Frage von Crow42, 235

Wird Gott uns am jüngsten Tag vergeben?

Antwort
von Almalexian, 173

Wäre nicht schlecht, wenn wir für ihn gegen die Schrecken der Welt kämpfen sollen.

Andererseits wird Odin am Ende sowieso von Fenrir zerfleischt...

Antwort
von Fantho, 35

 Nein!

Warum nicht?

Weil eine Seele selbst über ihr 'Schicksal' entscheidet...

Es gibt eine Menge an von Gott kreierten geistig-göttlichen Gesetze, welche immerzu wirken...

Das Gesetz des Karmas, das Gesetz der Reinkarnation, das Gesetz der Anziehungskraft, das Gesetz der Güte, das Gesetz der Harmonie usw. usf. sind ein paar dieser Gesetze...

Um es abzukürzen: Eine Seele wird erst mit Gott eine Verbindung eingehen können, wenn deren Schwingung und deren Energie auf derselben Ebene sich befindet, auf der Gott ist....

Und dass dies auch geschehen kann, obliegt einer Seele ganz allein, dies auch zu erreichen...

Hat eine Seele Gottes Ebene erreicht, hat sie somit auch alle 'Bedingungen' und Kriterien erfüllt und sich schwingungsmäßig und energetisch als 'würdig' erwiesen, mit Gott eine Verbindung eingehen zu können...

Aus diesem Grund gibt es für Gott keine Bewandtnis, einer Seele vergeben zu müssen, denn, wie bereits hier angedeutet,

es obliegt einer Seele ganz allein, ob sie zu Gott möchte und auch daran arbeiten möchte, oder nicht...

Gott wartet 'nur'...

auf eine jede Seele...

und sendet seine Energie und seine Liebe immerdar...

Gruß Fantho

Antwort
von habakuk63, 71

Das hängt vom jeweiligen Glauben und der entsprechenden Umsetzung im Leben ab.

Antwort
von JTKirk2000, 91

Bis dahin sind zumindest noch 1000 Jahre Zeit und das auch nur von der Zeit an, wo Christus wieder zurück gekehrt ist, so dass es für alle so offensichtlich ist, wie es für die Apostel Christi offensichtlich war, als er in den Himmel aufgefahren ist. Auch dahingehend ist die Bibel eindeutig.

Ebenso geht klar aus der Bibel hervor, dass Gott jedes seiner Wesen liebt, also auch jeden Menschen und sogar jeden Sünder, allein die Sünde liebt er nicht. Wer aber von seinen Fehlern umkehrt, Gott um Vergebung bittet und darauf bedacht und entsprechend bestrebt ist, die begangenen Fehler nicht zu wiederholen, der hat gute Chancen auf Vergebung, sofern er selbst zu vergeben bereit ist, was ihm durch andere widerfahren ist. Es gibt genug Schriftstellen in der Bibel, die all dies entsprechend bestätigen. Man muss nur selbst darin lesen. Hauptsächlich sollten die 4 Evangelien dazu genügen.

Kommentar von Giustolisi ,

Ebenso geht klar aus der Bibel hervor, dass Gott jedes seiner Wesen liebtOffensichtlich nicht, sonst ließe er nicht so viele davon elendig krepieren.

Kommentar von Fantho ,

sonst ließe er nicht so viele davon elendig krepieren.

Und?

Sie leben doch alle danach im Jenseits weiter...

Ich weiß nicht, was Du hast  ;-)

Gruß Fantho

Kommentar von Giustolisi ,



Sie leben doch alle danach im Jenseits weiter...
Das wird behauptet, aber es gibt keinen Grund, diese Behauptung für wahr zu halten. Das Leben nach dem Tod ist nur kindliches Wunschdenken und nicht mit dem Wissen der Menschheit vereinbar.

Auch wenn es ein Leben nach dem Tod gäbe, das Leid im leben bleibt.

Antwort
von Giustolisi, 98

Mit der Vorstellung werden die Menschen zumindest geködert und nicht wenige fallen darauf rein. 

Man redet ihnen ein, dass ganz normale, natürliche Verhaltensweisen schlecht wären. 
Man bringt sie dazu, sich ein Regelwerk aufzubürden, das man gar nicht immer befolgen kann. 
So sind sie dauerhaft von der Vergebung durch die Gottheit, beziehungsweise deren irdische Vertretung angewiesen, was sie in ein Abhängigkeitsverhältnis treibt. Die irdische Vertretung gewinnt dadurch macht über sie.

