Frage von Herbsz1174, 63

Wird Kindergeld bei Abbruch der Lehre weiter gezahlt?

Weiterzahlung

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DerHans, 48

Der Abbruch muss (wie jede Veränderung) der Kindergeldstelle mitgeteilt werden.

Nur wenn bereits feststeht, wie die weitere Ausbildung läuft, hat man für eine Übergangszeit von bis zu 4 Monaten weiter Anspruch.

Es muss also bereits ein Vertrag vorliegen.

Kommentar von isomatte ,

Muss nicht,es reicht z.B. aus wenn man sich gleich wieder Ausbildung suchend meldet,da muss es keinen Vertrag geben !

Es muss noch nicht mal gleich sein,wenn der Abbruch nach dem ersten des Monats stattfindet,denn dann hat man für diesen Monat die Anspruchsvoraussetzung noch erfüllt und man müsste sich erst im Folgemonat melden.

Die Übergangszeit von 4 Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten ist nur in Beziehung auf das Melden als Arbeit bzw. Ausbildung suchend relevant.

Wenn man nämlich seine Schule beendet hat und innerhalb dieser 4 Monate eine Ausbildung / Studium beginnt,dann kann man sich die Meldung beim Amt sparen und die Eltern hätten trotzdem Anspruch auf das Kindergeld.

Antwort
von Crangelos, 38

Huhu Herbsz1174, 

ja. Es wird weitergezahlt. Aber nur so lange, wie das Kind unter 25 ist und entweder eine schulische Ausbildung, eine Ausbildung oder aber nichts absolviert. Wäre das Kind unter 25 unter hat bereits eine Arbeitsstelle und verdient über einen, vom Staat festgelegten, Montasbruttoeinkommen, dann bekommt das Kind nichts mehr. Da es bereits unter 25 Jahren schon genug verdient.

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Kindergeld, 27

Wenn du dich z.B. gleich wieder als Ausbildung suchend meldest,dann ja !

Antwort
von Goodnight, 44

Nein, erst wenn du wieder in einer Ausbildung bist.

Antwort
von martinsweltgala, 47

kommt auf dein alter an

Kommentar von Herbsz1174 ,

18 Jahre

Kommentar von martinsweltgala ,

Nach §§ 63 Abs. 1 Nr. 1, 32 Abs. 4 EStG wird ein Kind, welches das 18.
Lebensjahr vollendet hat, bei der Zahlung von Kindergeld nur noch
berücksichtigt, wenn die in § 32 Abs. 4 EStG geregelten besonderen
Voraussetzungen vorliegen.

Nach § 32 Abs. 4 EStG

wird ein Kind, das das 18. Lebensjahr vollendet hat berücksichtigt, wenn es

1. noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet hat, nicht in einem
Beschäftigungsverhältnis steht und bei einer Agentur für Arbeit im
Inland als Arbeitsuchender gemeldet ist oder

2. noch nicht das 27. Lebensjahr vollendet hat und

a) für einen Beruf ausgebildet wird oder

b) sich in einer Übergangszeit von höchstens vier Monaten
befindet, die zwischen zwei Ausbildungsabschnitten oder zwischen einem
Ausbildungsabschnitt und der Ableistung des gesetzlichen Wehr- oder
Zivildienstes, einer vom Wehr- oder Zivildienst befreienden Tätigkeit
als Entwicklungshelfer oder als Dienstleistender im Ausland nach § 14b
des Zivildienstgesetzes oder der Ableistung eines freiwilligen Dienstes
im Sinne des Buchstaben d liegt, oder

c) eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen kann oder

d) ein freiwilliges soziales Jahr im Sinne des Gesetzes zur
Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres, ein freiwilliges
ökologisches Jahr im Sinne des Gesetzes zur Förderung eines freiwilligen
ökologischen Jahres oder einen Freiwilligendienst im Sinne des
Beschlusses Nr. 1031/2000/EG des Europäischen Parlaments und des Rates
vom 13. April 2000 zur Einführung des gemeinschaftlichen
Aktionsprogramms "Jugend" (ABl. EG Nr. L 117 S. 1) oder einen anderen
Dienst im Ausland im Sinne von § 14b des Zivildienstgesetzes leistet
oder

3. wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung
außerstande ist, sich selbst zu unterhalten; Voraussetzung ist, dass die
Behinderung vor Vollendung des 27. Lebensjahres eingetreten ist.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten