Frage von zerghul, 78

Wird unser Mehrwertsteuersatz von 19% in den nächsten Jahren steigen ?

Was sagt ihr dazu wird die Mehrwertsteuer in den nächsten Jahren über 19 % gehen was ist eure Meinung ?

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Steuern, 17

Vermutlich nicht. Unsere Steuereinnahmen sind recht gut. Die beiden letzten Jahre hatten Haushaltsüberschüsse.

Es gibt keine Begründung für eine Erhöhung und ausserdem wäre es schädlich für die Konjunktur.

Kommentar von SchakKlusoh ,

In welcher Art wäre eine Steuererhöhung schädlich für ie Konjunktur? Nur der Endverbraucher bezahlt die Mehrwertsteuer.

Kommentar von wfwbinder ,

Vollkommen richtig und genau deshalb würde die Steuererhöhung ja beim Konsum auch direkt fehlen

Antwort
von kevin1905, 40

Nächstes Jahr ist Wahljahr, also erstmal nicht.

Antwort
von SchakKlusoh, 24

Ja klar steigt die Mehrwertssteuer.

Und die Lottozahlen am 17.Dez lauten: 3 8 14 38 39 45 Superzahl 0

(nur mal so ein Tipp unter Freunden:

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.

)

Antwort
von xFordMustangGTx, 45

Ja, ich denke schon

Kommentar von zerghul ,

Ich hoffe mal nicht aber war ja mal angesprochen auf 21 wie ich mitbekommen habe

Kommentar von xFordMustangGTx ,

Ja, der Staat verliert ja jetzt auch eine Menge Geld durch die Flüchtlingskrise.

Kommentar von SchakKlusoh ,

<genervt>Jetzt kommt wieder die Leier ..... </genervt>

Kommentar von zerghul ,

Ja das ist auch wahr und das ist nicht gerade wenig was die daran verlieren

Kommentar von Dirk-D. Hansmann ,

Überhaupt nichts! Da sind zwar Haushaltsmittel nötig, aber erstens muss man das mal im Verhältnis zu allen Aufgaben bzw. Staatsausgaben sehen.

Selbst wenn man sich darauf einlässt, dass man eine Debatte von Flucht über Kosten führt.

Dann wird immer vergessen, dass die meisten Fluchtursachen aus der Vergangenheit stammen. Vergangenheit im Sinne von: Bis vor fünf Minuten.

Da wurde ein Kontinent aufgeteilt. Erst zwischen Kolonialmächten, dann unter den Blöcken des kalten Krieges. Das war nicht einfaches Spiel um Macht oder Vorherrschaft. Es ging um Geld.

Dieses Geld wird auch heute noch aus diesen Ländern raus geholt. Allerdings führt man dort vergleichsweise wenige Kriege aus Europa raus oder den USA - Obwohl da Unmengen von Soldaten sind.

Man lässt die Menschen dort untereinander kämpfen und (Bürger-)Kriege führen. Verdient man auch mehr dran. Man liefert nur die Waffen und bekommt sie auch noch bezahlt.

Wem gehören in Afrika die großen Unternehmen? Der Bevölkerung? Nein. Es sind die Großen Industrieunternehmen, die dort fast überall ihre Profite generieren.

Nebenbei dieses noch als Entwicklungshilfe tarnen und Gewinne dahin verschieben. Aber dort dann nicht investieren. Schon gar nicht in die Landesentwicklung.

Was ist der Wert eines Diamanten aus Afrika? Wo entstehen die Wertsteigerungen? Wem gehört dieses Geld dann? Sind Afrikaner zu doofe Menschen, den idealen Schnitt für einen Diamanten zu finden?

Mit der entsprechenden Software die 40 oder 50 Prüfungen zu machen, um den materialschonensten Umgang mit dem Rohdiamanten zu finden?

Ganz gewiss nicht. Man sorgt für keine Ausbildung. Schöner Satz - Oder? Damit die Profite in anderen Bereichen realisiert werden können.

Aber es geht nicht nur um Diamanten. Nestle ein wohl vielen bekanntes Unternehmen mit seinen vielen Marken. Was machen die?

Die haben dort Trinkwasserbrunnen gebaut. Damit kommt die Bevölkerung an kein Wasser mehr ran. Hat dann dadurch die Leute im Ergebnis gezwungen in 12 Stunden-Schichten an Abfüllanlagen zu arbeiten.

Wer nicht verdurstet muss leben. Wird also zur Arbeit gezwungen. Jetzt bekommen die Mitarbeiter und nur die, täglich einen Liter Wasser kostenlos. Wie sozial?

Nein, Nestle sagt selber: Jeder Mensch sollte zwei Liter trinken. Was ist mit den anderen, die dort nicht arbeiten? Die Familienangehörigen zum Beispiel - Die Kinder? Ach ja, da kann ja die eine Person dann im Laden Nestle-Wasser kaufen.

Die Maschinen mit denen dort abgefüllt wird - Ob die in Afrika hergestellt wurden? Und der Gewinn aus dem Verkauf - Wenn er dann versteuert ist (wenn man nicht ohnehin Vereinbarungen hat, die diese Steuer auf ganz klein festlegen), wo wird dieses Geld dann wohl hin gehen? In Afrika schön zirkulieren und Reichtum schaffen?

Nein. Ganz direkt nach Europa. Um hier den Reichtum einiger weniger zu mehren. Die aber genug Wasser aus der Leitung lassen können... Die zum Baden auch den Champagner aus Frankreich kommen lassen könnten.

