Wird man wenn man jung Mutti wird, schneller erwachsen?
Ich bin jetzt 21 und meine Tochter ist ein halbes Jahr alt...und ich habe den Eindruck ich bin um einiges reifer geworden als meine Freunde...irgendwie ist es komisch..aber irgendwie auch richtig..schließlich trage ich ja jetzt Verantwortung für meine Kleine..
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Hallo! Also ich kann Deine Beobachtung vollauf bestätigen. Ich bin auch zum ersten Mal mit 20 Mutter geworden (und mit 22 kam dann das 2. Kind) und habe bis zum Alter von 26 Jahren studiert. An der Uni fiel mir unter den Kommilitonen auch auf, dass die meisten einerseits unreifer, andererseits aber auch unbeschwerter waren als ich. Es hat eben alles seine zwei Seiten. - Genieße es, jung Mutter geworden zu sein! Es ist eine wunderschöne, intensive Erfahrung und sie verändert Dich jeden Tag... Das muss nicht heißen, dass Du jetzt komplett anders bist, als Deine gleichaltrigen Freunde ohne Kinder. Du hast es schon ganz richtig erkannt: Du trägst nun nicht nur die Verantwortung für Dich selbst, sondern auch für Deine Tochter. Aber gönne Dir auch Momente, in denen Du einfach nur jung und ausgelassen bist und mit Deinen Freunden feiern gehst - das tut Dir auch gut. Wünsche Dir und Deiner Kleinen von Herzen alles Gute!!!
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Es ist leider nicht bei allen so, aber es ist besser, da man mit einem Kind ja auch mehr Verantwortung hat und alles.! :) -KeksFr34k
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Ja, man wird verantwortungsbewusster, das ist aber leider auch nicht bei jeder Frau so....
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Ja, das macht dich reifer, alles Gute für dich und deine Lütte!
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schließlich trage ich ja jetzt Verantwortung für meine Kleine
hast dir die Frage doch selber beantwortet. :)
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Das kommt einem nur in der Erstphase so vor, wenn man eine junge Mutter ist. Das relativiert sich säter. Anfangs ist man noch unsicher, so dass einem dadurch auch bewußter wird, dass man nun tatsächlich Verantwortung trägt.
Rückblickend bekommt das alles eine völlig andere Wertung, selbst dann, wenn man als alleinerziehende Mutter die volle Verantwortung trägt.
Ich war noch mitten im Studium als ich mein 1. Kind bekam. Zusätzlich mußte ich noch nebenher Geld verdienen, um mir mein Studium zu finanzieren. Der Vater meiner Tochter und späterer Ehemann studierte ebenfalls noch, so dass wir finanziell nicht gearde luxuriös ausgestattet waren, so auch wenig Zeit für uns hatten.
Man wird als junge Mutter nicht schneller erwachsen, das hängt im wesentlichen von der inneren Einstellung der jeweiligen Mutter ab.
Grundsätzlich haben alle Frauen, die erstmals Mutter werden das Problem der Unsicherheit in vielen Dingen, das ist völlig unabhängig vom Alter der Mutter.
Bei mir war das Gegenteil der Fall. Meine Kinder haben mich damals und auch heute noch jung gehalten.
Das Leben verändert sich, man entwickelt andere Interessen, lebt sehr viel intensiver und kann Leben auch sehr viel mehr genießen. Dinge, die als junge Frau noch wichtig waren, wie beispielsweise das abendliche Ausgehen in die Disco usw. werden völlig nebensächlich, teils sogar uninteressant.
Man verliert nicht an Werten, man gewinnt sehr viele dazu. Ganz zu Anfang als ich schwanger war, stellte ich mir mal kurz die Frage, wie es denn möglich sei, dass ich jetzt Verantwortung für ein Kind tragen solle jetzt, wo ich doch selbst noch mitten drin bin mich zu finden. Das passierte mir ein einzigs Mal einen kurzen Moment lang. Dann hatte ich für mich entschieden, dass das alles funktionieren wird und, dass ich es schaffe. So kam es auch. Ich konnte mein erstes Kind und Studium durchaus in Einklang bringen, 3 Jahre später folgte auch noch ein zweites Kind.
Ujnd jetzt rückblickend kann ich sagen, dass die einzelnen Lebensphasen meiner Kinder so spannend für mich waren, dass ich keine einzige missen müchte trotz der Zeiten, zu denen ich nachts arbeiten mußte, um tagsüber studieren und für die Kinder da sein zu können.
Ich konnte mir sogar gelegentliche abendliche Ausgehzeiten einrichten. Und über einen Zeitraum von 2 Jahren ging ich alle 2 Wochen am Sonntagvormittag zum Kegeln mit anschließendem Frühschoppen.
Das, was sich bei mir tatsächlich verändert hat durch das erste Kind und das darauffolgende spätere zweite Kind war die Tatsache, dass ich zu einem "Organisationsgenie" wurde.
Früher hatte ich das nie beherrscht, mein Zeitmanagement war eine Katastrophe. Aber durch die Kinder habe ich gelernt mich selbst zu strukturieren und zu organisieren. Insofern waren meine Kinder ein Gewinn für mich, sie trugen sogar maßgeblich dazu bei, dass ich plötzlich mehr Zeit für mich hatte als vorher. Es ist halt alles eine Frage des Managements.
Meist sieht man als junge Mutter die negativen Veränderungen im Vordergrund, die zwangsläufig mit der Mutterschaft einhergehen (verändertes Freizeitverhalten etc.), so dass darüber die positiven Veränderungen in den Hintergrund gerückt werden - die sehr viel wesentlicher sind und sehr viel mehr zählen.
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Ich denke nicht zwangsläufig. Wenn man sich anschaut, wer bei >Teenager werden Mütter< alles Mutter wird...es gibt ein paar die mit 16 extrem reif wirken, andere 17-jährige, zeigen, dass sie sich nur schwängern lassen können...
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Wie du schon sagst, du trägst Verantwortung, die andere noch nicht tragen.
Vergleich mal einen isolierten 40 jährigen Computer Nerd mit einem 25 jährigen Wissenschaftler bei der NASA ;D Letzterer ist sicher erwachsener!
Dir wird als Mutter etwas abverlangt, bei dem du kleinere Sorgen beiseite räumst und gleichzeitig größere Aufgaben meistert, weil die im Vergleich zu der Aufgabe, ein Kind großzuziehen wieder klein erscheinen.
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Ja, das ist so. Schließlich trägst du jetzt eine ganz andere Verantwortung, wie du schon selbst erkannt hast :) Und man wird einfach ruhiger und verantwortungsbewusster, wenn man Mutter geworden ist. Muss genetisch veranlagt sein ;)
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du musst nun Verantwortung tragen, in dem Fall bist du sicher reifer. Ob du auch verantwortungsbewusster bist, ist was anderes.
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ja das muss du auch