Man lockt sie mit einem Happy End und droht mit der Hölle. So tun sie die absurdesten Dinge, wenn sie nur daran glauben.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich sehe es nicht als absurd an, dass man Mord, Diebstahl, Ehebruch, Falschaussagen, Missgunst meiden, und stattdessen zumindest einen freien Wochentag beibehalten sollte. Vieles davon findet sich auch in weltlichen Gesetzen von Rechtsstaaten wieder und darüber bin ich echt froh.

Kommentar von Giustolisi ,

Wenn man eine belohnung in Aussicht gestellt bekommen mus und einem mit der Hölle gedroht werden muss, damit man nicht stiehlt oder mordet, ist man ein ziemlich schlechter Mensch ohne Moral, der nur moralisch handelt, weil er sich vor der Bestrafung fürchtet und auf die Belohnung hofft.

Gute Menschen brauchen keine Strafe oder Belohnung, um sich richtig zu verhalten. Man braucht auch keine Religion um darauf zu kommen, dass Töten und stehlen falsch sind. Das ist schon rein evolutionär bedingt. Deswegen findet man das auch in jedem Gesetz.

Was das mit dem feien Wochentag zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. 

Ehebruch, Falschaussagen und Missgunst finde ich nicht einmal prinzipiell schlecht, das ist immer situationsabhängig.

Als absurd sehe ich es an, natürliche Triebe und Emotionen zu unterdrücken, oder ein Fantasiewesen anzubeten.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich kenne die Bibel zwar nicht komplett, aber ich kenne keine Bibelstelle, in welcher die Hölle explizit erwähnt wird. Soweit ich weiß ist allenfalls von einer Unterwelt (Scheol) und einem Fegefeuer die Rede, aber nicht von der Hölle selbst.

Man braucht auch keine Religion um darauf zu kommen, dass Töten und stehlen falsch sind.

Das habe ich so auch nicht behauptet.

Deswegen findet man das auch in jedem Gesetz.

Die Gesetze moderner Rechtsstaaten sind wesentlich jünger als die 10 Gebote. Es ist auch nicht zu verachten, dass trotz des negativen Einflusses besonders im Mittelalter, die Kirche Europa stark geprägt hat, was mit zur Verbreitung der Werte der 10 Gebote geführt hat.

Was das mit dem feien Wochentag zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. 

Hast Du schon mal was von dem Gebot zur Sabbatheiligung gehört?

Ehebruch, Falschaussagen und Missgunst finde ich nicht einmal prinzipiell schlecht, das ist immer situationsabhängig.

Ich kenne nicht eine einzige Situation, die billigen würde, dass man ein falsches Zeugnis gegen seinen Nächsten ablegt, dass man seinem Ehepartner fremdgeht oder dass man nach dem trachtet, was jemand anderem gehört.

Als absurd sehe ich es an, natürliche Triebe und Emotionen zu unterdrücken, 

Dann braucht es niemanden zu wundern, wenn die menschliche Gesellschaft wegen des Unrechts der jeweils Einzelnen in ihrer Gesamtheit den Bach runter geht. Würde jeder seinen natürlichen Trieben nachgehen gäbe es schon längst Anarchie und niemand wäre mehr selbst in seinem Zuhause sicher.

oder ein Fantasiewesen anzubeten.

Was Fantasie ist und was nicht, bleibt in Bezug auf etwas, das weder bewiesen noch widerlegt werden kann, so lange abzuwarten, bis eine Perspektive zugänglich ist, die dahingehend Klarheit verschafft.

Kommentar von Giustolisi ,

ich kenne keine Bibelstelle, in welcher die Hölle explizit erwähnt wird.Der Großteil der Christen glaubt aber an eine Hölle.

Hast Du schon mal was von dem Gebot zur Sabbatheiligung gehört?Ja, aber für Juden ist das der Samstag. In Europa ist es der Sonntag.

Ich kenne nicht eine einzige Situation, die billigen würde, dass man ein falsches Zeugnis gegen seinen Nächsten ablegt, dass man seinem Ehepartner fremdgeht oder dass man nach dem trachtet, was jemand anderem gehört.
Du bist doch ein Mensch, oder? Menschen lügen und wenn es nur eine kleine Notlüge aus Freundlichkeit ist, oder eine Lüge einen Streit vermeidet. menschen lügen ständig. Wer allen immer die Wahrheit sagt, wird sich schnell unbeliebt machen und anecken.

