Wenn ich die Zeitung aufschlage, sehe ich nur Nachrichten die mit Geld zutun haben(kein Geld=furchtbar schlechte Nachricht), aber sind gesundheitliche , psychische,familiäre Probeleme nicht viel Schlimmer als all die finanziellen Probleme?

Ja, sind sie. Geld ist die Lust in abstracto, nach der man strebt, wenn die Fähigkeit, die Lust in concreto zu genießen, abgestorben ist.

weißt du...geld ist so unwichtig wenn man´s hat!

Ich denke es wird von allem was thematisiert, jedoch wird Geld sicherlich schon überschätzt!
gute frage. ich bin ziemlich arm, aber ganz zufrieden. ist aber alles nicht so toll, wenn man seine rechnungen nicht bezahlen kann oder eine woche ohne futter auskommen muss... waere schoen, wenn es noch co-ops gaebe, wo leute sachen austauschen- gegen materialien oder gegenleistungen. war in den siebzigern in. X

ja, können aber durch Geld entstehen. Und umgekehrt genauso.
Für den einzelnen villeich schon aber für den gesamten staat meiner meinung nach nicht

In unserer Gesellschaft ist Geld extrem wichtig (schau Dir die armen Hartz4-Empfänger an).
In Gegenden mit Selbstversorgung sieht das ganz anders aus.

einen an der Klatsche kann man ganz schnell OHNE Geld bekommen.
MIT Geld aber auch
Viele dieser Probleme resultieren erst aus der Armut. Geld ist den Leuten in Deutschland sehr wichtig und daher ist kein Geld zu haben auch etwas schlechtes

Alle die genannten Probleme sind schlimm. Priorität ist individuell! Mach Einzelfallprüfung! Gesundheitliche Probleme sind wohl die allerschlimmsten. Aber alle hängen irgendwie zusammen, bedingen sich sogar...

Es gibt zahlreiche Dokumentationen zu dem Thema, die jedoch alle zu ziemlich dem selben Schluss kommen. Profit ergibt sich immer aus Gegebenheiten die allgemein als schlecht zu bezeichnen wären. Mangel ist förderlich für den Wert eines Gutes. Wir fragen nicht, wo das Geld herkommt, oder woher es seinen Wert bekommt. Auch interessiert nicht lange was darauf abgebildet ist. Kritiker des Geldsystems sehen Geld als absolut sozial lähmend und den Religionen gleichzustellen. Geld hat zwar Fortschritt gebracht, aber nur um der Macht oder um des Geldes wegen. Es ist paradox durch und durch. Geld ermöglicht es Patente zu kaufen und zurückzuhalten, und somit den Fortschritt sparsam gewinnorientiert den Konsumenten zuzuführen. Auch bedeutet Geld immer Schuld. So wurde (vereinfacht ausgedrückt) das erste geschaffene Fiat-Money, wie Wirtschaftsmenschen unser Geld auch nennen, aus dem Nichts von einer Zentralbank geschaffen. Dieses Geld wurde dann gegen Staatsanleihen getauscht. Die Zentralbank verleiht also quasi das Geld, und setzt einen Zinssatz fest. Es zieht sich dann weiter durch verschiedene Banken die alle ihrerseits Zinsen erwarten für die Leihung des Geldes. Wird Geld also überschätzt? Oder unterschätzen wir den Einfluß des Geldes auf unsere Gesellschaft? Es gibt Menschen die behaupten, dass es ohne Geld und ohne Religion einfach nicht mehr nötig wäre Verbrechen zu begehen. Und so paradox das klingt, so lässt sich eine solche Welt denken.
interessant! DH