Oder wird manches Feld danach nicht zu Brachland und kann nicht mehr genutzt werden? Und erholt sich JEDES Brachland nach einer bestimmten Zeit (zB. 3 Jahre), also nach der Brachphase??
Der wichtigste Grund für eine Brachphase ist die heutige Monokultur, die Schädlingen wie Insekten und Mykosen Vorschub leistet. Bei einer totalen Brachphase wird sich der Acker je nach Aussenbewuchs und Windrichtung rel. schnell bestocken.Meist mit sog. Ackerunkräutern wie Disteln, Löwenzahn,Ampfer,Ehrenpreis, Klatschmohn etc. Eine Bodenverbesserung findet nicht statt, ausser einem Eintrag von Stickstoff über den Regen, d.s.immerhin ca.40kg/ha/Jahr. Also macht man sowas hauptsächlich um Schädlinge auszubremsen. Besäht man die Fläche z.B.mit Leguminosen wie Platterbse oder Senf, wird zusätzlicher Stickstoff durch die sog.Knöllchenbakterien erzeugt und man lockert zusätzlich so das Bodengefüge. Allerdings hat man wieder eine Monokultur geschaffen, hier hilft dann eine sog.Mischsaat mit z.B. Phazelia,Senf u.a.Leguminosen u. Tiefwurzler.

Einige Bauern sind dazu übergegangen, nach einigen Jahren der Bewirtschaftung das Feld mit einer Hülsenfrucht zu bepflanzen, die viel Stickstoff in den Boden bringt, so dass im nächsten Jahr wieder mit Korn weitergemacht werden kann. Leider habe ich den Namen dieser Hülsenfrucht vergessen. Sie blüht blau.
das ist Phazelia, macht Wurzeln bis in 1,5m tiefe und lockert so den Boden
critter am 1. November 2009 21:51 Jaaa, danke! Die meine ich und kam nicht mehr auf den Namen.