Beim Ehebruch kommt es auch drauf an. Im Matthäusevangelium steht dazu:"Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.". Nach dem Maßstab ist Ehebruch auch etwas ganz Normales und nur menschlich, denn welcher Mann schaut nicht hin und wieder einer hübschen Frau hinterher?
Wenn man sich auseinandergelebt hat und nur noch auf dem Papier verheiratet ist, finde ich es auch nicht schlimm, sich schon mal eine Andere zu suchen, die Ehe ist eh schon gescheitert.

Neid und Missgunst sind auch ganz normale menschliche Empfindungen. man kann sie verleugnen, aber davon gehen sie nicht weg. Wer kennt nicht dieses Gefühl das man hat, wenn jemand was bekommt das eigentliche einem selbst zusteht? Oder wenn andere Leute einfach schöne Dinge haben, die man selbst gerne hätte?
Das kennt doch jeder und das ist auch ganz normal. 

Unterm Strich kommt es darauf an, wie man damit umgeht. 
Es gibt nicht nur schwarz und weiß oder richtig und falsch. Das Leben hält immer unzählige Grautöne bereit. Wenn man nur schwarz und weiß kennt und schon das hellste Grau für schwarz hält, macht man was falsch.

Dann braucht es niemanden zu wundern, wenn die menschliche Gesellschaft wegen des Unrechts der jeweils Einzelnen in ihrer Gesamtheit den Bach runter geht. Würde jeder seinen natürlichen Trieben nachgehen gäbe es schon längst Anarchie und niemand wäre mehr selbst in seinem Zuhause sicher.

Ich denke nicht, dass man seinen natürlichen Trieben jederzeit nachgeben sollte. Ich halte es allerdings für falsch, sie zu unterdrücken, wie es in vielen Religionen gepredigt wird. Die Triebe sind ein Teil des Menschen. Sie zu unterdrücken ist entweder unmöglich, oder sie platzen irgendwann einfach heraus.
Ich plädiere dafür, die Triebe zu kontrollieren, sie dann im Zaum zu halten, wenn es nicht angebracht wäre, sie auszuleben und sie dann auszuleben, wenn man niemandem damit schadet und es zum Vorteil ist.
So kann man Neid durchaus zur Motivation her nehmen, das Gleiche zu erreichen wie die Person, die man beneidet. Neidisch sein ist normal, nur sollte man sich nicht vom Neid zerfressen und runter ziehen lassen. 

So ist es auch mit dem Sexualtrieb. Der ist evolutionär bedingt und sehr stark. Dass man sich als mann von einem hübschen Hintern oder schönen Brüsten erregt fühlt, ist nichts Schlimmes, das sorgte schon immer für den Arterhalt.
Ich finde es furchtbar, dass jungen Leuten erzählt wird, sie sollen bis zur Ehe mit dem Sex warten und dürfen sich auch nicht selbst befriedigen. Das kann keiner durchhalten, der nicht mehr oder weniger asexuell ist. Das Resultat sind Schuldgefühle, Angst und Frustration statt der Freude über etwas so Schönes.

Solche Vorschriften laufen am ende nur darauf hinaus, dass man sich selbst quält.

Was Fantasie ist und was nicht, bleibt in Bezug auf etwas, das weder bewiesen noch widerlegt werden kann, so lange abzuwarten, bis eine Perspektive zugänglich ist, die dahingehend Klarheit verschafft.Ich finde es merkwürdig, dass man in Bezug auf Götter sehr oft auf diese Meinung trifft. Beim Osterhasen oder dem Weihnachtsmann tendieren fast alle Erwachsenen dazu anzunehmen, dass diese nicht existieren, dabei ist deren Existenz gleichermaßen unbelegt und unwiderlegt wie die der Götter. Auf einer Perspektive, die Klarheit verschafft, wartet beim Osterhase keiner und auch beim Weihnachtsmann nicht. 
Für einen Atheisten sind die aber genau so Fabelwesen wie die Götter.

Selbst wenn man davon ausgeht, dass es einen wahren Gott gibt, dann ist es nur einer unter vielen und die Wahrscheinlichkeit, an den richtigen Gott zu glauben, ist äußerst gering. Der logische Schluss wäre, dass man wahrscheinlich den falschen Gott anbetet.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Der Großteil der Christen glaubt aber an eine Hölle.

