Frage von Mauzi1995, 440

Wird es wieder so wie in NS Zeiten?

Hallo ihr Lieben, ich werde jetzt etwas schreiben, das mich schon länger beschäftigt. Ich bin halb deutsch, halb arabisch, bin aber hier geboren. Ich spreche Deutsch wie jeder andere hier, habe Abitur gemacht und studiere. Seit geraumer Zeit fällt mir auf, dass die Leute immer schlechter auf den Islam zu sprechen sind. Angefangen mit den Medien, welche gegen den Islam hetzen und alle Moslems als gewalttätig hinstellen. Dann die USA mit ihrem "tollen" Donald Trump, der sowieso den Islam als Staatsfeind Nummer 1 sieht und sich über Merkels Flüchtlingspolitik aufregt. Ich habe so Angst, dass er Präsident wird. Außerdem dürfte doch bekannt sein, dass USA einen großen Teil der Schuld an der Flüchtlingskrise trägt. Ich lese mir oft Artikel im Internet durch und merke, wie sich der Hass schürt. Die meisten sind gegen Flüchtlinge und vergessen dabei, dass viele Deutsche (ca. 6 Millionen um genau zu sein) während des zweiten Weltkriegs selbst aus Deutschland geflohen sind. Manchmal frage ich mich was die Leute über mich denken, wenn sie mich auf der Straße sehen. Ich fühle mich in Deutschland nicht mehr sicher. Ich habe Angst, dass die AFD an die Macht kommt. Zeitweise überlege ich sogar wohin ich dann auswandern würde. Ich finde es gibt Parallelen zur NS Zeit und habe Angst, dass es wieder so wird. Was denkt ihr ?

PS: Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, natürlich bin ich auf der Meinung, dass kriminelle Leute nicht reingelassen werden sollten, egal aus welcher Kultur oder Religion. Jedoch habe ich einfach dass Gefühl, dass der Islam bewusst als schlecht dargestellt wird. So wie damals die Juden. Es macht mir einfach Angst wie ich sehe, dass so etwas bei so vielen Leuten auf Zustimmung stößt. Liebe Grüße

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Geschichte, 75

Sei(t) geraumer Zeit fällt mir auf dass die Leute immer schlechter auf den
Islam zu sprechen sind. Angefangen mit den Medien , welche gegen den
Islam hetzen und alle Moslems als gewalttätig hinstellen.

Ich glaube, dass du das zu einseitig siehst. In Deutschland sind alle vernünftigen Menschen nicht "immer schlechter auf den
Islam zu sprechen
", sondern sie sehen den Islam allenfalls kritisch und fragen sich besorgt bzw. versuchen zu verstehen, wie es Menschen geben kann, die ihn als Alibi für Zerstörung, Gewalt und Mord missbrauchen, z. B. der sog. IS oder andere Terroristen, z. B. die Mörder in Paris. Damit wären wir auch schon beim Hauptproblem: nicht dem Islam, sondern den Menschen, die sich geistig verirren und zu Verbrechen hinreißen lassen. Darüber berichten die Medien, denn ihre Aufgabe ist es, den Bürgern in Deutschland Informationen zu geben. Keineswegs wird "gegen den Islam" gehetzt, auch werden nicht "alle Moslems als gewalttätig" hingestellt! Hetzer gibt es natürlich in Deutschland, die pauschal alle Moslems über einen Kamm scheren und nicht differenzieren können, auch einige rechtsextreme Medien. Aber das sind Minderheiten! Im Grunde pauschalierst du mit deiner Aussage, die ich oben zitiert habe, auch, liebe Mauzi, und du siehst also, wie schnell das gehen kann.  ;-)

Dann die USA mit ihrem "tollen" Donald Trump der sowieso den Islam als Staatsfeind Nummer 1 sieht und sich über Merkels Flüchtlingspolitik aufregt. Ich habe so Angst dass er Präsident wird.

