Frage von robi187, 83

Wird es künftig Zwangseinweisungen in Heime geben durch Sozialamt?

Inklusion mit asistenz ist zu teurer deshalb geht das aufenhaltbestimmungsrecht auf die kostenparer über? und die nennt man inkluion?

Antwort
von FlyingCarpet, 40

Zwangseinweisung nicht, aber es wird kein Geld mehr für einen Verbleib in der eigenen Wohnung geben. Wieder sind da die Personen mit Geld im Vorteil.

Kommentar von Feuerherz2007 ,

Personen die kein Geld haben, sind überall im Nachteil!

Kommentar von robi187 ,

wann wird der begriff wertes und unwertes leben wieder eingeführt könnte man sich ja fragen?

Kommentar von FlyingCarpet ,

Das könnte man sich allerdings fragen! Viele interessiert das Thema auch gleich Null. Erst wenn sie selbst, oder ihr Umfeld betroffen ist, wird sich drum gekümmert.

Antwort
von teafferman, 15

Deine Frage ist so falsch. Korrekt sollte sie lauten

Wird es zukünftig wieder Zwangseinweisungen in Heime durch Sozialträger geben?

Die aktuelle Regierung versucht tatsächlich, zu diesem Thema das Grundgesetz auszuhebeln. Nach manchen sie dazu zwingenden Gerichtsurteilen. 

Mit Egoismus hat das Thema wenig zu tun. Viel mehr mit Verantwortungsverweigerung des Souveräns, nämlich des Volkes. Eine mir unbekannte Mehrheit geht bis heute davon aus, in einer Art von Diktatur zu leben. Sie lässt sich von Parteien beherrschen. Dabei ist das Volk in unserem Staat herrschend. Denn die Parteien und die von ihnen gestellten Politiker sind laut Grundgesetz verpflichtet, den Willen des Volkes umzusetzen. 

Dazu aber müsste sich das Volk erst mal mit den verschiedenen Themen beschäftigen. Das könnte womöglich mit Arbeit verbunden sein. Diese Leistung sind sich viele Menschen in diesem Staat schlicht nicht wert. Diese Leistung können viele Menschen in diesem Staat nur von Bürgern anderer Staaten einfordern. 

Dass Inklusion unter dem Strich teurer sein soll als asoziales, unchristliches und verfassungswidriges Leben, müsste dann erst noch bewiesen werden. Der Beweis kann aber nur dann erbracht werden, wenn Inklusion tatsächlich umgesetzt worden ist für einen angemessenen Zeitrahmen. 

Persönlich glaube ich nicht, dass Inklusion auf Dauer teurer ist. Ich bin vom Gegenteil überzeugt. Denn:

Warum sollte ein körperlich behinderter Mensch weniger Leistung für die Gesellschaft erbringen als ein körperlich unbehinderter Mensch? Wo gibt es den Nachweis eines Zusammenhangs zwischen körperlicher Behinderung und geistigen Einschränkungen? 

Und dann haben wir ja auch die geistig Behinderten. Hier finden wir Beispiele, welche uns aufzeigen, dass nicht grundsätzlich alle geistig behinderten Menschen arbeitsunfähig sind. 

Beispiel Trisomie 21: 

In Hamburg gibt es ein Hotel, welches von Menschen mit diesen Behinderungen betrieben wird. Sie schaffen sogenannten normalen Menschen Arbeitsplätze. Denn ihre Behinderung sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre, die manche Gäste genau deshalb anlockt. 

Beispiel Autismus:

Immer mehr Betriebe stellen gerne Autisten ein, denn diese erledigen ihre Arbeit zügig und zuverlässig. 

Ja. Nicht jeder Mensch ist gleich und blablubb. EBEN.Das Leben ist keine Schablone und lässt sich da nicht unter massivem Aufwand an Zeit, Arbeitsleistung und Kosten hinein pressen. 

Vor genau dieser Tatsache haben aber jene Zellhaufen, welche wir wohl mehrheitlich gewählt haben, panische Angst. Und tatsächlich sind im Netz vorsichtig formulierte psychiatrische Arbeiten von Fachmenschen zu finden. Vorsichtig deshalb, weil eben auch die psychiatrische Forschung von Politik abhängig ist. 