Das mag sein, aber die Frage war, ob es dazu Bibelstellen gibt. Mehr interessiert hierbei nicht.

Ja, aber für Juden ist das der Samstag. In Europa ist es der Sonntag.

Was auch ein Tag pro Woche ist. Für die Juden ist der Samstag der 7. Tag der Woche, bei uns zählt der Sonntag als der 7. Tag der Woche, es kommt immer nur darauf an, ab wann man zählt. Zudem beginnt der Tag für die Juden nicht um Mitternacht oder am Morgen, sondern am Abend. So beginnt also der Sabbat für die Juden genau genommen am Sonnenuntergang des Freitags.

Das Gebot dass man keine Falschaussage treffen soll bezieht sich einzig und allein darauf. In manchen Bibelübersetzungen steht es sogar noch klarer, weil darin beispielsweise steht Du sollst nicht falsch Zeugnis reden, wider Deinem Nächsten. Nicht auf eine Notlüge oder sonst etwas. Wo kann man denn eine Falschaussage machen? Im Privatleben wohl kaum, sondern vielmehr gilt dies insbesondere vor Gericht.

Beim Ehebruch kommt es auch drauf an. Im Matthäusevangelium steht dazu:"Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.". Nach dem Maßstab ist Ehebruch auch etwas ganz Normales und nur menschlich, denn welcher Mann schaut nicht hin und wieder einer hübschen Frau hinterher?

In seinem Herzen heißt es da, das bedeutet nicht, dass er die Tat begangen hat, sondern dass er gewissermaßen mit dem Gedanken gespielt hat. Das ist schon ein Unterschied. Christus hat nicht gesagt, dass der Gedanke und die Tat gleichbedeutend sind, sondern nur eben das, was er gesagt hat, und da sollte man sich an die genauen Worte halten, weil man sonst die Aussage verfälscht.

Wenn man sich auseinandergelebt hat und nur noch auf dem Papier verheiratet ist, finde ich es auch nicht schlimm, sich schon mal eine Andere zu suchen, die Ehe ist eh schon gescheitert.

Wenn man sich auseinander gelebt hat, kann man sich auch scheiden lassen, es sei denn man versucht die Beziehung wieder zu kitten. Eine Scheidung wäre in diesem Sinne kein Ehebruch. Das trennt auch Christus laut der Bibel deutlich voneinander.

Neid und Missgunst sind auch ganz normale menschliche Empfindungen. man kann sie verleugnen, aber davon gehen sie nicht weg.

Man kann sie auch verdrängen, und dadurch nimmt man sie nicht mehr bewusst wahr.

Wer kennt nicht dieses Gefühl das man hat, wenn jemand was bekommt das eigentliche einem selbst zusteht? Oder wenn andere Leute einfach schöne Dinge haben, die man selbst gerne hätte?
Das kennt doch jeder und das ist auch ganz normal. 

Vermutlich, aber das bedeutet nicht, dass es keine Möglichkeit gibt, eine solche Sichtweise zu überwinden, indem man entsprechende Empfindungen verdrängt.

Ich halte es allerdings für falsch, sie zu unterdrücken, wie es in vielen Religionen gepredigt wird.

Würde man die Triebe nicht unterdrücken käme man genau dorthin, wo Anarchie herrscht und niemand mehr sicher ist. Gesetze dienen ebenfalls dazu, die Menschen dazu anzuhalten, ihre Triebe zu unterdrücken und mehr geschieht durch Religionen und ihre Gebote auch nicht.

So ist es auch mit dem Sexualtrieb. Der ist evolutionär bedingt und sehr stark.

Der Trieb an sich mag stark sein, aber er ist nur so stark, wie man es selbst zulässt. Würde ich mir täglich oder zumindest alle paar Tage Pornos oder Nacktbilder reinziehen, würde ich vermutlich täglich oder zumindest alle paar Tage entweder Sex wollen oder SB betreiben. Solange ich jedoch auf diese visuellen Eindrücke und entsprechende Gedanken verzichte, komme ich aber gar nicht erst in die Situation, dass ein Anreiz zu einer solchen Tat vorhanden ist. Manch einem mag es schwerer fallen, was besonders dann der Fall ist, wenn sich so jemand in einer entsprechenden Sucht befindet.

Solche Vorschriften laufen am ende nur darauf hinaus, dass man sich selbst quält.

