Frage von borgun04, 37

Wird Fisch basisch oder sauer verstoffwechselt?

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Expertenantwort
von Kajjo, Community-Experte für Medizin, 25
  • Das Gerede von saurem und basischen Stofwechsel ist grober esoterischer Unfug. Aus medizinischer und naturwissenschaftlicher Sicht entbehrt diese Theorie jeglicher Grundlage. Der pH-Wert des Körpers ist konstant und die Ernährung beeinflusst ihn nicht.
  • Proteine wie Fisch und Fleisch, Eier und Milchprodukte sind wertvolle Bestandteile der Ernährung.
Antwort
von Omnivore11, 28

diese verstoffwechslungs-Sache ist reinste Esoterik. Der Körper hat einen ph-Wert von 7,4, egal ob du einen sauren Apfel beißt oder sonst was isst.

Antwort
von Shiftclick, 29

Wie Fleisch ist Fisch eher säurebildend: http://www.balance-ph.de/basische_nahrungsmittel.html

Kommentar von Omnivore11 ,

Was für eine esoterische Seite!

Um effektiv zu entsäuern, ist die wichtigste Maßnahme, den pH-Wert des Körpers auf seinen idealen Wert einzupendeln.

Der pH-Wert des Menschen liegt bei 7,4 plus/minus 0,05. Egal was du futterst und wieviel....der Körper reguliert den pH-Wert ständig um 7,4.

Noch NIEEE, ich wiederhole: Noch NIEEEE hat ein Mensch übersäuert, weil er Fleisch, Milch oder sonst was gegessen hat.

Übersäuerung (also Azidose) sind schwere Stoffwechselerkrankungen, welche in den meisten Fällen erblich bedingt sind.

Dieser ganze Übersäuerungsquark ist reinste Ernährungsesoterik von pseudowissenschaftlichen Esoterikern!

Kannst du mir EINE einzige Person zeigen, die aufgrund von irgendwelchen Nahrungsmitteln nachgewiesenermaßen an Azidose erkrankte?

Und selbst WENN man an Azidose erkrankt, dann hilft nicht einfach Gemüse futtern. Sowas müsste ärztlich behandelt werden.

Wie kann man nur so einen esoterischen Pfeffer glauben? Viel schlimmer noch: Wie kann man nur so ei nen esoterischen Pfeffer in die Welt setzen?

Oh man...

Antwort
von MarcoPolo02, 7

Bei der Verstoffwechselung bestimmter Nahrungsmittel können in der
Tat saure oder basische Abbauprodukte entstehen, die das
Basengleichgewicht stören. Zur Erleichterung der Orientierung wurden für
Nahrungsmittel sogenannte PRAL-Werte vergeben, die deren Effekt auf den
Säure-Basen-Haushalt definieren.

Der PRAL-Wert steht für die „Potential renal acid load“, also
potentielle Säurebelastung der Niere und wird in Milliäquivalent pro 100
g Lebensmittel (mEq/100 g) angegeben. Danach werden Lebensmittel nach
ihrer potenziellen Säurebelastung der Niere eingeteilt. Der Wert gibt
also Aufschluss darüber, wie hoch die Säureausscheidung über die Niere
beim Verzehr von 100 g eines Lebensmittels ist. Er berücksichtigt auch
die Absorptionsrate von Mikronährstoffen im Darm, deren
Verstoffwechselung und die im Körper aus schwefelhaltigem Eiweiß
entstehende Säure. Werte mit einem negativen Vorzeichen sind der
Definition gemäß basenüberschüssig, da sie keine Säurebelastung
hervorrufen, Werte mit positiven Vorzeichen sind säureüberschüssig.

Demnach haben Käse, Fisch und Fleisch, aber auch Getreideprodukte
hohe positive Werte, weil sie Säurebildner sind. Obst- und Gemüse werden
basenbildend verstoffwechselt und weisen negative Werte auf (siehe
Tabelle).

Ausscheidungspflichtige Säuren entstehen beim Abbau schwefel- oder
phosphorhaltiger Verbindungen. Schwefel findet sich besonders in
schwefelhaltigen Aminosäuren (Cystein, Methionin), wie sie in tierischen
Proteinen wie Fleisch, Fisch und Milchprodukten vorkommen. Phosphor ist
z.B. in Erfrischungsgetränken („Softdrinks“) enthalten.

Quelle: http://www.saeure-basen-ratgeber.de/diagnose-behandlung/ernaehrung/

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