Wird im Koran zur Gewalt aufgerufen, und wenn ja, was wird da genau gesagt und in welchen Zusammenhang?

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9 Antworten

Sure 47,4
Bezieht sich auf den Kriegszustand.

Sure 2,191-193
Der Hintergrund hier, ist kein Defensivkrieg. Sie waren gerade in Medina angekommen und wurden nicht angegriffen. Es ist eine Vorgabe.

Sure 3,151
Erklärt sich von selbst.

Sure 2,216
Hier geht es nicht um ein Verteidigungskrieg.

Lediglich vier Beispiele, die sehr oft umgedeutet werden.

Gesagt wird, das alles sei nur für Kriegszustände gültig. Nicht gesagt wird, dass es "Muslim" alleine obliegt, zu entscheiden, wann Krieg ist und wann nicht. "Er" alleine entscheidet auch, was Krieg ist und was nicht. Werden noch weitere Kriterien der Theologie berücksichtigt, wie Ziel, Zustände auf dem Weg dahin usw, kann gesagt werden, dass Krieg immer dann sein muss, wenn Menschen den Islam nicht annehmen.

Warum unzählige Diskussionen darüber, ob Gewalt oder keine Gewalt usw.?

Innerhalb der islamischen Theologie existiert ein Konzept der Harmonisierung (naskh genannt). Es geht darum, widersprüchliche Aussagen im Einklang miteinander zu bringen. Wie Sure 7,199 mit Sure 3,151, zum Beispiel. Es geht also um das Image; nicht um Richtigkeit.

Ebenfalls zu berücksichtigen, dass friedliche Offenbarungen entstanden, als die neue Lehre noch schwach war; auch bekannt als die Zeit in Mekka.

Bereits in Medina, und mit ausreichend Menschen um sich, die bereit waren, für die Lehre zu kämpfen, änderten sich die Offenbarungen. Das Ganze wurde militärisch. Obwohl in Medina keine Verfolgung war.

In der Missionierung werden nur die Verse aus der Zeit in Mekka zitiert.

Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die cair (Punkt com). Eine radikale Organisation, die den Auftrag hat, den Islam positiv zu präsentieren. Die Organisation kann sich nicht dazu durchringen, irgend eine Gruppe als terroristisch zu bezeichnen, zum Beispiel; aber verurteilt den Terror. Klingt gut, ist aber nur heisse Luft.

Es ist Gewaltpotenzial vorhanden und die Anwendung ist legitim.

Letztendlich liegt es am "Muslim" selber, ob er es anwendet oder nicht.

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Hallo ,
nein der Koran ruft nicht zur Gewalt auf die von dir genannten Verse galten für den Propheten s.a.w.s und waren angebracht für die Situation in der er sich befand .

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Am besten du machst dir selbst ein Bild, indem du dir eine Übersetzung mit Kommentar, z.b. von Muhammad Asad, holst.

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Kommentar von furkansel
10.06.2016, 15:10

Und am besten du ignorierst solche Kommentare wie hier. Neutrale antworten sind das ja überhaupt keine. Deshalb selbst informieren und nicht andere fragen, die dir auch nur ihre subjektive Meinung mitteilen wollen.

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Islam ist nicht das,wie ihn die Medien darstellen.

Islam ist so eine friedliche Religion.Islam lehrt den Menschen Respekt,Liebe,Barmherzigkeit etc.

Islam ist die zweitgrösste Religion der Welt,wenn Islam schlecht wäre,würde niemand ein Muslim sein.

Islam ist so eine schöne Religion.Schon am muslimischen Familien sieht man das.Die Älteren sind barmherzih gegenüber den Jüngeren,die Jüngeren sind respektvoll gegenüber den Älteren.Aus diesem Grund entsteht kein Problem beim Zumsammenleben der Familie.Ich finde es aber echt schade bei andersgläubigen,wenn ich sehe,dass sie ihre Kinder,wenn sie 18 geworden sind,dazu überreden iwo anders umzuziehen und dort alleine weiterzuleben.Auch im Gegensatz die Jüngeren haben garkeinen Respekt vor Älteren.

