Frage von haybae, 51

Wird "zur Hölle" oder "zum Teufel" als "Verstärkungsausdruck" häufiger verwendet?

Gibt es noch andere "Verstärkungsausdrücke/wörter", die dem "F Wort" ähnlich sind?

Antwort
von Serela, 8

Ich verwende beides, allerdings eher selten. Ich benutze meistens "what the hay", "was zum Geier" oder einfach nur "was zum..." 

Ohne das "was", einfach nur zum Verstärken, nehme ich manchmal "verdammt", wenn es mich wirklich aufregt, das ist allerdings auch selten. Oder ich verwende Zitate, das hilft mir, mich nicht zu sehr in den Ärger ziehen zu lassen. 

Antwort
von franzmann1999, 33

Ich verwende "zur Hölle" öfter als "zum Teufel". Ich finde aber auch, dass sich z. B. "Was zur Hölle!"  besser anhört als "Was zum Teufel!".

Kommentar von haybae ,

Ja, ich finde es auch, dass "zur Hölle" sich besser anhört.

Antwort
von Rudolf36, 3

Ich benutze diese Ausrücke nicht, auch höre ich sie selten. Denn sie sind überflüssig.

Anscheinend lebe ich in einer zivilisierten Umgebung, wo man so etwas nicht braucht.

Antwort
von TeeTier, 32

Google sagt ...

"zum Teufel": 650000 Treffer

"zur Hölle": 552000 Treffer

Also offensichtlich ist "zum Teufel" etwas geläufiger. :)

PS: Es gibt gefühlt eine Million weitere solcher Wörter. Die schreibe ich hier jetzt aber nicht auf. :)

Kommentar von haybae ,

Also, man kann Google nicht bedingungslos vertrauen. Die Realität ist oft ein wenig komplizierter.

Kommentar von TeeTier ,

Das ist ja lustig. Das Corpora-Projekt kommt tatsächlich zu einem gegenteiligen Ergebnis:

http://corpora.uni-leipzig.de/de/res?corpusId=deu_newscrawl_2011&word=zur+H%...

http://corpora.uni-leipzig.de/de/res?word=zum+Teufel&corpusId=deu_newscrawl_...

Diese Daten beziehen sich aber ausschließlich auf die Nachrichtenseiten.

Man müsste also genauer untersuchen, wo genau die Unterschiede in der Bewertung von Google und Corpora liegen.

Ich denke, ohne die statistischen Methoden genau auseinander zu pflücken, wird man kein zufriedenstellendes Ergebnis erhalten. Es hängt wohl zu stark, von der Bewertung und Zählweise ab.

Kommentar von haybae ,

Interessant. Ich denke aber, dass diese Daten mit Vorsicht zu genießen sind. Vielleicht ist es unmöglich festzustellen, welcher Ausdruck häufiger vorkommt.

Kommentar von Spielwiesen ,

Ja, entscheidend ist auch, welche Texte man analysiert: Die Uni Leipzig hat sich auf Printmedien spezialisiert, aber wenn man die gesprochene Sprache hinzuzieht, sähe das Resultat schon völlig anders aus.

Ich tendiere zu 'was zum Teufel...' weil man mit der Klangabfolge eine gewisse Signalfunktion in den Satz bekommt, die dann für die gewünschte Aufmerksamkeit bei der nachfolgenden Aussage sorgt.

Wobei ich nur extrem selten solche Flüche verwende - es muss schon ein dramatischer Zusammenhang sein.

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