Frage von pianoheart, 30

Wird künstliche Intelligenz unser Leben in Zukunft verändern?

Wie genau wird kl unser Leben verändern?Und gibt es Beispiele ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Pudelwohl3, 17

Computer verändern die Welt und unser Leben radikal und dramatisch. In vielen Bereichen haben sie schon ihre Überlegenheit ausgespielt

Roboter (z.B. in der Automobilproduktion) arbeiten schneller, präziser, brauchen keine Pause, keinen Urlaub und keine Gehaltserhöhungen.

Google - früher hatte es einen Wert, wenn man ein gutes Allgemeinwissen hatte. Heute kannst Du zu nahezu jedem Thema bei Eingabe von zwei, drei passenden Suchwörtern innerhalb von Sekundenbruchteilen eine Orientierung bekommen. Jede Faktenfrage ist sofort beantwortet (Wer war Beethoven?).

Googles Datenbrille - wenn die mit bereits vorhandenen Systemen tatsächlich verknüpft werden würde, könntest Du bei einem Stadtspaziergang die Leute quasi gläsern sehen.

Immer mehr agieren wir heute schon mit Maschinen als gegenüber. Automaten, Auskunftsdienste, Banksoftware ...

Bald fahren unsere Autos autonom.

Wenn diese Maschinen erstmal eine "Intelligenz" erreichen - können viele Menschen einpacken. Und natürlich werden sie besser werden ...

Meine Meinung.

Antwort
von Pudelwohl3, 6

Kommt mir grad auf den Schirm ... ich zitiere mal von der Computerlastigen Website des Heise-Verlages, weil es grad so schon passt:

Eindringlich warnt der Physiker Stephen Hawking vor den tödlichen Gefahren technischen Fortschritts, ob künstliche Intelligenz oder Gentechnik.

Was ist die größte Gefahr für die Menschheit? Physiker Stephen Hawking glaubt: sie selbst. Eindringlich warnt der 74-jährige Brite seine Mitmenschen vor einem selbst verschuldeten Untergang. Ein Atomkrieg, die Erderwärmung, durch Gentechnik erzeugte Viren und Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie gehörten zu den existenziellen Gefahren, sagt Hawking in einem Gespräch der bereits etablierten BBC-Vortragsreihe "The Reith Lectures".

Vorsicht geboten

Es ist nicht das erste Mal, dass der Astrophysiker mahnt und zugleich einen Ausweg aufzeigt. Das Risiko einer Katastrophe auf der Erde in einem bestimmten Jahr sei zwar gering, aber für die nächsten 1.000 oder 10.000 Jahre "beinahe Gewissheit", sagt Hawking. Seine Botschaft: "Bis dahin sollten wir uns ins All ausgebreitet haben und zu anderen Sternen, so dass ein Desaster auf der Erde nicht das Ende der Menschheit bedeuten würde." Da man in den kommenden 100 Jahren aber noch nicht so weit sein werde, müssten die Erdbewohner in dieser Zeit "sehr vorsichtig" sein.

Den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt schätzen manche Forscher als so gewaltig ein, dass sie ein eigenes erdgeschichtliches Menschen-Zeitalter ausrufen wollen. Abgeleitet vom griechischen Wort ánthropos für Mensch prägte der Chemie-Nobelpreisträger Paul Crutzen den Begriff Anthropozän. Offiziell ist die Bezeichnung noch nicht.

Gefahr Künstliche Intelligenz

Auch vor den Gefahren künstlicher Intelligenz hat Hawkings bereits mehrmals gewarnt. Vom Menschen geschaffene Maschinen könnten eines Tages klüger werden als ihre Schöpfer – und eine Gefahr für den Fortbestand der Menschheit darstellen.

Zugleich wäre Hawking ohne modernste Medizin und Technik wohl nicht mehr am Leben. Zumindest wäre er nicht in der Lage, Vorträge zu halten. Die Nervenkrankheit ALS hat ihn fast komplett gelähmt. Er verständigt sich über einen Sprachcomputer, den er mit den Augen steuert. "Ich bin ein Optimist", versichert er seinen Zuhörern. Er glaube, dass die Menschheit die Gefahren erkennen und in den Griff kriegen könne.

Der erste Teil der Lectures wird am 26. Januar im BBC Radio 4 um 10 Uhr MEZ und im BBC World Service um 16:06 Uhr ausgestrahlt. Der zweite Teil folgt am 2. Februar. Die Folgen heißen: "Do black holes have no hair?" und "Black holes ain't as black as they are painted". (mit Material der dpa) / (kbe)

Antwort
von rwinzek, 11

Ist doch schon voll im Gange.
Zähle mal die Leute die ein Handy am Ohr oder Hand halten.
Und diese Frage mal wieviel 9*8 ist.
Schrecklich....
Ich sehe Pärchen die im Kaffee sitzen und kein Wort miteinander reden weil ihre restintelligens in einer plastikhülle eines Handys schlummert.
Ich verdammen nicht diese neuen Medien,sondern den Umgang mit dieser künstlichen Intelligenz. In 30 Jahren sind wir total verblödet und unfähig uns selber zu beköstigen.

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