Wird man sich langsam an die Terroranschläge in Europa gewöhnen (müssen)?

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17 Antworten


Wird man sich langsam an die Terroranschläge in Europa gewöhnen (müssen)?


Nein. Stattdessen wird man die Koordination der notwendigen Polizeiarbeit, um Terroristen aufzuspüren und zu bekämpfen, europaweit intensivieren müssen!


Dann kommt der passende Schluss, nach ein paar Monaten wird es für die Unbetroffenen vergessen sein.

Das ist ein vollkommen normales Verhalten. Ein Volk, dessen Bürger ihre Betroffenheit über solche furchtbaren Ereignisse nicht rasch überwinden können, droht erst in übertriebene Panik und schließlich in allgemeine Lethargie zu verfallen. Das wäre fatal, denn das wollen die fanatisierten Terroristen doch und spielt außerdem extremistischen Kräften im Lande in die Karten. Daher ist es richtig, dass die Bürger ihren Schrecken bald wieder vergessen und sich ihren alltäglichen familiären sowie beruflichen Aufgaben und Pflichten widmen.

Wird es überhaupt noch besser?

Natürlich, warum denn nicht? Es hat in der Vergangenheit der Bundesrepublik immer politische Lagen und Situationen gegeben, die mal ruhiger und mal unruhiger, mal mehr oder weniger bedrohlich gewesen sind. Jedenfalls war die Mehrheit der Bürger im Lande kaum betroffen und konnte ungehindert seinen gewöhnlichen Alltagsbeschäftigungen nachgehen. Für sie brauchte nichts "besser" zu werden, weil nichts schlecht war. So ist es auch heutzutage!

Also: keine Panikmache, bitte!

MfG

Arnold







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Kommentar von tommygilbert
22.07.2016, 23:14

Also stimmt doch die bekannte Devise: "Wir schaffen das." 

Und ehrlich gesagt verlief das meiste in der Geschichte am Ende doch gut. Auch wenn das länger gebraucht hat.

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Kommentar von WeicheBirne
23.07.2016, 00:36

Natürlich, warum denn nicht? Es hat in der Vergangenheit der Bundesrepublik immer politische Lagen und Situationen gegeben, die mal ruhiger und mal unruhiger, mal mehr oder weniger bedrohlich gewesen sind.

Das Risiko von einem Attentat betroffen zu sein ist sicherlich gering. Allerdings ändert sich die gefühlte Situation in Deutschland, da die Täter mitten unter uns leben und es jeden treffen kann.

Im Westdeutschland der Nachkriegszeit mag vielleicht die bislang schwierigste Situation der RAF-Terror gewesen sein. Allerdings hat die RAF vor allem Anschläge auf staatliche und US-Einrichtungen sowie Personen aus der Politik und dem Militär verübt. Als Normalbürger konnte man da sicher noch relativ gut schlafen.

Ich denke schon, daß die gefühlte Situation wesentlich schlimmer ist als je zuvor. Das würde ich also nicht so abtun.

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An andere tödliche Gewalt sind wir auch gewöhnt. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Terroranschlag ums Leben zu kommen, ist minimal.

Terrorismus ist ein Medienproblem, ein Problem gelenkter Aufmerksamkeit und Massenhysterie. Das Ziel von Terrorismus ist es, sich mächtig zu fühlen, indem man Angst erzeugt. Politik und Medien spielen dabei mit, weil es auch ihren eigenen interessen dient.

Gelassenheit wäre das Beste gegen Terrorismus. Ihnen nicht die Aufmerksamkeit zu bieten, die sie sich erhoffen.

Die Panikreaktionen in München waren genau das Verkehrte. Es ist geradezu eine Einladung an Psychopathen, die sich nach Allmachtsgefühlen sehnen, wenn man mit ein paar Schüssen eine ganze Großstadt in Panik versetzen kann.

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Kommentar von latricolore
23.07.2016, 15:17

Es ist geradezu eine Einladung an Psychopathen, die sich nach
Allmachtsgefühlen sehnen, wenn man mit ein paar Schüssen eine ganze
Großstadt in Panik versetzen kann.

Sehe ich genauso.

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Kommentar von veritas55
23.07.2016, 15:18

Es ist geradezu eine Einladung an Psychopathen, die sich nach Allmachtsgefühlen sehnen,

Genauso ist es !