Deine Sorge ist berechtigt und wird von vielen Menschen geteilt. Das amerikanische Volk und ihr Staat sind ein großer Unsicherheitsfaktor in der Welt geworden und für viele Untaten verantwortlich.

 Die meisten sind gegen Flüchtlinge ...

Auch das ist nicht richtig. In Deutschland schauen viele Menschen mit großer Besorgnis auf die vielen Flüchtlinge, die nach Europa und ins Land kommen. Sie tun das nicht, weil sie grundsätzlich gegen Flüchtlinge eingestellt wären, sondern weil sie große Sorgen haben, ob unsere Politiker in der Lage sind, die Probleme, die sich mit der Flüchtlingsbewegung stellen, auch bewältigen zu können.

Mamchmal frage ich mich was die Leute über mich denken wenn sie mich auf der Straße sehen. Ich fühle mich in Deutschland nicht mehr sicher. Ich habe Angst dass die AFD an die Macht kommt.

Wenn du es mir nicht verübelst, dann gehe ich davon aus, dass die Leute, die dir begegnen, über dich denken, dass du ein bildhübsches Mädchen bist, klug aussiehst und sich dein Freund glücklich schätzen kann!  :-))

Du bist sicher in Deutschland! Die AfD hat keine Chance, "an die Macht" zu kommen. Lasst sie doch in einige Parlamente einziehen! Ihre Dummheit und schlechte Gesinnung können sie auf Dauer nicht verbergen. Der Wähler merkt das, wird der AfD mehr und mehr Stimmen entziehen und auch diese Rechtsextremisten, wie schon andere zuvor, bis zur politischen Unschädlichkeit marginalisieren. In dieser HInsicht war und ist auf die Mehrheit der deutschen Wähler Verlass!

Liebe Mauzi, du solltest zwar, wie du es tust, weiterhin mit wachen Augen durch's Leben gehen, aber dir nicht zuviele Sorgen machen! Die Nazizeit ist Geschichte, sie wird sich auch nicht wiederholen. Trage mit dazu bei, dass in deiner Heimat Deutschland die dummen und irregeleiteten Menschen nichts zu sagen haben. Du studierst, also nutze deinen Informationsvorsprung und deine Intelligenz, um Menschen, denen du in deinem Leben begegnest und die sich geistig verirrt haben, auf die Sprünge zu helfen und ihnen einen Ausweg aus ihrer Verirrung zu eröffnen, indem du sie aufklärst.

MfG

Arnold

Antwort
von stine2412, 37

Mauzi, ich bin eine Zeugin Jehovas und habe 5 Söhne. Ich stelle mir auch oft "the worst case" vor; ich habe meine Jungens nicht für die Kriege anderer Personen geboren und großgezogen. Mich von meinen Söhnen zu trennen, wäre für mich sehr schmerzlich, aber in einem zukünftigen Nazi-Staat möchte ich sie nicht sehen. Jedoch.....

Nenne mir ein Land, wo die Rechten nicht gewinnen. Vor Jahren wurde schon gewarnt, dass die Welt im Begriff ist, sich nationalistisch zu entwickeln, trotz Globalisierung und vieler Übereinkommen. Schau dir Europa an - jeder ist sich selbst der Nächste. Man hat die EU gegründet, um Frieden auf diesem Kontinent zu haben und auch anderen Chancen zu bieten. Es klappt vorne und hinten nicht. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer.

Du siehst, wie alle anderen in der Welt auch, dass viel Unruhe vom Islam ausgeht, obwohl einige sagen, der Islam sei eine friedliche Religion. Aber die Realität sieht anders aus und deshalb fürchten sich  viele vor dem Islam, er ist ihnen zu undurchsichtig. Menschen wie du, die unsere Sprache sprechen und auch so leben wie wir, werden eigentlich voll akzeptiert.

