Frage von GXleif, 173

Wird Russland irgendwann die ganze Ukraine einnehmen?

Angeblich wollen immer mehr Ukrainer zu Russland gehören, und in den Gebieten in denen die meisten dieser Meinung waren ( Krim, Ostukraine ) versucht Russland an sich zu reißen ( nur der größte Russland liebhaber und Amerika Kritiker kann mir sagen das Russland in der Ostukraine nicht seine Finger im Spiel hat )

Meine Angst ist dabei das Russland irgendwann die gesamte Ukraine an sich reißen wird, die Ukrainer müssen ja auch irgendwie selbst stolz auf ihr Land sein, warum sagen dann alle das die Ukrainer zu Russland gehören wollen? Ich meine im Donbass haben nur 30% Russen gelebt, haben die Ukrainer die im Donbass leben keinen Nationalstolz?

Ich bin übrigens kein Russland-Kritiker sondern stehe sehr neutral, obwohl ich momentan soviele Fragen zu Russland stelle.

Meine Angst ist einfach das sich Russland die ganze Ukraine an sich reißen wird, auch wenn es momentan schon im Donbass für sie schlecht aussieht ( die Ukrainische Armee klopft schon an die Tür von Donezk ).

Was denkt ihr dazu? Wird die Ukraine unabhängig bleiben? Bzw welche Gebiete wird sie noch verlieren?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von S0CIALISTrussia, 55

Warum sollten Sie?  

Die Krim ist,   nach dem Putsch unterstützte Unruhen, problematischen Gesprächen über bestehende Verträge etc wieder komplett in russischer Hand und die Basis auch 

Also was wollen sie mit der Ukraine?  

Die eu will sich keinen Klotz wie die Ukraine ans Bein binden und Russland auch nicht 

Der von der Nato und Russland unterstützte Bürgerkrieg dient einfach nur strategischen Zielen und welche Gebiete die Rebellen und Separatisten haben wollen juckt den Kreml einen feuchten Furz 

Die Rebellen unterstützt man zum einen um sie nicht den Faschisten in Kiew auszuliefern,  den Krieg zu nutzen um evtl wieder eine pro russische Regierung wie unter Janukovych zu bekommen und solange die Ukraine im Krieg ist kann sie nicht in dir Nato 

Die Nato will gegenteiliges erreichen 

Sich evtl selbst die Krim zu holen 

Ihre pro westliche Regierung zu etablieren 

Ausserdem eignet sich so ein Krieg prima für die Propaganda beider Seiten 

So kann man wunderbar behaupten wie böse Russland bzw wie böse der, Westen " ist 

Hätten einige Clowns in Kiew übrigens auch nicht zu Säuberungen aufgerufen im Donbass dann wäre die Lage wohl auch nicht eskaliert und die Rebellen wurden sich mot ihrem vorgehen gegen die pro Kiew Kräfte vlt etwas mäßigen 

Übrigens wurden die Beitritts Gesuche der VR lugansk und VR donetzk abgelegt,  schon vor dem Krieg von Moskau 

Expertenantwort
von PeVau, Community-Experte für Politik, 73

Nun, sortieren wir mal.

Als am 21. November 2013 das Parlament in Kiew das von der Ukrainischen Regierung unter Janukowitsch ausgehandelte EU-Assoziierungsabkommen aussetzte und nicht unterschrieb, weil das der ukrainischen Wirtschaft, vor allem der Industrie im Osten des Landes den Todesstoß versetzt hätte, organisierte der Westen und westukrainische Nationalisten Massenproteste. Diese Massenproteste waren aber nur auf den Westen des Landes und Kiew beschränkt. Im Osten und auf der Krim verhielt man sich ruhig und unterstützte diese Proteste nicht.

Am 22. Februar 1914 putschten nationalistische und faschistische Kräfte in Kiew und setzten den demokratisch gewählten Präsidenten Janukowitsch ab. Diese Putschregierung wurde umgehend von den westlichen Regierungen anerkannt, was auch kein Wunder ist, denn alleine die USA investierte in einen Regime-Change in der Ukraine fünf Milliarden Dollar.

Diese Putschregierung wurde aber weder auf der Krim noch im Osten des Landes anerkannt. Dabei spielten ganz praktische, wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle. Die Vernichtung der dortigen Industrie hätte nämlich russische Ukrainer und ukrainische Ukrainer gleichermaßen betroffen.