Kommentar von robi187 ,

im grunde gebe ich dir voll recht? aber menschen mit assistentsbedarf kotet einfach mehr oder man baut viele leistungen ab?

natürlich ist ein gehörloser oder ein rollyfahrer voll lebensfähig und braucht wenig asistentz? und doch muss auch dort viel umgestellt werden? z.b. die treppen der Bahn? oder die aufzüge die nicht gehen?

aber es kann nicht sein dass wer ins heim kommt aus kosten gründe? oder aus kosten gründe nicht mehr dort wohnen darf?

es gibt viele arten von aistensbedarf? und darüber kann man ja reden? nur meinen dass z.b. ein behinderte zumut bar ist immer mit wechselde menschen sich auszuziehen (geistig und köperlich) ist ein unding?

nur zurzeit wird wenig weiter entwickelt sondern mehr abgebaut aun menschliche hilfestellungen? und das kann es nicht sein?

Kommentar von robi187 ,

hatt die brille der kontroller mehr zu sagen als die betroffene?

haben die kontroller denn eine fachliche ausbildung thema behinderte? oder lesen dies mal die unternehmensphilosophie?

oder haben diese die leitbilder der soziale einrichtung mal gelesen?

möchte mal bös frage was hat der umau des bundestags gekostet?

von nichts kommt nichts? G-behinderte waren lange zeit nicht bildbar und durch gündung der lebenshilfe von eltern wurde auf einel menschen die was können? soll das jetzt gestopt werden?

Kommentar von teafferman ,

Die Argumentation mit der Pflegeassistenz ist grundsätzlich falsch. Denn wenn wir nur auf das Geld starren nehmen wir nicht wahr, dass wir eine ganze Menge arbeitsloser Menschen haben. Viele davon wären froh, eine Pflegeassistenz leisten zu dürfen. 

Diese Menschen wären dann also sozial versichert und hätten einen Lebenssinn. 

Denkbar ist auch, dass manche verrentete Menschen in unserem Staat, die heute isoliert in ihren vier Wänden vor sich hin vegetieren, manche Pflegeassistenz übernehmen. Blinde als Beispiel hast Du ja genannt. 

Dann nehme ich mal eine blinde Person. Die hat vielleicht eine ausgeprägt hohe Intelligenz. Und huch!!!! Die braucht heute nur noch in Ausnahmefällen eine Pflegeassistenz. Denn technisch gibt es massenweise Hilfsmittel für sie. 

Gut. Es könnte mehr und bessere Hilfsmittel geben. Hilfsmittel, die dann auch in ganz anderen Bereichen sehr nützlich sein könnten. 

ABER

Unsere Regierenden wollen die Forschung in diese Richtung nicht. 

Tatsachen müssen beim Namen genannt werden. 

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Was das Bauwesen angeht so erinnere ich behindertengerechte Veränderungen in diesem Bereich schon vor Jahrzehnten öffentlich eingefordert und durchdiskutiert. Dass rechtliche Änderungen in diese Richtung bis heute nicht umgesetzt sind, zeigt eindeutig, wie menschenfeindlich, ja menschenverachtend die von uns Gewählten tatsächlich sind. 

Denn Mehraufwand ist nicht nötig in den meisten Fällen. Dem Aufzug ist es sowas von egal, ob er erst erreichbar ist, wenn mehrere Treppenstufen bewältigt wurden oder nicht. Auch dem Gebäude tut es keinen Abbruch, Mehrkosten können mehrheitlich deswegen nicht nachgewiesen werden. 

Dafür haben wir in den Nederlanden - wenn ich recht erinnere ist es da - eine Gemeinde, die nachweist, dass Bürgersteige eben nicht die Sicherheit erhöhen. Die Gemeinde hat sich halt mal getraut. Schaue mal bei youtube nach Gemeinde ohne Verkehrsregeln. 

Kommentar von robi187 ,

oh hoffenlich trift es dich nicht? man nent sowas auch nachteilausgleich? und nachteile werden nie zu >100% ausgeglichen?

und die freiheit nach selbstbestimmten aufenhaltsrecht ist ein GG recht?

auch dürfen lt. GG keiner wegen einer behinderung benachteiligt werden?

oder gilt das GG nicht mehr für alle?

und das sollte auch das sozialamt in FR einhalten und andere die dies nachmachen wollen? es ist schon schlimm wenn behinderte vors gericht ziehen müssen damit sie ihr recht bekommen?

ein behörtemitarbeiter sagte mal behinderte haben auch ein recht auf verwahlosung? bei einem menschen der nicht für sich sorgen kann, in dem ausweis H steht? (unter vorbehalt von 3.personen) aber es scheit zum himmel was so leise geschähen kann?