Schlimmer noch: - der Medienhype verschafft nicht nur einzelnen Geisteskranken die ersehnte Aufmerksamkeit sondern wertet zudem den IS immer weiter auf und ist zu allem Überfluss auch noch eine super  Werbekampagne für die AfD :(.

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Hallo! Soll es besser werden so muss man über völlig neue Wege der Terrorbekämpfung nachdenken.

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

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Kommentar von tommygilbert
22.07.2016, 22:12

Danke gleichfalls, ich warte dennoch "gespannt" auf die Ereignisse in München.

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Jedes Jahr sterben ich Deutschland 3000 Menschen im Straßenverkehr!

Da kommt der Terror noch nicht mal ansatzweise ran!

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Terror machen immer die, die mit sich selbst die Zufrieden sind und andere für Ihre Dummheit verantwortlich machen.

Leider sieht es tatsächlich so aus als ob wir mehr und mehr Terror bekommen weil niemand wirklich handeln will.. jeder drückt sich vor der Initiative und Verantwortung und schiebt den schwarzen Peter auf jemand anders.

So lange niemand etwas dagegen unternimmt wird es immer weiter gehen
Mfg Argon1

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Das Ding ist ja nicht dass wir uns an Gewalt gewöhnen müssen. Die gibt es schließlich so ziemlich überall. Ich denke es ist nur eine Verlagerung. Jede Zeit hat ihre Tragödien und sinnlosen Tode und es ist traurig zu sehen, dass es stets einen gewissen Hang zur Gewalt gibt von Seiten der Menschheit. Ich fürchte auch, dass wir uns an das von Dir geschilderte Gewöhnen müssen. Die Koalition aus IS und PEGIDA und anderen Oranisationen werden uns noch länger beschäfftigen.

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Kommentar von WeicheBirne
22.07.2016, 23:57

Das Ding ist ja nicht dass wir uns an Gewalt gewöhnen müssen. Die gibt es schließlich so ziemlich überall. Ich denke es ist nur eine Verlagerung.

Das klingt ja ziemlich zynisch. Wenn es Gewalt in Deutschland gibt macht das für mich einen riesigen Unterschied zu Gewalt sonst irgendwo auf der Welt.

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Die Terrorgefahr ist dermaßen irrelevant, dass es nichts als schwachsinnig wäre, sich daran gewöhnen zu müssen. Vor 1990 war die Gefahr erheblich höher als jetzt und trotzdem ging das Leben weiter. Allein durch verschluckte Kugelschreiberteile sterben in Deutschland pro Jahr mehr Menschen als an allen Terrorangriffen in ganz Europa in den letzten 3 Jahren. 

Terror war schon immer Teil einer zivilisierten Gesellschaft! In den letzten Jahren entstand wieder eine kleine Häufung und bald gibt es wieder eine kleine Erniedrigung. Im Mittel tut sich wenig! Nur hat das Böse jetzt einen neuen Namen: IS.

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Ja, da werden wir uns wohl für eine längere Zeit dran gewöhnen müssen, auch wenn es bitter ist. Wichtig ist doch, das man selbst Ruhe bewahrt, damit der innere Frieden gesichert ist. Also keinen Zulauf, zu rechten Parteien unterstützt, sich nicht von Vorurteilen leiten lässt, usw. So kann man den Terroristen am besten die Stirn bieten. In vielen Teilen der Welt ist das für die Menschen schon lange Alltag.

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Es würde sicherlich besser werden, wenn sich die Islamisten oder die rechten Parteien durchgesetzt haben würden. Aber das wird sicherlich nicht zu unserer Lebzeit passieren, daher denke ich, dass wir uns daran gewöhnen müssen.

Eigentlich habe ich mich schon daran gewöhnt - wenn ich Meldungen wie die heute zu München höre, wird da schon lange kein Adrenalin mehr freigesetzt und ich empfinde keine Angst (etwas anderes wäre es natürlich wenn es in meinem direkten Umfeld passieren würde).

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Kommentar von veritas55
23.07.2016, 15:21

Es würde sicherlich besser werden, wenn sich die Islamisten oder die rechten Parteien durchgesetzt haben würden.

Ist das dein Ernst ?

