Frage von AyatoSakamaki1, 129

Wird man von Meth schnell abhängig?

Ich frage das einfach nur so :-) Und welche Nebenwirkungen hat das?

Antwort
von MasterOfScience, 113

Hallo AyatoSakamaki1,

"Meth" ist der Kurz- oder Szenenname für eine Substanz der Amphetaminstoffklasse. Es handelt sich dabei um (S)-N-Methyl-Alpha-Methyl-Phenethylamin. Es ist aufgrund seiner zusätzlichen Methylgruppe an der Aminogruppe lipophil(er) und kann die Blut-Hirn-Schranke besser als sein schwächerer Bruder (R,S)-Alpha-Methyl-Phenethylamin überwinden, was zu einem schneller initiierten euphorischen Hochgefühl führt.

Methamphetamin ist eine Stimulanz und sollte aufgrund seines hohen Potentials niemals unterschätzt werden. Methamphetamin wird als Wachhaltemittel und Diätmittel illegal für den Eigenbedarf eingesetzt, sowie für das unglaubliche euphorische "High". Auf Methamphetamin kann man aufgrund der Euphorie stundenlang ennuyante monotone Aktivitäten ausführen, ohne, dass man genug davon bekommen würde. Es führt zur Nervosität und zu Zittern sowie übermäßigem Schweißausbruch vor allem an Händen und Füßen. Zudem riecht der Schweiß sehr eigen, ebend synthetisch nicht natürlich.

Als sichere Nebenwirkungen bei einem dauerhaften Langzeitkonsum sind folgende Symptome zu benennen:

1. Herzkreislaufschäden

2. Nierenschäden

3. Gehirnschäden

3.1. Schizophrenie

3.2. Psychosen

4. Gewichtsverlust

alle anderen Dinge sind nicht zwangsläufig da:

5. Zahnausfall

6. Hautzerstörung

6.1. Altern der Haut

6.2. Aufgerissene Haut + Abszesse (Pickel)

7. Lungenschäden

8. Leberschäden

Zahnausfall entgeht man, indem man Mineralien zu sich nimmt und Meth nicht raucht. Man kann es nasal, oral, rektal, intravenös oder gar intramuskulär konsumieren, injezieren, aber rauchen ist sehr schlecht für die Zähne und Lunge. Zudem ist Zahnhygiene angebracht.

Der Hautzerstörung entgeht man ebenfalls, indem man Mineralien zu sich nimmt und eine Beschäftigung während des Rausches hat, die nicht der eigene Körper ist. Außerdem ist auch hier Körperpflege angebracht.

Lungenschäden entgeht man, indem man Methamphetamin nicht raucht.

Leberschäden entgeht man nicht zwangsweise, jedoch scheint sich wohl die Leber wie auch das Gehirn größtenteils regenerieren zu können. Es kommt auf die Häufigkeit drauf an und darauf, ob es reines Methamphetamin-Hydrochlorid oder ebend "Crystal Meth" und somit gestrecktes Metham. ist. Paracetamol wäre eines der Streckmittel, die der Leber sehr stark zusetzen würden.

Methamphetamin hinterlässt keine körperlichen Entzugserscheinungen bis auf Muskelzuckungen, die auch das Herz betreffen können (Arrhytmie). Der "Hauptentzug" findet nur psychisch statt. Ich finde es sehr weit hergeholt, dass man die Kontrolle bis zum körperlichen Verfall nicht wieder erlangen könnte, denn Methamphetamin ist nicht das Schönste auf der Welt. Wenn es um Glücks- oder an sich positive Gefühle geht, dann ist MDMA als Stimulanz, Heroin als Opioid und (R), (S) oder (R,S)-Ketamin als Dissoziativum himmlich. Methamphetamin kommt mit Kokain im euphorischen High mit, jedoch ist es nicht das Schönste für mich. Der psychische Entzug bestünde wohl darin, dass man der Meinung sei, seine gedopeten Leistungen ungedopet zu erreichen, was natürlich nicht von heute auf morgen, oder ebend gar nicht geht. Außerdem machen seine Tätigkeiten keinen vergleichbaren Spaß mehr, was einem dazu scheinbar drängt, immer wieder dazu zu greifen. Ich finde das lächerlich, aber meine Meinung ändert nicht das Verhalten, man muss es akzeptieren.