Wie ich schon schrieb, bin ich eine ZJ, habe daher ein etwas anderes Bibelverständnis als meine Landsleute (viele von ihnen sind gar nicht mehr religiös). Nach der Aussage der Bibel werden sich die Weltverhältnisse seeehr verändern und sie spricht davon, dass diejenigen, die sich davor verbergen wollen, keinen sicheren Bergungsort finden werden. Sie werden "ihr Gold und ihr Silber auf die Straße werfen, weil sie es nicht essen können!" Aber all diese Dinge müssen geschehen, damit Gott sein Versprechen einlösen kann, aus dieser Erde wieder ein Paradies  zu machen. Bis dahin werden wir wohl noch einiges erleben.

Fazit: Es sieht nicht so gut aus mit der Zukunft und es wird schlimmer - am Ende des Tunnels ist aber schon das helle Licht der Hoffnung für alle friedlichen Menschen, die in dieser versprochenen Zeit leben wollen.

Antwort
von vogerlsalat, 181

Ich geb dir da vollkommen recht und hoffe, dass es nicht so wird, ist leider in Ö und im restlichen Europa nicht viel anders.

Antwort
von chog77, 133

In Deutschland gibt es jede Menge Leute - die nicht ausländerfeindlich sind und nicht rechts wählen werden. Es wird in den Medien jedenfalls viel zu viel von radikalem Islamismus und Salafismus berichtet und meiner Meinung nach zu wenig, von modernen säkularen Muslimen, die weder gewaltbereit noch gefährlich sind. 

Ich glaube, da kommt euch seit langem kulturell in Deutschland integrierten Muslimen eine gewaltige Ausgabe zu. Zeigt mit euer Lebensweise und distanziert euch ganz klar von den Strömungen des Islams, die die Würde anderer Menschen mit Füßen treten (IS, Taliban, Kinderehen, Ehrenmorde, religiös motivierter Terror). Als Menschen mit islamischen Wurzeln ist Zivilcourage gefordert, macht den Mund auf und distanziert euch von dieser radikalen Form des Islams. Ich bin kein Moslem, kenne aber viele. Nicht einer davon heißt die Gräueltaten der letzten Jahre gut.

Ich denke, es gibt durchaus Deutsche, die für Menschlichkeit plädieren und nicht alles schwarz weiß sehen.

Kommentar von Viktor1 ,
Es wird in den Medien jedenfalls viel zu viel 
von radikalem Islamismus und Salafismus
berichtet

Warum wohl ? Weil er täglich viele Menschen ins Unglück stürzt und ermordet.

zu wenig, von modernen säkularen Muslimen, die 
weder gewaltbereit noch gefährlich sind. 

Dazu gibt es doch gar keinen Handlungsbedarf da wir dies von jedem zivilisiertem Menschen erwarten.

Die Muslime könnten aber selbst was tun, indem sie eben diese Verbrechen stärker verurteilen, die in ihren Reihen ächten, welch zu Gewalt und Hass aufrufen und Kämpfer für den IS rekrutieren, auch hier in Deutschland.
Aber davon nur wenig oder nichts.
Sogar hier auf dieser Plattform haben sich schon Muslime mit Hass
gegen Ungläubige geäußert - warum nicht gegen muslimische Verbrecher. Warum sagen sie nicht deutlich, daß diese bei ihrem Selbstmordattentat in die Hölle (für immer) fahren statt ins Paradies der Lüste ? Ist da doch verdeckte Zustimmung vorhanden ?
Es gibt unzählige Ethnien in Deutschland, welche nicht hinterfragt werden. Es ist wohl mal wieder in, mit dem Finger auf Deutschland zu zeigen wie es die Fragestellerin  selbstgerecht tut.
Wir, oder die Medien haben das negative Bild, mit dem der "Islam"
(das sind nun mal alle die in dessem Namen Verbrechen begehen - oder dazu schweigen) sich präsentiert erfunden.
Die Parallelen welche die Fragestellerin zur NS-Zeit sehen will sind einfach eine Unverschämtheit. Da kommt keine Sympathie auf wenn sie sich als Muslimin äußert.