Kommentar von teafferman ,

Indem Du hier für Öffentlichkeit sorgst erfüllst Du sicherlich einen dienlichen Zweck. 

ABER

Tatsächlich Hilfe und sinnvolle Unterstützung wirst Du wohl bei einem guten Anwalt für Sozialrecht finden. 

Die Mitgliedschaft in einem der Sozialverbände ist hier angeraten. Wir haben zwei. Einerseits den VDK, andererseits den Sozialverband Deutschland. 

Empfehlenswert ist, für beide Verbände eine Mail in Ruhe aufzusetzen. Hier sollte der Fall geschildert werden und mit der Frage abgeschlossen, ob der Verband bereit ist, rechtliche Vertretung zu übernehmen. Gibt es eine positive Antwort würde ich auf jeden Fall eintreten und deren Fachanwälten das Thema anvertrauen. 

http://www.vdk.de/kv-freiburg/ID17510

https://www.sovd.de/index.php?id=verbandsebenen_landesverbaende&no_cache=1

Antwort
von Klausi111111, 15

Ich denke, dass man das Thema Inklusion in dieser heutigen egoistischen Gesellschaft nicht lösen können. Menschen mit Handicap werden es immer schwerer haben als gesunde. Solange eine "egal"-Haltung bei vielen "Gesunden" vorherrscht, sind wir von Inklusion noch weit entfernt.

Es stimmt schon: Sozial Schwache werden verdrängt aufs Land, weil die anderen die hohen Mieten in den Städten bezahlen können.

Die Transportkosten zahlen dann die sozial Schwachen selbst - oder auch nicht (können sie ja nicht). Wir haben bereits eine Ghettoisierung, in Amerka ist das viel schlimmer, aber auch in Deutschland gibt es das bereits.

Arm und Reich halt. Die Mittelschicht bricht immer mehr weg.

Ich wohne in Schleswig und da werden nur noch Luxusappartments gebaut mit Wasserblick (Schlei) für die Reichen. Die Normalbevölkerung lebt sehr bescheiden.   

Solange das Geld regiert (und wer Geld hat, hat die Macht), wird sich nichts ändern.

Jeder von uns ist in eine Gesellschaftsschicht hineingeboren worden, wo er nichts für kann. Ich bin in die Mittelschicht hineingeboren worden und bin "abgestiegen" in die untere Mittelschicht. Dank unserer Politik !

Kommentar von robi187 ,

wahltag ist zahltag für die vergangene verantworliche? bitte immer zu wahl gehen?

Antwort
von Klausi111111, 22

Ich schliesse mich da meinem Vorschreiber an. Eine Zwangseinweisung wird es nicht geben, aber wenn Du kein Geld mehr bekommst, dann ist das eben indirekt so.

Unwertes Leben (Ein furchtbarer Begriff, finde ich, aus dem 3. Reich) darf es nicht geben. Jeder Mensch hat das Recht zu leben, ob behindert oder nicht.

Nur: In Zeiten knappen Geldes haben die Menschen mit Handicap Nachteile, weil keine Lobby. Jeder denkt nur an sich, leider.

Verständnis für die Schwachen gibt es nicht. Wir leben alle in einer egoistischen Gesellschaft. Vielleicht (und hoffentlich) ändert sich das mal.

Leider kann der Einzelne da nicht so sehr viel machen. Ich musste als Behinderter da auch sehr viel über mich ergehen lassen. Mit der heutigen Erwerbsminderungsrente habe ich Ruhe. Dafür muss eben gekämpft werden. Wer nicht kämpft, hat leider verloren.

Kommentar von robi187 ,

also redet man von iklusion wo es angebraucht ist und wo es was kostet möchte man wieder heime? dabei werden die heime auch abgabaut?

es gab ein bericht über freibrug wo ein gehinderter immer zu hause lebte mit asistenz als seine frau starb möchten das solzialamt eine heimunterbringung?

inklusion kostet geld ? wer aber sparen möchte möcht rückschritt?

der öffentlicher nahverkehr ist in den städte am besten aber die mieten am höchsten? es gibt dort auch am wenigsten heime? damit werden vermutlich die behinderte von städte wohl ausgegrenzt und auf das land verbannt weil dort die mieten günster sind? aber wer bezahlt dann die kosten für den tranzport?

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