Auf der Krim, die einen autonomen Status genoss, den Kiew Jahre zuvor zähneknirschend anerkennen musste, gab es schon seit 1991 Bestrebungen zu Russland zu gehören. Dort ist auch der Anteil der russischen Bevölkerung mit über zwei Dritteln besonders groß. Nach dem Putsch gab es kein Halten mehr. Die Loslösungsbestrebungen wurden konkret umgesetzt und durch die russische Aktion dahingehend abgesichert, dass das Referendum über die Sezession von Kräften der Putschregierung nicht verhindert werden konnte. Mit über 97 Prozent stimmte die Bevölkerung der Krim für die Sezession von der Ukraine und den anschließenden Beitritt zur Russischen Föderation.

Februar/März 2014: In der Ukraine beginnt die bewaffnete Verfolgung russischsprachiger Menschen und linker Politiker. Im Donbass gibt es ersten bewaffneten Widerstand gegen die Putschregierung in Kiew. Örtliche Kräfte im Donbass übernahmen die Kontrolle über öffentliche Verwaltungen und Einrichtungen. Dabei bedienten sie sich der gleichen Mittel wie die Putschisten in Kiew bei ihrer Machtübernahme. Der Unterschied war der , dass sie weder mit Scharfschützen in Menschenmengen schießen ließen wie es in Kiew auf dem Maidan geschah noch Menschen in Häusern bei lebendigem Leib verbrannten wie in Odessa.

Ein Szenario wie auf der Krim, also Sezession und Beitritt zu Russland, lehnte Moskau ab, weil erstens ein erfolgreiches Referendum keineswegs sicher gewesen wäre und weil zweitens der ukrainische Donbass eine erhebliche finanzielle Belastung für Russland gewesen wäre. Man denke dabei nur an die dann notwendigen Investitionen und Sozialausgaben.

So forderte der Donbass Autonomie von Kiew innerhalb des ukrainischen Staatsverbandes. Am 13. April 2014 beginnt Kiew Krieg gegen die unbotmäßige Bevölkerung im Donbass, um sie unter den Willen der Putschregierung zu zwingen. Dabei bedient sich die Kiewer Regierung in erster Linie bewaffneter Formationen nationalistischer und faschistischer Freiwilliger, weil die reguläre ukrainische Armee wenig Lust hatte, gegen die eigen Bevölkerung Krieg zu führen bzw. Teile dieser Armee sich den im April 2014 gegründeten Volksrepubliken im Donbass anschlossen.

Russland unterstützte diese Republiken mit Militärberatern und auch teilweise mit Waffen, wobei die meisten Waffen aus Beständen der Ukraine selbst stammt und die Kämpfer der Volksrepubliken sich aus den örtlichen Kräften rekrutierten und aus Freiwilligen. Im Juli 2014 ließ Kiew das Stadtzentrum von Lugansk bombardieren, Donezk wird bis heute von ukrainischer Artillerie beschossen.

Kiew lehnte jedes Verhandlungsangebot ab und wähnte sich bereits auf der Siegerstraße. Am 2. September 2014 fügen die Volksmilizen aus dem Donbass in der Kesselschlacht von Ilowajsk den Kiewer Truppen eine vernichtende Niederlage zu. Anstatt diesen Erfolg auszubauen und z. B. Slawiansk zurückzuerobern, wird auf Vermittlung Russlands der erste Waffenstillstand in Minsk geschlossen, was Kiew vor der Niederlage von Ilowajsk noch abgelehnt hatte.

Am 18. Januar 2015 beginnt die Ukrainische Armee im Donbass eine Großoffensive, die im Kessel von Debalzewo mit einer weiteren schweren Niederlage Kiews endet. Der zweite Waffenstillstand von Minsk wird unterzeichnet. Auch hier nutzen die Volksrepubliken den strategischen Vorteil nicht aus.

seit dem wird der Waffenstillstand täglich mehrmals gebrochen. Die ukrainische Armee schießt mit Artillerei in Donezker Wohngebiete und die Volksmilizen schießen zurück auf die Stellungen die Kiewer Truppen. So ergibt es sich, dass aufseiten der ostukrainischen Volksrepubliken vorwiegend Zivilisten sterben und auf Kiewer Seite vorwiegend Soldaten. Kiew ist militärisch nicht in der Lage, den Donbass zu erobern. Dazu muss Russland gar nicht selbst mit eigene Truppen eingreifen. Es reicht die Volksmilizen zu beraten und mit dem notwendigsten zu unterstützen.