Das Abhängigkeitspotential ist deswegen so hoch eingestuft, weil das euphorische Glücksgefühl so stark ist. Es wird einem Menschen gefallen und wenn er nicht weiß auf was er sich einlässt und nur das Gefühl sieht, dann will er dieses auch ständig. Du schaffst dir eine neue Referenz für dein Glücksoptimum. Was vorher die Liebe oder der Orgasmus war, wird durch eine Droge ersetzt, was dazu führt, dass man dieses Gefühl auch gerne wieder erreichen will. Kann man ja auch, aber ebend nicht so oft. Selten bis sehr selten wäre zu empfehlen.

Sollten noch weitere Fragen bestehen, frag einfach nach. :)

MFG

MasterOfScience

Antwort
von tony5689, 123

Also erstmal: jeder der dir erzählen will irgendeine droge macht beim ersten konsum abhängig hat keine ahnung. Solche leute kannst du in die tonne treten, die haben ihr "wissen" nämlich aus der bild o.ä. Zeitungen. Meth macht genausowenig wie heroin, crocodile oder was es sonst noch so für "superdrogen" immoment gobt NICHT beim ersten konsum abhängig, das ist garnicht möglich. Methamphetamin hat ein recht hohes abhängigkeitspotenzial das stimmt, aber das ist auch von konsument zu konsument ziemlich unterschiedlich. Guck dir am besten mal den artikel bei drugscouts.com über meth an, da findest du eigentlich alle wichtigen infos

Antwort
von Eileen567, 51

Wenn Leute erzählen das man vom ersten Konsum abhängig ist, ist das totaler Schwachsinn. Bei einen "verantwortungsbewussten" sollte da keine Gefahr bestehen das man nach einmaligen Konsum/Probieren oder mit sehr großen Pausen dazwischen abhängig wird.

Allerdings ist es bei jedem auch wieder anders. Manche sind so begeistert davon das sie gar nicht mehr so leicht da von weg kommen bzw. verantwortungsbewusst damit umgehen können.

In der regel macht es am Anfang psychisch abhängig und da ist es noch möglich wenn man will auf zuhören "WENN MAN WILL"

Antwort
von pbheu, 129

fragt euch doch alle einfach mal, WARUM man sowas nehmen sollte.

das leben ist schwer genug,
lest einfach all diese fragen hier, wie man sich verhalten soll, wie sag ichs meinen eltern, mag er mich, habe ich dies oder das etc etc.

wenn man sich entscheiden muss, nimmt man all seine erfahrungen, die man mal gemacht hat, checkt sie ab und dann entscheidet man und hofft, dass es richtig war.

diese erfahrungen hat man gemacht, in dem man dinge wahrgenommen hat. gesehen hat, gehört hat, und vor allem, gefühlt hat.

rauschgift (egal welches) macht nichts anderes, als die wahrnehmung zu verändern.

man empfindet dinge anders. besser, schlechter, interessanter, was auch immer, aber vor allem sind sie nicht objektiv und oft auch noch jedesmal anders.

das heisst, man stört damit genau die möglichkeit, objektive erfahrungen machen zu können und sich dadurch gut zurechtzufinden.

ich kenne einige, die haben "lediglich" regelmässig gekifft - ergebnis war in allen dieser fälle nach 20 jahren ein mensch, der sich ständig streitet, launisch war, überall aneckte - und damit zutiefst unzufrieden und unglücklich daherkam.

kommt noch körperliche abhängigkeit dazu, sind pleite, krankenhaus-, oder entzugsaufenthalte, mieses aussehen und frühes ableben hinzuzufügen.

echt, lohnt sich nicht. unter KEINEN umständen.

Kommentar von bit77 ,

Liegt sicherlich nicht nur daran. Es ist halt auch verboten, was bedeutet, das auch noch dieser Druck auf einen lastet.

Kommentar von kalippo314 ,

man empfindet dinge anders. besser, schlechter, interessanter, was auch immer, aber vor allem sind sie nicht objektiv und oft auch noch jedesmal anders.

Gut dann erkläre mir erstens, warum es denn Priorität hat, alles am objektivsten wie möglich zu sehn, und zweitens zeige mir, dass Objektivität überhaupt beim Menschen erreichbar ist.