Kommentar von Mauzi1995 ,

Also ich bin erstens mal nicht die einzige die Parallelen sieht. Letztens hat sich ein Widerstandskämpfer aus NS Zeiten in einem Interview dazu geäußert  welcher sich auch ernsthafte Sorgen macht. Ich sage nicht dass es nicht wahr ist dass es schon Leute gab die sich "Moslems" genannt haben und "im Namen Allahs" Menschen ermordet haben. Natürlich ist das negativ. Es geht darum wie und vor allem wie oft darüber berichtet wird wo es doch auf der Welt bestimmte Menschen gibt die viel mehr Menschen in den Tod reisen als ein paar radikale Irre. Ich zeige nicht mit dem Finger auf Deutsche nur ist es mir aufgefallen da ich in Deutschland lebe. Das gleiche fällt mir aber auch in den USA und anderen Ländern auf. 

Kommentar von Viktor1 ,
Also ich bin erstens mal nicht die einzige die 
Parallelen sieht.

Nur weil es noch andere Spinner gibt, welche ohne konkreten Hintergrund gegen Deutschland hetzen ist deine Unverschämtheit nicht entschuldigt.

Es geht darum wie und vor allem wie oft darüber 
berichtet wird wo es doch auf der Welt bestimmte
Menschen gibt die viel mehr Menschen in den
Tod reisen als ein paar radikale Irre

Es wird immer schlimmer mit deiner Argumentation. Merkst du nicht wie du dich da diskreditierst ? Willst du hier die großen Verbrechen mit zig-tausenden von Toten und Millionen Flüchtlingen relativieren, ein paar Irren zuweisen (sogar in  Deutschland mehrere tausend Deutsche !!) und dem die Verbrechen anderer gegenüber stellen, welche ebenso von der Medien, den Deutschen verurteilt werden ?
Es ist haargenau diese Gesinnung welche du hier präsentierst,
welche Menschen hier gegen Muslime und den Islam aufbringt.
Übrigens - damit du nicht weiter in die falsche Richtung schlägst,
ich hatte schon vor 50 Jahren muslimische Freunde, und das war damals nicht selbstverständlich.Ich schätze alle Menschen guten Willens, egal woher sie kommen. Du scheinst nicht dazu gehören zu wollen, sonst hättest du dir vorher überlegt wo unser aller Gegner zu suchen ist - hier bei denen welche Terror und Gewalt in die Welt bringen wollen und nicht die, die darüber berichten oder davor Angst haben. Und die haben auch viele Deutsche..

Kommentar von realsausi2 ,

Ich stimme Dir voll und ganz zu, aber...

Ich glaube, da kommt euch seit langem kulturell in Deutschland integrierten Muslimen eine gewaltige Ausgabe zu.

... das ist zu kurz gesprungen. Es ist ebenso unsere Aufgabe als Deutsche hier Flagge zu zeigen und den unmenschlichen Hetzern entgegen zu treten. Wir sollten uns dabei an der Seite all deren verstehen, denen die Menschlichkeit wichtiger ist als Ideologie.

Antwort
von Omnivore08, 116

Außerdem dürfte doch bekannt sein, dass USA einen großen Teil der Schuld an der Flüchtlingskrise trägt.

Das stimmt!

Ich finde es gibt Parallelen zur NS Zeit und habe Angst dass es wieder so wird. Was denkt ihr ?

Das halte ich für übertrieben! Zu NS-Zeiten wurden Grundrechte abgeschafft, was zu heutigen Zeit gar nicht so einfach möglich wäre.

Davon abgesehen, kann ich jede Religion nicht leiden. Völlig egal ob Jüdisch, christlich, islamisch, bhuddistisch oder was weiß ich

Antwort
von Caedus, 178

Ja, es gibt Parallelen zur NS-Zeit.. leider.