Nachdem, was vorgefallen ist, nach den tausenden Opfern im Donbass ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich die Bevölkerung dort noch mal von Kiew aus regieren lassen möchte. Eine Angliederung an Russland wird in erster Linie von Russland kategorisch ausgeschlossen, aus den oben bereits genannten Gründen. So bleibt die Umgestaltung der Ukraine in eine Föderation mit autonomen Föderationsmitgliedern. Das würde den Verbleib der ostukrainischen Volksrepubliken in der Ukraine möglich machen und wird auch von Russland favorisiert.

Du begehst den Fehler und meinst, das westukrainischer Nationalismus auch von den Ostukrainern geteilt wird. Dieser Nationalismus ist noch nicht einmal in der Westukraine vorherrschend. Dort ist er nur stärker verbreitet und dort haben diese Kräfte auch die Macht übernommen. Wehrpflichtige entziehen sich in Massen der Einberufung, um nicht von Kiew in den Krieg gegen ihre ostukrainischen Landsleute geschickt zu werden.

Derzeit steht der Kiewer Regierung das Wasser bis zum Hals. Selbst deren Schutzherren in Berlin, Brüssel und Washington  verlieren die Geduld, weil Korruption, Vetternwirtschaft und Kleptokratie seit dem Putsch anstatt abzunehmen sogar noch zugenommen hat. So ist der Krieg im Donbass die einzige Möglichkeit für Poroschenko und Konsorten, an der Macht zu bleiben.

Russen und Ukrainer können auch in Zukunft wieder friedlich zusammenleben und die Ukraine muss dabei auch keinen Quadratzentimeter ihres Territoriums aufgeben - Die Krim allerdings ist russisch und wird es auch bleiben. Es liegt bei Kiew, diesen Krieg zu beenden und mit dem Donbass Frieden zu machen.

Kommentar von PeVau ,

edit: Am 22. Februar 2014 [nicht 1914, :-)] putschten nationalistische und faschistische Kräfte in Kiew ...

Kommentar von voayager ,

Ausgezeichneter und fundierter  Bericht, der alles Wesentliche enthält und berücksichtigt.

Ich frage mich übrigens, warum die Sezessionisten nicht ihren militärischen Vorteil ausnutzten. Sie hätten diesem Kiewer Regime eine noch vernichtendere Niderlage beibringen müssen. Nur diese Sprache verstehen diese schäbigen Nationalisten, die als Marionetten an den Fäden des Westens hängen.

Kommentar von GXleif ,

An sich zwar ein guter Beitrag, dennoch habe ich ein paar Fragezeichen im Kopf:

-Wenn die Ukraine ein Foerderalistischer Staat waere, koennten dann Luhansk und Donezk wieder offiziel zur Ukraine gehoeren und wuerden dann genauso behandelt werden wie bei Deutschland die Bundeslaender? Koennte dann die Krim auch wieder eintreten?

-Waere es nicht aber besser gewesen wenn die Krim einfach ein komplett eigener Staat geworden waere, der Stark von Russland abhaengt und auch wenn er bock hat Beziehungen mit dem Westen schliessen kann? ( Damit sind nur Handelsbeziehungen gemeint, keine EU oder NATO )

-Bist du Ukrainer oder hast bekannte dort? Viele die ich dort in Mariupol kenne/kannte oder in Lwiw sind eher fuer die Ukraine als fuer die Russischen Seperatisten, ihre Regierung finden sie soweit nicht schlecht, schliesslich ist das Land in vielen Punkten reicher geworden und steht momentan auf Vorkriegsniveau. Leute die im Donbass abgestimmt haben, haben erzaehlt das dieses Referendum eindeutig gefaelscht und Manipuliert wurde, im Internet hoert man ja auch oft e waere Illegal gewesen.

Btw. Hab Keine Umlaute ;)


Kommentar von PeVau ,

Wenn die Ukraine ein föderaler Staat mit einer verfassungsmäßig verankerten Blockfreiheit wäre, dann wäre in diesem Staat auch Platz für die Gebiete von Donezk und Lugansk, wenn diese autonom wären. Alleine wäre für die ein Überleben als Staat sehr schwierig.

Die Krim als eigener Staat? Das wäre kaum gegangen. Sie wäre im Kräftespiel der großen Mächte zerrieben worden. Sie ist strategisch viel zu wichtig in dieser Region. Wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zum Westen scheitern bei der Krim ja nicht an Russland. Sie scheitern am Westen.