Im Islam muss man jeden Menschen respektieren.Glaub mir wenn jeder Moslim den Islam richtig ausleben würde,wären echt alle von Islam begeistert und alle würden zum Islam konvertieren.

Sogar im Krieg ist man barmherzig man darf keinem einzigen Kind,keiner einzigen Frau,keinen alten leuten,keiner Person,die betet etc egal welcher Religion sie gehören etwas schlechtes antun.Wenn man gewalttätig werden muss,nur dann wenn ein Krieg herrscht und dich jemand angreift,dann erst hat man das Recht als Wehr auch anzugreifen.

Das habe ich von was ist was.

Saladin, der edle Heide

Deshalb und trotz der Niederlage, die Saladin den Kreuzfahrern beibrachte, galt Saladin im Westen als Inbegriff des edlen Heiden. So schickte er etwa seinem Gegner Richard Löwenherz bei einer Erkrankung Pfirsiche und Schnee vom Berg Hermon und bot ihm seinen Leibarzt an. Dennoch ließ Löwenherz bei der Eroberung von Akkon im Jahr 1191 3000 muslimische Kämpfer hinrichten, obwohl Saladin auf eine ebensolche Behandlung christlicher Gefangener verzichtet hatte. 

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Na ja, da gibt es schon ein paar Aussagen in Suren. Am besten liest du selbst. Den gibt es überall geschenkt. Angeblich in entschärfter Version für den deutschen Geschmack.

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Der Kuran ruft nicht direkt zur Gewalt auf. Der Dschihad wurde eigentlich gegründet um den Glauben zu beschützen nicht aber mir Gewalt und Mord

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K o r a n im Kopf“    Der wahre Islam  Diesen Film sollten sie sehen.
Eine Sendung des WDR Fernsehen 3. Programm vom 6. August 2007 
Ausschnitte eines Interviews aus der Abubakr-Moschee Köln

***.Der Koran ist Gotteswort.ein Moslem der ein Wort, wer ein Buchstabe am ***.Koran ändert, ist nicht mehr  Moslem…
***.Hingabe zum Westen ist das Schlimmste was einem Moslem passieren kann

***.wörtlich aus dem Koran gelernt, Paradies ist eine Ware, die sehr teuer ist. ***.Paradies was noch nie ein Auge oder Ohr gehört/gesehen hat, eine Milliarde *** Paläste aus Gold
***.der Westen braucht den Islam.
***.Gesetze die in der Scharia festgeschrieben sind, daran gibt es nichts zu
***.rütteln, Handabhaken ist o.k.
***:der Moslem muss die Welt nach dem Koran verändern…
***.wenn ich westliche Freunde habe, verstößt das gegen den Koran…
***.nehmt nicht Christen oder Juden zu Freunden. Koran… Sure 51 Vers 56
***.Vorgesetze und Regierungen gelten nicht als Vorgesetzte…
***.Moslems haben ihre eigenen Gesetze….
***.die Moslems sollten die Ungläubigen meiden….
***.es gilt nur der Koran, er ist das unverfälschte Wort Gottes
***.keine Ungläubigen als Freund, im tiefsten Herzen müssen wir sie hassen ***.Sure 55 V 56
*** die Juden werden als Schweine oder Affen oder Ratten verwandelt, so steht ***.es im Koran    
***.schlimmer als Vieh sind die Ungläubigen, die nicht glauben wollen
***.die Ungläubigen sind nicht nur wie Tiere, sie sind schlimmer als Tiere
***.denke nicht, sonst verlierst du den Glauben….
***.euch ist der Kampf vorgeschrieben… S 2 V 216 *Allah weiß, ihr aber wisst ab
*** nichts, wer für Allah stirbt, kommt direkt in das Paradies….
***.wer wirklich Gläubig ist, dem kann nichts besseres passieren zu

 ***.töten oder getötet zu werden, damit er direkt in das Paradies kommt,

***. so steht es im Koran, das ist göttliche Offenbarung.
***.Zweifel nicht an die Scharia, sonst verlierst du den Glauben…
***.Hände abhacken, steinigen, auspeitschen, darüber brauchen wir nicht zu ***.diskutieren, das sind Teile des Islamischen Rechts…...
***.Alles was passiert steht im Koran, Koran und Gewalt schließen sich nicht ***.aus, für Allah zu sterben ist das Größte was einem Menschen
*** passieren kann, die nehmen auch die höchste Stellung im Paradies ein!