Die AfD wird jedoch niemals die mächtigste Partei in Deutschland, auch wenn es vielleicht so scheint.

Ich sage mal so: Wer nicht will, dass die Geschichte sich wiederholt, muss etwas dafür tun & dagegen ankämpfen durch Demonstrationen etc.

Kommentar von Viktor1 ,
dafür tun & dagegen ankämpfen durch 
Demonstrationen etc.

Du meinst gegen des IS und seien Sympathiesanden  hier in Deutschland. Wenn diese nicht wären und soviel Unterstützung bekämen auch von Muslimen hier in Deutschland, hätten wir das Problem nicht. Aber was sollen Demos bewirken - wer von denen läßt sich da beeindrucken ? Die Muslime hier in Deutschland müssen sich selber gegen die Verbrecher in ihren Reihen wenden und uns hier den "wahren" Islam glaubhaft machen. Wir Deutsche sind doch lernfähig- oder ? Aber es muß auch was kommen, was überzeugt.

Kommentar von Caedus ,
Wir Deutsche sind doch lernfähig- oder ?

Naja, anscheinend allgemein die rechten Idioten nicht.

Kommentar von paulklaus ,

Die Deutschen waren noch NIE LERNFÄHIG, wie die letzten Jahrhunderte (!!) deutscher und europäischer Geschichte immer und immer wieder zeigen !!

pk

Antwort
von Jokerghost, 18

Hahahaha chlliex Allah ist immer bei dir calm down leb dein Leben Hau paar aschisten mit F auf s maul tu was dir spaß macht und dann wenn du merkst ohndas war Böse musst du es vor Gott bereuen. Was die Politik angeht nun ja der Devil hat da schon ein wörtchen mitzureden. Also ist es garnicht verwunderlich das es läuft wie es läuft. Die Deutschen sind Außerdem viel zu stolz die AFD zu wählen das ist nur gmeiner Trick von den Politikern welcher darin besteht alle partein zuzulassen alle meinungen abzudecken und dadurch möglichs viele Gesamt Stimmen für die Gewinnerpartei abzusahnen. Wenn du schlaub bist lässt du das wählen sein nicht vergessen Wählen ist ein Gewaltverbrechen gibts ein schönes video auf youtube

Kommentar von Mark1616 ,

Interessant wie viel unsinniges Gebrabbel du in sovielen verschiedenen Themen von dir zu geben hast. ;)

Kommentar von Jokerghost ,

Das ist schon Lustig wie ein Mensch in so kurzer Zeit so viel Unsinn verbreiten kann aber wen interessiert das den schon.

Antwort
von Laury95, 88

Wenn man sich mal eingehend mit den Zielen und der Struktur der AFD befassen würde (nicht das, was in den Medien erzählt wird), dann bräuchte man auch keine Angst vor einer "Machtergreifung" (lol) der AFD zu haben!

Kommentar von Mauzi1995 ,

Mich hat einfach nur verwundert dass so eine Partei immer mehr Zuspruch findet. In Relation ist es vlt gering aber allgemein war ich doch sehr erschrocken was ich alles so im Internet gelesen habe :/

Kommentar von Laury95 ,

Ja, viele benutzen Pegida und AFD für ihre rechten Züge und zeigen dies ja auch bei Demonstrationen. Aber in der Zeitung hört sich das so an, dass alle 5000 Demonstranten Körperverletzung begehen oder anderweitig straffällig werden. Ich bin auch für ein Verbot der NPD, vor denen müsste man eher "Angst" haben, dass die so viel Zuspruch bekommen, weil man ja schon auf deren Homepage deutlich ihre rechtsradikalen Ziele lesen kann (Aufteilung der Schüler in Klassen Ausländer und "Ariier", Studienplätze sollen zuerst an Deutsche vergeben werden) Da kommt einem die AFD mit ihrer Einschränkung des Asylrechts schon ein wenig lächerlich vor ^^

Kommentar von furkansel ,

Der Unterschied zwischen der NPD und Afd ist doch der, dass die NPD eine reine faschistische Partei ist und in der Afd unterschiedliche Gruppen, darunter eben auch viele Nazis vertreten sind. Die Partei ist zwar nicht durchweg, aber in vielen Teilen rechtsradikal.