Oder sein Leben durch eine bessere Form der Freude bereichert, die nicht so kurzfristig ist, sondern von Dauer. Es kommt auf die Perspektive an. Für manches braucht man die Erfahrung, um zu erkennen, was eigentlich besser ist.

...

Kommentar von JTKirk2000 ,

...

Ich finde es merkwürdig, dass man in Bezug auf Götter sehr oft auf diese Meinung trifft. Beim Osterhasen oder dem Weihnachtsmann tendieren fast alle Erwachsenen dazu anzunehmen, dass diese nicht existieren, dabei ist deren Existenz gleichermaßen unbelegt und unwiderlegt wie die der Götter.

Dir ist aber schon klar. dass es da den Unterschied gibt, dass die Vorstellungen des Osterhasen und des Weihnachtsmannes, um Deine Beispiele aufzugreifen einen direkten existenziellen Zusammenhang mit der uns bekannten Raumzeit haben und damit falsifizierbar sind und entsprechend widerlegt wurden. Bei Gott verhält sich das anders. Wenn die Schöpfung durch Gott entstanden ist, so musste er eine gewisse Reife erreichen, um die Schöpfung erschaffen zu können. Dies war nicht in der uns bekannten Raumzeit möglich, da diese erst mit der Erschaffung dieses Universums begann. Daher kann dieser Gott auch nicht aus dem Beobachtungshorizont der uns bekannten Raumzeit durch Beweise bestätigt noch widerlegt werden.

Der logische Schluss wäre, dass man wahrscheinlich den falschen Gott anbetet.

Deshalb gibt es überhaupt erst die Streitereien zwischen den Religionen, weil zu viel interpretiert wird.

Wenn ich nach dem gehe, was in der Bibel steht und was demnach Christus gelehrt haben soll, dann kann nur derjenige wirklich demnach der richtige Gott sein, welcher einem tatsächlich dieselben Werte nahe legt. Selbst einige, die bei seiner Hinrichtung dabei waren und mit dem Judentum nichts zu tun hatten erkannten, dass er der Sohn Gottes war - zumindest steht das so in der Bibel. Wenn dem so sein sollte, sollte er dann nicht gewusst haben, was die eigentlichen Interessen und die eigentliche Lehre Gottes war?

Kommentar von Giustolisi ,

Das mag sein, aber die Frage war, ob es dazu Bibelstellen gibt. Mehr interessiert hierbei nicht.in der Ausgangsfrage steht nichts davon und eigentlich ist es auch nicht von Belang. Die menschen haben sich zu ihrem Glauben schon immer irgendwas dazu gedichtet, so auch die Christen. Die hätten sich auch fragen können, ob zu diesem Jesus was im alten Testament steht. Haben sie nicht getan, sie haben einfach noch ein paar Geschichten erfunden, wahrscheinlich, um einen Prediger oder eine rein fiktive Person als den im alten Testament prophezeiten Messias da stehen zu lassen. 
Die Hölle wird vielleicht nicht in der Bibel explizit erwähnt, aber eben in anderen christlichen Schriften.

Man kann sie auch verdrängen, und dadurch nimmt man sie nicht mehr bewusst wahr.
Nicht mehr bewusst, aber sie sind noch da und werden irgendwann zum Problem. Frag einen Psychologen, Verdrängung ist nicht gut.

Vermutlich, aber das bedeutet nicht, dass es keine Möglichkeit gibt, eine solche Sichtweise zu überwinden, indem man entsprechende Empfindungen verdrängt.Nochmal, frag mal einen Psychologen, was die Verdrängung von Empfindungen anrichten kann

Würde man die Triebe nicht unterdrücken käme man genau dorthin, wo Anarchie herrscht und niemand mehr sicher ist. Gesetze dienen ebenfalls dazu, die Menschen dazu anzuhalten, ihre Triebe zu unterdrücken und mehr geschieht durch Religionen und ihre Gebote auch nicht.Du hast es nicht verstanden. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Unterdrücken, dem unkontrollierten Ausleben und dem kontrollierten Ausleben von Trieben. Ich plädiere für Letzteres, unsere Gesetze sollen auch letzteres bezwecken. 

Lass es mich mit einem Beispiel erklären:
Ein hormonüberfluteter Jugendlicher sieht auf der Straße eine schöne Frau, mit der er gerne Sex hätte.