Ich glaube auch nicht, dass die Mehrheit der Bevölkerung auf der Krim einen Drang verspürt, wieder zur Ukraine gehören zu wollen. Woher sollte dieses Bestreben kommen? Die wenigen Jahre der Zugehörigkeit zur Ukraine können dieses Bestreben kaum hervorgerufen haben und die Jahre seit 1991 erst recht nicht. Die Krim ist für die Ukraine verloren.

Das Referendum auf der Krim gefälscht? Selbst wenn es dort Unregelmäßigkeiten gegeben haben sollte, so sind 97 Prozent Zustimmung für die Sezession trotzdem überwältigend deutlich, auch wenn es zwanzig oder dreißig Prozent weniger gewesen wären.

Die Ukraine ist wohlhabender geworden? Ich glaube, da irrst du dich. Die Ukraine hat noch nicht einmal das Niveau von vor der Unabhängigkeit 1991 erreicht. Und auf Vorkriegsniveau sind die auch nicht. Sieh dir nur mal die Auswirkungen der Austeritätspolitik an, die Auswirkungen der erhöhten Preise für Mieten und Energie und die Auswirkungen der sinkenden Renten. Auch die Arbeitslosigkeit ist nicht besser geworden. Die Zustimmungsrate der Bevölkerung zur Regierung in Kiew bewegt sich übrigens im einstelligen Prozentbereich. Das kann man selbst in deutschen Medien lesen.

Ich habe sehr gute Bekannte in der Nähe von Donezk im von Kiew kontrollierten Bereich, mehr kann und will ich dazu nicht sagen.

Kommentar von GXleif ,

Von der Krim habe ich garnicht geredet, mir ist klar das sie zu Russland gehoert ( auch wenn ich es irgendwie "nicer" finden wuerde wenn sie zur Ukraine gehoeren ), habe von dem Referendum im Donbass geredet wo "nur" 35 % Russischer Abstammung sind.

Die Arbeitslosigkeit sinkt momentan, mit etwas weniger als 9% steht sie auch garnicht so schlecht da im Vergleich zu Griechenland einem Land in der EU mit 30% ... 


Antwort
von JBEZorg, 22

und in den Gebieten in denen die meisten dieser Meinung waren ( Krim, Ostukraine ) versucht Russland an sich zu reißen

Und wie willst du diese Behauptung belegen? Was soll Russland mit diesen Ostgebieten?

der größte Russland liebhaber und Amerika Kritiker

Das 2. ist wohl zur Zeit die Definition von einem frei und vorurteilsfrei denkendem Menschen. Ein Land zu lieben ist wohl kaum eine politische Einstellung.

das Russland in der Ostukraine nicht seine Finger im Spiel hat 

Menschen, die von der eigenen Regierung massakriert werden zu beschützen zählt zu den berüchtigten Westlichen Werten, oder nicht? Und sei bitte klar bei deinen Aussagen. Finger im Spiel haben sagt nichts konkretes auch und suggeriert Negatives. Russland hilft der Bevölkerung mit Hilfskonvois, Russland dämmt die ukrainisch-nationalistische Aggression auf diplomatischer Ebene ein. Russland mischt sich aber nicht militärisch ien soe wie die NATO es vielerorts tut. Hat Russland "die Finger im Spiel"?

Meine Angst ist dabei das Russland irgendwann die gesamte Ukraine an sich reißen wird, die Ukrainer müssen ja auch irgendwie selbst stolz auf ihr Land sein, 

Ukrainer und Russen sind ein Volk. Stolz auf irgendwas sind da nur verkappte Nationalisten. Du hast einefach keine Ahnung was Ukrainer und Russen füreinander sind.

Und die Ukraine hatte 25 Jahre Zeit einen funktionierenden Staat aufzubauen, in dem Menschel leben wolltem. Zur Zeit ist es eine Bürgerkriegsruine. Kein Wunder wenn viele Ukrainer das andere Optionen vorziehen. Für viele sit übrigens diese Option auswandern nach Deutschland. Viel Glück mit noch mehr "Flüchtlingen".

Kommentar von GXleif ,

Jaja wieder die Typische Internet Meinung von wegen der Westen Zerstoert alles und die Russen schiessen mit Liebe aus ihren gewehren.

Nur weil die Deutschen nicht stolz auf ihr Volk sind muss das ja nicht heissen das in anderen Laendern nur Nationalsozialisten Stolz darauf sind ;) Wenn du mal irgendwo im Ausland ( egal ob Daenemark, Polen, Frankreich, Niederlande etc. ) bist, achte mal darauf wie viele Flaggen dieses Landes dir dort entgegen kommen werden. Waehrend hier in Deutschland sowas hoechstens in der "Hinterweld" in der Naehe von Schwerin oder Magdeburg zu sehen ist und es in Hildesheim nur so von IS-Flaggen hagelt, steht in den kleineren Orten im Daenischen Westen an jedem Haus eine Flagge aus Stoff.