Antwort
von Schuhbach97, 142

Nein, das sehe ich nicht so! Man kann die AfD jetzt auch nicht wirklich mit der NSDAP vergleichen...

Kommentar von xsmipers ,

Klar die Afd sind gegen alle Ausländer! Sie werden ihr Gesicht zeigen wenn sie ins Parament kommen

Kommentar von Schuhbach97 ,

Die AfD wird nicht ins Parlament kommen, die Union würde nie mit der AfD eine Koalition bilden. Und selbst wenn, müsste sie spätestens dann einen gemäßigteren Kurs fahren, ihr jetziges Auftreten rührt auch einfach daher, um durch den Populismus möglichst viele Wählerstimmen zu erzielen. 

Antwort
von Agentpony, 59

Was Du siehst, ist nicht ein Wiederaufkommen der NS-Zeit, sondern das Resultat von 40 Jahren verfehlter Integration. 

Das liegt zum einen an der Unfähigkeit unserer Politik der letzten Jahrzehnte, die konsequent ignoriert hat, daß Deutschland ein Einwanderungsland ist, und ebenso konsequent ignoriert hat, das Multikulti nur mit einem grundlegend klaren, gemeinsamen Volksgedanken sein darf. Plötzlich schreien die Politiker nach Zuwanderung kanadischer Art, als wenn das jetzt was total revolutionär Neues wäre.

Das liegt aber zum Anderen daran, daß insbesondere muslimische Zuzüglinge es bisher in der Masse nicht geschafft haben, sich erfolgreich zu integrieren. Denn integrieren heißt nicht, hier einen Job zu haben und die Kinder an die Schule zu schicken. Integrieren heißt, daß sich spätestens die hier geborenen Kindeskinder von Zuzüglern niemals auf die Idee kommen dürften, sich selbst als Türken/Araber/Marokkaner etc zu bezeichnen. 

Diese Unterscheidung trefft "ihr" selber, die zwingt euch keiner Auf. "Ihr" entscheidet, daß da ihr eine Parallelgesellschaft in unserem land bildet, niemand sonst. Es gibt genug Statistiken, die besagen, daß Zuwanderer aus muslimischen Ländern in Deutschland am schlechtesten zurechtkommen. Woher kommt das bloß? Warum schaffen es denn die anderen, wo doch Asiaten und Indios noch viel mehr "komisch aussehen", aus noch unterschiedlicheren Kulturen kommen?

Wenn Leute und die ominösen "Medien" schlecht auf den Islam zu Sprechen sind, dann liegt das einfach daran, daß die Glaubensrichtung aus säkulärer Sicht völlig bekloppt ist und Zivilität verhindert. Das wäre alles kein Problem, wenn sich Muslime wenigstens im Lande in der Lage zeigten, sich mit der gegenwärtigen Kultur und den hier herrschenden Standards zu arrangieren. Die anderen Religionen haben es ja auch geschafft. Es kann ja wohl nicht angehen, daß man im Jahr 2016 als Nicht-Muslim Angst haben muss, eine Frau mit Kopftuch anzusprechen, ob um das eigene Wohl, oder was die arme Unschuldige vielleicht für Konsequenzen erleiden muss. 

Die Afd ist nur das hässliche kleine, dunkeldeutsche Geschwür am Ar.sch des Kolosses, der von dieser muslimisch inspirierten Arroganz die Schnauze voll hat.

Und du stellst Dich ernsthaft hin, ignorierst diesen latenten und allgegenwärtigen Religiorassismus und beleidigst die echten Opfer der NS-Zeit, indem du dich auf eine Stufe stellst? Ich nenne Dir mal einen klaren Unterschied: Die Opfer der NS-Dikatur waren allesamt Unschuldig der Taten, derer sie beschuldigt wurden.  