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Ich möchte mich nicht " daran gewöhnen ", sondern ich möchte das Deutschland zurück in dem ich ohne Kopftreter, kriminelle Familienclans, massenweise afrikanische Drogenhändler, als Moscheen getarnte Islamismus-Brutstätten, religiöse Verstümmelung von Frauen, Ehrenmorde,massenweise sexuelle Belästigungen von Kindern und Frauen in der Öffentlichkeit, islamische Messerstecher und Axtmörder, Millionen von zugewanderten Sozialschmarotzern und ohne vollvermummte Frauen aufgewachsen bin.


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Kommentar von Hooks
22.07.2016, 22:35

Das ist vorbei...

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Kommentar von Iflar
22.07.2016, 23:06

Mit deinen 65+ Jahren werden deine Wünsche wohl nichts weiter als Nostalgie bleiben. Die Zeiten ändern sich eben, genau wie die Menschen, die Kultur, die Politik und die Wirtschaft auch. Nichts bleibt für die Ewigkeit!

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Wird man sich daran gewöhnen müssen, das es in Deutschland Morde gibt? ca. 140 pro Jahr in Berlin. Ganz ohne Terror.

Da werden junge Leute tot geprügelt, von irgendwelchen besoffenen Jugendlichen, die zu blöd für einen Schuldabschluss waren. Oder gefrustete verfolgen einen jungen Mann, den sie vor ein Auto treiben.

Muss man sich daran gewöhnen, oder hat man sich daran gewöhnt und merkt das nicht mehr?

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Kommentar von tommygilbert
22.07.2016, 22:21

Doch, die genannten Beispiele waren Extremfälle. "Normal" Mode interessieren kaum jemanden, da steht eben in der kleinen Lokalzeitung ein noch winzig kleinerer Beitrag: "Mann ermordet....". Ein Terroranschlag ist mMn was "spezielles".

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Es wird immer schlimmer werden in den griff kann man da schon lange nichts mehr bekommen. Der islamische staat wird sich ausbreiten und die terroristen sind schon längst unter uns. Wir haben halt au h wirklich jeden heino in das land gelassen was das wirkliche problem ist wenn man hier aufgewachen iat kann man zwar sc
on radikal werden aber die die anachläge machen wurden in anderen ländern ausgebildet oder kommen direkt von dort. Es wird neiner meinung nach alles zu sehr auf die leixhte schulter genommen. Man merkt erst wie schlimm es tatsächlich ist wenn so was in unmittelbarer nähe passiert oder man selbst irge dwie betroffen ist. Ps. Bin selbst muslima

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Kommentar von Iflar
22.07.2016, 22:55

Wir haben halt au h wirklich jeden heino in das land gelassen

&

 Bin selbst muslima

Kannst ja wohl froh sein, dass du noch rechtzeitig als gute hier hereingekommen bist und nicht eine der "Heinos" bist!

wenn man hier aufgewachen iat kann man zwar sc
on radikal werden aber die die anachläge machen wurden in anderen ländern ausgebildet oder kommen direkt von dort

Die Behörden überwachen allein 250 Deutsche, die freiwillig in den IS gezogen sind!

 Der islamische staat wird sich ausbreiten

Wie kommst du darauf? 

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Kommentar von Beautylion
23.07.2016, 20:30

so mein Lieber da du es ja ganz genau wissen willst ich bin eine deutsche die vor 5 Jahren zum Islam konventiert ist da du ja sagst ich würde mich widersprechen mein Mann allerdings kommt aus dem Orient ja daher weiß ich auch ganz genau da er selber viele Verwandte und Bekannte aus seinem Land hat die mit dem Flüchtlingsstrom hierher gekommen sind und das nicht gerade aus Not sondern einfach weil sie wussten dass in Deutschland gerade viele Menschen aufgenommen werden wenn man sich einfach als Syrien zum Beispiel ausgibt das ist gar nicht so schwer sein Alter auf dem Pass Jünger zu machen ist auch gar kein Thema denn man muss dir ja nicht mal eine Geburtsurkunde vorzeigen oder sonstiges das meinte ich mit jedem Heino es wurde weder kontrolliert aus welchem Land irgendjemand wirklich kommt noch sonst irgendwas deine Aussage mit der Multikulti-Politik finde ich nicht richtig das einfach um die Sicherheit eines Landes geht und nicht um Multikulti meiner Meinung nach wird der Ernst der Lage einfach nicht erkannt aber wir können uns gerne noch mal in einem Jahr sprechen mal sehen ob du immer noch der gleichen Meinung bist

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Glaub mir der Westen ist im Vergleich zum Irak,Syrien,Lybien,Iran,Palästina,Tunesien... im Hinblick auf die Anschläge garnichts. Der Irak hatte in diesem Monat mehr Tote aufgrund von Anschlängen als der komplette Westen im vergangenen Jahr. Wir dürfen nicht denken, dass es uns zu schlecht geht.