Achja, dass diese drei Leute die lediglich gekifft haben launisch sind, wage ich nicht zu bestreiten, was ich allerdings in Frage stelle ist, ob das denn erstens repräsentativ und zweitens vom Kiffen herrührt.

Kommentar von pbheu ,

objektiv von aussen gesehen ist nicht hinzukriegen, darum heisst es ja auch subjektiv, ok. aber stell dir vor, du entscheidest immer anders, weil du keine festen kriterien mehr hast - denn unter droge erscheint alles in einem ständig anderem licht.

dh du entscheidest nicht nach erfahrung (was schonmal gut gegangen ist, geht dann vielleicht auch ein zweites mal gut) sondern nach laune.

die erfolgsquote ist so garantiert geringer.

aber ich weiss, dass das ein unbequemes thema ist.
die, die kiffen lassen sich das nicht gern schlechtreden.
ich weiss auch, dass meine leber leidet und dennoch mag ich fette gänseleberpastete und champagner dazu ;-).

kann jeder halten wir er will - ich frittiere mein gehirn jedenfalls nicht mit irgendwelchen chemischen meisterwerken die ich mir im kriminellem background besorgem muss....

Antwort
von bit77, 125

Ich kenne einige Menschen, die dieses Rauschmittel konsumieren. Ich denke, daß dies ein Stoff ist, der ein noch größeres psychisches Abhängigkeitspotential hat als Heroin, auch wenn keine körperlichen Entzugserscheinungen entstehen. Ich kenne auch keinen, der damit aufgehört hat. Ich stelle auch fest, daß viele der Konsumenten (jedoch nicht alle) sehr schnell den Bezug zur Realität verlieren und irgentwann total verbimmelt sind.

Kommentar von john201050 ,

das macht sehr wohl körperlich abhängig.

Kommentar von bit77 ,

Ja. wirklich? Hat man da so richtig Entzug, so ähnlich wie bei Heroin? Das hab ich wirklich nicht gewusst.

Antwort
von Psylinchen23, 83

Das kommt auf die Person drauf an. Es gibt Menschen die das schrecklich finden und die Schlaflosen Nächten und das man strake Psychosen davon bekommt. Nicht so toll und werden dann sicher auch nicht abhängig davon werden. Aber es gibt auch Menschen die erst nach Monaten drauf kommen was für starke schäden sie davon bekommen haben. Sicher kann man also süchtig werden. Man kann ja von allem süchtig werden wenn es einen Gefällt.

Antwort
von XxJayaJxX, 40

Es kusieren viele Gerüchte über Methamphetamin, das man sofort süchtig werden würde.

Die stimmen aber nicht.

Solange du nach jedem Konsum 3 Monate Pause machst, wist du nicht süchtig.

Wenn du öfter konsumierst, steigert sich die Wahrscheinlichkeit.

Genauso ist das mit den körperlichen Schäden.

Nur bei häufigen Konsum.

Antwort
von SechsterAccount, 125

Meth an sich ist nicht mal eine schlimme Droge . Einfach nur durch das Crystal Meth kam es nun zu den schlimmen Gerüchten , Crystal ist halt wirklich schlimm weil es einfach ganz ganz krass gestrecktes Meth ist .

Kommentar von Coffeechump ,

Heisst gestreckt nicht verdünnt?

Kommentar von john201050 ,

im prinzip ja, da aber nicht wasser, sondern jeglicher müll, der am besten noch die wirkung pusht genommen wird, wird das endprodukt viel viel schlimmer.

Kommentar von SechsterAccount ,

Nein gestreckt heißt mit ganz vielen Chemikalien versetzt

Kommentar von Glueckspilzler ,

Richtig, das Crystal Meth ist einfach nur sehr unreines Methamphetamin, welches als Reinsubstanz garnichtmal so krass ist. Verhält sich ja im Mythos ja ähnlich der Designer-Droge Krokodil, welches einfach stark verunreinigtes Desomorphin ist und ein billiger Heroinersatz war. Die selbe Geschichte; Desomorphin in Reinform ist ebenso nicht da gefährliche; Die Leute verrecken an den Streckmitteln.

Antwort
von aXXLJ, 80

https://de.wikipedia.org/wiki/Methamphetamin

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