Wird man durch eine depression introvertierter?

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3 Antworten

Ich würde sagen sein. Introvertiert sein ist einfach ein Teil der Persönlichkeit. Diese verändert sich nicht so leicht. Das selbe gilt natürlich auch für extrovertierte Menschen.

Durch eine Depression kann es passieren, dass Menschen ihre Sozialkontakte vernachlässigen, die Gründe dafür sind vielfältig. Häufig ziehen sie sich zurück.

Das heißt allerdings nicht,dass ein extrovertierter Mensch introvertiert geworden ist. Er ist depressiv.
Ohne die Depression wäre er immer noch ein extrovertierter Mensch.

Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich, wie ich das meine.

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Apathie,Kraftlosigkeit und Mutlosigkeit ,die durch eine Depression entsteht,kannst Du nicht mit einer Grundausrichtung eher in sich gekehrt,zurückhaltend,oder nach außen gerichtet,aktiv vergleichen.Sehr oberflächlich betrachtet könnte man sagen das eine Extrovertiertheit abnimmt,solange die depressive Phase anhält,oder eine schwere Depression nicht austherapiert wäre.Beste Grüße

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Jeder Mensch reagiert auf jede Psychotherapie ein wenig anders. Grundsätzlich sagt man, dass man eher auf sich zurück fällt und sich selbst refelktierieren lernt.

Wer zuvor nur eine exrovertierte Fassade hatte kann gut sein, dass er diese verliert und eher introviertiert wird. Jemand der einfach introvertiert und gehemmt war kann gut sein dass er seine wirklichen stärken erkennt und danach extrovertierter ist. Bei den meisten gibt es jedoch keine solche Umkehrung.

Wichtig ist die "Chemie" zwischen Therapeut und Patient. Nur so kann eine wesendliche Veränderung stattfinden.

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