Frage von ka2rug, 61

Wird es irgendwelche Folgen haben wenn ich mein Minijob kündige aber eine frist da ist und einfach trodzdem nicht gehe und wichtige arbeite nicht nachgehe?

Ich arbeite als Kurierfahrer seid 4 Monaten auf Minijob Basis aber ich habe einfach keine Lust mehr weil mir das zu hart geworden ist muss gleich wieder an die Arbeit aber habe keine kraft dafür. Ich werde aufjedenfall nicht hingehen und sage einfach das ich kündige. wird das gehen ohne irgendwelche Folgen? ich Denk mal ich muss 4 wochen Kündigungsfrist einhalten aber ich mach es einfach nicht weil ich nicht mehr kann!

Antwort
von Lavendelelf, 40

Du bist einen Arbeitsvertrag eingegangen. Du schreibst: 

"Ich Denk mal ich muss 4 Wochen Kündigungsfrist einhalten."

Warum denkst du das? Du solltest wissen wie lange deine Kündigungsfrist dauert. Bei Vertragsbruch kann es letztlich zu einer Geldstrafe kommen :

Vertragsstrafe bei Vertragsbruch
Tritt der Mitarbeiter das Arbeitsverhältnis zu dem vereinbarten Termin durch sein Verschulden nicht an oder beendet er seine Tätigkeit ohne wichtigen Grund und ohne seine Kündigungsfrist einzuhalten (Vertragsbruch) oder wird der Arbeitgeber durch schuldhaft vertragswidriges Verhalten des Mitarbeiters zur fristlosen Kündigung des Arbeitsverhältnisses veranlasst, hat der Mitarbeiter an den Arbeitgeber eine Vertragsstrafe in Höhe der Vergütung zu zahlen, die für die Zeit der an sich geltenden Kündigungsfrist zu bezahlen gewesen wäre.

Das Bundesarbeitsgericht hält Vertragsstrafenvereinbarungen für Fälle des hier beschriebenen Vertragsbruchs auch unter Geltung der §§ 305ff. BGB für grundsätzlich zulässig. Nach ständiger Rechtsprechung ist es als im Arbeitsrecht geltende Besonderheit gemäß § 310 Abs. 4 Satz 2 BGB zu berücksichtigen ist, dass ein Arbeitnehmer zur Erbringung der Arbeitsleistung gemäß § 888 Abs. 3 ZPO nicht durch Zwangsgeld oder Zwangshaft angehalten werden kann, der Erfüllungsanspruch des Arbeitgebers also einklagbar, aber nicht vollstreckbar ist. Vertragsstrafenabreden sind deshalb zur Sicherung der Interessen des Arbeitgebers legitim und nicht aufgrund des Klauselverbots in § 309 Nr. 6 BGB generell unzulässig.

Kommentar von Familiengerd ,

Bei Vertragsbruch kann es letztlich zu einer Geldstrafe kommen

Zu einer Vertragsstrafe kann es nur dann kommen, wenn sie auch tatsächlich und gültig vereinbart worden ist!!

Kommentar von Lavendelelf ,

Mal wieder der "Familiengerd" ... Das machst du ja gerne ...

Deine zwei Ausrufezeichen kannst du dir sparen. Typisch unnützer Platin-Kommentar.

Kommentar von Familiengerd ,

Das ändert nichts an der Richtigkeit meines Kommentars!

Wenn Du sachlich noch etwas beizutragen hast ...

Nur so nebenbei:

Wenn Du schon Text aus dem Internet abschreibst/kopierst, solltest Du wenigstens (wenn Du den Text schon nicht als Zitat kennzeichnest) der Redlichkeit halber - um nicht eigene Gedankenleistung vorzugaukeln - die Quelle benennen!

Und was "Typisch unnützer Platin-Kommentar." angeht: Da wirst Du hoffentlich selbst wissen, dass diese Aussage blanker Blödsinn und in diesem Zusammenhang Ausdruck großer "Empfindlichkeit" gegenüber Klarstellungen ist (es war ja noch nicht einmal Kritik)!

Kommentar von Lavendelelf ,

Du bist der Beste. Schönen Tag noch :)

Kommentar von Familiengerd ,

Danke für das Kompliment! :-)

Kommentar von Lavendelelf ,

Letztlich kann ich in meiner Antwort etwas über "Vertragsstrafenvereinbarungen" lesen ... Aber gut ...

Kommentar von Familiengerd ,

Es ist bloß die Frage, wie sinnvoll ein solcher zitierter Text im Fragekontext ist.

Kommentar von Familiengerd ,

@ Lavendelelf:

Merkwürdig, du gibst keine Antwort sondern kommentierst und kritisierst ... und das täglich.

Bisher 3057 Antworten, davon 487 hilfreichste - da brauche ich mich vor Jemandem wie Dich ganz bestimmt nicht zu verstecken!