Nun könnte er diesen trieb einfach ausleben und sie auf der Stelle bespringen, was ich nicht befürworten würde, denn es wäre die von dir beschriebene Anarchie.

Statt dessen geht ein normaler Jugendlicher heim zum Wichsen. Der Trieb wurde kontrolliert ausgelegt, niemandem wurde geschadet, keine Anarchie.

Er könnte auch versuchen, den Trieb zu unterdrücken. Damit würde er sich nur quälen und es wäre niemandem geholfen. Das ist unnötig und auch schädlich, wenn man die psychischen Spätfolgen betrachtet.  

Der Trieb an sich mag stark sein, aber er ist nur so stark, wie man es selbst zulässt. Eben nicht.

Würde ich mir täglich oder zumindest alle paar Tage Pornos oder Nacktbilder reinziehen, würde ich vermutlich täglich oder zumindest alle paar Tage entweder Sex wollen oder SB betreiben. Solange ich jedoch auf diese visuellen Eindrücke und entsprechende Gedanken verzichte, komme ich aber gar nicht erst in die Situation, dass ein Anreiz zu einer solchen Tat vorhanden ist.Damit beraubst du dich nur schönen Momenten und davon hat doch niemand was. Außerdem sind die reize einfach in unserer Umwelt. Werbung, andere Menschen, Medien, überall trifft man auf sexuelle Reize.

Oder sein Leben durch eine bessere Form der Freude bereichert, die nicht so kurzfristig ist, sondern von Dauer. Welche bessere Form der Freude soll das sein?

Dir ist aber schon klar. dass es da den Unterschied gibt, dass die Vorstellungen des Osterhasen und des Weihnachtsmannes, um Deine Beispiele aufzugreifen einen direkten existenziellen Zusammenhang mit der uns bekannten Raumzeit haben und damit falsifizierbar sind und entsprechend widerlegt wurden. Auf die Erklärung bin ich gespannt. Noch hat es niemand geschafft, den Weihnachtsmann zu widerlegen. Wie widerlegt man die Existenz des Weihnachtsmanns?

Wenn die Schöpfung durch Gott entstanden ist, so musste er eine gewisse Reife erreichen, um die Schöpfung erschaffen zu können. Dies war nicht in der uns bekannten Raumzeit möglich, da diese erst mit der Erschaffung dieses Universums begann. Daher kann dieser Gott auch nicht aus dem Beobachtungshorizont der uns bekannten Raumzeit durch Beweise bestätigt noch widerlegt werden.
Das wirft zwei Frage auf. 

Erstens:
Wie ist Gott entstanden, wenn nicht zusammen mit dem Universum?

Zweitens:
da dieser Gott auf unsere Raumzeit Einfluss nehmen soll, ließe er sich durch die Auswirkungen seines Handelns nachweisen. 

Deshalb gibt es überhaupt erst die Streitereien zwischen den Religionen, weil zu viel interpretiert wird.Würde gar nicht interpretiert und alles wörtlich genommen, hätten wir deutlich mehr Streitereien, denn es existieren verschiedene Schriften mit widersprüchlichem Inhalt und Passagen, die einen eher unhöflichen Umgang mit ungläubigen und Andersgläubigen nahelegen.
Es würde damit enden, dass sich die Anhänger der verschiedenen Religionen die Köpfe einschlagen.

Kommentar von Giustolisi ,

Wenn ich nach dem gehe, was in der Bibel steht und was demnach Christus gelehrt haben soll, dann kann nur derjenige wirklich demnach der richtige Gott sein, welcher einem tatsächlich dieselben Werte nahe legt. Das ist zirkuläre Logik. Du glaubst, dass nur der Gott der richtige Gott ist, der das nahe legt, was dein Gott nahelegt, was er laut deinem heiligen Buch nahe legt. Das glaubst du, weil es in deinem heiligen Buch steht, das natürlich von deinem Gott und seinen lehren handelt. 
Ein astreiner Zirkelschluss.

Andere menschen gehen von anderen schriften aus, deren Richtigkeit eben so wenig belegt ist. Wie kann man da nur behaupten, die richtige Schrift zu haben? genau das führt ja zu Streit.

Mehrere behaupten was Anderes, keiner kann beweisen, dass er Recht hat, aber jeder nimmt für sich in Anspruch, Recht zu haben.

Eine gute Basis für viel Zoff.