Denn Jude/Homo/behindert/Zigeuner zu sein, ist keine Tat. Es ist aber sehr wohl eine Tat, sich bewusst gegen die eigene, erworbene Kultur zu entscheiden, die einem ein gutes Leben erst ermöglicht. 

Ich kenne so einige Menschen mit Herkunft aus muslimischen Staaten, mein bester Freund stammt aus Tunesien. Interessanterweise habe ich in meinem Leben mit Abstand mehr Rassismus von Muslimen erfahren müssen, als die.

Antwort
von realsausi2, 53

vergessen dabei dass viele Deutsche ( ca.6 Millionen um genau zu sein )
während des zweiten Weltkriegs selbst aus Deutschland geflohen sind.

Viele sind auch sozusagen nach Deutschland geflohen. Mein Vater mit Familie aus Ostpreussen, der Vater meiner Frau aus Schlesien.

Als indivuduelles Schicksal war das auch grausam.

Und ich glaube, kaum eine deutsche Familie ist frei von solchen Fluchterfahrungen. Gerade darum sollten wir den Flüchtlingen mit einem offenen Herzen und gutem Willen begegnen.

Ich habe Angst dass die AFD an die Macht kommt.

Das wird nicht passieren. Die werden vielleicht kurzfristig ein paar Erfolge erzielen, aber die sind niemals mehrheitsfähig. Und auch nicht koalitionsfähig. Keine der anderen Parteien wird sich mit diesem Pack gemein machen.

Ich finde es gibt Parallelen zur NS Zeit

"Wehret den Anfängen". Es ist schon erschreckend viel unmenschlicher Dummheit im Volk, dass muss man leider feststellen. Aber die Kräfte, die dagegen halten, sind noch deutlich stärker. Das soll nicht heißen, dass man die Hände in den Schoß legen darf. Aber es gibt keinen Anlass, zu resignieren.

Es ist für mich als Deutscher natürlich leichter, dass zu sagen, als für Dich, es anzunehmen. Aber wir Deutschen brauchen gerade auch Dich als gut integrierten Mensch, der zeigt, dass "fremde" Menschen keine Bedrohung sondern eine Chance sind.

So wie damals die Juden.

Ich möchte wetten, dass viele AFD-Anhänger und Pegidioten nach den Märschen Döner essen gehen. Ich bin mir sicher, dass sich die Geschichte in diesen Dingen nicht wiederholen wird.

Leider hilft Dir das für die Bewältigung Deines Alltags in einem Land, in dem viele Spinner rumlaufen, nicht wirklich weiter. Ich fürchte, Du musst Dich einfach etwas bedeckt halten, so bitter das ist. Deeskalation ist aber immer besser als auffe Fressse kriegen.

Die Welle schwappt irgendwann wieder zurück, wenn wir Aufrechten standhaft bleiben und den Wirrköpfen an Paroli bieten. Das ist aber mehr unsere Aufgabe als Deutsche. Denn dies ist unser Land, wir sind das Volk. Du und ich. Die AFD ist eine Schande für unser Land.

Kommentar von furkansel ,

Bravo, vor allem die letzten drei Abschnitte!!!! Das mit den Döner essenden Pegidioten muss ich mir merken XD

Antwort
von Raptoryoshi, 138

So genau wie in NS Zeiten wird es wohl nicht mehr :D

Wir werden wohl keine Diktatur haben, die uns den Kopf abschlägt, wenn wir was falsches machen.

Aber eine "Rassistenübernahme" kann schon passieren. Ich hoffe, dass die Menschen nicht vergessen, dass es auch schwarze Schafe und weiße Schafe bei beiden Seiten gibt

LG dein Raptoryoshi

Antwort
von paulklaus, 29

Diese Frage gehört ja eigentlich in ein politisches Forum...