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Kommentar von WasGehtAbLeute
22.07.2016, 22:13

Nein dass hat keiner gesagt aber es sind immerhin tote. Und tote zu haben ist immer schlecht. Es gibt auch schlimmere Länder, das stimmt . Aber das in irak Syrien etc kommt langsam Zu uns . Da hat es doch auch erstmal mit einen terroranschlag angefangen und ist jetzt so geendet. 

Uns geht's gut aber der Gefahr naht und in manche Städten (München) fühl man sich zurecht unsicher 

Man möcht sicher leben 

Ruhe in Frieden für alle Menschen die wegen sowas sterben mussten 

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Kommentar von WeicheBirne
23.07.2016, 01:17

Der Irak hatte in diesem Monat mehr Tote aufgrund von Anschlängen als der komplette Westen im vergangenen Jahr. Wir dürfen nicht denken, dass es uns zu schlecht geht.

Das klingt extrem zynisch. Dürfen wir uns also nicht beklagen, weil wir noch nicht genügend Tote haben? An wie viele Tote hast Du denn gedacht damit wir uns beklagen dürfen? 

Und ab wie vielen Toten gehst es uns dann zu schlecht? Offenbar hältst Du unsere gegenwärtige Totenquote ja noch für angemessen.


Für die meisten Menschen in Deutschland -und mich übrigens auch- ist es nun einmal viel relevanter wenn es Tote in München gibt als wenn es Tote in Bagdad gibt.

Das ist völlig normales menschliches Verhalten. Für die meisten Isländer wäre ein Anschlag in Reykjavik auch relevanter als der Anschlag in München.

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Mal schauen...
Ich denke, dass man früher oder später die Lage wieder in den Griff bekommt

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Man wird sich vor allem an amoklaufende männliche!!! Menschen mit krankhafter narzisstischer Problematik gewöhnen müssen. Die meisten davon (nicht alle) werden muslimischen Hintergrund haben, weil deren Kultur ein religionsverbrämtes männliches Dominanzstreben über Vieh, Weib und Welt besonders fördert und die Frustration dieses Dominanzstrebens in Deutschland bzw. einem demokratischen Europa mehr als wahrscheinlich ist. 

Wie kam dieser Junge jetzt schon wieder an eine Waffe?
Milieu?

http://www.br.de/themen/wissen/amok-amoklauf-amoklaeufer-anzeichen100.html     ;

Ich kann es bald nicht mehr hören. Kaum schaltet man die Nachrichten ein, ist schon wieder die Rede von einem dieser durchgeknallten Psychopathen. Ob die nun Trump oder Erdogan heißen, oder Afghane oder Iraner oder
tunesisch Mohamed Bouhlel oder norwegisch Breivik.

Alles Männer!
Ich finde das auffällig.

Vielleicht gab es früher deshalb weniger solcher Begebenheiten, weil sich solche Herren der Schöpfung beizeiten gegenseitig beim Duellieren oder auf den Schlachtfeldern die Kugel gaben.     

Wir brauchen dringendst mehr gute und besser bezahlte Pädagogen und Psychologen in diesem Land. Bitte!  

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Langsam?

Daran müssten wir uns bereits seit Jahren gewöhnen, weil man Terror nicht komplett verhindern kann.

Was die letzten Jahre passiert ist, war nichts weiter als ein Verleugnen, welches nun nicht mehr möglich ist.

Ich bin nur semi-geschockt, da ich mich mit dem Thema beruflich befasse.

Nichtsdestotrotz ist Panik nicht angebracht, da die Gefahr statistisch gesehen verschwindend gering ist. Dann dürfte schon eher keiner mehr Autofahren.

Selbst in den USA werden jedes Jahr mehr Menschen von Kleinkindern erschossen als von Terroristen!

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