Kommentar von Fantho ,

Gute Menschen brauchen keine Strafe oder Belohnung, um sich richtig zu verhalten.

Woran ist denn Deiner Meinung nach ein guter Mensch zu definieren?

Des Weiteren: Weshalb gibt es noch das deutsche Strafgesetz oder die StVgO, wenn doch alle Menschen anständige Bürger und rücksichtsvolle Autofahrer sind?

Merkst Du was?

Gruß Fantho

Kommentar von Giustolisi ,

Woran ist denn Deiner Meinung nach ein guter Mensch zu definieren?Ein guter Mensch handelt nach dem moralischen Konsens der Gesellschaft, in der er lebt.

Des Weiteren: Weshalb gibt es noch das deutsche Strafgesetz oder die StVgO, wenn doch alle Menschen anständige Bürger und rücksichtsvolle Autofahrer sind?
Ich habe nie behauptet, dass sich die Menschen ohne Strafe an die Gesetze halten würden.
Ich wollte aber eigentlich auf die Gebote hinaus. 

Komischerweise hindern die Gebote ihrer Religion die Gläubigen nicht daran Straftaten zu begehen, obwohl sie zusätzlich zu der weltlichen Strafe noch eine zusätzliche Strafe nach ihrem Tod zu befürchten haben und eine Belohnung wartet, wenn sie sich an die Regeln halten. Ihre Motivation zur Gesetzestreue müsste also eigentlich größer sein, als bei einem Atheisten.

Dennoch werden sie nicht weniger straffällig, sondern eher noch mehr, was aber auch daran liegen kann, dass der religiöse Glaube in den in einkommensschwachen Schichten und unter weniger intelligenten Menschen verbreiteter ist.

Antwort
von DerBuddha, 43

nööööö, warum auch?........es gibt ihn ja nicht........... die märchen im monotheismus sind aus anderen religionen und mythen geklaut, umgeschrieben, verfälscht und somit nicht real...........:)

WANN soll dieser tag eigentlich sein?............ WIESO hofft ein "allwissender" eigentlich darauf, was er schon längst weiß dass sich der mensch nun mal so entwickelt wie er sich entwickelt?...............

es gibt nur einen "jüngsten" tag, dass ist der moment, wenn die sonne ihren kraftstoff aufgebraucht hat und dann dass gesamte sonnensystem MIT allen dann lebenden und eventuell gläubigen wesen in den tod reisst............aber DASS hat NICHTS mit einer märchenfigur zu tun, sondern ist ein natürlicher ablauf, der durch naturgesetze bestimmt wird...............:)

Antwort
von JustNature, 74

Das Geschäftsmodell der Religionen ist, uns zu bezichtigen, wir hätten "Sünden". Und dann empfehlen sie sich selbst als kostenpflichtige Dienstleister, um diese Sünden wegzuwaschen.

Daß man damit vor 2000 Jahren Menschen beeindrucken konnte, ist noch verstehbar. Aber wenn heute noch Leute aus Gottesfurcht die Religionen mästen, ist das unbegreiflich einfältig.

Antwort
von AaronMose3, 57

Niemand rettet uns, außer wir selbst. Niemand kann und niemand darf das. Wir müssen selbst den Weg gehen.

Buddha

Antwort
von Siggy, 89

Es gibt so viele Religionen in der Welt. Was in der einen verherrlicht wird, ist in der anderen eine Sünde. Es gibt, es gab und es wird keinen Gott geben, der den Mist, den er gebaut hat (er lässt ja trotz seiner Allmacht Sünden zu und prüft die Menschen, obwohl er als Allwissender das Ergebnis kennen müsst) verzeihen muss und kann.

Antwort
von Meatwad, 45

Welcher Gott sollte das denn sein? Wer sind denn "wir? Und was sollte er "uns" vergeben?

Antwort
von DerOnkelJ, 80

Ich werde mal sehen wem ich vergeben werde..

Einigen bestimmt.. aber nicht allen...

Antwort
von stoffband, 37

Jeder erlebt seinen eigenen jüngsten Tag. Es ist nicht so das die ganze Menschheit auf einmal dran glauben muss. Es kann zur jeder Zeit passieren das Gott  jemand zu sich holt. Wer gut gelebt hat erlebt dieses Leben als was schönes wenn er erscheint, aber es gibt leider auch die Hölle. Dort werden die für länger Zeit gebunden die nicht Gott sondern Satan anbeten. Nicht nur mit Worten sondern hauptsächlich mit Taten. Es lohnt sich Gott an seiner Seite zu haben.

