oder kann der gestern eingesetzte regen die ernte noch retten?

Ja ja, es werden immer Wege gesucht die Lebensmittel deutlich zu verteuern. Ich lese schon wieder "explosionsartige Verteuerung von Kartoffeln" oder Kohlrabi "250% teurer als bisher"
Ich hab diese ganze Panikmache hier in Deutschland so satt!
ich hab gestern in der zeitung gelesen, dass besonders tomaten und kartoffeln teurer werden sollen. es koennten bis zu 20% prozent werden, angeblich.
Nur komisch ist das Tomaten nicht aus Deutschland kommen und da wo sie angebaut werden, werden sie eh künstlich mit Nährstofflösung bewässert. Da kam erst vor 2 Wochen ein Beitrag auf dem Fernseh.

Das ist ja eigentlich klar!Der Endverbraucher muss für alle Verluste sei es wg. Dürre oder sonstige Katastophen aufkommen. Es war schon immer so.

"Lange Dürre" ist für mich etwas anderes. Afrikanische Verhältnisse sind noch in weiter Ferne, zumal es die vergangenen Tage hier ab und an geregnet hat. Bewässerungsmöglichkeiten haben wir hier auch noch zur Genüge. Warten wir erstmal den Sommer ab, dann können wir weiterschauen.

Der aktuelle Regen kann nicht alles wieder retten. Z.B. hätten die Zuckerrüben oder Kartoffeln längst ausgetrieben haben müssen. Das ist leider nicht erfolgt. Somit verkürzt sich die Vegatationszeit und es gibt zwangsläufig kleiner Früchte. Dies erhöht den Preis.
Ferner sind die Pflanzen, die im Frühjar gesäät wurden - im Gegensatz zu z.B. Wintergetreide - in der Form betroffen, dass sie zwar Blüten entwickelt haben, aber deutlich weniger als bei ausreichendem Niederschlag. Somit werden auch hier weniger Früchte geerntet werden können.
Erdbeeren möchte ich noch kurz anführen. Diese befinden sich bereits seit Wochen in der Fruchtbildung. Da Erdbeeren zu über 90% aus Wasser bestehen, dürfte klar sein, wie sich die Früchte bei wenige Bewässerung verhalten.
Und wenn bewässert wird - was überigens nicht überall geht (weil technisch unmöglich oder zu aufwändig)- verursacht dies auch wieder Kosten, die an den Verbraucher weiter gegeben werden.
WildeFee am 8. Mai 2007 11:09 Also meine Walderdbeeren brauchen nur relativ wenig Wasser und tragen bei der vielen Sonne schöne Früchte.
Kann mich der Argumentation von WildeFee nur anschließen. Einen regenarmen Monat als Dürre zu bezeichnen empfinde ich übertrieben. Wenns im Mai viel regnen sollte sprechen wir dann gleich von der Sintflut? Es gibt immer wieder Faktoren die das Gemüse / Obst teuerer werden lassen, wenns die "Dürre" nicht ist dann eben etwas anderes.
In Deutschland ist es nicht nur bei Lebensmittel so, bei Benzin ist es doch genauso. Es wird immer wieder ein Grund gesucht um Geld zu machen. Nur weil 4 Wochen kaum Regen gefallen ist, muß man nicht gleich von Dürre sprechen. Dürre geht eher über Monate.
@Juergen55: Kohlrabi kann von mir aus um 1.000% teurer werden - den kann man sowieso nicht mehr essen, es sei denn, man steht auf Holz... (Panikmache eines deutschen Gaumens).
Wie ich sehe bin ich nicht alleine. Gudskelov.