Die Ukrainer soll kein funktionierender Staat sein? Hast du mal die Strassen oder generrel die Infrastruktur in Grosstaedten gesehen? Da funktioniert alles so wie es soll! und mehr braucht man nicht! Es gibt zwar nur sehr wenige Autobahnen dort, doch auch die braucht man nicht, weil da garnicht erst soviele Autos verkehren! Wenn man viel Ehrgeiz hat und sich anstrengt ( und natuerlich auch ein bisschen Glueck hat wie in Deutschland auch) kann man in der Ukraine tasaechlich einen NORMALEN JOB machen und ein ANSTEANDIGES LEBEN fuehren ;)

In einem Nicht-funktionierendem Staat wie Haiiti, Afghanistan, Griechenland oder Papua-Neuguinea ist so etwas nicht moeglich, weil man garnicht erst die Moeglichkeit hat Arbeit zu finden und Geld zu verdienen! Und sowas nenne ich einen gescheiterten Staat bzw einen "Failed State".

Zu diesen Failed States gehoert uebrigens auch Weissrusland, doch dass willst du als Russsland liebhaber ja sicherlich nicht glauben dass ein Staat der so nah am ach so heiligen Russland steht auch schlecht sein kann ;D

Antwort
von barfussjim, 24

Warum nicht? Beide Länder verbindet über Jahrhunderte eine gemeinsame Geschichte und Kultur. 

Wenn die politischen Rahmenbedingungen gegeben sind (Nicht-Einmischung von USA und EU, pro-russische Regierung und "Volksabstimmung" in der Ukraine, bessere wirtschaftliche Verhältnisse in Russland) steht einer "Heim-ins-Reich"-Politik nichts entgegen.

Dass im Jahr 2030 noch ein autonomer Staat Ukraine existiert, halte ich für alles Andere als sicher.

Antwort
von voayager, 44

Es ist eine absurde Annahme, dass Russland die Ukraine einsacken würde. Russland ist kein imperialistischer Staat, daher an keiner Expansion interessiert. diese verleumderische Unterstellung der imperialistischen Staaten und ihren Gefolgssstaaten dient nur dazu, das eigene aggressiver Verhalten zu kaschieren, es zu verbrämen.

Idiotisch war es allerdings von Gorbatschow blindlings drauflos zu stümpern, mit dem Ergebnis, dass die Sowjetunion zerfiel und so was wie ein Nationalstaat namens Ukraine überhaupt entstand. Was dabei herausgekommen ist, sehen wir ja, ein halbfaschistisches Regime, das nur auf Stunk aus ist.


Antwort
von FrageSchlumpf, 22

Ich halte das für faktisch ausgeschlossen.

Die Krim "musste" ja "annekdiert" ( man könnte auch sagen zurückgeschenkt ) werden, weil sie Standort der Schwarzmeerflotte ist. Mit dem potentiellen Risiko des "Abdriftens" der Ukraine in die Hände des Westens hätte man als Alternative die Flotte praktisch gleich versenken können - und somit auch den militärischen Einfluss im Schwarzen Meer aufgeben können.

Was die Ostukraine angeht, leben dort eben viele Russen, denen es in einer "ukrainischeren" Ukraine eben nicht so gut geht. Dass die lieber zu Russland gehören wollen, irgendwo verständlich.

Die übrige, "russenarme" Ukraine will Russland nicht, braucht Russland nicht und wäre Russland blöd wenn es es "nehmen" würde. Was will man mit so vielen Problemen ( Menschen, die einen hassen ) ???

Antwort
von IIZI9I5II, 13

1. So wie ich das sehe, ist die milliitärische Stärke der Volkswehr bisher ganz robust. Immerhin wurde das ukrainische Millitär aus dem Flughafen von Donezk vertrieben! Das sie gerade an der Tür von Donezk klopfen, zeigt doch, wie sehr sie sich an die Waffenruhe halten.

