, zu glauben, dass man, wenn man sich Christ nennt, auch Christ ist. Nur der Glaube an Jesus Christus macht dich zum Christen.

https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=2398&jumpe...

Kommentar von HumanistHeart ,

Ist bekannt. Aber davon bin ich geheilt. 
Gott sei Dank!

Antwort
von HerrUnsichtbar, 81

Ich würde es jetzt nicht als Mainstream bezeichnen, aber ja, Atheismus wird immer häufiger in Deutschland.
Ich glaube, es kommt daher, dass es immer mehr wissenschatliche Belege gibt, die dem Christentum oder anderen Religionen widersprechen, gibt.

Kommentar von DerSpbastard ,

Atheismus? Was beten sie den jetzt an? Das neue Iphone?

Kommentar von HumanistHeart ,

Ich glaube, es kommt daher, dass es immer mehr wissenschatliche Belege gibt, die dem Christentum oder anderen Religionen widersprechen, gibt.

Besser ausgedrückt: Es gibt immer mehr Wissen, welches immer leichter abzurufen ist.
Junge Menschen kaufen heute niemandem mehr absolute Wahrheiten ab, wenn sie Google in der Hosentasche tragen.

Großartige Entwicklung.

Kommentar von HerrUnsichtbar ,

Man gehört dem Atheismus an, wenn man keiner Religion angehört, sprich: an keinen Schöpfergott oder dergleichen glaubt.
Das neue iPhone wird da nicht angebetet.

Kommentar von realsausi2 ,

Das ist so nicht richtig.

Atheist ist, wer kein Bekenntnis zu einem Gott ablegt.

Es gibt sehr wohl Gottesglauben außerhalb der Religionen. Diese sind aber keine Atheisten.

Kommentar von HumanistHeart ,

So ist es.
Außerdem hätt ich noch angefügt, dass der Atheismus nichts ist dem man "angehört.
Genau genommen gibt es AtheisMUS überhaupt nicht. alles was es gibt sind Atheisten.

Kommentar von realsausi2 ,

dass der Atheismus nichts ist dem man "angehört.

Richtig. Genauso wie es keinen Verein für Nichtpolospieler gibt.

Kommentar von HerrUnsichtbar ,

https://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus

Offenbar gibt es AtheisMUS schon. :P

Kommentar von HumanistHeart ,

Natürlich gibt es Atheismus. Punkt ist, dass es keine Ideologie, sondern eher eine Art "Adjektiv" ist

Kommentar von realsausi2 ,

Atheismus? Was beten sie den jetzt an? Das neue Iphone?

Kann sein.

Atheisten können alles anbeten, nur keine Götter.

Antwort
von 1988Ritter, 70

Nein, eher das Gegenteil ist der Fall.

Die Deutschen fallen nur nicht so auf mit ihrer Gläubigkeit.

Richtig ist zwar, dass die großen Kirchen, evangelisch und katholisch, Anhänger verloren haben, das hatte aber eher etwas mit der Kirchenpolitik, und nichts mit dem Glauben zu tun.

Die freien Kirchen haben zumindest großen Zulauf.

Kommentar von HumanistHeart ,

Die fundamentalisten haben Zulauf, richtig. 
Aber die Abkehr vom Glauben, hin zu Vernunft und Bildung hat ebenso Zulauf.
Speziell die neuen jungen Generationen. Die begeisterst Du nicht mehr für diesen überholten Unsinn.

Seit dem Internet ist es soweit: Religion stirbt langsam aus.

Kommentar von realsausi2 ,

Religion stirbt langsam aus.

Dein Wort in Gottes Gehörgang ;))

Aber so ist das halt, wenn man von der Zeit überholt wird.

Kommentar von HumanistHeart ,

Ja. Es mag die schiere dumme Masse gewinnen, da diese über Geburtszahlen operiert. Ich hab dennoch Vertrauen in die Zunahme von Aufklärung mittels Bildung.

Außerdem sehe man sich mal die Downloadzahlen von Dawkins God Delusion auf Arabisch an. Das lässt hoffen....

http://www.patheos.com/blogs/friendlyatheist/2016/05/11/the-arabic-translation-o...

Kommentar von realsausi2 ,

Die drucken das doch nur aus, um das dann zu verbrennen;)

Kommentar von HumanistHeart ,

Chapeau! :)

Kommentar von earby1975 ,

Gerade die jungen Generationen sind wieder viel religiöser als die Generationen die in den 60ern bis 70ern geboren sind.

Vielleicht liegt es daran, dass die wieder anders sein wollen, als ihre Vorgängergenerationen.

Und gerade die Extremisten haben heutzutage so einen Zulauf, dass gab es vor vierzig oder zwanzig Jahren nicht so.

Kommentar von HumanistHeart ,

Gerade die jungen Generationen sind wieder viel religiöser als die Generationen die in den 60ern bis 70ern geboren sind.

Das ist stark zu bezweifeln.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article125486308/Deutsche-verlieren-ihren...

Kommentar von realsausi2 ,

Da soll noch mal einer sagen, es gäbe keine guten Nachrichten.

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