Zu dem Thema habe ich ganze Abhandlungen, oft in Form von langen Leserbriefen, geschrieben.

Deine Frage muss ich mit einem klaren JA beantworten.

Seit der so genannten Wende / "Wiedervereinigung" (die keine war) nimmt der Rechtsradikalismus in Deutschland, besonders im Osten, so stark zu, dass er um die Jahrhundert-, Jahrtausend-Wende geradezu salonfähig geworden war.

Versuchte Kanzler Kohl kriminelle Aktionen gegen Ausländer noch verzweifelt als Taten EINZELNER zu verharmlosen, so ist er Rechtsradikalismus mittlerweile so NORMAL, dass er gar nicht mehr auffällt. Asylantenheime brennen in ganz Deutschland, Ausländerhetze bis zum Gehtnichtmehr, AfD und Pegida, der braune Mob ist längst wieder obenauf.

Wir sind bereits mittendrin im braunen Sumpf - und in eingen Jahren will  "wie damals" niemand etwas gewusst, geschweige denn geahnt haben. Und dann wird es WIEDER ZU SPÄT sein !!!

pk

Antwort
von rickyday, 102

Ich bin genau deiner Meinung, da ich auch Araberin bin.
Der Islam wurde früher von anderen schon immer kritisiert, dennoch war es nicht wie heute.
Durch die ganzen Radikal Islamisten die sich als Moslems ausgeben oder den Islam meiner Meinung nach falsch interpretieren und das auch noch in der Öffentlichkeit Preisgeben hat sich die Meinung der anderen verschärft oder sogar geändert. Die damals keine Probleme mit Moslems hatten haben möglicherweise eine andere Ansicht entwickelt was ich verstehen kann es, aber traurig finde. Den Unschuldige Moslemische Bürger die gar nichts damit zu tun haben leiden natürlich darunter. Und ich befürchte sogar das es Schlimme Folgen haben wird. Ich hoffe stark das diese Islamisten und die Politiker die rassistisch sind niemals ihr Ziel erreichen und das man was gegen Sie tun kann. Und das die Medien keine Lügen verbreiten, denn sie tragen eine große Mitschuld und das Schlimme darin einige sind Naiv und halten alles für die Wahrheit.

Antwort
von meliglbc2, 29

Ich habe genau die gleichen Sorgen wie du!

Die wahre Gefahr in meinen Augen sind genau diese rassistische Gruppierungen. 

Was viele Deutsche auch immer wieder vergessen, dass es immer und jeder Zeit passieren kann, dass WIR mal fliehen müssen. Nur weil wir hier in Deutschland leben heißt es noch lange nicht, dass alles bei uns perfekt ist und sein wird!

Wir sollten dankbar für das sein was wir haben und Menschen, die gefoltert wurden, ihre Familien verloren haben nicht noch mehr quälen sondern ihnen helfen. 

Und weißt du was ich auch echt interessant finde?

Die meisten, die hier über Flüchtlinge urteilen und alles ja genau wissen, kennen nicht mal einen einzigen Flüchtling persönlich! Sie sehen nur das, was die Medien ihnen zeigen!

Antwort
von xsmipers, 125

Du sprichst mir aus der Seele!
Man fühlt sich nicht mehr so sicher wie früher und überlegt immer was sie von einem denken. Ich glaube wenn der Trump in den USA Präsident wird und die Afd ins Parlament kommt wird in kürzer der 3.weltkrieg passieren. Die Türkei wird zu 90% der Auslöser sein. In der Türkei wird krieg sein zwischen russen und Türken. In Deutschland/ganz Europa wird Bürgerkrieg sein. Amerika und Nordkorea werden sich danach später bekriegen und der Rest wird zuschauen und den Ländern Waffen liefern und werden reich. Ich glaube das alles wird jetzt/- 10jahren passieren. Ich bin realistisch und bin der Meinung das wir noch leben, wenn krieg passiert.

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