2. Mit solchen Zahlen zu argumentieren ist ziemlich sinnlos. Ich bin davon überzeugt, dass auch viele Ukrainer zu Russland wollen. Immerhin gibt es sehr viele Soldaten in der Volkswehr, die früher in der ukrainischen Armee gedient haben. Ein weiteres Beispiel : Die Volksabstimmung auf der Krim hat ergeben, dass über 96% der Bevölkerung sich wünschen, in die  russischen Föderation einzutreten! Guck doch mal nach wie viele Russen zu diesem Zeitpunkt auf der Krim gelebt haben. Das waren ganz bestimmt nicht 96%!

3. Für jede Aktion gibt es immer eine Begründung. Denk mal nach. Warum sollte Russland die Ukraine einnehmen? Meiner Meinung nach ist Russland ein Land, das berechenbar ist. Sag mal, welche Aktion von Russland war so sehr unberechenbar und falsch? Mir fällt dazu keine Antwort ein.  Das ist möglicherweise die größte Panikmache in der menschlichen Geschichte. Der ganzer Osten hat nun Angst, dass Russland sie überfallen wird. Wie schon vorhin gesagt, gibt es für diese Annahme überhaupt keine logische Begründung. Damit hat der Westen sein Ziel erreicht, Russland noch mehr zu isolieren und die osteuropäische Bevölkerung darauf einzustellen, Russland zu fürchten und zu hassen! Bitte sei kein Teil dieser Panikmache und Propaganda gegen Russland!

Kommentar von GXleif ,

Russland macht sehr viele faxen in Ländern wie Georgien, Moldawien und dem Bergkarabach. Das Referendum war übrigens Illegal! Aber das tut nicht wirklich was zur Sache denn das die meisten von der Ukraine weg wollten war abzusehen.

Allerdings nehmen sies mit Referenden ja auch nicht immer so ernst, siehe Tschetschenien und das was die Ruskies dort machen bzw gemacht haben kann man nicht wirklich als "berechenbar" bezeichnen. 

Zudem unterstützen sie mit Assad einen schrecklichen Diktator für den die Bürger lieber einen brutalen Bürgerkrieg einstecken wollen als sich von ihm regieren zu lassen!

Kommentar von IIZI9I5II ,

der Kampf mit dem Terrorismus ist niemal berechenbar! und was sollen diese faxen den bitteschön sein?  Georgien hat doch den Krieg begonnen.

Nach einem Putsch kann man doch ehrlich nicht behaupten, dass es eine deutliche Rechtslage im Land gibt, besonders nicht in der Ukraine. Das Wohlergehen der Bevölkerung geht nun mal vor!

Antwort
von Delveng, 64

Ich bin überzeugt davon, dass die Ukraine Russland annektieren wird.

Kommentar von voayager ,

Das iss bloßer Glaube, den überlass mal lieber der Kirche, die ist der geübter drin.

Kommentar von Huckebein3 ,

die Ukraine Russland 

Und ich bin überzeugt, dass die Erde eine Scheibe ist. Wer etwas anderes behauptet, lügt.

Antwort
von hishighness, 68

Ich denke ist nur ein Propaganda gegen Russland. Russland ist nur ein Land, das im Frieden leben will. Die Politiker übertreiben immer. Die Politiker suchen immer einen feinde nur um weiter die Macht nehmen.

Antwort
von paulklaus, 29

Gegenfrage: Wird es in ca. 3000 Jahren eine der periodisch wiederkehrenden kleinen Eiszeiten geben ?

pk

Antwort
von karapus001, 36

Stell dir erstmal die Frage, was Russland mit der Ukraine will? Würde Russland die ganze Ukraine haben, würde die Wirtschaft noch weiter runtersinken, da Russland dann sehr viel Geld in die Ukraine investieren muss, da sie schlechter leben als Russland.

Lass dich einfach nicht von den Medien so sehr blenden, die übertreiben immer gerne wieder. Russland hatte nur eine Interesse an der Krim. Die restlichen Gebiete eher weniger, aber das würde den Amis auch nicht gefallen.

Und ja viele Ukrainer fühlen sich zu Russland hingezogen, vor allem auf der Krim, weil dort die meisten Russen leben, die gezwungen wurden, sich damals zur Ukraine anzuschließen, weil die Krim verschenkt wurde.

Du kannst auch mal die Statistik von 2014 anschauen, wie viele Flüchtlinge aus der Ukraine nach Russland eingereist sind, viel mehr als in andere Länder.

Kommentar von voayager ,

In der Tat, die Ukraine iss so was von runtergewirtschaftet und würde ohne westliche Hilfe sofort kollabieren. Schon aus diesem Grund wird sich Russland nicht diesen Klotz ans Bein hängen.

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