Worauf ich antworte und worauf nicht, musst Du schon alleine mir überlassen; und auch dann, wenn ich selbst keine direkte Antwort gebe, hindert mich das nicht daran, etwas zu korrigieren oder zu ergänzen - ob es Dir passt oder nicht!

Antwort
von Novos, 37

Kündigen musst Du SCHRIFTLICH. Wenn Du der Arbeit "grundlos" fern bleibst, kann Dir der AG die Kosten für Deinen Ersatz einklagen.

Kommentar von Familiengerd ,

kann Dir der AG die Kosten für Deinen Ersatz einklagen

Das ganz sicher nicht!

Der Ersatz müsste ja auch bei einer regulären Kündigung eingestellt werden!

Kommentar von Novos ,

Ich meinte nicht die Kosten für den Nachfolger.

Kommentar von Familiengerd ,

Ob "Nachfolger" oder "Ersatz" - das spielt keine Rolle.

Kommentar von Novos ,

dann ist das "betriebliches Risiko" wenn der AN die in der Kündigungsfrist durch Fernbleiben die Arbeit verweigert?

Kommentar von Familiengerd ,

Selbstverständlich nicht.

Aber die Kosten für eine Ersatzkraft oder Nachfolgekraft sind kein "Schaden", der dem Arbeitgeber alleine wegen des vertragswidrigen Verhaltens des Arbeitnehmers entsteht, denn diese Kosten fallen auf jeden Fall an, wenn ein Arbeitnehmer fehlt (Kündigung, unentschuldigtes Fernbleiben, Erkrankung) und tatsächlich eine Ersatzkraft besorgt werden muss.

Ein Schaden wäre z.B. dann gegeben, wenn alleine durch die Nichteinhaltung der Kündigungsfrist/durch das sofortige Fernbleiben etwa ein Auftrag nicht rechtzeitig fertiggestellt werden könnte und der Arbeitgeber an den Auftraggeber eine Konventionalstrafe deswegen zu zahlen hätte. Dem vertragsbrüchigen Arbeitnehmer einen solchen Schaden schlüssig anzulasten, wird aber für den Arbeitgeber dann schwierig, wenn der Schaden nicht alleine durch das vertragswidrige Verhalten, sondern auch beispielsweise bei plötzlicher Erkrankung des Arbeitnehmers auftreten würde.

Es muss also ein unmittelbarer und allein ursächlicher Zusammenhang zwischen vertragswidrigem Verhalten und entstandenem Schaden bestehen.

In den meisten Fällen wird dem Arbeitgeber ein solcher Nachweis kaum möglich sein, weshalb viele einem Arbeitnehmer im Vertrag eine Vertragsstrafen-Klausel "auf's Auge drücken", um für einen solchen Fall wenigstens etwas abgesichert zu sein (vorausgesetzt, die Klausel hält einer Inhaltskontrolle stand!).

Kommentar von Lavendelelf ,

@Familiengerd - Merkwürdig, du gibst keine Antwort sondern kommentierst und kritisierst ... und das täglich.

Kommentar von Familiengerd ,

@ Lavendelelf:

Merkwürdig, du gibst keine Antwort sondern kommentierst und kritisierst ... und das täglich.

Bisher 3057 Antworten, davon 487 hilfreichste - da brauche ich mich vor Jemandem wie Dich ganz bestimmt nicht zu verstecken!

Worauf ich antworte und worauf nicht, musst Du schon alleine mir überlassen; und auch dann, wenn ich selbst keine direkte Antwort gebe,hindert mich das nicht daran, etwas zu korrigieren oder zu ergänzen - ob es Dir passt oder nicht!

Antwort
von Lightman95, 43

Krasse Einstellung. Sei ein richtiger Kerl und erfülle deine eingegangene Verpflichtung. Und rede mit dem Chef zum Lösung finden. 

Antwort
von Herb3472, 28

Sei mir bitte nicht böse, aber sowas ist nicht gerade die feine Art, denn Du reitest damit womöglich Deinen Chef bzw. Deine Firma in die Sch..... Wo sollen die so schnell Ersatz für Dich herbekommen? Wenn Du aus gesundheitlichen Gründen wirklich nicht mehr kannst, dann steh' dazu, halte die Kündigunsfrist ein und gib' ihnen damit die Möglichkeit, sich nach einem Ersatz für Dich umzusehen. Solange wirst Du ja wohl noch durchhalten können?!

Antwort
von diesereinedude, 47

Könnte bestimmt irgendeine Strafe wegen Vertragsbruch kommen - Einfach mal googeln.

Kommentar von Familiengerd ,

Zu einer Vertragsstrafe kann es nur dann kommen, wenn sie auch tatsächlich und gültig vereinbart worden ist!!

Kommentar von diesereinedude ,

Er schreibt doch was von einer Frist, du Hirn

Antwort
von Madonai, 35

lass dich lieber krankschreiben.

Schlimmstenfalls kann man dich dafür anzeigen.

Kommentar von Familiengerd ,

Schlimmstenfalls kann man dich dafür anzeigen.

Bei wem denn wohl?!?!

Also Unsinn!

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