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Kommentar von kestane29
09.06.2016, 23:08

Da du keine Ahnung hast und Verse herausgepickt hast, sind deine Worte einfach nur lächerlich. Dein Proppaganda wird dir nichts nützen.

Gegen jene Ungläubige, die die Muslime bekämpfen, haben Muslime das Recht diese Ungläubige zu bekämpfen und gegebenenfalls auch zu töten. Denn wenn sie nicht töten, werden sie ja getötet.

Und wie soll man jene Ungläubige behandeln, die den Muslimen nichts antun?

Allah verbietet euch nicht, gegenüber denjenigen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, gütig zu sein und sie gerecht zu behandeln. Gewiß, Allah liebt die Gerechten.60:8

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Kommentar von Enders9
10.06.2016, 10:47

***.töten oder getötet zu werden, damit er direkt in das Paradies kommt,

Das ist ganz wichtig. Denn im Koran ist es der EINZIGE Weg GARANTIERT ins Paradies zu kommen. Alles andere gibt dem Moslem keine Garantie! Er kann sich an alle Gesetze und Regeln des Islam halten und kommt trotzdem in die Hölle.

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Der Koran ruft nicht direkt zur Gewalt auf... einige stellen werden allerdigns falsch interpretiert.

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Kommentar von earnest
09.06.2016, 19:43

Doch, da gibt es sehr direkte Gewaltaufrufe gegen "Ungläubige". #

Diese Stellen werden allerdings gern "weginterpretiert".

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Der Koran ist ja ursprünglich auf Arabisch, und auf Arabisch gibt es seeeeehr viele Wörter die viele unterschiedliche Bedeutungen haben. Da ist es natürlich schwer den Koran zu übersetzen, und man kann ihn sehr unterschiedlich verstehen.

Die meisten Rechtsgelehrten (Leute die sich mit dem Islam auskennen) interpretieren das meiste nicht als gewaltätig.

Im Islam zählt nicht nur der Kuran als Vorschriftensammlung, sondern auch die Sunna (Wie der Prophet der Muslime damals gelebt hat), und da dieser äuserst friedvoll war, wäre es logischer wenn man die Sachen aus dem Koran den positiveren Übersetzungsmöglichkeiten zuteilt.

Es gibt einen Vers im Koran, in dem steht:

Tötet die ungläubigen

Das ist ein Vers, den z.B. der IS nimmt, um Änhänger zu finden, aber sobald man weiterliest, merkt man das es eine ganz andere Bedeutung hat. Im nächsten Vers steht nämlich:

Wenn sie euch und eure Familie bedrohen.

Das bedeutet, das es hier um die Notwehr geht, und wenn man weiterdenkt, kann man sogar sagen das diese 2 Verse eigentlich gegen Gewalt sind. Denn sie bedeuten, das man nur jemanden töten darf, wenn man selbst und die eigene Familie durch diese Person stark bedroht werden.

D.h. das man niemandem das Leben nehmen darf, ausser man ist selbst in Lebensgefahr.

Siehst du wie kompliziert das ist?  Wenn man den ersten Vers nimmt, ist die schlussfolgerung so, das man alle die nicht an Allah glauben umbringen muss, sobald man aber den zweiten Vers hinzuzieht, spricht der Koran gegen Gewaltätigkeit.

Der Koran ist sehr komplex geschrieben, deshalb kann man seeeeehr vieles hineinintepretieren.

Hoffe ich konnte dir helfen :)

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Kommentar von Enders9
10.06.2016, 11:20

Im Islam zählt nicht nur der Kuran als Vorschriftensammlung, sondern auch die Sunna (Wie der Prophet der Muslime damals gelebt hat), und da dieser äuserst friedvoll war

Sie haben entweder keine Ahnung oder lügen.

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