Diese Folgen zahlen dann die Menschen vor Ort. Und wenn die Flüchten, dann sind sie ja nur Wirtschaftsflüchtlinge. Das die aber in ihren Herkunftsländern keine Alternativen sehen ist in unserer Öffentlichkeit nicht erkannt?

Bei den Abschöpfungen von unverdientem Geld, darauf die Zinsen und davon einen Bruchteil müssen wir jetzt mal bezahlen. Um wieder einen Vorteil zu haben.

Nämlich billige Arbeitskräfte hier in Europa. Und für wen sind die so billig? Nicht für den Bäcker an der Ecke - Ups, den haben die großen ja auch schon entweder klein bekommen oder werden es noch.

Nein, dieses ist nur im großen Maßstab wichtig und zählbar. Das sind wieder die Freundeskreise um Nestle und Konsorten.

Wir lassen die Länder dort ausbluten. Jetzt werden auch die Menschen selber noch verwertet. Anders kann man das nicht nennen.

Was kommt noch dazu? Wir haben keine Vollbeschäftigung und in bestimmten Bereichen schon gar nicht. Bevölkerungsteile fingen an zu murren.

Man gut, dass die Flüchtlinge gekommen sind. Jetzt bekommen hier ein paar Leute Arbeit. Weil die ja ausgebildet und betreut werden müssen.

Eigentlich sind diese Ausgaben für die ankommenden Flüchtlinge eine Subvention des hiesigen Arbeitsmarktes. Das gilt sogar für die Betten, die in Deutschland hergestellt werden und auf denen die Flüchtlinge dann schlafen sollen.

Leerstände an Wohnraum, Entvölkerung von Gebieten wie in Mecklenburg-Vorpommern.

Lese bitte den nächsten Kommentar weiter - Ich kann nichts dafür, dass das so Komplex ist, aber leider wird es auch selten so zusammengestellt... Und hoffentlich ist die Darstellung auch noch einigermaßen interessant...

Kommentar von Dirk-D. Hansmann ,

Fortsetzung:

Alles das sind die Zeichen, die man sehen muss. Dann bekommt man einen vagen Eindruck.

Wir zahlen gar nichts. Und wenn diese Maßnahmen alle gelaufen sind? Was wird dann passieren?

Wir haben diese billigen Arbeitskräfte im Land. Können noch billiger produzieren. Weil schon durch ihre Anwesenheit wird man ganz schnell versuchen die Löhne zu drücken.

Obwohl wir seit 1982 bis heute nur eine Lohnrunde hatten, die zu keinem Reallohnverlust führte...

Wie verteilt sich heute das sogenannte Volkseinkommen? Wie ist die Vermögensverteilung in diesem Land? Wie ist das in anderen europäischen Ländern?

Von diesen ganzen Mechanismen profitiert 1% der Bevölkerung. Nämlich die paar Leute, die das meiste Geld aus dem Pott
Volkseinkommen kriegen. Nämlich die paar Leute, die das meiste in diesem Land besitzen.

Warum Du keinen davon kennst? Warum Du oder Deine Eltern
von denen noch keine Wohnung gemietet habt? Weil denen die Banken gehören und andere Machtmonopole. Die die angeblichen Besitzer schön unbemerkt instrumentalisieren.

Augen auf! Kein Flüchtling nimmt hier was weg. Sie liefern, ab dem ersten Tag.

Und wenn sie als Arbeitskräfte liefern werden, dann bezahlen die genau so Steuern wie die Masse der anderen. Sie zahlen in die Sozialtöpfe ein, um die zu unterstützen, die eben nicht Reich sind.

Das Boot als voll zu betrachten ist deshalb auch Unfug. Übrigens hatten wir zum Zeitpunkt des Mauerfalls eine Gesamtbevölkerung von 82 Millionen Menschen. Heute sind wir in diesem Gebiet nur 80 Millionen Menschen.

Flüchtlinge bringen die letzten Ersparnisse mit. Sie müssen sich hier neu einkleiden und einrichten. Im Laufe der Jahre, wird jede Familie etwa 30.000 Euro für die Wohnungseinrichtung so etwa (behaupte ich einfach die Zahl) ausgeben müssen.

Ein Konsum von unvorstellbarer Größenordnung.

Essen und Trinken brauchen die auch. Die wollen dann auch andere Konsumgüter kaufen. Sie werden ein Konjunkturmotor in den nächsten etwa 8 Jahren sein.

Einer Konjunktur die gerade im Binnenbereich (also innerhalb Deutschlands) schon immer ein volkswirtschaftliches Problem war.

Man kann den Medien schon trauen, mit dem was sie berichten. Doch muss man dann auch viele Nachrichten und andere Dinge mal in einen Topf bringen und gucken was für eine Suppe da entsteht.

Ich brauche diese Vorteile gar nicht. Mir reichen für ein Willkommen schon die Verbrechen der heutigen Industrie dort in Afrika.

Freuen wir uns also auf unsere neuen Mitbewohner und schicken sie eben nicht wieder zurück.

Einiges habe ich dabei vollkommen raus gelassen: Die werden ihre in Not lebenden Familien unterstützen - Weiterer Konsum hier. Sie werden Unternehmen gründen und dieses auch unter Verwendung ihrer dortigen Kontakte. Was wird da die Zukunft wohl bringen?

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