Antwort
von Franek, 50

Lies einmal in der Offenbarung, dem letzten Kapitel der Bibel, nach :-)

Antwort
von 666Phoenix, 64

Warte es doch ab! Wirst schon sehen!

Kommentar von Abahatchi ,

oder auch nicht.

Antwort
von hummel3, 62

Sag erst mal  an welchen Gott du bei deiner Frage denkst.

Gott hat in den verschiedenen Religionen ganz unterschiedliche Erwartungen an seine Geschöpfe.

Kommentar von KaeteK ,

Allah ist es ganz bestimmt nicht, denn der kann keine Sünden vergeben...lg

Kommentar von gottesanbeterin ,

Gott hat überhaupt keine Religion.

Die verschiedenen Religionen sehen Gott unterschiedlich, haben unterschiedliche Erwartungen an ihn und beschreiben ihn unterschiedlich.

Antwort
von nowka20, 10

gott vergibt nicht, denn:

Jes 55,8-9

---8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

---9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Antwort
von Ferikkusu, 67

Dir ganz bestimmt nicht

Antwort
von Belruh, 66

Gott vergibt dir alles wenn du es so willst. Da es nach dem Tod keine Belohnung und keine Bestrafung gibt. Da gibt es nur die Erlösung vom Leid, und das ist das Nichts (die Nichtexistenz von etwas).

Antwort
von Sturmwolke, 63

Das kommt auf jeden einzelnen an - eine Generalamnestie gibt es nicht. Dazu ein paar Bibeltexte:

  • Jehova ist ein barmherziger Gott, der gerne vergibt, wenn ein Sünder von seinem verkehrten Lauf umkehrt:

(2. Mose 34:6, 7) 6 Und Jehova ging vor seinem Angesicht vorüber und rief aus: „Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, 7 der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“

(Lukas 15:7) 7 Ich sage euch, daß so im Himmel mehr Freude über einen einzigen Sünder sein wird, der bereut, als über neunundneunzig Gerechte, die der Reue nicht bedürfen.

(Kolosser 3:13) 13 Fahrt fort, einander zu ertragen und einander bereitwillig zu vergeben, wenn jemand Ursache zu einer Klage gegen einen anderen hat. So, wie Jehova euch bereitwillig vergeben hat, so tut auch ihr.

  • Wer möchte, daß Gott ihm vergibt, muß sich ehrlich bemühen, sein verkehrtes Verhalten zu ändern.

(Galater 6:7, 8) 7 Laßt euch nicht irreführen: Gott läßt sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten; 8 denn wer im Hinblick auf sein Fleisch sät, wird von seinem Fleisch Verderben ernten, wer aber im Hinblick auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. 

(Hesekiel 18:30-32) 30 ‚Darum werde ich euch richten, jeden gemäß seinen Wegen, o Haus Israel‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova. ‚Kehrt um, ja, kehrt euch ab von all euren Übertretungen, und laßt nichts sich als eine Ursache zum Straucheln für euch erweisen, die Vergehung verursacht. 31 Werft von euch all eure Übertretungen, mit denen ihr euch vergangen habt, und schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist, denn warum solltet ihr sterben, o Haus Israel?‘ 32 ‚Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova. ‚So bewirkt eine Umkehr, und bleibt am Leben.‘ “

  • Wer sein Leben nach dem Motto lebt "Ich mache was ich will und kurz vor dem Ende bereue ich dann", wird enttäuscht werden.

(Zephanja 2:2, 3) 2 Ehe [die] Satzung [irgend etwas] gebiert, [ehe der] Tag wie Spreu vorübergegangen ist, ehe die Zornglut Jehovas über euch kommt, ehe der Tag des Zornes Jehovas über euch kommt, 3 sucht Jehova, all ihr Sanftmütigen der Erde, die [ihr] SEINE eigene richterliche Entscheidung ausgeführt habt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Sanftmut. Wahrscheinlich könnt ihr am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden.

Antwort
von gottesanbeterin, 42

WIR sind diejenigen, die vergeben sollen; Gott vergibt sowieso fast alles.

Antwort
von SsJjLl, 95

Du kannst auch schon in diesem leben vergebung erlangen wen du mit Aufrichtigkeit darum bittet und mit ganzer kraft versucht nicht den selben fehler zu machen.

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